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Bestimmung partikelgebundener PAK, NPAK und 3-Nitrobenzanthron sowie ihre Verteilung auf verschiedene Ultrafeinstaubfraktionen von Emissionsquellen

Als ultrafeine Partikel werden Teilchen mit Durchmessern kleiner als 100 nm bezeichnet. Die ultrafeinen Partikel entstehen in Verbrennungsprozessen, die unter Sauerstoffmangel stattfinden. Hierbei sind u.a. der Straßenverkehr mit seinen unzähligen instationären Verbrennungen, Industrieprozesse und Hausbrand zu nennen. Partikel dieses Größenbereichs können sehr spezielle chemische oder physikalische Wechselbeziehungen mit der Umgebung eingehen. Man beobachtet bei ultrafeinen Partikeln vorwiegend Diffusion, wogegen sich größere Teilchen eher durch Anlagerung bzw. Sedimentation auszeichnen (Limbach, 2005). In der Europäischen Union gilt seit Januar 2005 ein Grenzwert für Feinstaub, d.h. für Partikel kleiner als 10ìm (PM10), vorgeschrieben. Für ultrafeine Partikel gibt es in Europa bisher keine eigenen Grenzwerte. In einem bis dahin einmaligen Projekt wurde die Entwicklung der Belastung mit ultrafeinen Partikeln in Erfurt über zehn Jahre quantitativ bestimmt. Dabei wurde ein deutlicher Anstieg festgestellt (Krug, 2005). Die Korngrößen des Ultrafeinstaubs können das menschliche Respirationssystem erreichen. Man spricht daher vom inhalierbaren Anteil des Feinstaubs. Partikel kleiner als 100 nm werden als noch gefährlicher eingestuft, da sie lungengängig sind. Wegen ihrer geringen Größe können einzelne ultrafeine Partikel ein Lungenepithel durchqueren. Ein Weitertransport zu Leber, Knochenmark oder Herz ist möglich. Die Ultrafeinpartikel können sich in der Lunge bis zu mehreren Monaten ablagern bzw. verbleiben (WHO,1997). Es sind einige Verfahren entwickelt worden, um die PAK-Belastung auf Menschen zu erfassen und ihre Auswirkungen zu beschreiben. Dabei wurde Benzo(a)Pyren oft als Indikator für die Präsenz von karzinogenen PAK in der Umwelt genutzt. Verbreitet ist zum Beispiel die Bestimmung von PAK in Blut oder Urin und die Untersuchung der Auswirkungen von PAK auf den Metabolismus in Organen wie Niere und Leber (Larsen, 1995). Die Exposition durch NPAK erfolgt hauptsächlich über die Luft. Es gibt bislang wenige Studien, welche die Langzeitwirkung der inhalativen Aufnahme untersuchen. Darüber hinaus gelten auch die Metaboliten der NPAK als kanzerogen (Uhl, 2007). Laut WHO gibt es erheblichen Forschungsbedarf hinsichtlich der Exposition der Menschen und der Wirkungen von NPAK auf die menschliche Gesundheit (IPCS 2003). Obwohl die NPAK nur einen Bruchteil (1 bis 10Prozent) der PAK ausmachen (Nielsen, 1984), ist spezielle Aufmerksamkeit wegen ihrer hohen biologischen Aktivität notwendig. Zahlreiche NPAK wirkten in Tierversuchen deutlich mutagen und kanzerogen (Fiedler et.al, 1990). Über ihr Verhalten und ihre Anreicherung in Boden und Staub ist bis jetzt noch sehr wenig bekannt. Ebenso wenig wie über deren Metabolismus und Akkumulation in biologischem Gewebe (Fiedler et al., 1991, Fieder und Mücke 1990). (...)

