Das Projekt "Ermittlung, Analyse und Bewertung des Ressourcenpotentials und des Schadstoffgehalts von heute und zukünftig anfallenden Elektroaltgeräten und Ableitung des bestehenden Handlungsbedarfs im Rahmen einer Behandlungsverordnung" wird/wurde gefördert durch: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Umweltbundesamt (UBA). Es wird/wurde ausgeführt durch: Ökopol Institut für Ökologie und Politik GmbH.Ausgangslage: Die Novelle des ElektroG 2 (ElektroG 2) enthält in § 24 Nr. 2 die Ermächtigung der Bundesregierung, durch Rechtsverordnung weiter gehende Anforderungen an die Behandlung von Altgeräten festzulegen. Das 2015 begonnene Sachverständigengutachten (SVG) zur Behandlungs-verordnung fokussiert schwerpunktmäßig die Stoffströme Photovoltaikmodule, Leiterplatten, Flachbildschirme, Kunststoffe. Ziel: Für definierte Gerätekategorien oder Komponenten von Elektrogeräten mit hoher Schadstoff- und/oder Resourcenrelevanz, die nicht vom SVG 2015 abgedeckt werden, sollen konkrete Behandlungsvorschläge entwickelt werden. Dies umfasst sowohl die bereits im Anhang IV des ElektroG 2 aufgeführten Stoffe und Bauteile, wie quecksilber-, blei-, PCB- oder asbesthaltige Bauteile/Geräte, Kathodenstrahlröhren, Gasentladungslampen, lithiumhaltige Batterien, als auch weitere relevante Werkstoffe und Bauteile, z.B. mit Seltenerd-Magnetwerkstoffen oder Beryllium, außerdem dioxinbelastete Outputfraktionen. Die Behandlungsvorschläge sind in ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu bewerten. Methodik: Prognose des Geräteaufkommens heute und Recherche der heutigen und zukünftigen Schadstoff- und Wertstoffgehalte des Abfallinputs und der Outputfraktionen (inkl. Emissionen bei der Behandlung). Kritische Würdigung der aktuellen Behandlungspraxis der bereits im ElektorG geregelten Stoffströme. Für weitere relevante Werkstoffe und Bauteile (z.B.): Vorkommen in Elektroaltgeräten, Verhalten bei der Behandlung. Identifikation der Schwerpunkte des Handlungsbedarfs. Schließen von relevanten Datenlücken. Entwicklung von konkreten spezifischen Behandlungsvorschlägen für die relevanten Geräte/Bauteile unter Bezug auf Schadstoffgehalte und Ressourcenschonung (pragmatisch handhabbar, leicht vollziehbar, wirtschaftlich optimiert). Fachworkshops/Diskussion von Behandlungsempfehlungen.