Der Kilimanjaro weist zur Zeit noch einen weitgehend geschlossenen Waldgürtel auf. Durch eine stark unterschiedliche Niederschlagsverteilung einerseits und eine ausgeprägte Höhenzonierung andererseits ergibt sich eine hohe Diversität der Waldbestände im Hinblick auf Artenzusammensetzung, Schichtung und Lebensformen. Insbesondere der Bergwald des Südhanges ist in seiner Vielfalt nicht nur wegen seines Epiphyten- und Farnreichtums einzigartig in Ostafrika. Hier finden sich große Gebiete, die aufgrund ihrer Unzugänglichkeit noch unberührt sind. Somit bietet sich die einmalige Gelegenheit, diesen interessanten Lebensraum in natürlicher Ausprägung zu studieren. Dies wurde vom Antragsteller in einem vorangegangenen DFG-Projekt begonnen. Im Rahmen des hier beantragten Habilstipendiums soll dieses umfangreiche Projekt abgeschlossen werden. Erstes Ziel ist die Vervollständigung der vegetationskundlich ökologischen Bestandserfassung aller Waldtypen und ihrer Regeneration. Im Anschluss daran eine Vegetationskarte erstellt werden. Mit diesen Arbeiten wird eine wissenschaftliche Grundlage für die immer dringlicher werdenden gezielten Schutzmaßnahmen geschaffen.
Der Geodatensatz enthält den räumlichen Geltungsbereich der Waldschutzgebiete in Freiburg und Umgebung. Waldschutzgebiete umfassen Bann- und Schonwälder und werden nach § 32 LWaldG von der höheren Forstbehörde per Rechtsverordnung ausgewiesen. Bannwälder werden nicht mehr bewirtschaftet und als sogenannte Totalreservate sich selbst überlassen. Schonwälder dienen dagegen der Erhaltung eines bestimmten Waldtyps mit typischen Tier- und Pflanzenarten und werden dem Erhaltungsziel entsprechend bewirtschaftet. Die Daten sind ein Auszug aus dem Datensatz von ForstBW, die unter OpenData Lizenz veröffentlicht sind. Datenquelle: LFV, www.landesforstverwaltung-bw.de
Auf Blatt Hannover wird das Norddeutsche Tiefland nach Süden von Bergzügen mesozoischer Sedimentgesteine begrenzt, wie Weser- und Wiehengebirge, Ith, Süntel, Deister, Osterwald, Hildesheimer Wald, Rehburger Berge und Bückeberge. Die Morphologie des Norddeutschen Tieflandes ist eiszeitlich geprägt. Die quartäre Deckschicht des Kartenblattes wird von Geschiebelehmen/-mergeln der saalekaltzeitlichen Grundmoräne dominiert. Häufig finden sich Überlagerungen durch äolische Löss- und Flugsande der Weichselkaltzeit. In den Flussniederungen von Weser, Aue, Aller, Leine, Wietze und ihrer Nebenflüsse lagern zudem fluviatile Sande und Kiese des Pleistozäns und holozäne Auesedimente. Im Raum Hannover begrenzen mesozoische Bergzüge das Norddeutsche Tiefland nach Süden. Vom Oberen Jura bis ins Tertiär unterlagen sie schubweise tektonischen Deformationen, bei denen sich zahlreiche Störungen und ein typischer Bruchschollenbau herausbildeten. Als Folge der Schichtverstellungen treten in den Bergzügen unterschiedliche mesozoische Schichten zu Tage, z. B. Hildesheimer Wald mit Buntsandstein und Muschelkalk; Weser- und Wiehengebirge mit Dogger und Malm; Rehburger Berge, Deister, Osterwald und Süntel mit Malm und Unterkreide. In den Senken wird das Mesozoikum von känozoischen Lockersedimenten, vorwiegend äolischen und glazifluviatilen Sanden des Pleistozäns sowie holozänen Auesedimenten, überlagert. Neben der Legende, die über Alter, Genese und Petrographie der dargestellten Einheiten informiert, gewährt ein geologisches Profil Einblicke in den Aufbau des Untergrundes. Der Süd-Nord-Schnitt verdeutlicht das leichte Einfallen der mesozoischen Sedimentschichten, den Bruchschollenbau sowie das Aufbeulen der Zechstein-Salze.
