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Evaluierung von Projekten der Beratungshilfe für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, den Neuen Unabhängigen Staaten sowie den weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten

Seit dem Jahr 2000 unterstützt das Bundesumweltministerium (BMUV) zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA), dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) durch die 'Beratungshilfe für den Umweltschutz in den Staaten Mittel- und Osteuropas, den Neuen Unabhängigen Staaten sowie den weiteren an die Europäische Union angrenzenden Staaten' bei der Übertragung anspruchsvoller Umweltstandards. Ziel des Vorhabens ist es, dass die Beratungshilfe über ein kohärentes, wissenschaftsbasiertes sowie praktikabel und wirtschaftlich anwendbares Konzept für die Erfolgskontrolle verfügt. Mit dessen Anwendung sollen BMUV und UBA regelmäßig und zielgruppenorientiert den Informationsbedarf auf Projektebene und übergeordnet bei Projekt-Clustern zusammengehöriger Projekte bedienen können und zwar intern für BMU, UBA, BfN und BfS als auch extern für andere Institutionen und die Öffentlichkeit. Um dieses Ziel zu erreichen, sind als Ergebnisse eine anhand ausgewählter Projekte erprobte Vorgehensweise im Sinne eines Evaluierungskonzeptes für die regelmäßige Anwendung und ein Evaluierungsbericht zu den konkret evaluierten Projekten aus den Jahren 2019-2021 vorzulegen.

Dokumentazija XI Rossijsko-Germanskich dnej ekologii 2014 v Kaliningradskoj oblasti

Die 11. Deutsch-Russischen Umwelttage im Gebiet Kaliningrad fanden am 29.-30.Oktober 2014 statt und wurden durch das Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Bundesrepublik Deutschland (BMUB) und durch die Regierung des Gebiets Kaliningrad der Russischen Föderation gemeinsam veranstaltet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der diesjährigen Umwelttage, die in drei parallel laufenden Seminaren abgehandelt wurden, umfassten folgende Themen: Seminar I: Energieeffizienz und Energieeinsparung im kommunalen Sektor: energieeffiziente Modernisierung von Gebäuden und Straßenbeleuchtung, Seminar II: Grenzüberschreitende Biosphärenreservate als Modellregionen nachhaltiger Regionalentwicklung (am Beispiel des Naturschutzgebietes "Naturpark Wischtynezki"), Seminar III: Nachhaltige Stadt- und Flächenentwicklung.<BR>Quelle: www.umweltbundesamt.de<BR>

Bergbau in der Mongolei soll umweltfreundlicher werden

<p> <p>Die Mongolei ist eines der rohstoffreichsten Länder der Erde und Bergbau ein bedeutender Wirtschaftszweig. Der seit den 1990er Jahren steigende Abbau verursacht jedoch auch Umweltprobleme. In einem Beratungshilfeprojekt organisierte das UBA deshalb auf Bitte des mongolischen Ministeriums für Umwelt und Tourismus einen Erfahrungsaustausch, um die deutsch-mongolische Zusammenarbeit zu vertiefen.</p> </p><p>Die Mongolei ist eines der rohstoffreichsten Länder der Erde und Bergbau ein bedeutender Wirtschaftszweig. Der seit den 1990er Jahren steigende Abbau verursacht jedoch auch Umweltprobleme. In einem Beratungshilfeprojekt organisierte das UBA deshalb auf Bitte des mongolischen Ministeriums für Umwelt und Tourismus einen Erfahrungsaustausch, um die deutsch-mongolische Zusammenarbeit zu vertiefen.</p><p> <p>Problemfelder des mongolischen Bergbaus sind mangelhafte Rekultivierungsbemühungen und die defizitäre Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten, besonders im Umgang mit Bergbauabfällen.</p> <p>Im September 2016 fand daher in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator ein Fachworkshop zur <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/rekultivierung">Rekultivierung</a> von Bergbaustätten für Vertreterinnen und Vertreter mongolischer Ministerien, Fachorganisationen und Bergbauunternehmen statt. Fachleute des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) stellten Erfahrungen aus dem Implementierungsprozess der EU-Bergbauabfallrichtlinie 2006/21/EC, im Umgang mit Bergbauabfällen und mit der Rekultivierung in den ostdeutschen Braunkohlerevieren vor. Die mongolischen Partner schilderten den Regelungsrahmen und Sachstand der Rekultivierungsaktivitäten.</p> <p>Nach einer anschließenden dreitägigen Fachexkursion zu mongolischen Abbaufeldern konkretisierten die mongolischen und deutschen Expertinnen und Experten den Beratungsbedarf für eine weitere Zusammenarbeit.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Deutsch-polnischer Austausch zur Klärschlammverwertung

