Es ist dringend erforderlich, die relevanten hydrologischen Prozesse in montanen mediterranen Einzugsgebieten zu verstehen, um deren potentielle Änderungen in ihren Funktionen für die Wasserversorgung durch den Klimawandel und Landnutzungsänderungen zu kennen. Daher möchte ich zusammen mit meiner Gastinstitution, dem IDAEA-CSIC in Barcelona, untersuchen, wie die Vegetation, die Böden und das Grundwasser das Speichern, die Mischung, die Abflussbildung, sowie die Evapotranspiration in dem Einzugsgebiet Vallcebre im Nordosten Spaniens beeinflussen. Die Forscher des IDAEA -CSIC haben hydrometrische Daten und stabile Isotope (d2H, d18O) der verschiedenen hydrologischen Kompartimente des Einzugsgebiets gesammelt. Somit liegen Informationen über den Freiland- und Bestandniederschlag, Stammabfluss, Bach- und Grundwasser, sowie Wasser im Boden und der Vegetation vor. Ich plane, diesen umfangreichen Datensatz zur Bestimmung der Verweilzeiten mit neue Methoden anzuwenden, damit sich unser Verständnis von Wasserfluss und Stofftransport in Einzugsgebieten verbessert. Ich werde zunächst testen, wie mittels 'StorAge Selection functions' (Rinaldo et al. 2015) die Dynamik der Verweilzeiten des Abflusses und der Evapotranspiration beschrieben werden können. Des Weiteren habe ich als Ziel die neuen Konzepte der 'young water fraction' (Kirchner 2016) and 'new water fraction' (Kirchner 2017) anzuwenden, um besser die kurzfristige Komponente der Verweilzeiten beschreiben zu können. Diese Methoden sind noch nicht für Mediterrane Einzugsgebiete getestet worden, aber der umfangreiche Datensatz für die Vallcebre Einzugsgebiete ermöglicht die Untersuchung aktueller Fragen der Einzugshydrologie: Können Studien zur Verweilzeit verbessert werden mit höherer Rate der Probennahme von Niederschlag und Abfluss? Wie wirken sich neu erschlossene Daten über Bestandsniederschlag, Stammabfluss, Wurzelwasseraufnahme oder Bodenwasserfluss auf die Analysen aus? Zuletzt werde ich die Information von Tiefenprofilen der Isotopenzusammensetzung von Porenwasser einbeziehen, um hydrologische Modelle zu testen und die Verweilzeiten im Boden mit der Verweilzeit des Einzugsgebietsabflusses in Bezug zu setzen. Letzteres baut auf meine Dissertation und derzeitiger Postdoc-Studien auf.
Es werden u.a. wissenschaftliche Workshops durchgefuehrt: 26./27. November 1981: Expoquimia Barcelona 19./20. November 1984: Expoquimia Barcelona 20./21. Maerz 1986: EPF-L, Lausanne in Zukunft werden auch biochemische und Metabolismus-Studien einbezogen.
3 Tage Vorhersage. Wind, Temperatur, Bodendruck, Bedeckung, Konvektionswolken und Niederschlag. - 3 days forecast. Wind, temperature, pressure mean sea level, cloud cover, convective clouds and precipitation.
Ziel des Forschungsprojektes ist die wissenschaftliche Auswertung von drei ausgewählten Bauten der öffentlichen Hand hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit in der Nutzungs- und Betriebsphase. Dies erfolgt anhand von 42 Schlüsselindikatoren in Vorbereitung der SB Challenge im Rahmen der globalen Konferenz 'World Sustainable Building WSB 2014' in Barcelona. Die Ergebnisse werden auf der WSB14 im Oktober in Barcelona vorgestellt. Anlass und Ziel: Seit Jahren macht die Bundesregierung Nachhaltigkeit zu einem Grundprinzip ihrer Politik. Um den zukünftigen Anforderungen an ganzheitlich optimierte Gebäude gerecht zu werden, hat das Bundesbauministerium für Bundesgebäude verbindliche Qualitätsvorgaben erarbeitet, die im Leitfaden Nachhaltiges Bauen und im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) fortentwickelt werden. Dem Anwender stehen die BNB-Module 'Neubau', 'Nutzen und Betreiben' und 'Komplettmodernisierung' zur Verfügung, sodass ein Gebäude über den gesamten Lebenszyklus bewertet werden kann. Denn ein Gebäude ist nur so nachhaltig, wie es auch nachhaltig genutzt und betrieben wird. Mit der Teilnahme an der SB Challenge 2014 beteiligt sich das Bundesbauministerium am internationalen Diskurs zum nachhaltigen Nutzen und Betreiben. Die Veranstalter der SB Challenge haben für den internationalen Vergleich 42 Schlüsselindikatoren (Key Performance Indicators, KPI) entwickelt, anhand derer nachhaltig geplante Gebäude hinsichtlich ihrer entsprechenden Nachhaltigkeit in der Phase der Gebäudenutzung untersucht werden sollen. Für Deutschland werden die KPI für das Paul-Wunderlich-Haus in Eberswalde, das Hauptzollamt Hamburg und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin ausgewertet. Einzelne Kriterien des Moduls 'Nutzen und Betreiben' sollen im Zuge der Erhebung ebenfalls berücksichtigt werden.
