Gefördert wird der Bau von Dachbegrünung auf Gebäuden im Innenstadtbereich Hamburg und Innenstadtbereich Bergedorf im Rahmen der Hamburger Gründachstrategie. Bei Maßnahmen in der Inneren Stadt sowie im Innenbereich von Bergedorf (s. Markierung auf der Karte) erhöht sich die Grundförderung im Förderprogramm der Investitions- und Förderbank um 15%.
<p> <p>Hitzewellen und Trockenheit in diesem Sommer zeigen es erneut: Auch in Deutschland müssen wir uns an die Folgen des Klimawandels anpassen. Wie das geht, zeigen vom 14. bis 20. September zahlreiche Veranstaltungen bundesweit und online. Ob fürs Eigenheim, die Mietwohnung, Kita, Schule, Unternehmen oder Kommune – hier finden Sie tolle Ideen und Aktionen. Auch das Umweltbundesamt (UBA) ist mit dabei.</p> </p><p>Hitzewellen und Trockenheit in diesem Sommer zeigen es erneut: Auch in Deutschland müssen wir uns an die Folgen des Klimawandels anpassen. Wie das geht, zeigen vom 14. bis 20. September zahlreiche Veranstaltungen bundesweit und online. Ob fürs Eigenheim, die Mietwohnung, Kita, Schule, Unternehmen oder Kommune – hier finden Sie tolle Ideen und Aktionen. Auch das Umweltbundesamt (UBA) ist mit dabei.</p><p> <p>Vom 14. bis 20. September 2026 findet in Deutschland zum mittlerweile fünften Mal die Woche der Klimaanpassung statt: Bundesweit und digital machen Kommunen, Verbände, soziale Einrichtungen und andere Akteure sichtbar, wie Klimaanpassung vor Ort gelingt. Organisiert wird die Aktionswoche vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) auf Initiative des Bundesumweltministeriums.</p> Welche Veranstaltungen gibt es? <p>Ob Aktionstag für Starkregenvorsorge in der Stadt Nettetal, Pflanzaktion mit Kita-Kindern im Kreis Coesfeld oder Vortrag zu Fördermöglichkeiten für Gebäudebegrünung in Hanau – das Angebot ist breit gefächert. Auf der Website des Zentrums KlimaAnpassung können Sie über eine Karte, Suche oder Filter nach für Sie passenden <a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka26/veranstaltungen">Veranstaltungen recherchieren</a>.</p> Welche Veranstaltungen bietet das UBA an? <p>Das Umweltbundesamt (UBA) beteiligt sich mit zwei Veranstaltungen:</p> <p>Auf der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/preisverleihung-bundespreis-blauer-kompass-2026">Preisverleihung des Blauen Kompass</a> am 17. September 2026 werden vorbildliche Projekte zur Klimavorsorge & Anpassung vorgestellt und ausgezeichnet. Sie können die Veranstaltung per Livestream verfolgen.</p> <p>Im <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/das-klivo-portal-stellt-vor-neues-tool-fuer-mehr">Webinar im Namen des Deutschen Klimavorsorgeportals „Stadtgrün für Klimaresilienz – Das überarbeitete Tool „Stadtgrün wertschätzen"“</a> am 18. September 2026 wird ein datenbankgestütztes Bewertungstool vorgestellt, mit dem der Nutzen von Stadtgrün abgebildet und monetarisiert werden kann. Das Tool ermöglicht es Kommunen, Verwaltungen und Entscheidungsträgern, Szenarien durchzuspielen und zu berechnen, wie sich Änderungen bei Straßenbäumen, Grünflachen oder Gründächern konkret auf verschiedene <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/oekosystemleistungen">Ökosystemleistungen</a> auswirken. Mitveranstalter ist der Deutsche Wetterdienst (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/dwd">DWD</a>). </p> Eigene Veranstaltungen melden <p>Auch Sie wollen sich mit einer Veranstaltung an der Woche der Klimaanpassung beteiligen? Auf der Website vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) können Sie Ihre <a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka26/partner/partner-werden">Aktion kostenlos eintragen</a> oder sich zunächst in der <a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/wdka26/faq">FAQ-Sammlung</a> häufig gestellter Fragen und Antworten informieren.