In dieser Handlungshilfe wird anschaulich aufgezeigt, welche Zusammenhänge zwischen den geplanten Bauvorhaben und den Kohlenstoffvorräten in Vegetation und Boden bestehen. Sie soll Kommunen in die Lage versetzen, selbstständig quantitative Abschätzungen zum CO2-Fußabdruck der Bauvorhaben durchzuführen. Die Handlungshilfe ist das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, in dem Untersuchungen zur Klimawirkung des Flächenverbrauchs durchgeführt wurden. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Neben der Handlungshilfe und dem Ergebnisbericht des Forschungsvorhabens wurde auch ein Rechentool (Testversion) erarbeitet mit dem die Kommunen ihre individuellen Planungen abbilden, die Treibhausgaswirkung abschätzen und mit den Emissionen alternativer Planungsoptionen vergleichen können.
Dieser Bericht wurde im Rahmen des Forschungsvorhabens „Ableitung von Bodenwerten für PFAS“ (FKZ 3721742010) erarbeitet. Zielstellung des Vorhabens war die fachliche Ableitung von Bodenwerten für Vertreter der Stoffgruppe der PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) gemäß Anforderungen der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) und aktuellem Stand des Wissens. Dieser Bericht richtet sich insbesondere an die mit stofflichem Bodenschutz befasste Fachöffentlichkeit und dokumentiert ausführlich die Ableitung von Prüfwerten für ausgewählte PFAS für den Wirkungspfad Boden-Mensch (direkte Bodenaufnahme) durch eine im Rahmen des Vorhabens eingerichtete Experten-Arbeitsgruppe.
Position der Kommission Bodenschutz beim UBA (KBU) mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), dem Bundesverband Boden e.V. (BVB), der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft (DBG), dem Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) und der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA).Angesichts zunehmender Trockenheit und häufiger Starkregenereignisse mit Hochwassergefahr sind der Schutz und die Wiederherstellung des Landschaftswasserhaushalts mehr denn je erforderlich. Das gemeinsam von Verbänden und Behörden erarbeitete Positionspapier benennt die aktuellen Probleme und weist Handlungsempfehlungen zur besseren Verteilung und zum Halten von Wasser in der Landschaft aus. Im besonderen Fokus steht dabei das Handlungsfeld Boden.
Arbuscular Mycorrhizal Fungi (AMF) are recognized as important providers of ecosystem services, supporting soil health and key soil functions. Their ecological relevance and sensitivity to chemicals led the European Food Safety Authority (EFSA) indicate AMF as a potential group of non-target test organisms for future Ecological Risk Assessment schemes (ERA) for Plant Protection Products (PPPs). However, AMF sensitivity to chemicals is poorly understood and the impact of contaminants on the AMF life cycle, including on spore viability (AMF pre-symbiotic phase), root colonization and subsequent production of spores and soil mycelium (AMF symbiotic phase), are of growing concern due to the crucial importance of these microorganisms on soil ecosystems.The ERAMYC project included an extensive literature review on the effects of organic chemicals on the pre-symbiotic and symbiotic phases of the AMF life cycle which guided the development and refinement of test protocols for AMF testing for risk assessment. A series of laboratory experiments, including the use of different test methodologies, AMF species, host plants, test soils and test substances, culminated on the production of test protocols which were submitted to ring tests, with the objective of drafting a new OECD test guideline for AMF pre-symbiotic and symbiotic phase testing.Despite the steps given towards standardization of AMF testing, the tested methods within this project showed high variability of the estimated endpoints and a low number of valid data sets resulting from the ring test experiments. AMF intra-specific genetic variation and the technical knowledge needed for the measurement of AMF parameters (e.g. root colonization and hyphae measurements) could be the main factors contributing to the high variability of the results.Data produced in the ERAMYC project constitutes an undeniable contribution for the standardization of methods based on AMF colonization and highlights the current insufficiency of ERA of PPPs in European Union to protect this group of microorganisms in terrestrial systems.
