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s/balkon/Balkan/gi

Sonderforschungsbereich (SFB) 806: Unser Weg nach Europa: Kultur-Umwelt Interaktion und menschliche Mobilität im Späten Quartär, Teilprojekt E07 (D06): Schwarzer Kohlenstoff als Indikator für Mensch-Umwelt Interaktionen in den letzten 190.000 Jahren

Teilprojekt E7 hat in Phase 1 (als F3) Methoden zur Analysen von schwarzem Kohlenstoff entwickelt und, in Phase 2 (als D6), auf verschiedene geoarchäologische Archive angewendet, um Paläoumwelt- und menschliche Einflüsse auf die lokale Brandgeschichte zu rekonstruieren. Die Feuersignale korrelieren mit menschlicher Aktivität und Paläoklima . Ziel ist, die Feuersignale aus den Geoarchiven und archäologischen Fundstellen des SFB von NE-Afrika bis zum Balkan zwischen 190-15 kaBP zu vernetzen, auch durch räumliche Modellierung der Transportweiten von Brandrückständen. Wir erwarten, dass die Interaktion zwischen Feueraktivität, Paläoklima und menschlicher Mobilität sich entlang des Korridors von Afrika nach Europa verändert. Die Synthese der natürlichen und menschlichen Feuergeschichte wird helfen, die Rolle von Feuern für unseren 'Unseren' Weg nach Europa zu verstehen.

openSenseMap: Sensor Box Bad Abbach

Sensortechnik u. Akku in einem Verteilerkasten IP65 Stromversorgung über Solarpanel -Nova SDS011 Feinstaubsensor -BME280 für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck -NodeMCU ESP8266 -Waveshare Solar Manager Mod.A -Li-Ion Akkupack 10.000mAH -12V 30W Solarmodul -Messdaten 4 min. Intervall

Errichtung und Betrieb einer integrierten H2-Pilotanlage als Vorstufe der großindustriellen Produktion und des Exports von grünem Wasserstoff und Derivaten an diversen Standorten in der Republik Serbien

Errichtung und Betrieb einer integrierten H2-Pilotanlage als Vorstufe der großindustriellen Produktion und des Exports von grünem Wasserstoff und Derivaten an diversen Standorten in der Republik Serbien, Errichtung und Betrieb einer integrierten H2-Pilotanlage als Vorstufe der großindustriellen Produktion und des Exports von grünem Wasserstoff und Derivaten an diversen Standorten in der Republik Serbien

Verbesserung der Konnektivität am Grünen Band Balkan

Das Projekt zielt darauf ab zu einer Verbesserung der Raum- und Landnutzungsplanung am Grünen Band Balkan (BGB) beizutragen. Die Aktivitäten legen einen Schwerpunkt auf die Rolle der Raum- und Landnutzungsplanung bei der Umsetzung von Grüner Infrastruktur (GI) zur Sicherung und Entwicklung des BGB. Beispielhaft liegt ein räumlicher Fokus auf Albanien und Nordmazedonien. In einer grenzübergreifenden Modellregion 'Jablanica-Shebenik', bestehend aus mehreren Gemeinden beider Länder, wird ein konkretes Praxisbeispiel erarbeitet.

Messergebnisse zur Radioaktivität in: Balkan Pfanne (02.02.2021)

Messdaten zur Überwachung der Radioaktivität in der Umwelt, in Lebens- und Futtermitteln

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Coordinating and integRating state-of-the-art Earth Observation Activities in the regions of North Africa, Middle East, and Balkans and Developing Links with GEO related initiatives towards GEOSS (GEO-CRADLE)

Erhalt, Schutz und nachhaltige Nutzung der Biodiversität im Einzugsgebiet der großen Seen Prespa, Ohrid und Shkoder

Zielstellung: Die drei großen Seen des Westbalkans Ohrid, Prespa und Shkoder werden von den vier Staaten Albanien, Griechenland, Mazedonien und Montenegro geteilt. Sie stellen einen im europäischen Kontext herausragenden Brennpunkt der biologischen Vielfalt sowie die Basis für eine Vielzahl fischereilicher Nutzer und die Versorgung der Anrainer mit Nahrungsmitteln dar. Von den zahlreichen endemischen Elementen der Flora und Fauna sind viele bestandsbedroht, das gilt auch für eine Reihe von Fischarten. Gleichzeitig wird die derzeitige fischereiliche Bewirtschaftung kaum zwischen den Anrainern koordiniert. Ziel des Vorhabens ist eine verbesserte Umsetzung von Gesetzen, Abkommen und Managementplänen für den Erhalt der Biodiversität und die nachhaltige Bewirtschaftung der Seen, wobei dem zwischenstaatlich koordinierten Monitoring der Fischartengemeinschaften mit standardisierten Methoden und der Regulierung der Fischerei besondere Bedeutung zukommt. Material und Methoden: Im Rahmen des Projektes berät das IfB eine grenzübergreifende technische Arbeitsgruppe zur Vorbereitung und Etablierung eines abgestimmten und standardisierten Monitorings der Fischfauna und leitet die nationalen Projektpartner bei der Darstellung und Interpretation der Ergebnisse an. Ergebnisse: Nach der Etablierung eines grenzübergreifenden Standardprotokolls für fischereiliche Beprobungen belegte die erste Anwendung der Multimaschen-Stellnetznorm, dass diese prinzipiell auch zur standardisierten Erfassung der Fischfauna von Seen des Balkans geeignet ist. Die Ergebnisse waren vor allem in Bezug auf den hohen Anteil von Neozoen im Litoral des Prespa-Sees (Sonnenbarsch, Bitterling, Blaubandbärbling) sowie die fortgeschrittene Ausbreitung des allochthonen Flussbarsches im Shkodra-See überraschend. Die Ergebnisse fanden Eingang in die Erstbeschreibung der Wasserkörper im Zusammenhang mit der Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Daneben wurden grenzübergreifende Berichte zur Fischfauna der drei Seen erstellt und abgestimmt.