</p> Informationen des UBA und anderer Institutionen zur Klimaanpassung <p>Nicht nur während der Woche der Klimaanpassung, sondern das ganz Jahr über finden Sie im Internetangebot des Umweltbundesamtes und anderer Institutionen zahlreiche Informationen für verschiedene Zielgruppen. Hier eine Auswahl:</p> Allgemeine Information zu den Auswirkungen und Risiken des Klimawandels in Deutschland <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/monitoringbericht-2023">Monitoringbericht 2023 zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/folgen-des-klimawandels/risiken-anpassungspotential">Risiken und Anpassungspotential</a></li> </ul> Praxisbeispiele verschiedener Akteure/Zielgruppen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank">Tatenbank</a></li> </ul> Für Bürger*innen <p>Schutz vor Hitze:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/gegen-die-hitze-das-koennen-sie-im-sommer-fuer#gewusst-wie">Gegen die Hitze: Das können Sie im Sommer für kühle Räume tun</a></li> <li>Verhalten bei Hitze: Ratgeber <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/der-hitzeknigge">Der Hitzeknigge</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/hitze-ratgeber">Hitze-Ratgeber in Leichter Sprache</a></li> <li><a href="https://www.klivoportal.de/SharedDocs/Steckbriefe/DE/hitzewarnung/hitzewarnung_steckbrief.html">KLiVO Portal – Dienste: Hitzewarnung</a></li> </ul> <p>Schutz vor <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/starkregen">Starkregen</a> / Extremwetter / Hochwasser:</p> <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/656/dokumente/checkliste_zur_gefaehrdungsabschaetzung_des_eigenen_hauses.pdf">Starkregenvorsorge: Gefährdungsabschätzung des eigenen Hauses</a></li> <li><a href="https://verbraucher.org/media/file/3991.Verbraucherratgeber_Klimaanpassung-(fuer)-zuhause_2024.pdf">Ratgeber „Klimaanpassung (für) zuhause“ zum Schutz vor Extremwetter</a> </li> <li><a href="https://www.klivoportal.de/SharedDocs/Steckbriefe/DE/leitfaden-fuer-starkregenvorsorge/leitfaden-fuer-starkregenvorsorge_steckbrief.html">KLiVO Portal – Dienste: Leitfaden für Starkregenvorsorge für Hauseigentümer*innen, Bauwillige und Architekt*innen</a></li> <li><a href="https://www.klivoportal.de/SharedDocs/Steckbriefe/DE/hochwasserpass/hochwasserpass_steckbrief.html">KLiVO Portal – Dienste: Hochwasser-Pass</a></li> <li><a href="https://www.klivoportal.de/SharedDocs/Steckbriefe/DE/notfallvorsorge/notfallvorsorge_steckbrief.html">KLiVO Portal – Dienste: Für den Notfall vorsorgen</a></li> <li><a href="https://www.klivoportal.de/SharedDocs/Steckbriefe/DE/warnapp_nina/warnapp_nina_steckbrief.html">KLiVO Portal – Dienste: Warn-App NINA und warnung.bund.de</a></li> </ul> Für Kommunalverwaltungen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/werkzeuge-der-anpassung/klimalotse">Klimalotse: Leitfaden zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für Kommunen</a></li> <li><a href="https://www.klivoportal.de/">Deutsches Klimavorsorge-Portal: Ihr Wegweiser zu Klimavorsorgediensten in Deutschland</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimarisikoanalysen-auf-kommunaler-ebene">Klimarisikoanalysen auf kommunaler Ebene: Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der ISO 14091</a></li> <li><a href="https://zentrum-klimaanpassung.de/">Zentrum Klimaanpassung: Beratung für Kommunen</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/Anpassungsscanner">Anpassungsscanner: Wie weit ist Ihre Kommune bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels?</a></li> <li>Naturbasierte Klimaanpassung in Kommunen</li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/anpassung-auf-kommunaler-ebene/schattenspender-die-mitmach-kampagne-des-uba">Schattenspender: Die Mitmach-Kampagne des UBA</a></li> </ul> Für Unternehmen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/anpassung-an-den-klimawandel/klimarisikoanalyse-anpassung-in-unternehmen">Klimarisikoanalyse und Anpassung in Unternehmen</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/durchfuehrung-einer-robusten-klimarisiko">Durchführung einer robusten Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalyse nach EU-Taxonomie</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/physische-klimarisiken-managen">Physische Klimarisiken managen</a></li> </ul> </p><p>Informationen für...</p>