<p> So sind Sie beim nächsten Urlaub klimafreundlich unterwegs <ul> <li>Bevorzugen Sie Reiseziele in der Nähe.</li> <li>Vermeiden Sie Flugreisen und Kreuzfahrten.</li> <li>Bevorzugen Sie Reiseanbieter und -angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards.</li> <li>Verhalten Sie sich im Urlaub so umweltfreundlich wie zu Hause.</li> <li>Nehmen Sie Rücksicht auf sensible Lebensräume, Tiere und Pflanzen.</li> <li>Entdecken Sie umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten.</li> </ul> Gewusst wie <p>Was uns gut tut, kann die Umwelt belasten. Das gilt auch für den Urlaub und insbesondere für die Anreise. Durch ihren Aufenthalt steigern Tourist*innen zudem vor Ort den Bedarf an Wasser, Energie und Flächen. Mit diesen Tipps können Sie die entstehenden Umweltbelastungen reduzieren.</p> <p><strong>Je näher, desto besser:</strong> Im Umkreis von nur 1.000 Kilometern liegen Urlaubsziele, die das bieten, was die meisten im Urlaub suchen: Erholung, Wälder, Berge, Strand und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Warum deshalb in die Ferne schweifen? Die stärksten Umweltbelastungen resultieren aus An- und Abreise. Dabei spielt nicht nur die Entfernung, sondern auch die Wahl des Verkehrsmittels eine große Rolle.</p> <ul> <li>Nutzen Sie daher <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus, Bahn</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/13571">Fahrrad</a>.</li> <li>Erkundigen Sie sich über das Nahverkehrssystem vor Ort und eventuelle Transport- und Ticketangebote der Unterkunft und Reiseregion.</li> <li>Probieren Sie <a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/">Wanderungen</a>, <a href="https://www.canoeguide.net/kanutouren-alle-laender/kanutouren-in-deutschland">Kanu-</a> oder <a href="https://www.adfc-radtourismus.de/">Fahrradtouren</a>.</li> <li>Entdecken Sie die Reisen der Kooperation <a href="https://www.fahrtziel-natur.de/">Fahrtziel Natur</a> in verschiedene Großschutzgebiete im deutschsprachigen Raum. Oder besuchen Sie Bergregionen, die sich um nachhaltige Reiseangebote bemühen und über <a href="https://www.alpine-pearls.com/">Alpine Pearls</a> sowie den <a href="https://www.bergsteigerdoerfer.org/">Bergsteigerdörfern</a> zu Initiativen zusammengeschlossen haben.</li> <li>Auch ein voll besetztes Auto belastet die Umwelt weit weniger als die Anreise mit dem Flugzeug.</li> <li>Die Anreise mit einem vollelektrischen angetriebenen PKW ist ebenfalls umweltschonender. Das erfordert derzeit allerdings etwas Planung, da das Netz an Lademöglichkeiten noch im Aufbau befindlich ist. Immer mehr Beherbergungsanbieter installieren Lademöglichkeiten für ihre Gäste. Fragen Sie vor der Buchung nach. </li> <li>Umweltschädliche Emissionen können Sie auch einsparen, wenn Sie seltener in den Urlaub fahren und dafür länger bleiben.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt <p><strong>Am Boden bleiben:</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/22562">Flugreisen</a> sind besonders umweltschädlich. Ein Flug von Deutschland auf die Kanarischen Inseln und zurück verursacht pro Person einen Ausstoß von ca. 1.700 kg klimaschädlichem CO2e (siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>). Bei einer vierköpfigen Familie sind das 6,8 t CO2e. Mit einem vollbesetzten Mittelklassewagen könnten Sie dafür rund 35.000 km weit fahren. Auch Kreuzfahrten sind sehr umweltbelastend. Leider gibt es für solche Fernreisen keine umweltfreundlichen Alternativen. Was Sie aber machen können: Gleichen Sie Treibhausgasemissionen von Flugreisen oder Kreuzfahrten durch freiwillige Kompensationszahlungen aus. Mit diesem Geld werden Klimaschutzprojekte finanziert, in denen die entsprechende Menge an Treibhausgasen eingespart wird (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Tipps zur CO2- Kompensation</a>).</p> <p><strong>Zertifizierte Angebote nutzen:</strong> Auf der Suche nach umweltschonenden Reisen helfen Ihnen Umweltzertifikate und Labels. Sie kennzeichnen Anbieter beziehungsweise Angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards. Diese Standards betreffen zum Beispiel den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Wasser, klimafreundliche Transporte, die Reduzierung des Abfallaufkommens oder das Engagement in Artenschutzprojekten.</p> <ul> <li>Fragen Sie Ihr Reisebüro und Ihren Tourismusanbieter vor Ort nach einer entsprechenden Zertifizierung.</li> <li>Auf der Webseite <a href="https://tourismus-labelguide.org/">Tourismus Labelguide</a> finden Sie einen Überblick sowie weitere Informationen zu verschiedenen Labeln und Zertifikaten aus dem Tourismusbereich.</li> <li>Auch das <a href="http://forumandersreisen.de/">Forum anders Reisen</a> bietet eine breite Auswahl alternativer Reisen in alle Welt an. Mehr als 100 Reiseveranstalter gehören dazu.