On 18 Januar 1986 at the east-looking slope of the Kleiner Watzmann in the Berchtesgaden National Park a snow avalanche came down from an elevation of about 2.000 m to the Königssee near St. Bartholomae (610 m above see level). It destroyed 12 to 15 ha of old growth forests dominated by beech (Fagus sylvatica); about 2.000 m3 of wood were thrown down. The soil survace was not intensively effected by the snow avalange. Because the area is situated in the central protection zone of the national park no clearing procedure was done, and a free stand develeopment without any direct impact of man is allowed to take place. In 1989 permanent plots (3 transects, each starting in the surrounding forest and crossing to avalanche area) were established. Vegetation and stand structure records were carried out in 1989, 1994 and 1999. Vegetation development in the first place is characterised by (1) a re-establishment of the tree layer by the (beech) trees, which were bent to the ground but not killed by the avalanche, (2) by seedling and sapling establishment (especially Acer and Fraxinus, but not by pioneer trees) and (3) by continuing floristic composition of the ground vegetation (coverage increasing or decresing depending on the light conditions).
Quellen sind empfindliche Lebensraeume, deren Temperaturen mehr oder weniger konstant sind. Wenn sich die grossraeumigen klimatischen Bedingungen aendern, hat dies Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt der Quellen. Derzeit werden Grundlagen erhoben und Methoden geprueft, mit deren Hilfe langfristige Veraenderungen erfasst werden koennen.
Die Umweltprobenbank des Bundes (UPB) mit ihren Bereichen Bank für Umweltproben und Bank für Humanproben ist eine Daueraufgabe des Bundes unter der Gesamtverantwortung des Bundesumweltministeriums sowie der administrativen und fachlichen Koordinierung des Umweltbundesamtes. Es werden für die Bank für Umweltproben regelmäßig Tier- und Pflanzenproben aus repräsentativen Ökosystemen (marin, limnisch und terrestrisch) Deutschlands und darüber hinaus für die Bank für Humanproben im Rahmen einer Echtzeitanalyse Blut-, Urin-, Speichel- und Haarproben studentischer Kollektive gewonnen. Vor ihrer Einlagerung werden die Proben auf eine Vielzahl an umweltrelevanten Stoffen und Verbindungen (z.B. Schwermetalle, CKW und PAH) analysiert. Der eigentliche Wert der Umweltprobenbank besteht jedoch in der Archivierung der Proben. Sie werden chemisch veränderungsfrei (über Flüssigstickstoff) gelagert und somit können auch rückblickend Stoffe untersucht werden, die zum Zeitpunkt ihrer Einwirkung noch nicht bekannt oder analysierbar waren oder für nicht bedeutsam gehalten wurden. Alle im Betrieb der Umweltprobenbank anfallenden Daten und Informationen werden mit einem Datenbankmanagementsystem verwaltet und aufbereitet. Hierbei handelt es sich insbesondere um die biometrischen und analytischen Daten, das Schlüsselsystem der UPB, die Probenahmepläne, die Standardarbeitsanweisungen (SOP) zu Probenahme, Transport, Aufbereitung, Lagerung und Analytik und die Lagerbestandsdaten. Mit einem Geo-Informationssystem werden die Karten der Probenahmegebiete erstellt, mit denen perspektivisch eine Verknüpfung der analytischen Ergebnisse mit den biometrischen Daten sowie weiteren geoökologischen Daten (z.B. Daten der Flächennutzung, der Bodenökologie, der Klimatologie) erfolgen soll. Ausführliche Informationen und eine umfassende Datenrecherche sind unter www.umweltprobenbank.de abrufbar.
DWD’s fully automatic MOSMIX product optimizes and interprets the forecast calculations of the NWP models ICON (DWD) and IFS (ECMWF), combines these and calculates statistically optimized weather forecasts in terms of point forecasts (PFCs). Thus, statistically corrected, updated forecasts for the next ten days are calculated for about 5400 locations around the world. Most forecasting locations are spread over Germany and Europe. MOSMIX forecasts (PFCs) include nearly all common meteorological parameters measured by weather stations. For further information please refer to: [in German: https://www.dwd.de/DE/leistungen/met_verfahren_mosmix/met_verfahren_mosmix.html ] [in English: https://www.dwd.de/EN/ourservices/met_application_mosmix/met_application_mosmix.html ]
Sitze der Nationalparkverwaltungen.