Zielsetzung: Im Sommer heizen sich Altstädte besonders auf, denn es fehlen kühlende Grünstrukturen und Frischluftschneisen, was für die Einwohnenden zu einer gesundheitlichen Belastung führen kann. Zudem führt der hohe Versiegelungsgrad bei einem Starkregenereignis zu einer hohen Abflussmenge, wodurch Kanalisationen an ihre Kapazitätsgrenze stoßen und die Überflutungsgefahr steigt. Dabei sind insbesondere die historisch wertvollen Gebäude vor Beschädigungen zu schützen und zum Teil auch als Kulturdenkmal zu erhalten. Mit Blick auf die spürbaren Folgen des Klimawandels ist es wichtig, Altstädte klimagerecht und zukunftssicher anzupassen, die Lebensqualität im Zentrum der Stadt zu erhalten und eine zeitgemäße Nutzung zu ermöglichen. Die modernen Anforderungen an die Umgestaltung von Altstädten können jedoch zu Konflikten mit den Interessen des Denkmalschutzes führen, historische Gebäude möglichst in ihrer originalen Form zu bewahren. Naturbasierte Lösungen, wie die Gebäudebegrünung, gelten als wirkungsvolle Maßnahmen zur Klimaanpassung. Der große Vorteil von Dach- und Fassadenbegrünung liegt im geringen Freiflächenbedarf, wodurch auch dicht bebaute Gebiete begrünt werden können. Die Dach- und Fassadenbegrünung gewinnen bundesweit an Bedeutung, denn sie bilden einen Mehrfachnutzen für die Stadt. Als einschränkender Faktor für mehr Begrünung an bestehenden Gebäuden wird bislang der Denkmalschutz betrachtet sowie Vorbehalte und Unsicherheiten, alte Gebäude und Bauwerke zu begrünen. Darunter zählt beispielsweise die schädigende Wirkung der Begrünung auf die Bausubstanz sowie Unsicherheit bei der Pflege und Wartung bereits bestehender Gebäudebegrünungen. Dabei können die häufig zentral gelegenen historischen Gebäude als kühle Rückzugsorte in den Städten ausgebildet werden und durch eine Begrünung als wichtige urbane Trittsteinbiotope dienen. Während für den Umgang mit erneuerbaren Energien im Denkmalbestand bereits Praxishinweise erarbeitet wurden, existiert bislang kein Leitfaden für die Denkmalpflege zum fachgerechten Umgang mit Dach- und Fassadenbegrünungen. Jeder Fall wird individuell behandelt und ohne Entscheidungshilfe bewertet. Diese Wissenslücke gilt es zu schließen und darüber hinaus Schulungen für den Denkmalschutzbereich anzubieten, um über die Möglichkeiten und Chancen von Gebäudebegrünung zu informieren.
<p> <p>Vom 14. bis 20. September 2026 findet in Deutschland zum mittlerweile fünften Mal die Woche der Klimaanpassung statt: Bundesweit und digital machen Kommunen, Verbände, soziale Einrichtungen und andere Akteure sichtbar, wie Klimaanpassung vor Ort gelingt. Veranstaltungen können ab sofort kostenlos auf der Website vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) eingetragen werden.</p> </p><p>Vom 14. bis 20. September 2026 findet in Deutschland zum mittlerweile fünften Mal die Woche der Klimaanpassung statt: Bundesweit und digital machen Kommunen, Verbände, soziale Einrichtungen und andere Akteure sichtbar, wie Klimaanpassung vor Ort gelingt. Veranstaltungen können ab sofort kostenlos auf der Website vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) eingetragen werden.</p><p> <p>Ob Aktionstag gegen Starkregenvorsorge in der Stadt Nettetal, Pflanzaktion mit Kita-Kindern im Kreis Coesfeld oder Vortrag zu Fördermöglichkeiten für Gebäudebegrünung in Hanau – das Angebot ist bereits jetzt breit gefächert. Auch das Umweltbundesamt wird sich beteiligen, etwa mit der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/preisverleihung-bundespreis-blauer-kompass-2026">Preisverleihung des Blauen Kompass</a>, dem Bundespreis für vorbildliche Projekte zur Klimavorsorge und Anpassung.</p> <p>Auch Sie wollen sich mit einer Veranstaltung beteiligen? Ab sofort können Sie Ihre Aktion kostenlos auf der Website vom Zentrum KlimaAnpassung (ZKA) eintragen oder sich zunächst in der FAQ-Sammlung häufig gestellter Fragen und Antworten informieren.</p> </p><p>Informationen für...</p>
Der WebFeatureService (WFS) stellt die Flächen der Dachbegrünung auf Gebäuden im Innenstadtbereich Hamburg und Innenstadtbereich Bergedorf im Rahmen der Hamburger Gründachstrategie zum Downloaden bereit. Bei Maßnahmen in der Inneren Stadt sowie im Innenbereich von Bergedorf (s. Markierung auf der Karte) erhöht sich die Grundförderung im Förderprogramm der Investitions- und Förderbank um 15%. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.