</li> </ul> <p><strong>Umweltbewusstsein im Reisegepäck:</strong> Ob Mülltrennung oder der sparsame Umgang mit Energie und Wasser - Routinen, die zu Hause selbstverständlich sind, sollten Ihnen im Urlaub nicht schwerfallen. Im Zusammenhang mit dem fortschreitenden <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> wird Wasser eine immer knappere Ressource.</p> <ul> <li>Gehen Sie deshalb sorgsam mit Wasser um (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32796">Tipps zum Trinkwasser</a>). Pools, Golfplätze und künstlich beschneite Skipisten verbrauchen oft unverhältnismäßig große Wassermengen.</li> <li>Heizen Sie im Winterurlaub energiebewusst (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16556">Tipps zum Heizen</a>).</li> <li>Bevorzugen Sie saisonale, regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel. Genießen Sie die Vielfalt heimischer Obst- und Gemüsesorten und verringern Sie den Anteil tierischer Produkte, denn diese verschlechtern Ihre Umweltbilanz in vielerlei Hinsicht.</li> <li>Verzichten Sie auf Einwegartikel wo immer möglich. Nehmen Sie zum Beispiel eine leere Trinkflasche oder einen Stoffbeutel mit in den Urlaub.</li> <li>Reduzieren Sie Ihr Reisegepäck. Viele Dinge wie z.B. Babybetten und Sportausrüstung können vor Ort ausgeliehen werden. Weniger Gepäck reduziert den Platzbedarf und das Gewicht beim Transport und hilft somit Emissionen zu verringern.</li> </ul> <p><strong>Natur bewahren:</strong> Der Tourismus ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig auf eine intakte Natur angewiesen und beeinträchtigt diese gleichzeitig auf vielfältige Weise. Dies betrifft auch die Zerstörung von Lebensräumen und den damit verbundenen Verlust der biologischen Vielfalt. Tourismus nimmt große Flächen in Anspruch, zum Beispiel für den Bau von Unterkünften, aber auch für Verkehrsinfrastruktur und Freizeiteinrichtungen.</p> <ul> <li>Nutzen Sie nachhaltige und naturverträgliche Angebote und respektieren Sie die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.</li> <li>Beachten Sie insbesondere bei der Auswahl von Freizeitaktivitäten den <a href="https://www.bfn.de/gesetzlich-geschuetzte-biotope">Biotop-</a> und <a href="https://www.bfn.de/artenschutz">Artenschutz</a>. Respektieren Sie sensible Gebiete und die dort vorkommenden Arten. Erkundigen Sie sich über angemessene Verhaltensregeln. Füttern und berühren Sie keine Wildtiere und beschädigen Sie keine Pflanzen. Bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen und begegnen Sie anderen Menschen respektvoll.</li> <li>Lassen Sie keine Abfälle liegen und nehmen Sie nichts mit außer Ihre Eindrücke.</li> <li><a href="https://www.bfn.de/themen/cites.html">Geschützte Arten</a> sind keine Souvenirs (zum Beispiel Korallen, Elfenbein, Reptilienleder) und keine Lebensmittel, auch wenn sie als "einheimische Delikatessen" angeboten werden.</li> <li>Besuchen Sie keine Einrichtungen, die Wildtiere in Gefangenschaft halten (zum Beispiel Delfinarien, Elefantenreiten). Unterstützen Sie stattdessen lokale Artenschutzprojekte und Naturschutzgebiete.</li> </ul> <p><strong>Urlaubszeit spenden: </strong>Sich während des Urlaubs ehrenamtlich in Projekten zu engagieren ist besonders bei jüngeren Menschen beliebt. Zwei Anbieter in Deutschland sind das <a href="https://www.bergwaldprojekt.de/">Bergwaldprojekt</a> sowie <a href="https://wwoof.de/">WWOOF</a>. Unter dem Stichwort Volontourismus oder Freiwilligeneinsatz finden sich vielfältige Angebote. Schauen Sie sich diese jedoch vorher genau an: nicht immer sind die Projekte aus ethischer oder ökologischer Perspektive zu empfehlen.</p> <p><strong>Tapetenwechsel – im Tausch:</strong> Internetplattformen ermöglichen es, das eigene Zuhause mit anderen Menschen auf Gegenseitigkeit zu teilen oder zu tauschen. Diese Art zu reisen entlastet die Umwelt, da weniger zusätzliche Unterkünfte gebaut werden müssen. Zum Beispiel bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) das Übernachtungsverzeichnis <a href="https://dachgeber.de/">Dachgeber – von Radlern für Radler</a> an. Für Auslandsreisen gibt es das Vermittlungsnetzwerk <a href="https://www.couchsurfing.com/">Couchsurfing</a> mit 14 Millionen Nutzern auf der ganzen Welt. Solche Plattformen, beziehungsweise die angebotenen Übernachtungen, sind teilweise kostenlos, teilweise gebührenpflichtig. Eine genaue Lektüre der Teilnahme- und Haftungsbestimmungen empfiehlt sich.</p> <p><strong>Urlaub – zu Hause:</strong> "Zu Hause ist es am schönsten" – das kann auch für den Urlaub gelten. Denn Urlaub kann, muss aber nicht "Verreisen" heißen. Schließlich sind Erholung und schöne, nicht-alltägliche Erlebnisse auch im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf dem Sofa oder mit Ausflügen in die nähere Umgebung möglich. Gönnen Sie sich deshalb (auch) umweltfreundliche Urlaubsmomente zu Hause.