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Nachhaltige Naturschutzstrategien für den Erhalt der Biodiversität in der Kulturlandschaft des Vértes-Gebirges (Ungarn)

vgl. Antrag auf Zuwendung aus dem Beratungshilfeprogramm vom 27.02.2023

Neuer Online-Kurs zu Umweltwirkungen von Luftverschmutzung

<p> <p>Ein neuer Online-Kurs über die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf Mensch und Umwelt macht das Wissen der Genfer Luftreinhaltekonvention (CLRTAP) weltweit zugänglich. Der Kurs wurde gemeinsam von UBA, dem CLRTAP-Sekretariat und Expertinnen*Experten in den Arbeitsprogrammen der CLRTAP entwickelt.</p> </p><p>Ein neuer Online-Kurs über die Auswirkungen von Luftverschmutzung auf Mensch und Umwelt macht das Wissen der Genfer Luftreinhaltekonvention (CLRTAP) weltweit zugänglich. Der Kurs wurde gemeinsam von UBA, dem CLRTAP-Sekretariat und Expertinnen*Experten in den Arbeitsprogrammen der CLRTAP entwickelt.</p><p> <p>Luftverschmutzung hat eine Vielzahl negativer Wirkungen auf Mensch und Umwelt. Neben gesundheitlichen Wirkungen auf das Atem- oder Herz-Kreislaufsystem gibt es zahlreiche unerwünschte Effekte auf Land- und Wasserökosysteme und die biologische Vielfalt. Dazu gehören die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/versauerung">Versauerung</a> von Gewässern und Böden sowie die Nährstoffbelastung oder Ozonschäden von terrestrischen Ökosystemen.&nbsp;</p> <p>Die Genfer&nbsp;Luftreinhaltekonvention&nbsp;(CLRTAP)&nbsp;hat derzeit 51 Mitgliedstaaten und ist bei der Europäischen Wirtschaftsorganisation der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/un">UN</a> in Genf angesiedelt (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unece">UNECE</a>). Sie arbeitet seit mittlerweile fast 50 Jahren erfolgreich und grenzübergreifend an der Verringerung der Luftschadstoffbelastung.&nbsp;</p> <p>Mit dem neuen <a href="https://unccelearn.org/course/view.php?id=219&amp;page=overview">Online-Kurs</a> werden nun das Wissen und die Erfahrung der Genfer Luftreinhaltekonvention zu diesem Thema weltweit zugänglich gemacht. Auf diese Weise trägt der Kurs dazu bei Umweltverwaltungen in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken, länderübergreifende Kooperationen im Umweltbereich zu befördern und Bildungs- und Fortbildungsstrukturen aufzubauen und zu erweitern.&nbsp;</p> <p>Neben diesem eigentlichen Ziel des Kurses eignet sich das Format aber auch für Jede und Jeden, die sich dafür interessieren, mehr über die Auswirkungen von Luftverunreinigungen zu erfahren und zu lernen, wie man die Belastung und seine Effekte beobachten und bewerten kann. Konkret enthält der Kurs niedrigschwellige Informationen z.B. über verschiedene Messverfahren, Modelle und Grenzwerte. Der Kurs hat eine Dauer von etwa 1,5 Stunden und wird auf Englisch angeboten.</p> <p>Seit seiner Veröffentlichung im Juli 2025 auf der UNCC:e-Learn-Plattform wurden bis einschließlich November 2025 weltweit bereits über 10.000 Anmeldungen registriert und fast 3.600 Zertifikate vergeben. Es ist bereits der dritte mit dem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>&nbsp;erfolgreich entwickelte online-Kurs der Genfer Luftreinhaltekonvention.&nbsp;So sind bereits ein&nbsp;<a href="https://unccelearn.org/course/view.php?id=150&amp;page=overview">Basis-Kurs zur Konvention selbst und zu ihren Protokollen</a> sowie ein Kurs zur&nbsp;<a href="https://unccelearn.org/course/view.php?id=166&amp;page=overview">Emissionsberichterstattung</a> auf der Plattform verfügbar.&nbsp;Die Entwicklung des Kurses wurde aus dem&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/kooperation-in-mittel-osteuropa-dem-kaukasus/beratungshilfeprogramm-des-bmub">Beratungshilfeprogramm des Bundesumweltministeriums</a> finanziert.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Evaluierung von Projekten des Beratungshilfeprogramms

