a) Ziel des Vorhabens ist es, ein Konzept für die Identifizierung und Kommunikation von Best Practice-Beispielen von energetisch optimierten Gebäuden und Quartieren mit nachhaltigen Bauprodukten anhand wissenschaftlicher Kriterien zu entwickeln. Dabei sollen sowohl der Neubau als auch die energetische Sanierung betrachtet werden. Es sollen vorbildliche Maßnahmen identifiziert werden, die gleichzeitig ein hohes Maß an Energieeinsparung und nachhaltiger Energieversorgung ermöglichen, weitere ökologische Kriterien berücksichtigen (wie Recyclingfähigkeit oder geringe Toxizität und Emissionen) und im städtischen Umfeld ästhetisch ansprechend sind. Die ausgezeichneten Systeme sollen technisch gut und in einem umfassenden Sinn umweltverträglich gestaltet sein. Solche Best Practice-Beispiele ermöglichen es, den bei verschiedenen Akteuren (Bauherren, Planern, Handwerkern, Architekten) vorhandenen Vorbehalten und Unsicherheiten gegenüber Maßnahmen zur energetischen Optimierung fundiert zu begegnen und Perspektiven auf optisch ansprechende Gestaltungsmöglichkeiten zu öffnen. b) Output des Vorhabens soll ein Konzept sein, wie solche Best Practice-Beispiele bewertet und ausgezeichnet werden können. Dies könnte beispielsweise im Rahmen eines Wettbewerbs erfolgen. Auf jeden Fall sind geeignete Kategorien zu identifizieren, die an aktuelle Problemstellungen anknüpfen (beispielsweise für innovative Werkstoffe und herausragende Quartierskonzepte, für gelungene Sanierungsprojekte oder für Fortbildungsmaßnahmen im Handwerk). Innerhalb dieser Kategorien sind wissenschaftlich begründete Bewertungskriterien zu entwickeln und im Falle eines Wettbewerbs Vorschläge für die Besetzung der Jury und die Art der Preise zu machen. Darüber hinaus sind weitere Kommunikationsmaßnahmen zu entwickeln, mit den die ausgewählten Beispiele bekannt gemacht werden können, beispielsweise durch zielgruppengerechte Publikationen, Internetauftritte oder Fortbildungsangebote für die betroffenen Berufsgruppen.
Die aus dem UFOPLAN 2011 erarbeitete GIS-Plattform 'Abfalltechnologietransfer'
(ehemals: Data On Best Practices - Waste Sector, siehe Weblink zur GIS-Plattform: https://gis.uba.de/mapapps/resources/apps/AbfTrans/index.html?lang=de und siehe auch zugehörigen UBA-Abschlussbericht: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/internationale-aus-weiterbildungszentren-recycling) soll unter Einbindung von einschlägigen Akteuren der deutschen Abfallwirtschaft mit internationalem Bezug bzw. von Institutionen mit teilweisem Bezug zur Abfallwirtschaft (z.B. BMUB/UBA, BMUB Exportinitiative Umwelttechnologien, German RETech Partnership e.V., VDMA, BDE, DGAW, KfW, BMZ/GIZ, BMWi, BMBF, AHK, GTAI, Agenturen/Institutionen der Bundesländer, Hochschulen, EU-Twinning, Städtepartnerschaften etc.) aktualisiert und um weitere international gut vermittelbare abfallwirtschaftliche Best-Practice-Beispiele erweitert werden. Dabei sollen sowohl die aktualisierten alten als auch die neu recherchierten Projekte zusätzlich auch in die Datenbank des UBA-Portals zum Umwelttechnologiertransfer cleaner production germany überführt und auch auf CPG dargestellt werden können.
Mit dieser Maßnahme sollen folgende Ziele erreicht werden:
- Unterstützung der Exportinitiative Umwelttechnologien der Bundesregierung für den Bereich Kreislaufwirtschaft/Abfallwirtschaft.
- Die Erhöhung der Transparenz deutscher Abfall- bzw. Umwelttechnologieprojekte soll die Nutzung von Synergien und die Kooperationen öffentlicher und privater Akteure fördern.
- Für Entscheidungsträger aus aller Welt soll die Möglichkeit geschaffen werden, sich schnell und unkompliziert von der (Auslands-)Expertise deutscher Akteure zu überzeugen.
Derzeitiger Status quo: 334 öffentliche und 6 privatwirtschaftliche Projekte