</p> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Reisende nehmen die Umwelt, Natur und Ressourcen in Anspruch. Das Umweltbundesamt versucht, dies messbar zu machen. Hierzu wurden unterschiedliche Forschungsvorhaben durchgeführt. Die zentrale Erkenntnis ist, dass die Reisemobilität den größten Anteil am gesamten Energiebedarf und den damit verbundenen Emissionen von Reisen hat. So verursachte die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Reisemobilität im Jahr 2017</a> etwa 111 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Im Zusammenhang mit Aktivitäten in der Natur kommt es an beliebten Orten zudem zur Überbeanspruchung. Durch gezieltes Besuchermanagement wird versucht, dem entgegenzuwirken, um die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biodiversitaet">Biodiversität</a> zu schützen.</p> <p><strong>Marktbeobachtung: </strong>Das Interesse am Reisen ist unter der deutschen Wohnbevölkerung weiterhin ausgeprägt. Je höher das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen und je weniger Kinder im Haushalt leben, desto mehr und weiter reisen die Haushaltsmitglieder. Im Bereich nachhaltiges Reisen ist zu erkennen, dass das Interesse für nachhaltigen Urlaub weiterhin hoch ist und zunehmend mehr Menschen ihre Urlaubsaktivitäten an Nachhaltigkeitskriterien orientieren und buchen. Das Angebot an nachhaltig zertifizierten Übernachtungs- und Reiseangeboten ist allerdings noch gering. Die Kompensation von Reiseemissionen wird deutlich häufiger bei Geschäftsreisen als bei Erholungsurlauben durchgeführt. </p> <p>Das immense Wachstum der Tourismusbranche bringt vielfältige Probleme mit sich. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">Nachhaltiger Tourismus</a> ist der Versuch, diesen entgegenzuwirken und ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle Ziele in Einklang zu bringen. Nach der Verabschiedung der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/46733">Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung</a> steht die internationale Staatengemeinschaft vor der enormen Herausforderung, die erarbeiteten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene umzusetzen. Dabei nimmt die Entwicklung nachhaltiger Tourismuskonzepte eine bedeutende Rolle ein, da hierdurch viele Ziele der Agenda gleichzeitig adressiert werden können.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auch auf der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">UBA-Themenseite zu nachhaltigem Tourismus</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg"> </a> <strong> Beispielrechnung der mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen für unterschiedliche Strandreisen </strong> Quelle: Umweltbundesamt (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg">Bild herunterladen</a> (174,68 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg"> </a> <strong> THG-Emissionen von Reisen mit unterschiedlichen Schiffs- und Bootsklassen </strong> Quelle: Umweltbundesamt (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg">Bild herunterladen</a> (196,61 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg"> </a> <strong> Urlaubsreisen im In- und Ausland </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg">Bild herunterladen</a> (221,93 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg"> </a> <strong> Deutschlands beliebteste Auslandsdestinationen </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg">Bild herunterladen</a> (193,13 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg"> </a> <strong> Reiseverhalten 2017 bis 2022 </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2020 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg">Bild herunterladen</a> (181,48 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg"> </a> <strong> Berücksichtigung von Umweltaspekten bei der Reisebuchung </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2022 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg">Bild herunterladen</a> (170,14 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> Quellen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> (2020): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs</a>.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2023): <a href="https://reiseanalyse.de/ra-satelliten/ra-nachhaltigkeit/">Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen</a>: Bewusstseins- und Nachfrageentwicklung und ihre Einflussfaktoren.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2018): Reiseanalyse 2018.</li> <li>WWF (2009): <a href="http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/tourismus-und-klimawandel/">Der touristische Klima-Fußabdruck</a>: WWF-Bericht über die Umweltauswirkungen von Urlaub und Reisen.</li> </ul> </p><p> So sind Sie beim nächsten Urlaub klimafreundlich unterwegs <ul> <li>Bevorzugen Sie Reiseziele in der Nähe.