Hintergrundwerte stofflich gering beeinflusster Böden Schleswig-Holsteins

Der Datensatz "Hintergrundwerte stofflich gering beeinflusster Böden Schleswig-Holsteins" enthält für 12 Stoffe bzw. Stoffgruppen die 90er-Perzentilwerte von 13 Auswerteklassen als landesweite Kartendarstellung. Die Auswerteklassen werden aus Informationen zu den Nutzungen Acker, Grünland und Wald sowie zum Boden (Bodenart/Torfe, Bodentypen) gebildet. Zu den folgenden Stoffen bzw. Stoffgruppen sind Daten enthalten: Arsen, Blei, Cadmium, Chrom, Kupfer Nickel, Quecksilber, Zink, PAK16, Benzo(a)pyren,polychlorierte Biphenyle (PCB6), Dioxine und Furane. In den Karten werden regional noch als typisch einzuschätzende Stoffgehalte als Hintergrundwerte dargestellt. Als Klassengrenzen für die farbliche Abstufung werden die 50er-, 75er-, 90er- und 95-Perzentilwerte des Gesamtdatenbestandes ohne Waldauflagen verwendet. So lassen sich gegenüber einer für ganz Schleswig-Holstein über alle Nutzungen gültigen Verteilung gebietsbezogene Einheiten in ihrer Tendenz gut darstellen.