Mit dem Beratungshilfeprogramm (BHP) verfügt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) über ein wissenschaftsbasiertes und gleichzeitig praxisorientiertes sowie wirtschaftliches Instrument für die umweltpolitische Zusammenarbeit mit Partnerländern. Im Rahmen einer probeweisen Evaluierung erfolgte eine gute bis sehr gute Bewertung der Projekte, wobei die Wirkung teilweise u.a. aufgrund unvollständiger Monitoring-Daten nicht bewertet werden konnte. Für ein mögliches zukünftiges Monitoring und entsprechende weitere Erfolgskontrolle liegt nun ein Konzept vor. Demnach würde eine regelmäßige externe Evaluierung des Programms dem Informationsbedarf des BMUV und seinen Ressorteinrichtungen sowie externen Institutionen und der Öffentlichkeit entsprechen. Veröffentlicht in Texte | 146/2024.

Evaluierung von Projekten der Beratungshilfe für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, den Neuen Unabhängigen Staaten sowie den weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten

Seit dem Jahr 2000 unterstützt das Bundesumweltministerium (BMUV) zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durch die 'Beratungshilfe für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, den Neuen Unabhängigen Staaten sowie den weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten' bei der Übertragung anspruchsvoller Umweltstandards. Ziel des Vorhabens ist es, dass die Beratungshilfe über ein kohärentes, wissenschaftsbasiertes sowie praktikabel und wirtschaftlich anwendbares Konzept für die Erfolgskontrolle verfügt. Mit dessen Anwendung sollen BMUV und UBA regelmäßig und zielgruppenorientiert den Informationsbedarf auf Projektebene und übergeordnet bei Projekt-Clustern zusammengehöriger Projekte bedienen können und zwar intern für BMU, UBA, BfN und BfS als auch extern für andere Institutionen und die Öffentlichkeit. Um dieses Ziel zu erreichen, sind als Ergebnisse eine anhand ausgewählter Projekte erprobte Vorgehensweise im Sinne eines Evaluierungskonzeptes für die regelmäßige Anwendung und ein Evaluierungsbericht zu den konkret evaluierten Projekten aus den Jahren 2019-2021 vorzulegen.

Evaluierung von Projekten des Beratungshilfeprogramms

Mit dem Beratungshilfeprogramm (BHP) verfügt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) über ein wissenschaftsbasiertes und gleichzeitig praxisorientiertes sowie wirtschaftliches Instrument für die umweltpolitische Zusammenarbeit mit Partnerländern. Im Rahmen einer probeweisen Evaluierung erfolgte eine gute bis sehr gute Bewertung der Projekte, wobei die Wirkung teilweise u.a. aufgrund unvollständiger Monitoring-Daten nicht bewertet werden konnte. Für ein mögliches zukünftiges Monitoring und entsprechende weitere Erfolgskontrolle liegt nun ein Konzept vor. Demnach würde eine regelmäßige externe Evaluierung des Programms dem Informationsbedarf des BMUV und seinen Ressorteinrichtungen sowie externen Institutionen und der Öffentlichkeit entsprechen.