</li> <li>Vermeiden Sie Flugreisen und Kreuzfahrten.</li> <li>Bevorzugen Sie Reiseanbieter und -angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards.</li> <li>Verhalten Sie sich im Urlaub so umweltfreundlich wie zu Hause.</li> <li>Nehmen Sie Rücksicht auf sensible Lebensräume, Tiere und Pflanzen.</li> <li>Entdecken Sie umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p>Was uns gut tut, kann die Umwelt belasten. Das gilt auch für den Urlaub und insbesondere für die Anreise. Durch ihren Aufenthalt steigern Tourist*innen zudem vor Ort den Bedarf an Wasser, Energie und Flächen. Mit diesen Tipps können Sie die entstehenden Umweltbelastungen reduzieren.</p> <p><strong>Je näher, desto besser:</strong> Im Umkreis von nur 1.000 Kilometern liegen Urlaubsziele, die das bieten, was die meisten im Urlaub suchen: Erholung, Wälder, Berge, Strand und jede Menge Sehenswürdigkeiten. Warum deshalb in die Ferne schweifen? Die stärksten Umweltbelastungen resultieren aus An- und Abreise. Dabei spielt nicht nur die Entfernung, sondern auch die Wahl des Verkehrsmittels eine große Rolle.</p> <ul> <li>Nutzen Sie daher <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/12609">Bus, Bahn</a> und <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/13571">Fahrrad</a>.</li> <li>Erkundigen Sie sich über das Nahverkehrssystem vor Ort und eventuelle Transport- und Ticketangebote der Unterkunft und Reiseregion.</li> <li>Probieren Sie <a href="http://www.wanderbares-deutschland.de/">Wanderungen</a>, <a href="https://www.canoeguide.net/kanutouren-alle-laender/kanutouren-in-deutschland">Kanu-</a> oder <a href="https://www.adfc-radtourismus.de/">Fahrradtouren</a>.</li> <li>Entdecken Sie die Reisen der Kooperation <a href="https://www.fahrtziel-natur.de/">Fahrtziel Natur</a> in verschiedene Großschutzgebiete im deutschsprachigen Raum. Oder besuchen Sie Bergregionen, die sich um nachhaltige Reiseangebote bemühen und über <a href="https://www.alpine-pearls.com/">Alpine Pearls</a> sowie den <a href="https://www.bergsteigerdoerfer.org/">Bergsteigerdörfern</a> zu Initiativen zusammengeschlossen haben.</li> <li>Auch ein voll besetztes Auto belastet die Umwelt weit weniger als die Anreise mit dem Flugzeug.</li> <li>Die Anreise mit einem vollelektrischen angetriebenen PKW ist ebenfalls umweltschonender. Das erfordert derzeit allerdings etwas Planung, da das Netz an Lademöglichkeiten noch im Aufbau befindlich ist. Immer mehr Beherbergungsanbieter installieren Lademöglichkeiten für ihre Gäste. Fragen Sie vor der Buchung nach. </li> <li>Umweltschädliche Emissionen können Sie auch einsparen, wenn Sie seltener in den Urlaub fahren und dafür länger bleiben.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/5050/bilder/uba_tipps11_reisen.jpg"> </a> <strong> Warum in die Ferne schweifen? </strong> Quelle: Umweltbundesamt </p><p> <p><strong>Am Boden bleiben:</strong> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/22562">Flugreisen</a> sind besonders umweltschädlich. Ein Flug von Deutschland auf die Kanarischen Inseln und zurück verursacht pro Person einen Ausstoß von ca. 1.700 kg klimaschädlichem CO2e (siehe <a href="http://www.uba.co2-rechner.de/de_DE/">UBA-CO2-Rechner</a>). Bei einer vierköpfigen Familie sind das 6,8 t CO2e. Mit einem vollbesetzten Mittelklassewagen könnten Sie dafür rund 35.000 km weit fahren. Auch Kreuzfahrten sind sehr umweltbelastend. Leider gibt es für solche Fernreisen keine umweltfreundlichen Alternativen. Was Sie aber machen können: Gleichen Sie Treibhausgasemissionen von Flugreisen oder Kreuzfahrten durch freiwillige Kompensationszahlungen aus. Mit diesem Geld werden Klimaschutzprojekte finanziert, in denen die entsprechende Menge an Treibhausgasen eingespart wird (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16787">Tipps zur CO2- Kompensation</a>).</p> <p><strong>Zertifizierte Angebote nutzen:</strong> Auf der Suche nach umweltschonenden Reisen helfen Ihnen Umweltzertifikate und Labels. Sie kennzeichnen Anbieter beziehungsweise Angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards. Diese Standards betreffen zum Beispiel den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen wie Wasser, klimafreundliche Transporte, die Reduzierung des Abfallaufkommens oder das Engagement in Artenschutzprojekten.</p> <ul> <li>Fragen Sie Ihr Reisebüro und Ihren Tourismusanbieter vor Ort nach einer entsprechenden Zertifizierung.</li> <li>Auf der Webseite <a href="https://tourismus-labelguide.org/">Tourismus Labelguide</a> finden Sie einen Überblick sowie weitere Informationen zu verschiedenen Labeln und Zertifikaten aus dem Tourismusbereich.</li> <li>Auch das <a href="http://forumandersreisen.de/">Forum anders Reisen</a> bietet eine breite Auswahl alternativer Reisen in alle Welt an. Mehr als 100 Reiseveranstalter gehören dazu.