Untersuchungen der Universität Bayreuth zeigten in 2015, dass die Quellen der Mittelgebirge vom Klimawandel signifikant betroffen sind; dies kann zu Auswirkungen auf die Flora und Fauna der Gewässer, den Gewässerlauf und die Trinkwasserversorgung im Einzugsgebiet führen. Anpassungsmaßnahmen sind ggfs. rechtzeitig zu treffen. Im NP Berchtesgaden liegen mehrjährigen Untersuchungsreihen zum Zustand der alpinen und hochalpinen Quellen vor, die im Rahmen des Vorhabens ausgewertet und zusammen mit aktuellen Monitoringergebnissen diskutiert werden sollen. Für den NP Bayerischer Wald liegen noch keine Untersuchungsergebnisse zum Zustand der sensiblen Quellen vor. Eine Zusammenarbeit der beiden Nationalparks soll vorhandene und neue Daten bayernweit abgleichen. Die Zusammenarbeit der beiden NPs in der Klimaforschung in den Alpen und im Bayerischen Wald soll verstärkt werden. Die Erfahrungen des Klima-Allianz-Partners LBV und der Universität Bayreuth sollen mit dem Ziel der Klimaanpassung in das Vorhaben einfließen. Zusammenarbeit der beiden NPs; Monitoring Klimaveränderungen.
Untersuchungen der Universität Bayreuth zeigten in 2015, dass die Quellen der Mittelgebirge vom Klimawandel signifikant betroffen sind; dies kann zu Auswirkungen auf die Flora und Fauna der Gewässer, den Gewässerlauf und die Trinkwasserversorgung im Einzugsgebiet führen. Spezifische Anpassungsmaßnahmen sind rechtzeitig und nachhaltig zu treffen. Für den NP Bayerischer Wald liegen noch keine Untersuchungsergebnisse zum klimabedingt veränderten Zustand der Quellen vor. Im NP Berchtesgaden liegen hierzu langreihige Messdaten vor. Ein Quellenmontoring soll im NP Bayerischer Wald in Zusammenarbeit mit dem NP Berchtesgaden aufgebaut werden. Vorhandene und neue Daten sollen abgeglichen werden und in einer gemeinsamen Datenbank verfügbar gemacht werden. Die Zusammenarbeit der beiden NPs in Bayern in Bereich der Klimaforschung soll verstärkt werden.
Unter der Annahme, dass Anzeichen von Umweltveränderungen durch den Klimawandel besonders in sensiblen, wenig genutzten Hochgebirgsökosystemen gut erkennbar sind, ist im Einzugsgebiet des Königssees im Nationalpark Berchtesgaden ein landschaftsökologisches Projekt unter dem Titel 'Landschaftsökologische Analysen im Königsseeeinzugsgebiet' (LAKE) durchgeführt worden. Hauptziel war die Erfassung, Darstellung und das Ergründen von Ursachen dieser Umweltveränderungen im Energie- und Stoffhaushalt an Hand ausgewählter Parameter. Ebenso galt es, den Naturschutzaspekt zu beleuchten, der sich aus dem Anspruch von Nationalparks ergibt. Die Fragestellung in diesem Zusammenhang war, ob sich Nutzungs- und Naturschutzinteressen vereinbaren lassen. Als Untersuchungsgebiet wurde der Nationalpark Berchtesgaden ausgewählt, der für diese Fragestellung ideale Vorraussetzungen bietet. Es handelt sich um ein Gebiet welches unter gegenwärtigen Bedingungen eine geringe anthropogene Beeinflussung erfährt. Das Reaktionsverhalten der Landschaft bleibt erklärbar, da es durch wenige Faktoren bestimmt wird. Zur Realisierung dieses Anliegens wurde ein landschaftsökologischer Methodikansatz verwendet. Hauptaugenmerk der Untersuchungen war das Einzugsgebiet des als oligothroph eingestuften Referenzsees Königssee. Vor allem die Untersuchung und der Vergleich der abiotischen Parameter zu einer Studie aus den Jahren 1978-1980 war Teil der Zielstellung. Deshalb wurden im Wesentlichen in einem wöchentlichen (im Winter 14-tägigen) Rhythmus Tiefenprofile zu Temperatur bzw. Sauerstoff an zwei verschiedenen Messstellen