<p> <p>Was tun mit dem bei der Abwasserbehandlung anfallenden Klärschlamm? Wie können wertvolle Stoffe zurückgewonnen werden und Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen? Um einen Austausch zwischen Deutschland und Polen zu fördern, lud das Bundesumweltministerium (BMUB) eine polnische Delegation zu einer Studienreise ein. Besucht wurden beispielhafte Anlagen der Klärschlammbehandlung in Deutschland.</p> </p><p>Was tun mit dem bei der Abwasserbehandlung anfallenden Klärschlamm? Wie können wertvolle Stoffe zurückgewonnen werden und Schadstoffe nicht in die Umwelt gelangen? Um einen Austausch zwischen Deutschland und Polen zu fördern, lud das Bundesumweltministerium (BMUB) eine polnische Delegation zu einer Studienreise ein. Besucht wurden beispielhafte Anlagen der Klärschlammbehandlung in Deutschland.</p><p> <p>Die einwöchige Rundreise war Teil eines <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmub">BMUB</a>-Beratungshilfeprojektes, das im Februar 2015 endete. Im Fokus standen Anlagen zur Phosphorrückgewinnung aus Abwasser und zur thermischen Verwertung von Klärschlamm (Monoverbrennung). Fachlich begleitet wurde das Projekt durch das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> und die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Auf polnischer Seite wurde die Studienreise von der Danziger Wasserstiftung (GFW) organisiert. Teilnehmende der Studienreise waren Vertreterinnen und Vertreter polnischer kommunaler Abwasserbetriebe und thermischer Klärschlammverwertungsanlagen sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger polnischer Behörden.</p> <p>Neben der Besichtigung von Klärschlammmonoverbrennungsanlagen in Berlin, Neu-Ulm, Altenstadt, München, Straubing und Nürnberg stand die Lösung technischer Probleme bereits bestehender, baugleicher Anlagen in Polen im Fokus. Besichtigt wurde außerdem die Anlage zur Klärschlammrückgewinnung mittels Magnesium-Ammonium-Phosphat(MAP)-Fällung in Berlin-Waßmannsdorf. Am Ende der Reise informierte ein Seminar über die aktuellen politischen Entwicklungen zur Klärschlammverwertung in Deutschland sowie über technische Konzepte zur Phosphorrückgewinnung und Ascheverwertung. In einer abschließenden Diskussionsrunde wurden die Möglichkeiten der Übertragbarkeit deutscher Lösungen auf Polen, aber auch ein weiterführender Ausbau der fachlichen Zusammenarbeit diskutiert. Das Interesse daran war sowohl seitens der polnischen Teilnehmer als auch der Akteure in Deutschland sehr groß.</p> <p>Aufgrund des erfolgreichen Verlaufs der Studienreise konnte das Ziel, innovative Konzepte und Techniken der Klärschlammverwertung über die Grenzen Deutschlands hinaus zu bewerben und die fachliche Zusammenarbeit zum Thema Phosphorrückgewinnung und Klärschlammmonoverbrennung in der EU zu stärken, vollends erreicht werden.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Ochrana a zlepšenie akvatickej biodiverzity v riečnom systéme rieky Muráň

The Muran, together with its tributaries the West and East Turiec, belongs to the catchment area of the Slana, which later flows into the Danube. Anthropogenic influences can be seen in some sections, which interrupt the natural character of the river.