Stoffeinträge aus der Atmosphäre in die Nordsee

<p> <p>Die Stoffeinträge aus der Atmosphäre in die Nordsee von Blei, Cadmium, Quecksilber und weiteren Schwermetallen sind seit den 1990er Jahren rückläufig, ebenso die Einträge von Stickstoffverbindungen und organischen Schadstoffen. Messungen an der UBA-Messstelle Westerland tragen im Rahmen von EMEP dazu bei Stoffeinträge unterschiedlicher Schadstoffe im gesamten Bereich der Nordsee zu modellieren.</p> </p><p>Die Stoffeinträge aus der Atmosphäre in die Nordsee von Blei, Cadmium, Quecksilber und weiteren Schwermetallen sind seit den 1990er Jahren rückläufig, ebenso die Einträge von Stickstoffverbindungen und organischen Schadstoffen. Messungen an der UBA-Messstelle Westerland tragen im Rahmen von EMEP dazu bei Stoffeinträge unterschiedlicher Schadstoffe im gesamten Bereich der Nordsee zu modellieren.</p><p> Messungen an der UBA-Luftmessstelle Westerland <p>Messungen an der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>-Luftmessstelle Westerland an der Nordseeküste zeigen einen Rückgang der nassen Depositionen der Schwermetalle Blei, Cadmium, Quecksilber (siehe Abb. „ Nasse Depositionen von Quecksilber (Hg), Kobalt (Co), Cadmium (Cd), Arsen (As) und Chrom (Cr) an der UBA-Luftmessstelle Westerland“ und Abb. „Nasse Depositionen von Vanadium (V), Nickel (Ni), Blei (Pb) und Mangan (Mn) an der UBA-Luftmessstelle Westerland“). Als nasse <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/deposition">Deposition</a> werden die Stoffeinträge mit nassen Niederschlägen wie Regen und Schnee bezeichnet. Die Messungen an der UBA-Luftmessstelle Westerland zeigen auch einen Rückgang der nassen Depositionen der Organochlorpestizide&nbsp;g-Hexachlorcyclohexan und&nbsp;a-Hexachlorcyclohexan. Dort sank die nasse Deposition des Insektizids <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/lindan">Lindan</a> (g-Hexachlorcyclohexan) von 2000 bis 2024 um mehr als 90 % (siehe Abb. „Nasse Depositionen ausgewählter POPs für die UBA-Luftmessstelle Westerland“), während bei den Depositionen der polyzyklischen Aromaten (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pak-0">PAK</a>) Benzo[a]anthracen, Benzo[a]pyren, Dibenz[ah]anthracen und Indeno[1,2,3-cd]pyren im gleichen Zeitraum teilweise schwankende Depositionen erkennbar sind.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_Nasse-Depo-Hg-Co-Cd-As-Cr_WE_2026-04-13_1.png"> </a> <strong> Nasse Depositionen von Quecksilber, Kobalt, Cadmium, Arsen und Chrom ... Luftmessstelle Westerland </strong> Quelle: Luftmessnetz des Umweltbundesamtes <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/2_Abb_Nasse-Depo-Hg-Co-Cd-As-Cr_WE_2026-04-13_1.png">Bild herunterladen</a> (492,57 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_Abb_Nasse-Depo-Hg-Co-Cd-As-Cr_WE_2026-04-13_0.pdf">Diagramm als PDF</a> (121,92 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Abb_Nasse-Depo-V-Ni-Pb-Mn_WE_2026-04-13_0.png"> </a> <strong> Nasse Depositionen von Vanadium, Nickel, Blei und Mangan an der Luftmessstelle Westerland </strong> Quelle: Luftmessnetz des Umweltbundesamtes <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/3_Abb_Nasse-Depo-V-Ni-Pb-Mn_WE_2026-04-13_0.png">Bild herunterladen</a> (449,21 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_Abb_Nasse-Depo-V-Ni-Pb-Mn_WE_2026-04-13_0.pdf">Diagramm als PDF</a> (119,38 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Abb_Nasse-Depo-POP_WE_2026-04-13.png"> </a> <strong> Nasse Depositionen ausgewählter POPs für die UBA-Luftmessstelle Westerland </strong> Quelle: Luftmessnetz des Umweltbundesamtes <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/4_Abb_Nasse-Depo-POP_WE_2026-04-13.png">Bild herunterladen</a> (476,42 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_Abb_Nasse-Depo-POP_WE_2026-04-13.pdf">Diagramm als PDF</a> (152,17 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Weniger Schadstoffe aus der Luft <p>Modellrechnungen zur Abschätzung der Stoffeinträge aus der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> in die Nordsee wurden im Rahmen von&nbsp;<a href="https://www.emep.int/">EMEP</a>, dem Europäischen Beobachtungs- und Auswerteprogramm der&nbsp;<a href="https://www.bmu.de/themen/luft-laerm-verkehr/luftreinhaltung/die-genfer-luftreinhaltekonvention/die-novellierung-des-goeteborg-protokolls-2008-bis-2012">Genfer Luftreinhaltekonvention</a> der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/un">UN</a>/ECE, exemplarisch für ausgewählte Stoffe durchgeführt. Diese Modellrechnungen wurden für den Quality Status Report der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/ospar">OSPAR</a> Kommission aufbereitet. Die modellierten Depositionen für drei Schwermetalle sowie für Stickstoff werden hier vorgestellt.</p> <p>Bei den Schwermetallen nahm die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/deposition">Deposition</a> von Cadmium im Zeitraum 1990–2019 mit 83 % am stärksten ab. Auch die Einträge der Schwermetalle Quecksilber und Blei aus der Luft gingen zurück: die von Quecksilber um 44 % sowie die von Cadmium um 73 % (siehe Abb. „Entwicklung der Gesamtdepositionen von Blei, Cadmium und Quecksilber in die Nordsee“).&nbsp;</p> <p>Die Stickstoffeinträge aus der Atmosphäre verringerten sich im Zeitraum 1995 bis 2019 um etwa 39 %. Dies war auf den Rückgang des Eintrags von Stickstoffverbindungen, die hauptsächlich durch Verbrennungsprozesse (z. B. Verkehr, Kraftwerke) in die Atmosphäre gelangten (oxidierter Stickstoff, Nox) zurückzuführen (Rückgang von Nox um ca. 49 %), während der Eintrag von Stickstoffverbindungen, die hauptsächlich aus der Landwirtschaft stammten (reduzierter Stickstoff, Nred)&nbsp;eine geringere Abnahme zeigte (siehe Abb. „Entwicklung der Gesamtdeposition von Stickstoff in die Nordsee“).&nbsp;</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/5_Abb_Gesamtdepo-Pb-Ca-Hg-NS_2026-04-13.png"> </a> <strong> Entwicklung der Gesamtdepositionen von Blei, Cadmium und Quecksilber in die Nordsee </strong> Quelle: EMEP <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/5_Abb_Gesamtdepo-Pb-Ca-Hg-NS_2026-04-13.png">Bild herunterladen</a> (489,87 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_Abb_Gesamtdepo-Pb-Ca-Hg-NS_2026-04-13.pdf">Diagramm als PDF</a> (163,21 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Gesamtdepo-Stickstoff-NS_2026-04-13.png"> </a> <strong> Entwicklung der Gesamtdepositionen von Stickstoff in die Nordsee </strong> Quelle: EMEP <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/image/6_Abb_Gesamtdepo-Stickstoff-NS_2026-04-13.png">Bild herunterladen</a> (432,48 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/6_Abb_Gesamtdepo-Stickstoff-NS_2026-04-13.pdf">Diagramm als PDF</a> (162,89 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Messen und Modellieren zur Abschätzung der Stoffeinträge <p>Abschätzungen der Stoffeinträge aus der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/atmosphaere">Atmosphäre</a> in die Nordsee stützen sich auf Messungen der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/deposition">Deposition</a> ausgewählter Substanzen an Küstenstationen sowie auf Berechnungen mit speziellen atmosphärischen Chemie-Transportmodellen. Solche Modellierungen werden zum Beispiel im Rahmen von&nbsp;<a href="https://www.emep.int/">EMEP</a>, also dem Europäischen Beobachtungs- und Auswerteprogramm der&nbsp;<a href="https://www.bundesumweltministerium.de/themen/luft/genfer-luftreinhaltekonvention">Genfer Luftreinhaltekonvention</a> der UN/ECE, durchgeführt. Für diesen Artikel wurden die Ergebnisse der EMEP-Modellrechnungen für den Zeitraum 1990 bzw. 1995 bis 2019 verwendet.</p> <p>Datenquellen:</p> <p><a href="https://www.emep.int/">UN/ECE EMEP, Ergebnisse der Modellierung</a><br><a href="https://oap.ospar.org/en/ospar-assessments/quality-status-reports/qsr-2023/">OSPAR Quality Status Report 2023</a></p> <ul> <li>Schwermetalle<br>EMEP, Ergebnisse der Modellierung, <a href="https://www.emep.int/mscw/index.html">EMEP MSC-W</a>, Stand: 31.03.2026;&nbsp;<br><a href="https://oap.ospar.org/en/ospar-assessments/quality-status-reports/qsr-2023/indicator-assessments/inputs-heavy-metals/">OSPAR, Inputs of Mercury, Cadmium and Lead via Water and Air to the OSPAR Maritime Area</a>, Stand: 31.03.2026</li> <li>Stickstoff<br>EMEP, Ergebnisse der Modellierung, <a href="https://www.emep.int/mscw/index.html">EMEP MSC-W</a>, Stand: 31.03.2026;<br><a href="https://oap-cloudfront.ospar.org/media/filer_public/3f/f6/3ff69c1a-dde0-4898-b44e-165a8174c3c7/p00896_emep_w_qsr2023.pdf">EMEP MSC-W Report for OSPAR</a>, Stand: 31.03.2026.</li> </ul> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>