Umweltbundesamt unterstützt die Ukraine beim Gewässerschutz

<p> <p>Ukrainische und deutsche Expertinnen*Experten haben gemeinsam einen Leitfaden für die Verbesserung des Zustands von Fließgewässern in der Ukraine erarbeitet. Dieser konnte nun trotz des seit einem Jahr vorherrschenden Krieges erfolgreich finalisiert werden. Im Fokus des Leitfadens stehen effiziente Möglichkeiten zur Renaturierung von Bächen und Flüssen am Beispiel der Dnister in der Ukraine.</p> </p><p>Ukrainische und deutsche Expertinnen*Experten haben gemeinsam einen Leitfaden für die Verbesserung des Zustands von Fließgewässern in der Ukraine erarbeitet. Dieser konnte nun trotz des seit einem Jahr vorherrschenden Krieges erfolgreich finalisiert werden. Im Fokus des Leitfadens stehen effiziente Möglichkeiten zur Renaturierung von Bächen und Flüssen am Beispiel der Dnister in der Ukraine.</p><p> <p>Am 15.02.2023 endete nach vier Jahren Laufzeit die projektbasierte Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Deutschland zum Management kleiner Fließgewässer im Rahmen des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/kooperation-in-mittel-osteuropa-dem-kaukasus/beratungshilfeprogramm-des-bmub">Beratungshilfeprogramms (BHP)</a> des Bundesumweltministeriums.</p> <p>Als Ergebnis zahlreicher Workshops erarbeiteten ukrainische und deutsche Expertinnen*Experten einen Handlungsleitfaden sowie eine relevante Politikempfehlung, welche zahlreiche effektive Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands von Fließgewässern enthalten. Diese Projektergebnisse zeigen den ukrainischen Behörden effektive Handlungsmöglichkeiten auf und geben Unterstützung in ihrer wasserwirtschaftlichen Praxis. Gewässerschutz spielt trotz des Krieges eine wichtige Rolle in der Ukraine. Das Projekt förderte zudem in starkem Maße den Erfahrungs- und Wissensaustauch zwischen ukrainischen und deutschen Expertinnen*Experten sowie innerhalb des ukrainischen Netzwerks.</p> <p>Um Tieren und Pflanzen mehr Lebensräume zu schaffen, sind Renaturierungen als Maßnahmen am und im Gewässer besonders effektiv. Darunter fallen beispielsweise das Belassen von umgestürzten Bäumen im Gewässer zur Strömungslenkung oder ingenieurbiologische Methoden, wie das gezielte Anpflanzen von Bäumen zum Erosionsschutz und zur Sicherung der Ufer.</p> <p>Seit der Unterzeichnung des Assoziierungsabkommen mit der EU 2014 hat die Ukraine verbesserte Möglichkeiten um einen guten Zustand seiner Gewässer zu erhalten oder wiederherzustellen, da sie die Anforderungen der EU-<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/wasserrahmenrichtlinie">Wasserrahmenrichtlinie</a> (WRRL) erfüllen muss. Dazu hat die Ukraine in den letzten acht Jahren viele Maßnahmen an ihren Gewässern durchgeführt, um die ökologischen Ziele in den Flusseinzugsgebieten zu erreichen.</p> <p>Auch Deutschland ist zur Umsetzung der WRRL verpflichtet. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/die-wasserrahmenrichtlinie-gewaesser-in-deutschland">Neuste Ergebnisse</a> zeigen, dass gegenwärtig nur weniger als 10 Prozent aller Gewässer in Deutschland einen guten ökologischen Zustand erreichen. Auch hier ist weiterhin die Umsetzung von zahlreichen Maßnahmen notwendig, wobei sich die deutsche Fassung der im Projekt entwickelten Handreichung sicherlich als hilfreich erweisen kann.</p> <p>Am 28. Februar 2023 überreicht in Berlin der Präsident des Umweltbundesamtes Prof. Dr. Dirk Messner die Projektergebnisse zur praktischen Umsetzung der WRRL in der Ukraine an den Vize-Minister des ukrainischen Ministeriums für Umweltschutz und Natürliche Ressourcen, Herrn Oleksandr Krasnolutskyi.</p> <p>Die Projektergebnisse werden zeitnah in der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/nachhaltigkeit-strategien-internationales/kooperation-in-mittel-osteuropa-dem-kaukasus/projektdatenbank-des-beratungshilfeprogramms/kapazitaetsbildung-fuer-das-wassermanagement-auf-0">BHP-Projektdatenbank</a> verfügbar gemacht.</p> <p>&nbsp;</p> </p><p>Informationen für...</p>