In dem Projekt wurde untersucht, in welchem Maße der Anstieg der Siedlungs-und Verkehrsfläche (Flächenverbrauch) eine Klimawirkung verursacht und wieviel Treibhausgasemissionen eingespart werden könnten, wenn man auf Flächenverbrauch verzichtet und stattdessen Innenentwicklung betreibt. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Damit Kommunen die Treibhauswirkung ihrer Planungen bei der Bauleitplanung selbst abschätzen können, hat das Projekt zusätzlich zum Ergebnisbericht eine anschauliche Handlungshilfe und ein Rechentool (Testversion) erarbeitet. Beides steht ebenfalls zum Download zur Verfügung (s. u.).
Das Vorhaben evaluierte die praktische Anwendung und Wirksamkeit des USchadG zur Umsetzung der Umwelthaftungsrichtlinie. Auf Grundlage einer Rechtsprechungs- und Literaturauswertung sowie anschließender breiter Behördenbefragung, vertiefenden Einzelinterviews und Auswertung von im Zeitraum 2019 bis 2022 an die EU-Kommission gemeldeten Schadensfälle sollte untersucht werden, ob Vollzugshemmnisse bestehen. Im Ergebnis konnten signifikante Kenntnislücken bzgl. des USchadG sowie dessen Mehrwert im Verhältnis zum Fachrecht bei den befragten Fachleuten festgestellt werden. Es soll daher zeitnah eine Kurzhandreichung für Vollzugsbehörden zum rechtssicheren Umgang mit dem USchadG erstellt und veröffentlicht werden.
Die Freisetzung von reaktiven Stickstoffverbindungen in die Umwelt führt zu vielfältigen Umweltproblemen, z.B. Nitrat im Grundwasser oder Gefährdung der Biologischen Vielfalt durch Eutrophierung und Veränderung von Ökosystemen. Auch die menschliche Gesundheit ist durch Stickstoffdioxid betroffen. Mit dem Forschungsprojekt wurde erstmals eine wirkungsbasierte Obergrenze für die Freisetzung von reaktivem Stickstoff in Deutschland insgesamt berechnet, bei deren Einhaltung davon auszugehen ist, dass es keine schädlichen Stickstoffwirkungen auf Mensch und Umwelt mehr geben wird. Um der Heterogenität des Stickstoffkreislaufs gerecht zu werden, wurden diese Obergrenzen auch regional differenziert für 302 Kreisregionen in Deutschland berechnet.
Die Risikobewertung von Schadstoffen in Böden berücksichtigt derzeit keine Interaktionen zwischen Substanzen, obwohl die gleichzeitige Belastung durch mehrere Stoffe häufig vorkommt. Die vorliegende Studie umfasst eine Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zur Mischungstoxizität in Böden sowie umfangreiche experimentelle Untersuchungen. Die untersuchte Stoffmischung enthielt sowohl Agrochemikalien (ein Fungizid und ein Netzmittel) als auch ubiquitär vorkommende Schadstoffe (Fluoranthen aus der Gruppe der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe und ein Weichmacher). Aus den Ergebnissen der Studie werden Vorschläge zur Risikobewertung von Schadstoffgemischen in Böden abgeleitet.
The aim of the research project was to investigate the relevance of spatial distributed leaching modelling (SDLM) for the national groundwater exposure assessment in the context of authorisation of plant protection products. Surface runoff, macropore flow and drainage in the unsaturated soil zone were considered alongside matrix flow for reliable prediction of active substances and metabolites. The report contains analysis of the influence of the additionally implemented processes on the soil water balance and the prediction of percolate water concentrations. Alternative climate-soil-scenarios were selected that represent examples of areas with high leaching potential.
The aim of the research project was to investigate the relevance of spatial distributed leaching modelling (SDLM) for the national groundwater exposure assessment in the context of authorisation of plant protection products. Surface runoff, macropore flow and drainage in the unsaturated soil zone were considered alongside matrix flow for reliable prediction of active substances and metabolites. The report contains analysis of the influence of the additionally implemented processes on the soil water balance and the prediction of percolate water concentrations. Alternative climate-soil-scenarios were selected that represent examples of areas with high leaching potential.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 264 |
| Type | Count |
|---|---|
| unbekannt | 264 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 264 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 227 |
| Englisch | 36 |
| andere | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 264 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 232 |
| Lebewesen und Lebensräume | 228 |
| Luft | 147 |
| Mensch und Umwelt | 256 |
| Wasser | 144 |
| Weitere | 264 |