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Umweltprobenbank Nr. 10: Benadelungsgrad / Fichte / Oberes Ilseeinzugsgebiet (Fichte)

Anzahl der Proben: 25 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Oberes Ilseeinzugsgebiet (Fichte) Fichtenbestand im Wassereinzugsgebiet Obere Ilse

Umweltprobenbank Nr. 9: Benadelungsgrad / Fichte / Gries oberhalb Schloss

Anzahl der Proben: 15 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Gries oberhalb Schloss Alpines Hochtal mit einem Schuttkörper aus Dolomitgestein.

Umweltprobenbank Nr. 14: Benadelungsgrad / Fichte / Warndt 1, Fuchsborn

Anzahl der Proben: 32 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Warndt 1, Fuchsborn Geschlossener Mischwaldbestand

Umweltprobenbank Nr. 1289: Benadelungsgrad / Kiefer / Dübener Heide Mitte

Anzahl der Proben: 33 Gemessener Parameter: Probenart: Kiefer Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Dübener Heide Mitte Bedeutendstes Wald- und Erholungsgebiet für den Ballungsraum Halle/Leipzig

Umweltprobenbank Nr. 17: Benadelungsgrad / Fichte / Hochlagenplateau

Anzahl der Proben: 23 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Hochlagenplateau Vom Fichten-Hochlagenwald zur Sukzessionsfläche

Umweltprobenbank Nr. 16: Benadelungsgrad / Fichte / Fichtenbestand Westufer

Anzahl der Proben: 16 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Fichtenbestand Westufer 50-jährige Fichten am Westufer des Belauer Sees

Umweltprobenbank Nr. 13: Benadelungsgrad / Fichte / Scheyern-Fichte

Anzahl der Proben: 13 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Scheyern-Fichte Fichtenbestand in Scheyern

Umweltprobenbank Nr. 11: Benadelungsgrad / Fichte / Sievershausen-Fichte

Anzahl der Proben: 13 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Sievershausen-Fichte Forstflächen im Wassereinzugsgebiet der Oberen Ilme

Umweltprobenbank Nr. 12: Benadelungsgrad / Fichte / Moosbachtal-Fichte

Anzahl der Proben: 12 Gemessener Parameter: Probenart: Fichte Bedeutender Primärproduzent in vielen naturnahen und anthropogen beeinflussten Ökosystemen. Probenahmegebiet: Moosbachtal-Fichte Fichtenbestand im Moosbachtal

Rekonstruktion der Benadelung von Fichten anhand der Nadelspuren im Stamm

Die Aussagefaehigkeit der europaweit jaehrlich durchgefuehrten Waldzustandserfassungen anhand visueller Merkmale (Benadelungsgrad, Nadelverfaerbung) wird immer wieder in Frage gestellt, da die Dynamik der 'normalen' Benadelung von gesunden Nadelbaeumen unbekannt sei. Am Ordinariat fuer Holzbiologie der Universitaet Hamburg wird seit 1992 - in Anlehnung an ein fuer Kiefer am Finnischen Forstforschungsinstitut in Rovaniemi entwickeltes Verfahren - ueber die Moeglichkeit gearbeitet, die Benadelung von Fichten bis zu 100 Jahren zurueck zu rekonstruieren. Dieses sog. Nadelspurverfahren beruht darauf, dass jede Nadel mit dem Leitungssystem des Stammes bzw. Astes ueber eine Nadelspur verbunden ist, die mit dem jaehrlichen Dickenwachstum so lange mitwaechst bis die Nadel abfaellt. Auf der Tangentialflaeche des Holzes sind die Nadelspuren als Punkte sichtbar. Verfolgt man eine Nadelspur vom Mark nach aussen, so laesst sich anhand der Anzahl der durchdrungenen Jahrringe das Alter der Nadel bestimmen. Die Untersuchungen erfolgen an fuenf ca. 120jaehrigen Fichten aus dem Elbequellgebiet im tschechischen Riesengebirge. Dort sind in den 80er Jahren deutliche, durch Luftschadstoffe verursachte Waldschaeden aufgetreten. In den letzten ca. 120 Jahren lag das Nadelalter im Mittel bei 6,5 Jahren mit Extremwerten bei einzelnen Baeumen von 3 bzw. 10 Jahren. Nachdem das Verfahren zur Anwendungsreife gebracht worden ist, bleibt zu pruefen, inwieweit die lang- und kurzwelligen Veraenderungen der Benadelung auf endogene und exogene Faktoren (Witterung, Insekten, Schadstoffe) zurueckzufuehren sind.

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