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Aureoboletus projectellus (Murrill) Halling Boletellus projectellus (Murrill) Singer Großpilze Extrem selten

Breitet sich aus dem Baltikum und Polen zu uns aus. Dort wird der Pilz als Neomyzet angesehen.

Alchemilla glabricaulis H. Lindb. f. Kahlstängel-Frauenmantel Farn- und Blütenpflanzen Extrem selten

Das Vorkommen im Bayerischen Wald (und Böhmerwald) ist vom Hauptareal, das von Baltikum bis nach Westsibirien reicht, hochgradig isoliert (vgl. Kurtto et al. 2007).

Alchemilla baltica Juz. Baltischer Frauenmantel Farn- und Blütenpflanzen Extrem selten

Die Vorkommen in Deutschland bilden isolierte westliche Vorposten des etwa vom Baltikum bis zum Baikal reichenden Hauptareals (vgl. Kurtto et al. 2007).

Micracanthia fennica (Reuter, 1884) Wanzen Vom Aussterben bedroht

In Skandinavien, dem Baltikum und Nordrussland verbreitete Art. Zwei Funde im deutschen und österreichischen Alpenbereich sind als Eiszeitrelikt deutlich isoliert von den übrigen Vorkommen. Potentieller Klimaverlierer. Die seltene Moorart ist nur mit einem Reliktvorkommen im alpinen Bereich Deutschlands vertreten. Sie besiedelt dort Sphagnumbestände. Indigene Art. Erstnachweis für Deutschland 2001 ( Günther & Strauss 2006).

Craspedosoma rawlinsii alemannicum (Verhoeff, 1910) Hundertfüßer und Doppelfüßer Ungefährdet

Die Unterart C. r. alemannicum ist weitgehend auf die Mittelgebirgsregion Deutschlands beschränkt. Westlich des Rheins wird sie von der Unterart C. r. alsaticum vertreten; im Norddeutschen Tiefland, im Alpenvorland und im nördlichen Europa von Großbritannien über Skandinavien bis zum Baltikum ist die nominotypische Unterart (C. r. rawlinsii) anzutreffen. Entlang der Kontaktzone zu C. r. alemannicum findet sich die Übergangsform x germanicum. Vom Salzkammergut nach Osten wird C. rawlinsii von C. transsilvanicum Verhoeff, 1897 ersetzt. Zwar sind die Verbreitungsgrenzen von C. r. alemannicum vor allem im Süden und Osten noch unklar, da von Kime & Enghoff (2021) nur die Gesamtart behandelt wird. Es ist jedoch offensichtlich, dass Deutschland einen Großteil des Verbreitungsgebietes ausmacht und nur kleine Arealanteile in Tschechien und Österreich liegen. Der für C. r. alemannicum für die Schweiz aufgeführte Arealanteil (Pedroli-Christen 1993) dürfte ausschließlich die Unterart C. r. alsaticum betreffen. Im südwestlichen Baden-Württemberg finden sich Übergangsformen zwischen beiden Unterarten. Aus den aufgeführten Daten ergibt sich klar, dass der deutsche Anteil am Weltbestand bei deutlich über 1/3 liegt. Insgesamt ist Deutschland in besonders hohem Maße für die weltweite Erhaltung dieser Unterart verantwortlich.

Craspedosoma rawlinsii rawlinsii Leach, 1816 Hundertfüßer und Doppelfüßer Ungefährdet

Der Artname C. raulinsii wurde von Leach (1814) als Lexikoneintrag mit einer Kurzbeschreibung und ohne Typisierung veröffentlicht. Später wurde dasselbe Taxon in einer abweichenden und ausführlicheren Beschreibung als C. rawlinsii Leach (1816 [1815]) erneut beschrieben. Der Artname ist Richard Rawlins gewidmet. Der Name raulinsii wurde nur in drei Publikationen innerhalb von Taxonlisten (Jeekel 1970Jeekel 2002, Hoffman 1999) verwendet, bis McAlpine & Shear (2018) ihn wieder reaktivierten. Im Gegensatz dazu wurde C. rawlinsii von mehr als 100 Autorinnen und Autoren in mindestens 130 Publikationen verwendet (ICZN 2025). Dolejš & Kocourek (2019) gingen davon aus, dass diese beiden voneinander abweichenden Beschreibungen auch als zwei separate Arten gelten könnten. Die ICZN muss anhand dieses Falles klären, welcher dieser beiden Namen in Zukunft Verwendung finden soll. Bis zur Klärung wird hier der gebräuchliche Name rawlinsii angewandt. C. r. rawlinsii hat sein Hauptverbreitungsgebiet und Arealzentrum in Deutschland, ist aber auch im südlichen Skandinavien, den Beneluxstaaten, im westlichen Tschechien und in Polen bis in das Baltikum verbreitet, wobei die Häufigkeit der Nachweise von West nach Ost stark abnimmt. Deutschland ist in hohem Maße für die weltweite Erhaltung dieser Unterart verantwortlich.

Halticus saltator (Geoffroy, 1785) Wanzen Stark gefährdet

Potentieller Klimagewinner. Fehlt in Europa in Skandinavien und dem Baltikum. Aktuelle Nachweise der wärmeliebenden Art in nördlich der Mainlinie gelegenen Bundesländern. Im Süden gleichzeitig Abnahme der Funde ohne ersichtliche Ursache.

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