Der WebMapService (WMS) stellt die Dachbegrünung auf Gebäuden im Innenstadtbereich Hamburg und Innenstadtbereich Bergedorf im Rahmen der Hamburger Gründachstrategie dar. Bei Maßnahmen in der Inneren Stadt sowie im Innenbereich von Bergedorf (s. Markierung auf der Karte) erhöht sich die Grundförderung im Förderprogramm der Investitions- und Förderbank um 15%. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.
Die Bundesregierung macht seit vielen Jahren Nachhaltigkeit zu einem Grundprinzip ihrer Politik und möchte im Bereich des nachhaltigen Bauens eine Vorbildrolle einnehmen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie das BNB weiterentwickelt werden kann, um die von der Bundesregierung beschlossenen Klimaschutzziele stärker zu adressieren. In diesem Forschungsvorhaben sollen neue Aspekte und Schwerpunkte im Rahmen der Nachhaltigkeitsbewertung im Bauwesen identifiziert, bewertet und hinsichtlich der Berücksichtigung in der Bewertungssystematik des BNB betrachtet werden. Ausgangslage: Maßnahmen des Klimaschutzes im Bauwesen orientieren in der Regel auf die Emissionsreduzierung klimaschädlicher Gase, die zum einen durch die Herstellung von Bauprodukten und zum anderen durch die Energieerzeugung für die Konditionierung der Gebäude entstehen. Diese Emissionen werden im BNB mit Hilfe einer Ökobilanz ermittelt und durch Flächenbezug vergleichbar gemacht und bewertet. Damit werden optimierende Maßnahmen durch die Wahl der Bauweise, der Bauprodukte, des Energieeffizienz- und Komfortniveaus in der Bewertung berücksichtigt. Darüber hinaus gibt es ungenutzte Potenziale wie z. B. die Reduzierung des absoluten Flächenverbrauchs und des Kühlbedarfs durch Dach- und Fassadenbegrünung sowie die Einbeziehung der technischen Ausstattung des Nutzers und der Nutzung von Ökostrom in eine Gesamtbetrachtung. Neben der Erweiterung des Betrachtungshorizonts soll auch die Effektivität von Planungsentscheidungen für einen erhöhten Klimaschutz verbessert werden. Dazu bedarf es mehr Transparenz bei der Darstellung der Wirkungszusammenhänge und der Auswirkungen von Bauherren-Entscheidungen vor allem in frühen Planungsphasen. Ziel: Die BNB-Anforderungen zur Erreichung eines höheren Klimaschutz-Standards sollen wirkungsbezogen geschärft und erweitert werden. Zusätzlich zur Ökobilanzierung des Gebäudes sollen Anforderungen zu den Themen 'Suffizienz', 'Ressourcenschonung', 'Recycling', 'Innovationen' und weiteren Aspekten ergänzt werden. Die Auswirkungen von Planungslösungen auf den Klimaschutz sollen transparenter gemacht werden. Die Bauherren und Planer müssen die Klimaauswirkungen ihrer Vorschläge und Entscheidungen erkennen und steuern können.
