Durch reduzierende Prozesse in Abwasserkanälen kann es zur Geruchsbildung und zu Korrosionserscheinungen kommen. Dies führt einerseits zur Belästigung der Anrainer und zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden durch korrosiven Betonangriff. Beide Probleme sind sowohl national als auch international weit verbreitet. Durch die regeltechnische Kontrolle und Steuerung der Zugabe von Oxidationsmittel kann die Bildung von Schwefelwasserstoff vermieden werden. Ziel dieses Projektes ist es: eine Strategie zur nachhaltigen Vermeidung von Geruchsemissionen und biogener Betonkorrosion durch eine optimale Kombination von Sauerstoffzufuhr, Zugabe von Oxidationsmittel und Abluftkontrolle durch Optimierung der Mess- und Regeltechnik zu entwickeln. Dadurch ist es notwendig, in einem ersten Schritt relevante Parameter zur Beschreibung der Abwasser- und Abluftprobleme zu entwickeln, Parameterveränderung mit Betriebszuständen zu korrelieren, um messbaren Parametern bestimmte Regelgrößen zuordnen zu können. In einem zweiten Schritt die besten Messstellen für die effiziente Regelung und für die Kontrolle des Erfolges auszusuchen und in einem dritten Schritt die Mittel auszuwählen und deren Einsatz zu optimieren.
Im Rahmen des Vorhabens wurde eine Betriebsfuehrungssystem und ein Regelungskonzept fuer eine getriebelose Windkraftanlage entworfen und die Betriebszustaende spezifiziert. Darueber hinaus wurde das Leistungs- und Drehzahlverhalten einer derartigen Anlage an Hand von Rechnersimulationen untersucht und die Funktion der Systemkonfiguration verdeutlicht.
Das Vorhaben soll einen Beitrag zur operatorunabhaengigen Beurteilung des Prozess- und Anlagenzustandes chemischer Reaktoren leisten. Zu diesem Zweck soll eine zusaetzliche, auf Mustererkennungsmethoden basierende Ueberwachungsmethode fuer die Identifizierung gefaehrliche Betriebszustaende entwickelt werden, um den Anlagenoperator insbesondere in kritischen Situationen durch Entscheidungshilfen und Handlungsempfehlungen zu unterstuetzen. Im Rahmen eines Verbundprojektes wird dieses Forschungsvorhaben gemeinsam mit dem Institut fuer Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik Oberhausen bearbeitet, das fuer den Bau einer Versuchsanlage und eines Prozesssimulators verantwortlich ist, an denen die im Forschungszentrum Rossendorf entwickelten Mustererkennungsverfahren angelernt und getestet werden. Nach vorliegendem Kenntnisstand scheinen fortgeschrittene Klassifikationsverfahren wie neuronale Netze und Fuzzy-Klassifikatoren, die auf analoge Prozesssignale, binaere Statussignale sowie zusaetzliche Prozess- und Anlagenkenngroessen angewendet werden, fuer die Klassifikation des Prozess- und Anlagenzustandes von Chemieanlagen im Zusammenhang mit der Bewertung deren Sicherheit geeignet zu sein. Das Training der Klassifikatoren erfolgt auf der Basis von Versuchen an Laborreaktoren, Prozesssimulationen und Betriebserfahrungen der Operatoren. Die Leistungfaehigkeit der Ueberwachungsmethode soll fuer einen exothermen chemischen Referenzprozess in einer Versuchsanlage nachgewiesen werden.
In den Jahren 1992 bis 1995 wurden oesterreichweit an ca. 290 mit Heizoel ExtraLeicht betriebenen Praxisanlagen Emissionsmessungen durchgefuehrt. Es wurde der vorgefundene Ist-Zustand mit Anlagenoel bei Vollast im stationaeren Betriebszustand bemessen. Zusaetzlich erfolgten - sofern dies moeglich war - auch Messungen mit einem definierten Pruefoel. Nach Wartungs- und Einstellungsarbeiten wurden di Emissionen der Anlagen nochmals in einem optimierten Anlagenzustand mit den beiden Heizoelen bestimmt. Nach Einteilung der Anlagen in Technologiegruppen wurden entsprechende Emissionsfaktoren errechnet und Emissionsvergleiche zwischen den Technologien angestellt.
Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, gewichtete Emissionen von oelgefeuerten Heizungsanlagen unter Beruecksichtigung des instationaeren Anteils zu ermitteln.