Bergbau-Rückhaltebecken im Donau-Einzugsgebiet werden sicherer

<p> <p>Im Donau-Flusseinzugsgebiet ereigneten sich in den letzten 20 Jahren zwei große Katastrophen durch Dammbrüche bei Rückhaltebecken, die zu großen ökologischen Schäden führten. Im Rahmen des Beratungshilfeprogramms hat das UBA die Donau-Anrainerländer Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn deshalb unterstützt, die Sicherheit der Bergbau- und Industrierückstände-Absetzbecken zu erhöhen.</p> </p><p>Im Donau-Flusseinzugsgebiet ereigneten sich in den letzten 20 Jahren zwei große Katastrophen durch Dammbrüche bei Rückhaltebecken, die zu großen ökologischen Schäden führten. Im Rahmen des Beratungshilfeprogramms hat das UBA die Donau-Anrainerländer Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn deshalb unterstützt, die Sicherheit der Bergbau- und Industrierückstände-Absetzbecken zu erhöhen.</p><p> <p>Das Beratungshilfeprojekt zur Erhöhung der Sicherheit der Bergbau- und Industrierückstände-Absetzbecken (auf Englisch Tailings Management Facilities, kurz TMF) im Donauraum wurde durch das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> in Kooperation mit der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) durchgeführt.</p> <p>Zielsetzung war, das Sicherheitsniveau von bergbaulichen Rückhaltebecken im Donau-Flusseinzugsgebiet zu erhöhen. Hierfür erarbeiteten die Projektbeteiligten praktische Instrumente, insbesondere</p> <ul> <li>eine überarbeitete Checkliste zur sicherheitstechnischen Bewertung von TMF,</li> <li>einen angepassten Tailings Hazard Index (THI), der eine einfache indexbasierte Berechnungsgrundlage zur Beurteilung des Gefahrenpotenzials von TMFs bietet, und</li> <li>einen neu entwickelten Tailings Risk Index (TRI), der Gefahren- und Risikofaktoren kombiniert und die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/exposition">Exposition</a> von Bevölkerung und Umwelt gegenüber TMF-Unfällen berücksichtigt.</li> </ul> <p>Darüber hinaus analysierte das Beratungshilfeprojekt TMF-Unfälle weltweit aus den letzten 100 Jahren und stellte eine Datenbank bereit, aus der die Schwere und räumliche Dimension dokumentierter historischer Unfälle hervorgeht.</p> <p>Durch das Projekt wird sichergestellt, dass mittelfristig ein gemeinsames Verständnis von Mindeststandards und Sicherheitsanforderungen für TMFs im Donauraum eingehalten wird, so dass TMFs sicherer und die Bevölkerung und die Umwelt besser geschützt werden.</p> <p>Die Projektergebnisse wurden im Dezember 2020 auch auf der 11. Vertragsstaatenkonferenz der „Industrieunfall“-Konvention der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unece">UNECE</a>) und zur Vollversammlung der IKSD vorgestellt und positiv gewürdigt.</p> </p><p>Informationen für...</p>