im Königssee ermittelt und darüber hinaus Wasserproben von den Zuflüssen und vom See selbst genommen. Die Wasserproben wurden dann ionenchromatographisch auf Nitrat, Phosphat, Sulfat und Chlorid untersucht. Festgestellte Umweltveränderungen wurden mit Nutzungserscheinungen in Beziehung gesetzt. Letztere konnten an Hand der Auswertung von vorhandenen Quellen und Befragungen der lokalen Interessenvertreter für Tourismus und Almwirtschaft dargestellt werden. Im Ergebnisteil sind die Zusammenhänge der Reaktion des limnischen Systems Königssee bezüglich seiner abiotischen Faktoren in Zusammenhang mit physischgeographischen Parametern und anthropogenen Einflüssen dargestellt und erläutert. Insbesondere Gründe für die Temperatur- und Sauerstoffverteilung im Seekörper in Zusammenhang mit Windeinwirkung, Strahlung bzw. Lufttemperatur werden aufgezeigt. Es erfolgte eine Analyse der Veränderung klimatischer Randparameter. Die Station Bad Reichenhall zeigt in den Tendenzen des Monatsmittelwertes der Lufttemperatur gute Übereinstimmung mit der Region Berchtesgaden. Für Bad Reichenhall konnte eine Erhöhung der Lufttemperatur in den letzten 28 Jahren um ca. 2K festgestellt werden. Die jährliche Gesamtsonnenscheindauer ist im Mittel um 100 Stunden gestiegen. usw.
Im Rahmen der Arbeitsgruppe 'Bergspezifische Umweltqualitätsziele' der Alpenkonvention wurden im Berichtszeitraum (1999-2000) eine Bestandsaufnahme der Umweltqualitäts- und Umwelthandlungsziele der Alpenkonvention und ihrer Protokolle erarbeitet. Diese Ziele wurden systematisch geordnet und in ein Hypothesensystem, das sich an der internationalen Indikatorendiskussion orientiert, eingefügt. Zusätzlich wurden nach dieser Systematik auch die von den Mitgliedsstaaten berichteten vorliegenden Ziele ausgewertet. Die Arbeitsgruppe schlägt dem Ständigen Ausschuss vor, die Umsetzung der Ziele voranzubringen und in einem Folgemandat (2000-2002) regionale Pilotprojekte ausarbeiten zu lassen. Das Vorhaben dient dazu, ein Pilotprojekt im deutschen Alpenraum durchzuführen. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit einer Bezirksverwaltung (z.B. der Verwaltung des Biosphärenreservats Berchtesgaden) die vorhandenen Ziele der Alpenkonvention und der Protokolle für den vorhandenen Regionstyp (hier: ländlicher Raum mit guter Infrastruktur) zu konkretisieren, Indikatoren abzuleiten und diese für den Prozess der Regionalplanung nutzbar zu machen. Hierzu soll ein Konsensfindungsverfahren unter Beteiligung gesellschaftlicher Gruppen entwickelt und durchgeführt werden. Neben Umweltzielen sollen auch soziale/kulturelle und ökonomische Ziele der Regionalentwicklung berücksichtigt werden. Die Ergebnisse sollen wiederum in die Arbeitsgruppe einfließen und die Entwicklung einer alpenübergreifenden Methodik zur Formulierung und Umsetzung von regionalen Umweltqualitätszielen unterstützen. Der Abschlussbericht soll in die drei weiteren Sprachen der Alpenkonvention übersetzt werden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 51 |
| Land | 18 |
| Wissenschaft | 25 |
| Zivilgesellschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 48 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 49 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 49 |
| Englisch | 2 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 45 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 4 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 39 |
| Lebewesen und Lebensräume | 51 |
| Luft | 25 |
| Mensch und Umwelt | 51 |
| Wasser | 20 |
| Weitere | 51 |