Standorte der Luftmessnetzstationen in Schleswig-Holstein

Zur kontinuierlichen Erfassung der Luftschadstoffkonzentrationen in Schleswig-Holstein wird ein Messnetz aus automatischen Messstationen betrieben. Im Rahmen der bestehenden Gesetze werden folgende Aufgaben erfüllt: - Ermittlung der Belastung im Umfeld von Industrieanlagen und an Verkehrsschwerpunkten - Ermittlung der Hintergrundbelastung (ländlich, städtisch) - Überwachung von Grenzwerten - Beobachtung der langzeitlichen Entwicklung - Ursachenanalyse - Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen zur Veränderung der Luftschadstoffsituation. Welche Komponenten an welchem Ort gemessen werden, ist je nach Einsatzzweck der Messstationen unterschiedlich. Messstrategien, Messtechniken, Mess- und Kalibrierverfahren, Datenauswertung, Datenaustausch, Information der Öffentlichkeit und die Beurteilung sind durch EU-Regelungen und bundesgesetzliche Vorschriften vorgegeben. Sie werden bundes- und zunehmend auch europaweit einheitlich umgesetzt. Es bestehen umfangreiche Berichtspflichten gegenüber der EU. Informationen über aktuelle Luftschadstoffkonzentrationen: Internet: https://www.luft.schleswig-holstein.de Videotext: Nordtext N3, Tafel 676 Ansagedienst (Ozon): 04821 - 95106 Die Stationsdatenbank des Umweltbundesamtes beinhaltet die Stationsinformationen und Informationen der Messkonfiguration der Luftmessstationen aller Bundesländer, also auch die von Schleswig-Holstein. Die Informationen werden durch die Lufthygienische Überwachung Schleswig-Holstein eingegeben.

Reaktionen von 3,4 Benzpyren mit Proteinen im Licht

Modellversuche zur Karzinogenese; 3,4 Benzpyren zerstoert Proteine in Gegenwart von Sauerstoff und Licht; angegriffene Gruppe ist Tryptophan; Ziel: Aufklaerung des Reaktionsmechanismus und Auffindung von Schutzmassnahmen; 3,4 Benzpyren ist Bestandteil von Abwaessern und Abgasen.