</li> </ul> <p><strong>Umweltbewusstsein im Reisegepäck:</strong> Ob Mülltrennung oder der sparsame Umgang mit Energie und Wasser - Routinen, die zu Hause selbstverständlich sind, sollten Ihnen im Urlaub nicht schwerfallen. Im Zusammenhang mit dem fortschreitenden <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klimawandel">Klimawandel</a> wird Wasser eine immer knappere Ressource.</p> <ul> <li>Gehen Sie deshalb sorgsam mit Wasser um (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/32796">Tipps zum Trinkwasser</a>). Pools, Golfplätze und künstlich beschneite Skipisten verbrauchen oft unverhältnismäßig große Wassermengen.</li> <li>Heizen Sie im Winterurlaub energiebewusst (siehe <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/16556">Tipps zum Heizen</a>).</li> <li>Bevorzugen Sie saisonale, regionale und ökologisch produzierte Lebensmittel. Genießen Sie die Vielfalt heimischer Obst- und Gemüsesorten und verringern Sie den Anteil tierischer Produkte, denn diese verschlechtern Ihre Umweltbilanz in vielerlei Hinsicht.</li> <li>Verzichten Sie auf Einwegartikel wo immer möglich. Nehmen Sie zum Beispiel eine leere Trinkflasche oder einen Stoffbeutel mit in den Urlaub.</li> <li>Reduzieren Sie Ihr Reisegepäck. Viele Dinge wie z.B. Babybetten und Sportausrüstung können vor Ort ausgeliehen werden. Weniger Gepäck reduziert den Platzbedarf und das Gewicht beim Transport und hilft somit Emissionen zu verringern.</li> </ul> <p><strong>Natur bewahren:</strong> Der Tourismus ist wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig auf eine intakte Natur angewiesen und beeinträchtigt diese gleichzeitig auf vielfältige Weise. Dies betrifft auch die Zerstörung von Lebensräumen und den damit verbundenen Verlust der biologischen Vielfalt. Tourismus nimmt große Flächen in Anspruch, zum Beispiel für den Bau von Unterkünften, aber auch für Verkehrsinfrastruktur und Freizeiteinrichtungen.</p> <ul> <li>Nutzen Sie nachhaltige und naturverträgliche Angebote und respektieren Sie die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung.</li> <li>Beachten Sie insbesondere bei der Auswahl von Freizeitaktivitäten den <a href="https://www.bfn.de/gesetzlich-geschuetzte-biotope">Biotop-</a> und <a href="https://www.bfn.de/artenschutz">Artenschutz</a>. Respektieren Sie sensible Gebiete und die dort vorkommenden Arten. Erkundigen Sie sich über angemessene Verhaltensregeln. Füttern und berühren Sie keine Wildtiere und beschädigen Sie keine Pflanzen. Bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen und begegnen Sie anderen Menschen respektvoll.</li> <li>Lassen Sie keine Abfälle liegen und nehmen Sie nichts mit außer Ihre Eindrücke.</li> <li><a href="https://www.bfn.de/themen/cites.html">Geschützte Arten</a> sind keine Souvenirs (zum Beispiel Korallen, Elfenbein, Reptilienleder) und keine Lebensmittel, auch wenn sie als "einheimische Delikatessen" angeboten werden.</li> <li>Besuchen Sie keine Einrichtungen, die Wildtiere in Gefangenschaft halten (zum Beispiel Delfinarien, Elefantenreiten). Unterstützen Sie stattdessen lokale Artenschutzprojekte und Naturschutzgebiete.</li> </ul> <p><strong>Urlaubszeit spenden: </strong>Sich während des Urlaubs ehrenamtlich in Projekten zu engagieren ist besonders bei jüngeren Menschen beliebt. Zwei Anbieter in Deutschland sind das <a href="https://www.bergwaldprojekt.de/">Bergwaldprojekt</a> sowie <a href="https://wwoof.de/">WWOOF</a>. Unter dem Stichwort Volontourismus oder Freiwilligeneinsatz finden sich vielfältige Angebote. Schauen Sie sich diese jedoch vorher genau an: nicht immer sind die Projekte aus ethischer oder ökologischer Perspektive zu empfehlen.</p> <p><strong>Tapetenwechsel – im Tausch:</strong> Internetplattformen ermöglichen es, das eigene Zuhause mit anderen Menschen auf Gegenseitigkeit zu teilen oder zu tauschen. Diese Art zu reisen entlastet die Umwelt, da weniger zusätzliche Unterkünfte gebaut werden müssen. Zum Beispiel bietet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) das Übernachtungsverzeichnis <a href="https://dachgeber.de/">Dachgeber – von Radlern für Radler</a> an. Für Auslandsreisen gibt es das Vermittlungsnetzwerk <a href="https://www.couchsurfing.com/">Couchsurfing</a> mit 14 Millionen Nutzern auf der ganzen Welt. Solche Plattformen, beziehungsweise die angebotenen Übernachtungen, sind teilweise kostenlos, teilweise gebührenpflichtig. Eine genaue Lektüre der Teilnahme- und Haftungsbestimmungen empfiehlt sich.</p> <p><strong>Urlaub – zu Hause:</strong> "Zu Hause ist es am schönsten" – das kann auch für den Urlaub gelten. Denn Urlaub kann, muss aber nicht "Verreisen" heißen. Schließlich sind Erholung und schöne, nicht-alltägliche Erlebnisse auch im eigenen Garten, auf dem Balkon, auf dem Sofa oder mit Ausflügen in die nähere Umgebung möglich. Gönnen Sie sich deshalb (auch) umweltfreundliche Urlaubsmomente zu Hause.