Bergbau-Rückhaltebecken im Donau-Einzugsgebiet werden sicherer

<p> <p>Im Donau-Flusseinzugsgebiet ereigneten sich in den letzten 20 Jahren zwei große Katastrophen durch Dammbrüche bei Rückhaltebecken, die zu großen ökologischen Schäden führten. Im Rahmen des Beratungshilfeprogramms hat das UBA die Donau-Anrainerländer Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn deshalb unterstützt, die Sicherheit der Bergbau- und Industrierückstände-Absetzbecken zu erhöhen.</p> </p><p>Im Donau-Flusseinzugsgebiet ereigneten sich in den letzten 20 Jahren zwei große Katastrophen durch Dammbrüche bei Rückhaltebecken, die zu großen ökologischen Schäden führten. Im Rahmen des Beratungshilfeprogramms hat das UBA die Donau-Anrainerländer Rumänien, Slowakei, Tschechien, Ukraine und Ungarn deshalb unterstützt, die Sicherheit der Bergbau- und Industrierückstände-Absetzbecken zu erhöhen.</p><p> <p>Das Beratungshilfeprojekt zur Erhöhung der Sicherheit der Bergbau- und Industrierückstände-Absetzbecken (auf Englisch Tailings Management Facilities, kurz TMF) im Donauraum wurde durch das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> in Kooperation mit der Internationalen Kommission zum Schutz der Donau (IKSD) durchgeführt.</p> <p>Zielsetzung war, das Sicherheitsniveau von bergbaulichen Rückhaltebecken im Donau-Flusseinzugsgebiet zu erhöhen. Hierfür erarbeiteten die Projektbeteiligten praktische Instrumente, insbesondere</p> <ul> <li>eine überarbeitete Checkliste zur sicherheitstechnischen Bewertung von TMF,</li> <li>einen angepassten Tailings Hazard Index (THI), der eine einfache indexbasierte Berechnungsgrundlage zur Beurteilung des Gefahrenpotenzials von TMFs bietet, und</li> <li>einen neu entwickelten Tailings Risk Index (TRI), der Gefahren- und Risikofaktoren kombiniert und die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/exposition">Exposition</a> von Bevölkerung und Umwelt gegenüber TMF-Unfällen berücksichtigt.</li> </ul> <p>Darüber hinaus analysierte das Beratungshilfeprojekt TMF-Unfälle weltweit aus den letzten 100 Jahren und stellte eine Datenbank bereit, aus der die Schwere und räumliche Dimension dokumentierter historischer Unfälle hervorgeht.</p> <p>Durch das Projekt wird sichergestellt, dass mittelfristig ein gemeinsames Verständnis von Mindeststandards und Sicherheitsanforderungen für TMFs im Donauraum eingehalten wird, so dass TMFs sicherer und die Bevölkerung und die Umwelt besser geschützt werden.</p> <p>Die Projektergebnisse wurden im Dezember 2020 auch auf der 11. Vertragsstaatenkonferenz der „Industrieunfall“-Konvention der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/unece">UNECE</a>) und zur Vollversammlung der IKSD vorgestellt und positiv gewürdigt.</p> </p><p>Informationen für...</p>

Ръководство: Програми за Качеството на Атмосферния Въздух

Particulate matter (⁠PM10⁠) is one of the air pollutants, which pose a major risk to public health. This is why EU legislation has set limit values for PM10. In case of persistent and high exceedances of these limit values the “Directive 2008/50/EC on ambient air quality and cleaner air for Europe” proposes air quality plans as a complex, though effective, instrument to reduce air quality level exceedances. Developing and appropriately applying air quality plans requires particular expertise at the levels of affected municipal authorities, of data collecting authorities, of modelling engineering offices and of supervising regional authorities. The “Guideline on Air Quality Plans” has been developed during an advisory assistance project with Bulgaria. It presents the most important aspects, which have to be taken into account when developing and revising air quality plans. Complex topics are illustrated by easily understandable figures. References to the Bulgarian case provide the link between theory and practice. A comprehensive selection of potentially appropriate mitigation measures is listed at the end of the document.