Dach- und Fassadenbegrünungen müssen gepflegt werden, um ihre positiven Effekte langfristig zu erhalten und Schäden vorzubeugen. Die Pflege stellt sicher, dass die Begrünung ihre vielfältigen Funktionen auch langfristig erfüllt. Außerdem verhindert regelmäßige Pflege das Verkahlen der Pflanzen, sorgt für eine dichte und optisch ansprechende Bepflanzung und schützt die Bausubstanz vor Schäden. Unterhaltungspflege für Dachbegrünungen Unterhaltungspflege für Fassadenbegrünungen Ein begrüntes Dach kann einschließlich Abdichtung bei regelmäßiger Instandhaltung und Wartung etwa 40 bis 60 Jahre halten. Die bei Extensivbegrünungen ein- bis zweimal jährlich durchzuführenden Pflegemaßnahmen sind … Kontrolle der Dachrandbereiche und Dachdurchdringungen auf Hinterwurzelungen durch Pflanzen Überprüfung der Entwässerungseinrichtungen Freihalten von Rand- und Sicherheitsstreifen Entfernen von unerwünschtem Fremdbewuchs Mähen der Vegetation und Abtragen des Mähguts im Bedarfsfall Düngen, Richtwert: 5 g N/m² pro Jahr mit Langzeitdünger Bewässerung (nur bei extremer Trockenheit notwendig, in Abwägung von ökologischen und ökonomischen Gegebenheiten) Bei Solar-Gründächern sind zwei bis drei Pflegegänge pro Jahr empfohlen und zusätzlich… Eine Entfernung hohen Bewuchses vor und unter den Solarmodulen sowie im nahen Umfeld Bei Biodiversitätsdächern sind zwei Pflegegänge pro Jahr empfohlen und zusätzlich… Kontrolle, Reinigung und gegebenenfalls Austausch von Nisthilfen Bei Retentionsgründächern sind zwei bis zehn Pflegegänge pro Jahr empfohlen und zusätzlich… Im Bedarfsfall eine Absenkung von Wasseranstau Prüfung und gegebenenfalls Reinigung des Drosselablaufs Bei Intensivbegrünungen ist vier bis zehn Mal pro Jahr zu pflegen. Zu den schon genannten Maßnahmen kommen noch bei Bedarf dazu … Überprüfen der Bewässerungseinrichtungen inklusive Winterschutzmaßnahmen Rückschnitt Rasenpflege (Mähen, Vertikutieren, Aerifizieren) Die Wartung der technischen Einrichtungen auf Dachbegrünungen ist ebenso wichtig wie die Pflege der Vegetation. Kontrolliert werden sollten stets auf ihre Funktionsfähigkeit mindestens zweimal im Jahr: Einrichtungen für die Entwässerung bezüglich Sauberkeit, dazu zählen: Kontrollschächte, Dachabläufe, Entwässerungsrinnen Standfestigkeit von aufgebauten Technikelementen (z. B. Blitzschutzanlagen, Photovoltaikanlagen) Schubsicherungen (bei Schrägdächern) Dachabdichtung durch Sichtung (z. B. an Dachrändern, an Durchdringungen etc.) Kiesstreifen und Plattenbeläge, die möglichst frei von Bewuchs sein sollten Zur Unterstützung bei der Pflege und Wartung von extensiven Dachbegrünungen wurde vom Bundesverband Gebäudegrün (BuGG) eine Dachbegrünungspflege-App entwickelt. Die Web-App kann unter folgender Adresse aufgerufen werden: pflege-dachbegruenung.de Die Web-App funktioniert nach Anmeldung mit der eigenen E-Mail-Adresse und einem selbst gewählten Passwort sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet oder dem Computer. Fassadenbegrünungen können ebenso lang bestehen wie das Gebäude. Voraussetzung ist jedoch eine regelmäßige Pflege und Bewässerung für eine langanhaltend gute Qualität und aus Gründen des Brandschutzes. Die bei bodengebundenen Begrünungen ein- bis zweimal jährlich durchzuführenden Pflegemaßnahmen sind… Rückschnitt, gegebenenfalls Einflechten in Kletterhilfen vom Bewuchs freihalten: Fenster, Fensterläden, Dächer, Fallrohre, Blitzableiter, Markisen und Luftaustrittsöffnungen Entfernen von abgestorbenen Pflanzenteilen Kontrolle und ggf. erforderliche Ergänzung der Anbindung gegebenenfalls Düngen und Wässern Ersetzen von ausgefallen Pflanzen Zu den bei wandgebundenen Begrünungen fünf- bis zehnmal jährlich durchzuführenden Pflegemaßnahmen kommen hinzu… Inspektion und Wartung der Pflanzgefäße Nährstoffversorgung Im