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WF 7830 Bestattungswald

Waldflächen, auf denen Bestattungen zulässig sind. Die Waldeigenschaft nach § 12 LWaldG bleibt erhalten.

Saarländischer Friedwald

Im saarländischen Urwald - dem 1003 Hektar großen Areal zwischen Netzbach- und Steinbachtal wurde am 21. Januar 2005, der erste saarländische Friedwald eröffnet. Rund 60 Hektar des Urwaldes vor den Toren der Stadt werden künftig als Friedwald-Fläche genutzt. Das Friedwald-Konzept gibt es in Deutschland seit Mitte 2000. Die Bestattung in der Natur wird deutschlandweit von der FriedWald GmbH in Darmstadt angeboten. Gegenwärtig gibt es acht Friedwälder in Deutschland, weitere sind in Planung.

Untersuchung und Beurteilung der Erdbestattungspraxis auf Friedhöfen in Deutschland hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Boden, Grundwasser und Atmosphäre in den ausgewählten Landschaften der Bundesrepublik Deutschland

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Im Rahmen des Projektes sollten Informationen über Art und Umfang des Problems mit Friedhöfen in Deutschland gewonnen werden. Die Folgen einer Erdbestattung für Boden, Grundwasser und Atmosphäre werden seit vielen Jahrzehnten besonders vor dem Hintergrund der im Wasserhaushalts- und weiteren Umweltschutzgesetzen definierten Rahmenbedingungen hinterfragt. Bis heute liegt den Friedhofsplanern und -betreibern keine einheitliche, unter bodenkundlichen Gesichtspunkten nachvollziehbare Beurteilung und Bewertung (Umweltverträglichkeit) mit der Zielrichtung der Erarbeitung von Empfehlungen und Verordnungen für die Vor- und Nachsorge von Erdbestattungen vor. Fazit: Um praktikable Lösungen für Problemstandorte herbeizuführen, die einen gesicherten Betriebsablauf auf Friedhöfen gewährleisten und dem Vorsorgeaspekt des Umweltschutzes Rechnung tragen, ist es notwendig, künftig eingehende Feldforschungen an unterschiedlichen Friedhofsstandorten in Deutschland vorzunehmen. Nur so können gesicherte Aussagen über die Ursachen, die zu Verwesungsstörungen führen sowie Grundwassergefährdungsprognosen gemacht werden. Basierend auf den Untersuchungsergebnissen ließe sich eine Handhabung konzipieren, die bundesweit als Friedhofs-Manual vorgeschlagen werden und den kommunalen, gemeindlichen, kirchlichen und auch privaten Friedhofsträgern als Leitfaden für den Betriebsablauf dienen kann.

Flexibilität Nutzung für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete, Teilvorhaben: Netto-Null Energiefabrik

Flexibilität Nutzung für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete, Teilvorhaben: Netto-Null Energie-Tertiärsystem

Flexibilität Nutzung für Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete, Teilvorhaben: Blockchain-basierte Flexibilitätsplattform

Schwerpunktprogramm (SPP) 1833: Building a Habitable Earth, Der Einfluss atmosphärischer, biologischer und geologischer Prozesse auf die Große Sauerstoffkatastrophe

Die große Sauerstoffkatastrophe (Great Oxidation Event - GOE) kennzeichnet den starken Anstieg von molekularem Sauerstoff (O2) in der Atmosphäre während der Frühgeschichte der Erde, was flächendeckende Habitabilität ermöglicht und komplexes Leben auf der Erde erlaubt. Viele Fragen sind diesbezüglich weiterhin offen. Was dazu führte, dass sich Sauerstoff in der Atmosphäre anreicherte, der Zeitpunkt und das Ausmaß sind nicht gut bestimmt. Erst jetzt ist es möglich die komplizierten Wechselwirkungen zwischen atmosphärischen, biologischen und geologischen Prozessen zu identifizieren. Das sich daraus ergebende Absterben methanogener Lebensformen und das Auftreten eines sogenannten Schneeball-Erden-Zustandes sind Beispiele für die extremen Auswirkungen des GOE. Eine zentrale Frage, die wir untersuchen, ist ob der GOE in einem linearen oder, aufgrund einer möglichen Bistabilität von Sauerstoff, in einem sprungweisen Anstieg von O2 erfolgte. Des Weiteren studieren wir den Einfluss des Kohlenstoffzyklus und des Klimas auf die Charakteristika und den Zeitpunkt des GOE. Wir wenden unsere Erfahrung in eindimensionalen (1D) und 3D Klimamodellierungen an, um die Auswirkung unterschiedlicher Klima auf den GOE zu ermitteln. Um dies zu erreichen entwickeln und verwenden wir unser einzigartiges Atmosphärenmodell mit detailliertem Sauerstoffzyklus (inklusive zum Beispiel Verwitterungsprozesse, atmosphärische Photochemie) welches die Atmosphäre, Biosphäre und Geosphäre umfasst. Ein wichtiges Ziel ist die Analyse der Kernprozesse für den GOE unter der Berücksichtigung jüngster Ergebnisse geologischer Untersuchungen (zu zum Beispiel Oberflächendruck, atmosphärischen Treibhausgases, usw.).