In Zeiten angespannter öffentlicher Haushalte wird verstärkt geprüft, ob Maßnahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik noch finanziell darstellbar oder aufschiebbar sind. Bei diesen Abwägungen gerät oftmals aus dem Blick, welche finanziellen Einsparungen sich aus Investitionen in z.B. einen verbesserten Zugang zu Grün- und Wasserflächen, nachhaltige Mobilität, eine Reduzierung der Luft- und Lärmverschmutzung, des Wasserverbrauchs, der Abfallproduktion sowie eine bessere Anpassung an die Folgen des Klimawandels ergeben. Maßnahmen nachhaltiger Stadtentwicklungspolitik werden oft als Kostenfaktor missverstanden und entsprechend depriorisiert. Dabei wird nicht ausreichend berücksichtigt, dass z.B. die Verfügbarkeit von Grünflächen einen erheblichen positiven Effekt auf die körperliche und mentale Gesundheit der Bevölkerung hat und damit erhebliche Kosten im Gesundheitssystem spart (vgl. dazu die BfN-Studie von Rittel et al., 2014). Das BMBF-gefördete Projekt 'Stadtgrün wertschätzen' hat bereits eine Reihe der Ökosystemleistungen von Stadtgrün quantifiziert, dessen Erkenntnisse einbezogen und um zusätzliche Aspekte wie Gesundheits- und Infrastrukturkosten erweitert werden sollten. Internationale Modellvorhaben (z.B. Barcelona) und Untersuchungen sollen ebenfalls Eingang finden mit dem Ziel, Politik und Verwaltung eine evidenz-basierte Grundlage für Investitionen in Maßnahmen nachhaltiger Stadtentwicklung zu verschaffen. Vor diesem Hintergrund verfolgt dieses Forschungsvorhaben das Ziel, die positiven Effekte unterschiedlicher Maßnahmen nachhaltiger Stadtentwicklungspolitik, national wie international, zu identifizieren und fiskalisch zu quantifizieren. Hierzu zählen z.B. Einsparungen aufgrund positiver mentaler und körperlicher Gesundheitseffekte, Kühlungseffekte durch Verschattung, CO2-Einsparungen durch Stadtgrün, Prävention von Schäden durch Extremwetter sowie Entlastungen öffentlicher Infrastruktur (z.B. der Kanalisation) durch Stadtgrün.
Orientierung ueber Fortschritte auf dem Gebiet der Umweltanalytik, sowie Stellungnahme zu aktuellen Fragen der Umweltanalytik oder des Umweltschutzes, soweit diese analytikbezogen sind. Es werden insbesondere Symposien ueber Probleme der Erfassung von Umweltbelastungen und Entwicklungen der Methoden abwechslungsweise in Europa und Nordamerika durchgefuehrt: 14. Symposium Barcelona, Nov. 1984, 15. Symposium Jekyll, Island (Georgia) Mai 1985, 16. Symposium EPF-L Lausanne Maerz 1986. Die Association gibt Newsletters heraus und organisiert auch Workshops ueber LC/MS (Montreux Oktober 1984), ueber Ionenchromatographie (Barcelona Nov. 1984, Geneve Maerz 1986). Ueber Probenahme (Freiburg i. Br. Oktober 1985), ueber Dioxine und verwandte Verbindungen (Ottawa Oktober 1984, Bayreuth Herbst 1985), ueber Kohlenwasserstoffe (Barcelona Nov. 1984, EPF-Lausanne Maerz 1986) und ueber carcinogene Metallverbindungen (Geneve Sept. 1983, Villars, Januar 1986).
