Other language confidence: 0.5873812414258606
Wasserbauliche Massnahmen, die zur Sicherung der Gewaesserufer gegen Erosion dienen, stellen Eingriffe in die Oekologie und die wasserwirtschaftliche Funktion der Gewaesser dar. Die in ihren hydrologischen, -dynamischen und morphologischen Eigenschaften veraenderten Gewaesser bewirken qualitative und quantitative Aenderungen in der Zusammensetzung der von ihnen beherbergten Lebensgemeinschaften. Eine Reduktion der Artenvielfalt, verbunden mit geringeren fischereilichen Ertraegen und Verringerung des Selbstreinigungsvermoegens der Gewaesser sind oft die unerwuenschten Folgen. Untersuchungen zum oekologischen Verhalten von Uferdeckwerken sollen daher die Eignung verschiedener Uferbefestigungsverfahren fuer die wasserbauliche Praxis pruefen. Durch Untersuchungen im Freiland und Versuche im Laboratorium sollte geprueft werden, on sich das zur Kolkverfuellung im Rhein verwendete Bergematerial nachteilig auf die Lebensgemeinschaft des Rheins auswirkt. Die faunistichen Erhebungen an der Rheinsohle zeigten, dass zwischen der Besiedlung von Bergematerial und den anderen an der Rheinsohle vorkommenden Besiedlungssubstraten (Naturstein) keine qualitativen und /oder quantitativen Unterschiede bestehen. Auch konnte keine vom Bergematerial ausgehende Qualitaetsaenderung des Porenwassers festgestellt werden. Eine Beeintraechtigung der Lebensgemeinschaft des Rheins durch das Bergematerial war nicht erkennbar.
Damit hoeherwertige oder beschraenkt verfuegbare Baustoffe eingespart und gleichzeitig Abfallstoffe wiederverwendet werden koennen, sollen geeignete Mischungen gefunden werden, in denen die Abfallstoffe entweder Mineralstoffersatz oder Bindemittelzusatz darstellen. Die Mischungsverhaeltnisse sind so zu waehlen, dass nicht nur die technischen Vorschriften erfuellt werden (mechanische Festigkeit, Frostsicherheit), sondern auch fuer moegliche Abnehmer der finanzielle Vorteil bei Einsatz der Abfallstoffe gegenueber Industrieprodukten deutlich wird. Nach Untersuchung der Ausgangsstoffe soll erreicht werden: 1. Bodenverbesserung: a) Loess und Braunkohlenflugasche, B) Loess und Huettensand; 2. Verfestigung von Abfallstoffen: a) Waschberge und Zement, b) Muellasche und Zement, c) Vorsiebmaterial und Zement; 3. Verfestigung von Abfallstoffen: a) Sand und Flugasche, b) Sand und Huettensand und Kalk, c) Vorsiebmaterial und Huettensand und Kalk.
Die Abfallentsorgungs-Gesellschaft Ruhrgebiet mbH (AGR mbH) betreibt auf der Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses vom 06.12.1989 und des Planfeststellungsbeschlusses vom 15.09.2021 sowie weiterer Änderungsgenehmigungen die Zentraldeponie Emscherbruch. Mit Planfeststellungsbeschluss vom 15.09.2021 wurde die Erweiterung der Deponie festgestellt. Um die bereits planfestgestellte Erweiterung umzusetzen ist es erforderlich die auf dem Gelände befindlichen Bergbauschächte Graf Bismarck 7 und Graf Bismarck 8 zu sichern. Hierzu hat die AGR mbH nun den erforderlichen Plangenehmigungsantrag eingereicht. Der Schacht Graf Bismarck 7 soll durch eine kohäsive Teilfüllsäule gesichert werden. Dazu wird das derzeitige Füllmaterial (Waschberge) bis auf eine Tiefe von 26 m unterhalb des Schachtköpfes ausgebaggert und anschließend eine Betonsuspension eingebracht. Beim Schacht Graf Bismarck 8 erfolgt die Sicherung durch die Injektion einer Suspension, die die bestehende Füllsäule über eine Höhe von 41 m verfestigt. Nach erfolgreicher Sicherung wird auf der bestehenden Deponie eine Zwischenabdichtung errichtet auf der dann der Ablagerungsbereich des DK II-Bereichs erweitert wird.