ARRIVED - Klimafreundliche und ressourceneffiziente Anwendung der Wasserelektrolyse zur Erzeugung von regenerativen Speichergasen kombiniert mit einer weitergehenden Abwasserbehandlung zur Mikrostoffelimination auf Kläranlagen

Der Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR (kurz: WBM) ist eine Einrichtung der Stadt Mainz, in der Rechtsform einer rechtsfähigen Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Mainz. Der WBM besteht aus den Betriebszweigen Bestattung und Entwässerung. Im Bereich Entwässerung ist der WBM zuständig für die Ableitung, Reinigung und unschädliche Beseitigung der Abwässer im Gebiet der Stadt Mainz und der Verbandgemeinde Bodenheim. An das Zentralklärwerk sind rd. 225.000 Einwohner sowie Gewerbe und Industrie angeschlossen. Die Ausbaugröße ist auf 400.000 Einwohnerwerte festgelegt. Damit gehört das Zentralkraftwerk Mainz zu den größten kommunalen Kläranlagen in Rheinland-Pfalz. Mit dem Vorhaben „Klimafreundliche und ressourceneffiziente Anwendung der Wasserelektrolyse zur Erzeugung von regenerativen Speichergasen kombiniert mit einer weitergehenden Abwasserbehandlung zur Mikrostoffelimination auf Kläranlagen (ARRIVED)“ plant der WBM den Ausbau/ die Erweiterung der 4. Reinigungsstufe zur Spurenstoffelimination aus einer Ozonung und einer Filterstufe mit granulierter Aktivkohle mit dem Betrieb eines Elektrolyseurs mit einer Nennleistung von ca. 1,25 MW el zu kombinieren. Der Sauerstoff (O 2 ) für die Ozonierung soll überwiegend aus der geplanten Elektrolyse stammen. Dabei ist vorgesehen, die Kläranlage mit einer Wasserelektrolyse und einer Verfahrensstufe zur Mikroschadstoffelimination auszustatten. Beide Verfahrensstufen sollen gekoppelt betrieben werden. Das Vorhaben verknüpft damit die regenerative Energieerzeugung mit der Elimination von Mikroschadstoffen. Das im Elektrolyseur erzeugte regenerative Speichergas Wasserstoff (H 2 ) kann unterschiedlich genutzt werden. Es soll vorrangig ins Erdgasnetz eingespeist werden. Als weiterer Verwendungspfad ist angedacht, den Wasserstoff an den Mainzer ÖPNV oder sonstigen Mobilitätsanwendungen in der Region abzugeben. Um den energiewendedienlichen Betrieb der Elektrolyseanlage sicherzustellen, ist die Teilnahme am negativen Regeldienstleistungsmarkt sowie ein Ausbau der lokalen fluktuierenden erneuerbaren Energien zur Deckung des Grundlastbandes des Elektrolyseurs geplant. Das Vorhaben liefert einen Beitrag zur Energiewende durch die Erzeugung von Wasserstoff mittels Wasserelektrolyse und Einspeisung in das städtische Gasnetz. Unter Berücksichtigung der potentiellen Nutzung des erzeugten Wasserstoffs im ÖPNV kann mit dem Vorhaben insgesamt (ÖPNV, 4. Reinigungsstufe, Wasserstoffeinspeisung, Sauerstoff aus Elektrolyse) eine Einsparung von 1.279 Tonnen CO 2 -Äquivalenten pro Jahr erzielt werden. Branche: Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR Bundesland: Rheinland-Pfalz Laufzeit: seit 2020 Status: Laufend Förderschwerpunkt: Innovative Abwassertechnik