Aufbauend auf der Analyse wurden verschiedene Leitthesen entwickelt. Diese geben das Zielbild für die zukünftige Entwicklung vor. Anhand dieser Thesen wurden übergeordnete Maßnahmen erarbeitet. Sie helfen dabei, die in den Leitthesen festgehaltenen Ziele für die Berliner Mitte zu erreichen und stehen beispielhaft für verschiedene Verkehrsräume. Qualität und Bedeutung des öffentlichen Raums miteinander vereinbaren Priorisierung der Maßnahmen und temporäre Zwischenlösungen schaffen Definition leistungsfähiger und stadtverträglicher Achsen für den Kfz-Verkehr Bündelung und effiziente Nutzung von Stellplätzen Erprobungsfelder für neue Mobilitätsformen definieren Fußläufige Verbindung zwischen touristischen Zielen stärken Erweiterung der Grünraumvernetzung Spree als identitätsstiftenden Bestandteil erlebbar machen Die Maßnahmen gehen darauf ein, wie der öffentliche Raum in der Berliner Mitte zukünftig anders gestaltet werden kann. Unter anderem durch Organisation des Verkehrsraums: leistungsstarke und intelligent gesteuerte Verbindungen für den Kfz-Verkehr, Ausbau des Fuß- und Radverkehrsnetzes, Integration des ÖPNV, Verkehrssicherheit Aufwertung des öffentlichen Raums: Grünraumvernetzung, Gestaltung identitätsstiftender Orte (z. B. Friedrichstraße, Unter den Linden, Spreeufer, Checkpoint Charlie), Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität und historische Bedeutung Klimaanpassung: Begrünung, Verschattung, Entsiegelung und dezentrale Regenentwässerung Stärkung der Nutzungsvielfalt: Multifunktionsstreifen, Sondernutzungsflächen und Gastronomie Temporäre Maßnahmen und Pilotprojekte: Reallabore, Zwischennutzungen, Testfelder (z. B. Hackescher Markt, Gendarmenmarkt) Neue Mobilitätsformen: Sharing, autonome Shuttle-Konzepte, digitale Parkraumbewirtschaftung Kooperative Steuerung: enge Verzahnung mit bestehenden Stadtentwicklungsplänen und Planwerken, Bezirken, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Im Rahmen des verkehrlichen Innenstadtkonzepts werden Nutzungsschwerpunkte des Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehrs identifiziert und hierfür Maßnahmen definiert, sodass man schnell, sicher und bequem ans Ziel kommt – egal mit welchem Verkehrsmittel. Für die Umsetzung der im Prozess entwickelten Leitthesen gibt es bereits gute Beispiele aus der Praxis anderer Städte. Im Rahmen des verkehrlichen Innenstadtkonzeptes wurden einige dieser Ideen aufgegriffen und daraus Umsetzungsmöglichkeiten für die Berliner Mitte abgeleitet. Die Maßnahmen für die verschiedenen Verkehrsarten ergeben sich u. a. aus folgenden Zielsetzungen: Fußverkehr: attraktive Verbindungen, grüne und beschattete Wege, Flaniermeilen Radverkehr: gesonderte Infrastruktur Kfz-Verkehr: Zentrale Achsen als Durchfahrtsmöglichkeit In Hamburg definiert der neue Masterplan Magistralen 2040+ die Rolle für städtische Hauptverkehrsachsen und deren verträgliche und zukunftsgerichtete Gestaltung für alle Verkehrsträger. Darin werden die Hauptverkehrsstraßen als multifunktionale Stadträume begriffen und langfristige Visionen statt reine Verkehrsoptimierung entwickelt. Idee für Berlin: Übergänge verbessern – Spittelmarkt Die Leipziger Straße ist eine wichtige Hauptverkehrslinie, jedoch für zu Fuß Gehende und Radfahrende in Nord-Süd-Richtung eine große Barriere. Daher sollen durch die Neuaufteilung des Straßenraums eine Entsiegelung möglich werden und Nutzungskonflikte reduziert werden. Zudem sorgt eine Umgestaltung der Übergänge für mehr Sicherheit für alle Verkehrsarten. In Barcelona wurde 2025 die Umgestaltung der Via