Teil der Statistik "Entnahme" Raum: Sachsen-Anhalt Gesamt Die Rohstoffentnahme ist eine Position der Entnahmeseite des Materialkontos der UGR. Sie umfasst alle abiotischen und biotischen Rohstoffe, die der inländischen Natur entnommen werden. Unterschieden wird in verwertetet Entnahmen (gehen in den Produktions- und Konsumprozess der Volkswirtschaft ein) und nicht verwertete Entnahme von Rohstoffen. Zur verwerteten Entnahme gehören beispielsweise fossiler Energieträger, Erze und sonstige mineralische Rohstoffe, pflanzliche Biomasse aus der Landwirtschaft, Biomasse aus der Forstwirtschaft (Holz) und Biomasse von Tieren (Hochsee- und Küstenfischerei und Jagdstrecke). Die nicht verwerteten Rohstoffe werden zusammen mit den verwerteten Rohstoffen (außer Bodenaushub) der inländischen Natur entnommen jedoch wieder in die Natur eingebracht, ohne in den Produktions- und Konsumprozess gelangt zu sein. Hierunter werden z. B. der Abraum der Braunkohle, das Bergematerial von Energieträgern und mineralischen Rohstoffen, Beifang aus der Hoch-see- und Küstenfischerei oder Stroh, das bei der Getreideernte anfällt, jedoch auf dem Feld verbleibt und wieder in den Boden eingearbeitet wird, ausgewiesen.
<p> <p>Das Netto-Abfallaufkommen sank zwischen den Jahren 2000 und 2023 um rund 21 Prozent. Das liegt neben statistischen Effekten hauptsächlich an der konjunkturell bedingten Abnahme der Bau- und Abbruchabfälle. Die Abfälle aus Haushalten blieben im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau. Der Großteil des anfallenden Abfalls wird verwertet.</p> </p><p>Das Netto-Abfallaufkommen sank zwischen den Jahren 2000 und 2023 um rund 21 Prozent. Das liegt neben statistischen Effekten hauptsächlich an der konjunkturell bedingten Abnahme der Bau- und Abbruchabfälle. Die Abfälle aus Haushalten blieben im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau. Der Großteil des anfallenden Abfalls wird verwertet.</p><p> Deutschlands Abfall <p>Im Jahr 2023 betrug das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/brutto-abfallaufkommen">Brutto-Abfallaufkommen</a> in Deutschland 380,1 Mio. t und ist somit weiterhin rückläufig. Das in diesem enthaltene <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/netto-abfallaufkommen">Netto-Abfallaufkommen</a> von 322,9 Mio. t sank im Vergleich zu 2000 um rund 21 %. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf die Abnahme der Bau- und Abbruchabfälle zurückzuführen (siehe Abb. und Tab. „Abfallaufkommen“).</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06_2.png"> </a> <strong> Abfallaufkommen (einschließlich gefährlicher Abfälle) </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06_2.png">Bild herunterladen</a> (400,67 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.pdf">Diagramm als PDF</a> (159,72 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06_0.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (35,29 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.png"> </a> <strong> Tab: Abfallaufkommen in Tausend Tonnen </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.png">Bild herunterladen</a> (737,07 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.pdf">Tabelle als PDF zur vergrößerten Darstellung</a> (141,10 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.xlsx">Tabelle als Excel</a> (28,69 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Bau-, Abbruch-, Gewerbe- und Bergbauabfälle <p>Bau- und Abbruchabfällen, Gewerbe- sowie Bergbauabfällen kommt beim Abfallaufkommen eine besondere Bedeutung zu (siehe Abb. und Tab. „Abfallaufkommen“).</p> <ul> <li><strong>Bau- und Abbruchabfälle: </strong>Der Abfallgruppe der „Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich Straßenaufbruch)“ kommt eine Schlüsselrolle für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft zu. Sie machte im Jahr 2023 mit rund 198,8 Mio. t den Großteil (52,3 %) des Brutto-Abfallaufkommens aus. Den größten Anteil an dieser Abfallgruppe hat der Bodenaushub, der mit 87 % überwiegend verwertet wurde. Auch die restlichen mineralischen Bauabfälle wurden zu einem erheblichen Teil verwertet. Die Entwicklung der Bau- und Abbruchabfälle verlief weitgehend parallel zur konjunkturellen Entwicklung im Baugewerbe.