Insekt des Jahres 2015 ist der Silbergrüne Bläuling

Der Silbergrüne Bläuling (Polyommatus coridon)ist das Insekt des Jahres 2015. Es wurde aus einer Gruppe von Schmetterlingen als Repräsentant für die Tiere des besonders empfindlichen Biotops des Trockenrasens ausgesucht. Der Silbergrüne Bläuling lebt in warmen Regionen mit Kalkböden, aber auch auf Sand und vulkanischen Böden, wenn sie nicht sauer sind. Er kommt vor allem in Süddeutschland und in Österreich und der Schweiz vor, aber auch auf dem Balkan, in Nordspanien, Frankreich und Italien. In Norddeutschland ist er seltener. Er braucht kurzrasige Magerrasen mit hohem Blütenreichtum, wo ausreichend Nektar zu finden ist, er saugt an Blüten vieler Pflanzenarten.

Schwerpunktprogramm (SPP) 1006: Bereich Infrastruktur - Internationales Kontinentales Bohrprogramm, Teilprojekt: Auswirkungen von Klimavariabilität auf terrestrische Ökosysteme in Südosteuropa während MIS 12-11 und MIS 19 anhand hochauflösender Pollenanalysen der Ohridsee-ICDP-Kernsedimente

Mit dem Ziel eines verbesserten Verständnisses der terrestrischen Ökosystem- und Klimaentwicklung während extremer Glaziale und Interglaziale des Quartärs generiert das Projekt neue Pollen-Datensätze für die marinen Isotopenstadien (MIS) 12 und 11 sowie (als neues Element innerhalb des hier gestellten Fortsetzungsantrags) 19c in SE-Europa. Dies geschieht durch hochauflösende palynologische Analysen von ICDP-Kernen aus dem Ohridsee (SW-Balkan). Die Arbeitspakete (1) und (2) der ersten zwei Projektjahre haben folgende Ergebnisse erbracht: (i) einen palynologischen Datensatz in jahrhundertskaliger (ca. 450 Jahre) Auflösung für MIS 11 mit hohen Zählsummen für Pollen ( größer als 500 Pollenkörner), Sporen und Algen sowie darauf basierenden quantitativen Klimarekonstruktionen; (ii) den ersten jahrhundertskalig (ca. 400-800 Jahre) aufgelösten palynologischen Datensatz für MIS 12 in Europa. Die Integration der palynologischen Daten mit sedimentologischen und geochemischen Daten von Partnern des Ohridsee-Konsortiums sowie der Vergleich mit anderen Proxy-Datensätzen aus dem Mittelmeerraum hat zu einem erheblichen Wissenszuwachs zur terrestrischen Ökosystem- und Klimadynamik während MIS 12-11 in SE-Europa und darüber hinaus geführt. Die wichtigsten Projektresultate sind aktuell (d.h. nach 23 Projektmonaten) wie folgt: (i) Nachweis eines starken Kälteereignisses bei ca. 405 ka unter voll interglazialen Rahmenbedingungen, was belegt, dass jahrtausendskalige Klimavariabilität während MIS 11 in SE-Europa ca. 7 kyrs vor Ende des wämsten Sub-Stadiums 11c und früher als im marinen Bereich einsetzte; (ii) Nachweis der kurzfristigen Expansion thermophiler Taxa während MIS 12, was eine sensitive Reaktion terrestrischer Ökosysteme auf Dansgaard-Oeschger (D-O)-artige Wärmeevents während vollglazialer Rahmenbedingungen dokumentiert; (iii) Nachweis seltener Taxa im Einzugsbereich des Ohridsees während MIS 12, was dessen Rolle als pleistozänes Refugium unterstreicht. Das hier beantragte Projektjahr wird auf Arbeitspaket (3) fokussieren. Dieses umfasst: (i) eine noch höhere zeitliche Auflösung der Pollendaten für MIS 12, wodurch die Charakteristika der (D-O)-artigen Wärmeevents klarer hervortreten; (ii) als zusätzlichen Erkenntnisgewinn gegenüber dem ursprünglichen Antrag einen neuen, jahrhundertskalig aufgelösten Pollen-Datensatz für MIS 19c und damit ein Interglazial, das wie MIS 11 als enge orbitale Analogie zum Holozän gilt; sowie (iii) eine Synthese aller Projektergebnisse. Die neue hinzugekommene Projektkomponente zu MIS 19c wird erstmalig erlauben, die Reaktion terrestrischer Ökosysteme in Europa auf geringes Exzentrizitäts-Forcing durch hochauflösende Pollendaten über drei Interglaziale (MIS 1, 11c und 19c) an einer Lokalität (d.h. unter identischen geographischen Rahmenbedingungen) zu betrachten. (Text gekürzt)

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