</p> Quelle: Umweltbundesamt 27.10.2022 UBA-Erklärfilm: Flugreisen und Klimawirkung <p>Wie wirken sich Flugreisen auf das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> aus und welche Alternativen gibt es? Hier finden Sie ein <a href="https://www.umweltbundesamt.de/transkription-erklaerfilm-flugreisen-klimawirkung">Text-Transkript</a> des Videos im Sinne der Barrierefreiheit.</p> </p><p> Hintergrund <p><strong>Umweltsituation: </strong>Reisende nehmen die Umwelt, Natur und Ressourcen in Anspruch. Das Umweltbundesamt versucht, dies messbar zu machen. Hierzu wurden unterschiedliche Forschungsvorhaben durchgeführt. Die zentrale Erkenntnis ist, dass die Reisemobilität den größten Anteil am gesamten Energiebedarf und den damit verbundenen Emissionen von Reisen hat. So verursachte die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Reisemobilität im Jahr 2017</a> etwa 111 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente. Im Zusammenhang mit Aktivitäten in der Natur kommt es an beliebten Orten zudem zur Überbeanspruchung. Durch gezieltes Besuchermanagement wird versucht, dem entgegenzuwirken, um die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/biodiversitaet">Biodiversität</a> zu schützen.</p> <p><strong>Marktbeobachtung: </strong>Das Interesse am Reisen ist unter der deutschen Wohnbevölkerung weiterhin ausgeprägt. Je höher das zur Verfügung stehende Haushaltseinkommen und je weniger Kinder im Haushalt leben, desto mehr und weiter reisen die Haushaltsmitglieder. Im Bereich nachhaltiges Reisen ist zu erkennen, dass das Interesse für nachhaltigen Urlaub weiterhin hoch ist und zunehmend mehr Menschen ihre Urlaubsaktivitäten an Nachhaltigkeitskriterien orientieren und buchen. Das Angebot an nachhaltig zertifizierten Übernachtungs- und Reiseangeboten ist allerdings noch gering. Die Kompensation von Reiseemissionen wird deutlich häufiger bei Geschäftsreisen als bei Erholungsurlauben durchgeführt. </p> <p>Das immense Wachstum der Tourismusbranche bringt vielfältige Probleme mit sich. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">Nachhaltiger Tourismus</a> ist der Versuch, diesen entgegenzuwirken und ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle Ziele in Einklang zu bringen. Nach der Verabschiedung der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/46733">Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung</a> steht die internationale Staatengemeinschaft vor der enormen Herausforderung, die erarbeiteten Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene umzusetzen. Dabei nimmt die Entwicklung nachhaltiger Tourismuskonzepte eine bedeutende Rolle ein, da hierdurch viele Ziele der Agenda gleichzeitig adressiert werden können.</p> <p>Weitere Informationen finden Sie auch auf der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/60890">UBA-Themenseite zu nachhaltigem Tourismus</a>.</p> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg"> </a> <strong> Beispielrechnung der mobilitätsbedingten Treibhausgasemissionen für unterschiedliche Strandreisen </strong> Quelle: Umweltbundesamt (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beispielrechnung_der_mobilitaetsbedingten_treibhausgasemissionen_fuer_unterschiedliche_strandreisen.jpg">Bild herunterladen</a> (174,68 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg"> </a> <strong> THG-Emissionen von Reisen mit unterschiedlichen Schiffs- und Bootsklassen </strong> Quelle: Umweltbundesamt (2020): Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/thg-emissionen_von_reisen_mit_unterschiedlichen_schiffs-_und_bootsklassen.jpg">Bild herunterladen</a> (196,61 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg"> </a> <strong> Urlaubsreisen im In- und Ausland </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/urlaubsreisen_im_in-_und_ausland.jpg">Bild herunterladen</a> (221,93 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg"> </a> <strong> Deutschlands beliebteste Auslandsdestinationen </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/deutschlands_beliebteste_auslandsdestinationen.jpg">Bild herunterladen</a> (193,13 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg"> </a> <strong> Reiseverhalten 2017 bis 2022 </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2020 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/reiseverhalten_2017_bis_2022.jpg">Bild herunterladen</a> (181,48 kB) <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg"> </a> <strong> Berücksichtigung von Umweltaspekten bei der Reisebuchung </strong> Quelle: Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.: ReiseAnalyse 2022 - 2023 <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/beruecksichtigung_von_umweltaspekten_bei_der_reisebuchung_2.jpg">Bild herunterladen</a> (170,14 kB) Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Quellen <ul> <li><a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a> (2020): <a href="https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/klimawirksame-emissionen-des-deutschen">Klimawirksame Emissionen des deutschen Reiseverkehrs</a>.