Berliner Friedhöfe

Im folgenden wird die Geschichte des Berliner Friedhofswesens seit dem Mittelalter bis heute in einem kurzen Abriss dagestellt. Der zeitliche Verlauf wurde dabei in fünf Abschnitte gegliedert: Bis 1800, von 1800 bis 1920, von 1920 bis 1948, von 1948 bis 1990 und ab 1990. Die Abschnitte beschreiben den Wandel in der Umgehensweise mit dem Tod – und damit auch den Wandel der Friedhofskultur – mit den jeweiligen Auswirkungen auf die Gestaltung und die Funktion der Kirch- und Friedhöfe. Berliner Friedhöfe bis 1800 Berlin und Cölln fanden erstmals Mitte des 13. Jh. urkundliche Erwähnung. Hier wurde bis zum 18. Jh. überwiegend in den Kirchen und auf den Kirchhöfen – unmittelbar um die Kirchen herum – bestattet. Weitere Informationen Berliner Friedhöfe ab 1800 bis 1920 Bis zum Beginn des 19. Jh. gab es neben wenigen Anstaltsfriedhöfen (z.B. Invalidenfriedhof, 1748 eröffnet, 1951 geschlossen) und dem Garnisonfriedhof (vermutlich 1702 oder 1706 eröffnet, 1951 geschlossen) nur kirchliche Friedhöfe. Weitere Informationen Berliner Friedhöfe ab 1920 bis 1948 Im Jahre 1920 entstand die Stadtgemeinde Groß-Berlin durch Zusammenschluss von insgesamt 94 Einzelgemeinden, die über zahlreiche städtische und konfessionelle Friedhöfe verfügten. Weitere Informationen Berliner Friedhöfe 1948 bis 1990 Die Entwicklung im Ost- und Westteil der Stadt verlief auch im Friedhofswesen unterschiedlich. Im Ostteil wurden kleinere Ortsteilfriedhöfe 1970 geschlossen, um die Bestattungen auf größere Friedhöfe zu konzentrieren. Im Westteil gab es eher zu wenig Bestattungsfläche. Weitere Informationen Berliner Friedhöfe ab 1990 Mit der Wiedervereinigung wurde das Berliner Landesrecht vereinheitlicht. Das vorherige Friedhofsrecht des Westteils galt nun auch für die Friedhöfe im Ostteil der Stadt. Weitere Informationen

Berliner Friedhöfe 1948 bis 1990

Die Entwicklung im Ost- und Westteil der Stadt verlief auch im Friedhofswesen unterschiedlich. Im Ostteil reichte die vorhandene Friedhofsfläche insgesamt aus. Kleinere Ortsteilfriedhöfe wurden 1970 geschlossen, um die Bestattungen auf größere Friedhöfe zu konzentrieren. Im Westteil sah die Situation anders aus. Hier gab es eher zu wenig Bestattungsfläche. Im Winter 1969/70 starben während einer Grippeepidemie in kurzer Zeit sehr viele Menschen. Die beiden Krematorien Wedding und Wilmersdorf waren überlastet. Wegen strenger Fröste konnten zudem mehrere Wochen keine Erdbestattungen durchgeführt werden. Die Särge wurden in Gewächshäusern und stillgelegten U-Bahn-Schächten gelagert. Um eine Wiederholung dieser dramatischen Situation zu verhindern, wurden wiederum Friedhöfe erweitert (Heidefriedhof Tempelhof) und neue Friedhöfe angelegt (Friedhof am Fließtal in Tegel, Landschaftsfriedhof Gatow). Zusätzlich sollten Gesetzesänderungen die Inanspruchnahme von Friedhofsflächen reduzieren. So wurde z.B. die Ruhezeit für Erdbestattungen von 25 auf 20 Jahre gesenkt und die Urnengemeinschaftsgrabanlage als neue, platzsparende Grabstättenvariante eingeführt. Diese Maßnahmen führten in Verbindung mit der Änderung des Bestattungsverhaltens, d.h. der Zunahme der Feuerbestattungen, und den sinkenden Sterbezahlen schon in den 80er Jahren im Westteil der Stadt zu der Entstehung eines Friedhofsflächenüberschusses.

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