Ueber die Auswirkungen der Beweidung von Magerrasen mit Schafen sind recht unterschiedliche Angaben bekannt. Einerseits soll das Schaf den Boden schonen, anderseits soll die Artenzahl nach Schafbeweidung rapid abnehmen. Die Auswirkungen sind regional unterschiedlich, deshalb wurde eine Arbeit (Hedinger) im Jura und eine andere (Schinz) im bernischen Mittelland angesetzt. Sie sollen durch Vergleich der Pflanzengesellschaften an vergleichbaren Plaetzen nach Schafweide, nach Maehen und nach Rinderweide die Einfluesse erfassen.
Die Untersuchungsgebiete befinden sich im Bernischen Mittelland. Zielsetzung fuer das Worblental: Auffinden von qualitativ hochwertigem Grundwasser fuer den menschlichen Konsum. Aus mehreren bestehenden Grundwasserfassungen wird heute Wasser gefoerdert, das den Vorschriften des Schweiz. Lebensmittelbuches nicht mehr voll entspricht. Zielsetzung Kiesental: Die dort in Ausfuehrung begriffenen Forschungen sollen neue, heute noch unbekannte Grundwasservorkommen aufdecken.
Es wird ein Beitrag geleistet zum besseren Verstaendnis des Verhaltens von Radionukliden und giftigen anthropogenen Schwermetallen im mittellaendischen Grundwassertraeger (fluvio-glaziale Lockergesteine), der ca. 80 Prozent unseres Trinkwassers liefert. Ein Vergleich von Resultaten aus Laborexperimenten RD-Messungen im Batch- und Kolonnenverfahren) mit Daten, die in einem Versuchsfeld (Infiltrate aus der Glatt) gewonnen werden, wird angetrebt. Zur Zeit werden Materialien von zwei Stellen des schweizerischen Mittellandes untersucht (Glattfelden und Rubigen).