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Neuere ökonomische Ansätze zur Entwicklung nachfrage- und angebotsseitigen Wandels im Bereich des nachhaltigen Konsums (WENKE2)^Teilprojekt: Langfristige Konsumentwicklung und Nachhaltigkeit - ein naturalistischer Ansatz., Neuere ökonomische Ansätze zur Entwicklung nachfrage- und angebotsseitigen Wandels im Bereich des nachhaltigen Konsums

Erhebung von Lernerfahrungen der Technischen Zusammenarbeit in der Umweltpolitikberatung in ausgewählten asiatischen Ländern

Die Erhebung hat das Ziel eine Bilanz der GTZ-Erfahrungen mit Ansätzen der Umweltpolitikberatung aus einer Reihe von besonders relevanten asiatischen Ländern (z.B. China, Indien, Vietnam, Indonesien,Thailand) zu ziehen. Dabei soll die Entwicklung der umweltpolitischen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern ebenso untersucht werden wie die unterschiedlichen Beratungsansätze, die im Verlauf der verschiedenen Vorhaben (auch als Antwort auf diese Rahmenbedingungen) zur Anwendung gelangten und gelangen. Es soll länderweise dargestellt werden, wie die umweltpolitische Beratung der GTZ im Rahmen der Entwicklung des Partnerlandes im Umweltbereich gestaltet wurde, wie sie sich positioniert und auf wichtige Entwicklungen und Bedarfe der Partnerseite reagiert hat. Darüber hinaus ist zu ermitteln, in welchem Umfang sie selbst diese umweltpolitischen und -institutionellen Entwicklungen beeinflusst hat. Auf dieser Basis sollen die Beratungsansätze und Vorgehensweisen der Technischen Zusammenarbeit in den ausgewählten Ländern verglichen werden und die wichtigsten Lernerfahrungen daraus ermittelt werden. Die Erhebung ist Bestandteil des Wissensmanagements der GTZ im Umweltbereich und ergänzt parallele Studien für die Regionen Afrika und Lateinamerika sowie eine vertiefte Analyse in der Maghreb-Region.

Teilvorhaben: Nachhaltigkeitskonzeption und quantitative Studie^GeNECA: Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf der Grundlage des Capability-Ansatzes^Teilprojekt: Gerechtigkeitskonzeption^Teilvorhaben: Anreizmuster, Teilvorhaben: Governance und Koordination

Nachhaltigkeitspolitik muss Wissen über Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur aufgreifen, dem hohen moralischen Anspruch intra- und intergenerationaler Gerechtigkeit standhalten, und Handlungsstrategien erarbeiten, die Menschen motivieren, nachhaltig zu handeln. Mit dem Capability-Ansatz existiert ein Ansatz, der vor allem in der Entwicklungspolitik eingesetzt wird, der Wissen über Natur-Gesellschaft-Zusammenhänge aufgreifen kann und der intragenerationale Gerechtigkeit so übersetzt, dass Handlungsempfehlungen abgeleitet werden können. Auf Grundlage des Capability-Ansatzes wird in diesem Projekt GeNECA eine Konzeption nachhaltiger Entwicklung entworfen, die durch die Bezugnahme auf die bedürfnisorientierten Ziele der Brundtland-Definition Integrationskraft hat und explizit intragenerationale mit intergenerationaler Gerechtigkeit verbindet. Diese Konzeption wird zu einem Indikatorenset nachhaltiger menschlicher Entwicklung operationalisiert, einer quantitativen Analyse unterzogen, empirisch in verschiedenen Governance-Feldern und -Ebenen angewendet und auf ihre verallgemeinerte Verwendbarkeit in Entscheidungsprozessen geprüft und dementsprechend modifiziert.GeNECA verknüpft gundlagenoriertierte konzeptionelle Arbeit mit Modellierung des Konzeptes in Indikatoren, einer quantitativen Analyse und Validierung, sowie mit transdisziplinärer Anwendung in Fallstudien. Methoden kommen aus Philosophie, Wirtschafts- und Politikwissenschaften sowie action research.

Bauen und Wohnen belastet die Umwelt immer noch mehr als nötig

Der Bau, die Bewirtschaftung und Nutzung von Häusern und Straßen beansprucht immer noch zu viele natürliche Ressourcen und fördert den Klimawandel: Nicht nur der weiter hohe Bedarf an fossilen Energieträgern wie Kohle, Öl und Gas für Heizung und Warmwasser schmälert die Umweltbilanz des Sektors „Bauen und Wohnen, auch die große Nachfrage nach Baumaterialien wie Steinen und Erden, Metallen oder Holz trägt dazu bei. UBA-Präsident Prof. Dr. Andreas Troge: „Wie wir bauen und wohnen, beeinflusst ganz erheblich die Qualität unserer Gesundheit und Umwelt. Der Mensch entreißt der Natur nicht nur mehr Baumaterialien, als diese bereit stellen kann, wir machen uns auch viel zu breit, nehmen zu viel Fläche in Anspruch.” So gehen Rückzugsräume für Pflanzen und Tiere verloren. „Statt immer neue Häuser auf der grünen Wiese zu bauen, müssen wir zurück in die Zentren.”, so Troge weiter. Wesentlich entlasten ließe sich die Umwelt, falls vermehrt alte Häuser in den Zentren saniert würden, anstatt neue Gebäude an naturnahen Standorten zu errichten. Neue Wege zu einer dauerhaft umweltgerechten Bau- und Siedlungspolitik beschreibt die neue Broschüre „Nachhaltiges Bauen und Wohnen”.

Socio-Economic Multiplier Technique for Rural Diversification through Biomass Energy Deployment (BIOSEM)

There is a clear need to quantify the knock-on effects of bioenergy schemes in rural depressed areas. Bioenergy schemes represent opportunities for European agriculture to diversify into new markets that will create new and additional employment in rural communities. This will also aid in increasing farming incomes and will act as a lever for other investment and contribute to the development of associated commercial and industrial activities. For instance, transport infrastructure and specialist machinery manufacturers will benefit from increased business. This will in turn create additional spending in the community and further add to the knock-on effects. The objective of this proposal is to develop a quantitative model to analyse the socioeconomic impacts of bioenergy deployment through rural diversification and to measure the distribution of benefits and costs of policy packages, particularly the CAP. The BIOSEM model - Biomass Socio-Economic Multiplier Model, will be a facilitator for the organisation and analysis of already existing data so that the employment and income benefits from bioenergy development and deployment in rural areas can be measured. The model will simulate the interaction between agricultural crops, biomass production, energy production and other sectors of the economy. The main aim of this proposal is the development of the BIOSEM model. This will allow: - the estimation of the direct and indirect knock-on effects on employment, income, local services and government revenue created by various phases of the deployment of bioenergy schemes in the participating European countries; - the identification of depressed rural areas that would benefit from bioenergy deployment; - recommendations for CAP policy reform to assist and promote rural diversification through bioenergy schemes. BIOSEM will assist policy makers to site energy crop production and processing plants and to identify where to target investment so as to get the highest production response or optimal income distribution effects in all the participating European countries. BIOSEM will help policy makers identify recommendations for rural policy and CAP reform and assist rural diversification through bioenergy deployment based on the results of BIOSEM model simulations.

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