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2023): <a href="https://reiseanalyse.de/ra-satelliten/ra-nachhaltigkeit/">Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen</a>: Bewusstseins- und Nachfrageentwicklung und ihre Einflussfaktoren.</li> <li>Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR e.V.) (2018): Reiseanalyse 2018.</li> <li>WWF (2009): <a href="http://www.wwf.de/aktiv-werden/tipps-fuer-den-alltag/umweltvertraeglich-reisen/tourismus-und-klimawandel/">Der touristische Klima-Fußabdruck</a>: WWF-Bericht über die Umweltauswirkungen von Urlaub und Reisen.</li> </ul> </p><p>Informationen für...</p>
Die naturnahe Waldwirtschaft fördert zwar vertikal strukturierte Waldbestände, offene Störungsflächen und Strukturen der Alters- und Zerfallsphasen sind jedoch rar. Waldarten, die an solche defizitären Strukturen gebunden sind, sind daher häufig gefährdet. Zur Struktur- und Biodiversitätsförderung im Wald kommen daher unterschiedliche Naturschutzinstrumente zum Einsatz, die gleichzeitig einen Gradienten der forstlichen Nutzungsintensität repräsentieren: von Nicht-Nutzung in großen Naturwaldreservaten bis hin zur Strukturförderung durch intensive forstliche Eingriffe. Doch welche Artengruppen profitieren wovon? Wie lange dauert es, bis sich die gewünschten Lebensraumstrukturen einstellen? Und kann durch einen kombinierten Einsatz verschiedener, komplementärer Instrumente die Waldbiodiversität auf Landschaftsebene erhöht werden? Um diese Fragen zu beantworten werden im montanen und hochmontanen Bergmischwald drei Flächentypen miteinander verglichen: je eine Prozessschutzfläche, eine naturnah bewirtschaftete Fläche und eine Fläche, auf der im Jahr 2018 eine starke Auflichtungsmaßnahme (mindestens 0.5 ha) erfolgte. Auf 15 dieser ‘Flächen-Triplets‘ werden Waldstruktur, Bodenvegetation sowie mehrere faunistische Artengruppen über mehrere Jahr hinweg untersucht. Das Projekt liefert Grundlagen für den effizienten Einsatz der Waldnaturschutzinstrumente sowie strukturelle Zielwerte für die Arten- und Biodiversitätsförderung.
Ermittlung der natuerlichen Entwicklungstendenzen und der anthropogenen reversiblen oder irreversiblen Stoerungen; Untersuchung der Klimaabhaengigkeit des Baumwuchses und des Naehrstoffhaushaltes.
Nitrogen deposition in tropical areas is projected to increase rapidly in the next decades due to increase in N fertilizer use, fossil fuel consumption and biomass burning. As tropical forest ecosystems cover about 17 percent of the land surface and are responsible for about 40 percent of net primary production, even small changes in N (and consequently C) cycling can have global consequences. Until now studies an consequences of enhanced N input in tropical forest ecosystems have been very limited and even very rarely addressed its deleterious effects to the environment. There is undoubtedly a huge discrepancy between the expected increase in N deposition in the tropics and the present knowledge an how tropical forest ecosystems will react to this extra input of reactive N. Our research aims at quantifying the changes in processes of N retention (plant growth, biotic and abiotic N immobilization in the soil) and losses (gaseous N losses, nitrification, denitrification, leaching of different forms of dissolved N). Implementation of policy and management tools, like the international trading of carbon credits under the Kyoto Protocol, need researches that allow us to better understand the consequences of environmental change (N deposition) an forest productivity. Our research will have important implications for predicting future responses of forest C cycle to changes in N deposition, and for the role of N deposition in tropical forests to affect potential feedback mechanisms of CO2 fertilization and climate change.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 315 |
| Europa | 28 |
| Kommune | 1 |
| Land | 78 |
| Weitere | 4 |
| Wissenschaft | 142 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 2 |
| Förderprogramm | 299 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Taxon | 2 |
| Text | 17 |
| Umweltprüfung | 5 |
| unbekannt | 26 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 46 |
| Offen | 303 |
| Unbekannt | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 306 |
| Englisch | 80 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Bild | 3 |
| Datei | 3 |
| Dokument | 31 |
| Keine | 253 |
| Webdienst | 2 |
| Webseite | 71 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 311 |
| Lebewesen und Lebensräume | 352 |
| Luft | 211 |
| Mensch und Umwelt | 349 |
| Wasser | 191 |
| Weitere | 342 |