13. Deutsch-Russischer Umwelttag im Kaliningrader Gebiet 2016

<p> <p>Gemeinsam mit dem Umweltministerium und der Agentur für internationale und interregionale Beziehungen des Kaliningrader Gebietes der Russischen Föderation veranstaltete das Umweltbundesamt am 27.10.2016 in Kaliningrad den 13. Deutsch-Russischen Umwelttag mit über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.</p> </p><p>Gemeinsam mit dem Umweltministerium und der Agentur für internationale und interregionale Beziehungen des Kaliningrader Gebietes der Russischen Föderation veranstaltete das Umweltbundesamt am 27.10.2016 in Kaliningrad den 13. Deutsch-Russischen Umwelttag mit über 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.</p><p> <p>Vor allem die Vertiefung des Informationsaustausches empfehlen die deutschen und russischen Experten, die während des 13. Deutsch-Russischen Umwelttages im Kaliningrader Gebiet aktuelle Umweltthemen der Region diskutierten. Der Austausch soll die regionalen Akteure sowohl mit russischen Entwicklungen als auch internationalen Best-Practice-Beispielen stärker vertraut machen.<br><br>Das Kaliningrader Gebiet der Russischen Föderation ist aufgrund seiner Nähe zur Europäischen Union und seiner umweltpolitischen Bedeutung für den Ostseeraum ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit des Bundesumweltministeriums mit der Russischen Föderation. Seit 2002 finden die Deutsch-Russischen Umwelttage statt. Sie bestehen aus Fachveranstaltungen zu aktuellen umweltpolitischen Fragen der deutsch-russischen Zusammenarbeit.</p> <p>Beim 13. Deutsch-Russischen Umwelttag gab es folgende zwei parallele Seminare: &nbsp;</p> <ul> <li>Beste verfügbare Technologien (BVT) und Best Practices in verschiedenen Wirtschaftssektoren (Seminar I) und</li> <li>Minderung negativer Einflüsse auf die Ostsee: Erfahrungen, Praxis, Ergebnisse und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> (Seminar II)</li> </ul> <p>Die russischen Referentinnen und Referenten stellten aktuelle Entwicklungen im Kaliningrader Gebiet vor. Sie diskutierten mit den deutschen Fachleuten die Übertragbarkeit der ebenfalls präsentierten Handlungskonzepte Deutschlands. Im Seminar I verschafften sich betroffene Unternehmen, Genehmigungsbehörden und gesellschaftliche Akteure ein besseres Verständnis über ihre Rollen und Möglichkeiten bei der laufenden Einführung von BVT in Russland. Im Seminar II diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit zur Umsetzung des HELCOM-Ostseeaktionsplanes. Im abschließenden Plenum stellten die Moderatorinnen und Moderatoren die Erkenntnisse und Empfehlungen vor. Diese wurden in einer Abschlusserklärung zusammengefasst und sollen zu zielgerichteten Folgeaktivitäten anregen.</p> <p>Die Veranstaltung bietet den unterschiedlichen Akteuren im Umweltbereich vor Ort (Umweltministerium des Kaliningrader Gebietes, weitere Verantwortliche für Umweltschutzfragen der Kaliningrader Gebietsregierung, der Landkreise und Kommunen sowie aus Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen) ein regelmäßiges Forum zum Austausch auf hohem fachlichen Niveau. Durch den Wissenstransfer wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fortgebildet und ihre Handlungsfähigkeit für zukünftige Umweltschutzmaßnahmen und diesbezügliche Kooperationen gestärkt.&nbsp;</p> </p><p>Informationen für...</p>

Störfallvorsorge und Krisenmanagement im Donaudelta

Das Ziel des „Donaudelta-Projektes“ war es, in der Republik Moldau, in Rumänien und der Ukraine die Zusammenarbeit zwischen den nationalen Behörden und der Industrie am Donaudelta zu stärken, wobei unter anderem die Mechanismen und Ansätze für eine effiziente und effektive Störfallvorsorge sowie das Krisenmanagement verbessert und, soweit möglich, harmonisiert werden sollten. Im Vordergrund des Projektes stand dabei die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den nationalen Ministerien und den beauftragten Behörden der Projektländer (hauptsächlich zwischen den zuständigen Behörden für den Umweltschutz, Katastrophenschutz, Verkehr, verschiedenen regionalen und lokalen Behörden etc.) sowie zwischen den beauftragten Behörden und der Industrie, insbesondere den Betreibern von Ölterminals. Das Donaudelta-Projekt hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den Teilnehmerstaaten hinsichtlich Expertenniveau und gegenseitigem Vertrauen und Verständnis zwischen den nationalen Behörden und der Industrie sichtbar verstärkt. Veröffentlicht in Dokumentationen | 02/2016.

Raising Knowledge among Students and Teachers on Tailings Safety and its Legislative Review in Ukraine

Tailings management facilities (TMFs) store large amounts of mining waste, which can become a source of environment contamination, damaging biota and affecting human health. In Ukraine 344 officially known TMFs are potentially dangerous. To address this problem on a practical level, the project raised knowledge on TMF safety among Ukrainian students of environmental and mining sciences and developed an educational course for the inclusion in the curricula of participating universities and to the state educational programme. In addition, the project suggested a roadmap on the improvement of TMF safety management in Ukraine to fulfil the obligations under Directive 2006/21/EC.

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