Dokumentation der 11. Deutsch-Russischen Umwelttage 2014 im Kaliningrader Gebiet

Die 11. Deutsch-Russischen Umwelttage im Gebiet Kaliningrad fanden am 29.-30.Oktober 2014 statt und wurden durch das Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Bundesrepublik Deutschland (BMUB) und durch die Regierung des Gebiets Kaliningrad der Russischen Föderation gemeinsam veranstaltet. Die inhaltlichen Schwerpunkte der diesjährigen Umwelttage, die in drei parallel laufenden Seminaren abgehandelt wurden, umfassten folgende Themen: Seminar I: Energieeffizienz und Energieeinsparung im kommunalen Sektor: energieeffiziente Modernisierung von Gebäuden und Straßenbeleuchtung, Seminar II: Grenzüberschreitende Biosphärenreservate als Modellregionen nachhaltiger Regionalentwicklung (am Beispiel des Naturschutzgebietes "Naturpark Wischtynezki"), Seminar III: Nachhaltige Stadt- und Flächenentwicklung.<BR>Quelle: www.umweltbundesamt.de<BR>

Englische Leitfäden geben Rat beim Klärschlamm-Management

<p> <p>Ländern, bei denen eine Modernisierung von Anlagen zur Abwasserbehandlung und Klärschlammverwertung ansteht – zum Beispiel, um sie an EU-Vorgaben anzupassen – stehen ab sofort zwei englischsprachige Leitfäden zur Verfügung.</p> </p><p>Ländern, bei denen eine Modernisierung von Anlagen zur Abwasserbehandlung und Klärschlammverwertung ansteht – zum Beispiel, um sie an EU-Vorgaben anzupassen – stehen ab sofort zwei englischsprachige Leitfäden zur Verfügung.</p><p> <p>Sie bieten einen Überblick über den Stand der Technik und unterstützen Betreiber solcher Anlagen sowohl bei der Entscheidungsfindung für Investitionen als auch bei der Organisation. Die Leitfäden wurden im Nachgang eines Beratungshilfeprojekts des <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> erarbeitet und haben zum Ziel, dass Klärschlämme in möglichst vielen Ländern umweltfreundlich und ressourcenschonend behandelt und verwertet werden.</p> </p><p>Informationen für...</p>

KomSilva: Entwicklung und Einsatz von Kommunikations- und Beratungshilfen für den Privat- und Kommunalwald zur Waldbesitzeransprache und zur Intensivierung der forstlichen Öffentlichkeitsarbeit, Teilvorhaben 2: Instrumente und Argumente

Erstellung einer Medien- und Instrumentensammlung für professionelle Betreuer und Multiplikatoren zur Intensivierung der Waldbesitzeransprache und Öffentlichkeitsarbeit. Sensibilisierung der forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse und Forstbetriebe für die Thematik 'Aktivierung neuer Waldbesitzer und Akzeptanz einer waldinteressierten Öffentlichkeit'. Zum einen sollen Argumente zur Notwendigkeit der Ansprache und Aktivierung 'neuer Zielgruppen im Wald' erarbeitet werden. Zum anderen werden für die forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse entsprechend deren Bedarf Werkzeuge entwickelt und für die Ansprache der 'neuen Waldbesitzer und waldinteressierten Öffentlichkeit' zur Verfügung gestellt. Durch die bereitgestellten Werkzeuge soll die Arbeit der regionalen Akteure gestärkt werden und so die Akzeptanz der Forstwirtschaft durch die Gesellschaft dauerhaft erhalten bleiben. Direkte Zielgruppe des Vorhabens sind im Wesentlichen forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse und die den Privatwald beratenden Forstverwaltungen der Länder aber auch forstwirtschaftliche Dienstleister und Unternehmer, die sich auf bündelnde Aufgaben im Privat- und Kommunalwald spezialisiert haben.

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