</li> <li><strong>Gewerbeabfälle: </strong>Nach den Bauabfällen waren die „Übrigen Abfälle (insbesondere aus Produktion und Gewerbe)“ im Jahr 2023 die bedeutendste Abfallgruppe. Mit rund 47 Mio. t Abfällen stammten 12,4 % aller Abfälle aus dieser Abfallgruppe. Bis zum Jahr 2008 hieß diese Abfallgruppe noch „Abfälle aus Produktion und Gewerbe“.</li> <li><strong>Bergbauabfälle: </strong>Die Abfallgruppe „Abfälle aus Gewinnung und Behandlung von Bodenschätzen“ machten im Jahr 2023 mit 28,2 Mio. t etwa 7,4 % des Abfallaufkommens aus. Diese Abfälle stammen überwiegend aus dem Steinkohlebergbau. Der größte Teil des Materials wurde auf Halden gelagert. Lediglich 1 % dieses Abfalls konnte verwertet werden. Bis zum Jahr 2008 hieß diese Abfallgruppe „Bergematerial aus dem Bergbau“.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.png"> </a> <strong> Tab: Abfallaufkommen in Tausend Tonnen </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.png">Bild herunterladen</a> (737,07 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.pdf">Tabelle als PDF zur vergrößerten Darstellung</a> (141,10 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/3_tab_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.xlsx">Tabelle als Excel</a> (28,69 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06_2.png"> </a> <strong> Abfallaufkommen (einschließlich gefährlicher Abfälle) </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06_2.png">Bild herunterladen</a> (400,67 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06.pdf">Diagramm als PDF</a> (159,72 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/2_abb_abfallaufkommen_ab-2000_2025-10-06_0.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten</a> (35,29 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Siedlungsabfälle / Haushaltstypische Siedlungsabfälle <p>Bei einem relativ konstanten Anfall an Siedlungsabfällen von ca. 50 Mio. t pro Jahr stieg das Aufkommen der haushaltstypischen Siedlungsabfälle (in der Abfallbilanz bis 2011 als „Haushaltsabfälle“ bezeichnet) von 37,6 Mio. t im Jahr 2000 auf 43,9 Mio. t im Jahr 2023 stark an. Pro Einwohner waren das im Jahr 2000 noch 458 kg, 2023 waren es 519 kg/Ew. Gleichzeitig stieg der verwertete Anteil. Wurden im Jahr 2000 nur etwa 51 % verwertet, waren es 2023 bereits 98 %, davon 68 % mit stofflicher Verwertung. Das Aufkommen der haushaltstypischen Siedlungsabfälle unterlag den letzten Jahren lediglich geringen Schwankungen und blieb demnach auf relativ konstantem Niveau.</p> <p>Das Aufkommen der in den haushaltstypischen Siedlungsabfällen enthaltenen Fraktion „Hausmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle“ sank zwischen 2000 und 2023 von 18,0 Mio. t auf 14,3 Mio. t. Das Aufkommen der getrennt gesammelten Fraktionen - u.a. Glas, Papier, gemischte Verpackungen - stieg in diesem Zeitraum von 13,5 Mio. t auf 16,9 Mio. t (Quelle: <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Umwelt/Abfallwirtschaft/Tabellen/abfallbilanz-kurzuebersicht-2019.html">Abfallbilanzen</a> des Statistischen Bundesamtes, siehe auch <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/13767">„Ablagerungsquoten der Hauptabfallströme“</a>, <a href="https://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft/verwertungsquoten-der-wichtigsten-abfallarten">„Verwertungsquoten der wichtigsten Abfallarten“</a> und Abb. „Zusammensetzung der haushaltstypischen Siedlungsabfälle 2023“).</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/4_abb_haushaltsabfaelle_2025-10-06.png"> </a> <strong> Zusammensetzung der haushaltstypischen Siedlungsabfälle 2023 </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_haushaltsabfaelle_2025-10-06.pdf">Diagramm als PDF (349,25 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/4_abb_haushaltsabfaelle_2025-10-06.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (36,49 kB)</a></li> </ul> </p><p> Gefährliche Abfälle <p>Gefährliche Abfälle werden ab dem Jahr 1999 in der Abfallbilanz lediglich nachrichtlich als Summe ausgewiesen. Rund 6,2 % des Abfallaufkommens gehörten im Jahr 2023 diesem Abfallstrom an. Sie fielen vor allem in der Industrie und dem Baugewerbe an und gingen zu 67 % in die Verwertung.