Laietana abgeschlossen. Die Hauptstraße in der Innenstadt behält weiterhin eine wichtige Funktion für den Kfz-Verkehr, allerdings wurden die Gehwege verbreitert und öffentliche Räume neu gestaltet. Ziel der Umgestaltung: weniger Lärm und Luftemissionen, mehr Aufenthaltsqualität sowie Förderung des lokalen Gewerbes. Idee für Berlin: Verkehr besser lenken – Friedrichstraße Durch gezielte Lenkung soll der Durchgangsverkehr, z. B. im Bereich der südlichen Friedrichstadt, reduziert werden. Die Friedrichstraße wird als Nord-Süd-Verbindung genutzt, während angrenzende Straßenräume vom Kfz-Verkehr entlastet werden. Die Nebenstraßen werden so entschleunigt und gewinnen an Attraktivität. In Paris wurde das Seine-Ufer in mehreren Etappen umfassend umgestaltet, um mehr Raum für zu Fuß Gehende und Radfahrende zu schaffen. Besonders bekannt ist die Umwandlung des einst stark befahrenen rechten Ufers in eine Promenade. Heute laden Grünflächen, Sitzgelegenheiten, Cafés und kulturelle Einrichtungen zum Verweilen ein. Idee für Berlin: Flaniermeilen schaffen – Spreeufer Das Spreeufer zwischen Friedrichstraße und Museumsinsel ist eine wichtige Achse für den Fußverkehr – insbesondere für Touristen. Um den besonderen Charakter des Stadtraums in unmittelbarer Spreenähe zu nutzen und seine Erlebbarkeit zu erhöhen, soll eine fußgängerfreundliche Ufergestaltung mit besonderem Schwerpunkt auf der Aufenthaltsqualität erfolgen. Schwerpunkte Hier werden anhand von unterschiedlichen Typologien (Freiraum, Verkehrsknoten, Stadtplatz) an ausgewählten Schwerpunktorten exemplarische Maßnahmen für die Berliner Mitte aufgezeigt. Weitere Informationen
<p>Das neue Scrollytelling des Umweltbundesamtes (UBA) zeigt anhand vieler Beispiele, wie Städte nachhaltige Mobilität fördern können – kreativ, praxisnah und inspirierend für Kommunen und alle, die die Mobilitätswende voranbringen wollen.</p><p>Mit dem neuen Scrollytelling "Anreize für nachhaltiges Mobilitätsverhalten" stellt das Umweltbundesamt inspirierende Beispiele vor, wie Kommunen weltweit durch spielerische und finanzielle Anreize ihre Bürgerinnen und Bürger zu einem nachhaltigen Mobilitätverhalten motivieren können. Die Website präsentiert zwölf praktische Beispiele aus verschiedenen Städten von Marburg bis Australien.</p><p>Ob Prämien für die Abmeldung des Privatwagens in Marburg, Regensensoren für Radfahrende in Rotterdam oder spielerische Mobilitätsbildung für Kinder in Wien – die vorgestellten Maßnahmen sind vielfältig und zeigen, wie kreative Ideen den Alltag nachhaltiger gestalten können. Manche Projekte nutzen interaktive Apps, zum Beispiel für Challenges oder damit Punkte für nachhaltige Wege gesammelt werden können. Das Projekt dient als Inspirationsquelle für Kommunen und Interessierte, die nach effektiven Wegen suchen, nachhaltige Mobilität zu fördern. Spannende internationale Beispiele kommen dazu zum Beispiel aus Barcelona und Florenz.</p><p>Das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>-Scrollytelling zeigt nicht nur konkrete Beispiele, sondern auch Hintergrundinformationen und praktische Tipps zur Umsetzung. So wird es zu einem wertvollen Werkzeug für alle, die aktiv an der Mobilitätswende mitwirken möchten.</p><p>Das UBA-Scrollytelling "Anreize für nachhaltiges Mobilitätsverhalten" finden Sie unter diesem <a href="https://www.nachhaltiges-mobilitaetsverhalten.de/">Link.</a></p><p>Alle bislang erschienen Scrollytelling-Projekte des UBA finden sich <a href="https://www.umweltbundesamt.de/stories">hier</a>.</p>
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