Ben­zo(a)py­ren - Hintergrundwerte stofflich gering beeinflusster Böden Schleswig-Holsteins

Der Datensatz "Ben­zo(a)py­ren - Hintergrundwerte stofflich gering beeinflusster Böden Schleswig-Holsteins" enthält für Ben­zo(a)py­ren die 90er-Perzentilwerte von 13 Auswerteklassen als landesweite Kartendarstellung. Die Auswerteklassen werden aus Informationen zu den Nutzungen Acker, Grünland und Wald sowie zum Boden (Bodenart/Torfe, Bodentypen) gebildet. In der Karte werden regional noch als typisch einzuschätzende Arsengehalte als Hintergrundwerte dargestellt. Als Klassengrenzen für die farbliche Abstufung werden die 50er-, 75er-, 90er- und 95-Perzentilwerte des Gesamtdatenbestandes ohne Waldauflagen verwendet. So lassen sich gegenüber einer für ganz Schleswig-Holstein über alle Nutzungen gültigen Verteilung gebietsbezogene Einheiten in ihrer Tendenz gut darstellen.

Langjährige Entwicklung der Luftqualität - Berliner Luftgütemessnetz - Standorte und Messdaten (Umweltatlas)

Darstellung aller Stationen und Messwerte der BLUME-, RUBIS- und Passivsammler-Messnetze seit 1975 sowie ausgewählter langjährig betriebener Berliner Klimastationen

Aufnahme von Fremdchemikalien durch verschiedene Pflanzen, die auf Boeden mit Kompost wachsen. Nachweis von Fremdchemikalien in pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln sowie im Carcinomgewebe des Menschen

In bereits gewonnenen Ergebnissen stellten wir fest, dass Pflanzen Fremdchemikalien in unterschiedlicher Konzentration in den oberirdischen und unterirdischen Teilen anreichern. Den Boeden wurden unterschiedliche Mengen von Kompost beigegeben, dessen Schadstoffgehalt vorher untersucht worden war. In den Pflanzen wurden Blei, Cadmium, Chrom und polycyclische Aromaten bestimmt. Es soll geklaert werden, welche Beziehung zwischen dem Schadstoffgehalt der mit Kompost behandelten Boeden und den auf solchen Boeden gezogenen Pflanzen bestehen. 1. Weine aus Weinbaugebieten, in denen seit Jahren industriell hergestellter Kompost als 'Bodenverbesserungsmittel' (100 t/ha) Anwendung fanden sich PAK von 0,1-05 ug 3,4-Benzpyren/1,1,0-3, oug 3,4-Benzinfluoranthen/1 und 1,36-3,21 mg Blei/l Wein. (Grenzwert fuer Blei im Wein: 0,3 mg Blei/l). 2. Nahrungspflanzen (Moehren, Sommergerste, Sommerweizen, Mais, Kartoffeln und Dill), die auf drei unterschiedlich alten Parzellen einer Muelldeponie mit verschiedenen Abdeckschichten gezogen worden waren sowie auf einem Kontrollbeet. Nachgewiesen wurden in Abdeckschicht, Muellschicht und Boden und in den Pflanzen PAK sowie Cd, Cr und Pb. Die Abdeckschichten unterschieden sich in Sickerwasserberegnung und Bodenbehandlung. Auffallend waren bei diesem Feldversuch eine Reduzierung des Massenertrages und Laengenwachstums sowie eine Instabilitaet der Pflanzen.

Metabolismus von 3,4-Benzpyren in der Saeugerlunge und dessen Beeinflussung durch andere luftverunreinigende Schadstoffe

Beeinflussung der Abbauwege von Kanzerogenen durch andere Schadstoffe der Aussenluft.

Akkumulation und Abbau polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe in Zellen

Viele polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sind krebserregend. Einige dieser kanzerogenen Kohlenwasserstoffe sind in unserer Umwelt allgegenwaertig, z.B. Benzpyren. Der Wirkungsmechanismus dieser Kohlenwasserstoffe im Organismus ist noch nicht vollstaendig aufgeklaert. Hier wird versucht, durch mikroskop-fluoreszenz-spektralphotometrische Messungen an lebenden Zellen Information ueber die Verteilung des Kohlenwasserstoffs und bestimmter Abbauprodukte innerhalb der Zelle zu erhalten.

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