</p> </p><p> Beseitigte Abfälle <p>Der nicht verwertbare Anteil des anfallenden Abfalls muss unter Vermeidung von Umweltschäden und Gesundheitsbeeinträchtigungen für die Bürger beseitigt werden. Vor der endgültigen Ablagerung sind organische Abfälle grundsätzlich mechanisch-biologisch oder thermisch zu behandeln. Damit sollen sie unschädlich gemacht (das heißt inertisiert) werden. Ziel ist es, aus Deponien weniger Sickerwässer und Deponiegas freizusetzen. Seit Mitte 2005 ist die Ablagerung (das heißt Deponierung) nicht vorbehandelter organischer Abfälle nicht mehr zulässig. Für Verbrennungsanlagen gelten strenge Standards zur Luftreinhaltung (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/13767">„Ablagerungsquoten der Hauptabfallströme“</a>).</p> </p><p> Abfallintensität <p>Die Abfallintensität ist ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/indikator">Indikator</a> für die Entkopplung des Abfallaufkommens von der Wirtschaftsleistung. Sie sank zwischen den Jahren 2000 und 2023 um 38,2 Prozentpunkte (siehe Abb. „Entkopplung des Abfallaufkommens von der Wirtschaftsleistung“).</p> <p>Weitere Informationen gibt es aus der <a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Umwelt/Abfallwirtschaft/_inhalt.html">Abfallstatistik </a>des Statistischen Bundesamtes.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/5_abb_entkopplung_ab-2000_2025-10-00.png"> </a> <strong> Entkopplung des Abfallaufkommens von der Wirtschaftsleistung (Abfallintensität) </strong> Quelle: Statistisches Bundesamt Downloads: <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_abb_entkopplung_ab-2000_2025-10-00.pdf">Diagramm als PDF (130,89 kB)</a></li> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/384/bilder/dateien/5_abb_entkopplung_ab-2000_2025-10-00.xlsx">Diagramm als Excel mit Daten (36,26 kB)</a></li> </ul> </p><p> Deutschlands Abfallbilanzen ab dem Jahr 2000 <p>Bei der Interpretation der Daten zu den einzelnen Hauptabfallströmen ist zu beachten, dass die Abfallstatistik nicht auf eine unmittelbare Erfassung des Abfallaufkommens ausgerichtet ist. Erfasst werden seit dem Jahr 1996 in erster Linie die bei den Betreibern von Abfallentsorgungsanlagen jeweils eingesetzten Abfallmengen.</p> <p>Das Statistische Bundesamt führte bis zum Jahr 2005 diese Abfallmengen mit Hilfe eines Rechenmodells zum Gesamtabfallaufkommen – der Abfallbilanz – zusammen. Das Bundesamt zog vom gesamten Input an Abfallentsorgungsanlagen den Output zur Abfallverwertung und Abfallbeseitigung im Inland ab. Fachleute sprechen hier vom Nettoprinzip. Dabei konnten Doppelzählungen nicht gänzlich vermieden werden.</p> <p>Seit dem Jahr 2006 gilt daher das Bruttoprinzip. Das Statistische Bundesamt zieht seitdem Sekundärabfälle – also Abfälle, die bereits in anderen Abfallentsorgungsanlagen behandelt wurden – nicht mehr vom Input der Anlagen ab. Diese Sekundärabfälle (siehe Europäisches Abfallverzeichnis / EAV 19) werden nun getrennt ausgewiesen.</p> </p><p> Geänderte statistische Erfassung <p>Die Abfallbilanzen sind über die Jahre nicht direkt vergleichbar, weil sich die Erfassung der Abfälle mehrfach änderte:</p> <ul> <li>Ab 2002: Im Jahr 2002 löste das Europäische Abfallverzeichnis (EAV) den Europäischen Abfallkatalog (EAK) ab. Diese Änderung führte zu Verschiebungen innerhalb der Siedlungsabfälle sowie zwischen nicht gefährlichen und gefährlichen Abfällen. Die gefährlichen Abfälle werden im Gegensatz zu früheren Jahren ab 1999 als Bestandteil der im Folgenden dargestellten Abfallarten betrachtet. Sie werden lediglich nachrichtlich gesondert als Summe ausgewiesen.</li> <li>Ab 2006: Ein weiterer Bruch in der Zeitreihe ist durch das ab dem Jahr 2006 auf die Abfallbilanz angewendete Bruttoprinzip entstanden. Mit den früheren Angaben annähernd vergleichbar ist ab 2006 das Nettoabfallaufkommen: Es enthält keine Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen.</li> </ul> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 108 |
| Europa | 2 |
| Kommune | 1 |
| Land | 7 |
| Wirtschaft | 12 |
| Wissenschaft | 16 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 1 |
| Förderprogramm | 97 |
| Text | 8 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 4 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 9 |
| Offen | 100 |
| Unbekannt | 2 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 99 |
| Englisch | 14 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 3 |
| Datei | 4 |
| Dokument | 6 |
| Keine | 87 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 22 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 102 |
| Lebewesen und Lebensräume | 98 |
| Luft | 55 |
| Mensch und Umwelt | 111 |
| Wasser | 69 |
| Weitere | 111 |