privaten Bereich können Fassadenbegrünungen unter Beachtung der Absturzsicherung und praktischer Erfahrung bis zu einer maximalen Höhe von 4 m in selbstständiger Pflege betreut werden. Alles, was darüber hinaus geht, sollte von Fachbetrieben instandgehalten werden. Bei einer Höhe über 4 Metern sind Begrünungen oft nur von einem Hubsteiger aus erreichbar. Hierfür sind ausreichend Aufstellfläche, Schutz gegen herabfallende Teile und gegebenenfalls Absperrungen von öffentlichem Straßenraum nötig. Die Wartung der technischen Einrichtungen von Vertikalbegrünungen ist ebenso wichtig wie die Pflege der Vegetation. Kontrolliert werden sollten stets auf ihre Funktionsfähigkeit mindestens zweimal im Jahr: Eine gegebenenfalls vorhandene Bewässerungsanlage oder Zisterne inklusive Technik, einschließlich Winterfestigkeit Eine gegebenenfalls vorhandene Konstruktion für den Halt der Pflanzen; Kontrolle der konstruktiven Bauteile, insbesondere der Verankerung Eine gegebenenfalls vorhandenen Fernwartung Eine gegebenenfalls vorhandene Entwässerungseinrichtung Alle Einrichtungen sind regelmäßig von Fachkundigen zu prüfen und zu reinigen. Die Prüfung erfolgt durch Sichtkontrolle und durch Funktionstests. Die Intervalle für die Prüfung und/oder den Austausch der einzelnen technischen Komponenten werden durch die Vorgaben der Hersteller oder durch die besondere Beanspruchung definiert. Alle Reinigungsmittel, die mit den Pflanzen oder dem Gießwasser in Kontakt kommen, müssen schonend und pflanzenverträglich sein. Inspektionen können vom Betreiber vorgenommen, Wartungen, Instandhaltungen und Austausch dürfen nur von Fachkundigen durchgeführt werden. Nach dem Anlegen einer Begrünung auf Dach oder Fassade gibt es verschiedene Phasen: die Fertigstellung, die Entwicklung und die Pflege im Laufe der Zeit. Die Wartung der Funktionsfähigkeit der technischen Anlagen (z.B. Be- und Entwässerungsanlagen) und die Kontrolle der konstruktiven Bauteile gehört zu allen diesen Phasen regelmäßig dazu. Normalerweise sind die Pflegegänge nach der Fertigstellung und die Entwicklungspflege im Angebot der Firma enthalten, die die Begrünung gemacht hat. Diese Pflege soll sicherstellen, dass die Pflanzen gut wachsen und sich entwickeln. Fachleute sprechen im zeitlichen Ablauf von der Fertigstellungs-, Entwicklungs- und Unterhaltungspflege . Nach etwa 12 Monaten Fertigstellungspflege, wenn die Pflanzen gut angewachsen sind, kann die Begrünung abgenommen werden. Das bedeutet, dass alles in Ordnung ist. Die Entwicklungspflege beginnt nach der Abnahme. Sie hilft den Pflanzen, noch besser zu wachsen. Dabei werden unerwünschte Pflanzen entfernt, ausgefallene Pflanzen nachgepflanzt, Öffnungen und Einbauten freigehalten und die Pflanzen richtig geschnitten. Wenn die Pflanzen das gewünschte Ziel erreicht haben, wird die Entwicklungspflege meistens nach zwei gegebenenfalls auch drei Jahren zur Unterhaltungspflege. Das bedeutet, dass die Begrünung dann regelmäßig gepflegt wird, damit sie ansprechend bleibt und ihre Funktionen dauerhaft erfüllt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 71 |
| Kommune | 3 |
| Land | 40 |
| Weitere | 11 |
| Wissenschaft | 6 |
| Zivilgesellschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 55 |
| Text | 57 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 5 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 52 |
| Offen | 67 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 117 |
| Englisch | 12 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 9 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 17 |
| Keine | 51 |
| Multimedia | 1 |
| Webseite | 65 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 85 |
| Lebewesen und Lebensräume | 111 |
| Luft | 85 |
| Mensch und Umwelt | 118 |
| Wasser | 84 |
| Weitere | 119 |