In dieser Handlungshilfe wird anschaulich aufgezeigt, welche Zusammenhänge zwischen den geplanten Bauvorhaben und den Kohlenstoffvorräten in Vegetation und Boden bestehen. Sie soll Kommunen in die Lage versetzen, selbstständig quantitative Abschätzungen zum CO2-Fußabdruck der Bauvorhaben durchzuführen. Die Handlungshilfe ist das Ergebnis eines Forschungsvorhabens, in dem Untersuchungen zur Klimawirkung des Flächenverbrauchs durchgeführt wurden. Im Fokus standen dabei die LULUCF-bedingten Wirkungen im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Im Ergebnis wurde u. a. berechnet, dass bis zum Jahr 2030 pro Jahr die jährlichen Emissionen einer Stadt mit bis zu 100.000 Einwohner*innen eingespart werden könnten, wenn die Ziele der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eingehalten werden. Neben der Handlungshilfe und dem Ergebnisbericht des Forschungsvorhabens wurde auch ein Rechentool (Testversion) erarbeitet mit dem die Kommunen ihre individuellen Planungen abbilden, die Treibhausgaswirkung abschätzen und mit den Emissionen alternativer Planungsoptionen vergleichen können.
Dieser Abschlussbericht stellt die Ergebnisse eines Forschungsprojekts im Themenkomplex Umwelt, Ernährung und Landwirtschaft dar. Das Projekt fokussierte auf drei zentrale Handlungsfelder einer umweltbezogenen Landwirtschafts- und Ernährungspolitik: eine stärker pflanzenbasierte Ernährungsweise, die Weiterentwicklung der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft sowie eine Regionalisierung des Ernährungssystems. Der Bericht fasst die Arbeiten und die politischen Handlungsempfehlungen, die aufbauend auf den umfassenden Erörterungen in den Schwerpunkten entwickelt worden sind, zusammengefasst.
Das Forschungsvorhaben erarbeitete Diskussionsgrundlagen, die zum Themenfeld Innenentwicklung in den Bund Länder Dialog Fläche eingespeist wurden (s. Link). Der Status quo sowie Fortschritte und Hemmnisse beim Brachflächenrecycling wurden dafür ermittelt. Grundlage waren eine Literaturanalyse und eine Befragung von Expert*innen aus Bund, Ländern und Kommunen, Projekt- und Eigentümergesellschaften sowie Vertreter*innen der Wissenschaft. Berücksichtigt wurden aktuelle Herausforderungen, informatorische Belange (z.B. Brachflächenkataster), technische Belange (z.B. Altlastensanierung, Rück- und Umbau), rechtliche Belange (z.B. Bau- und Planungsrecht, Bodenrecht, Abfallrecht) sowie ökonomische Belange (förderpolitische Fortschritte und Hemmnisse, Projektentwicklungsgesellschaften, Strukturhilfen, Finanzierungsfonds)
Klimatische Veränderungen führen regional vermehrt zu akuter Wasserknappheit, wodurch Nutzungskonkurrenzen, beispielsweise zwischen Trinkwasserversorgung und landwirtschaftlicher Bewässerung, entstehen können. Mit der dezentralen Aufbereitung von häuslichem Abwasser und dessen Verwendung für die landwirtschaftliche Bewässerung können natürliche Wasserressourcen entlastet und Abwässer als wertvolle Ressource direkt vor Ort genutzt werden.Die Ergebnisse des PU2R-Projekts wurden bei zahlreichen Veranstaltungen Interessent*innen vorgestellt und demonstriert. Außerdem wurden Ergebnisse und Erkenntnisse bei der Entwicklung nationaler Regelungen zur Umsetzung der EU-Verordnung (REG (EU) 2020/741) berücksichtigt.
Organic micropollutants (OMP) increasingly enter agricultural soils through irrigation with reclaimed water, raising concerns about their mobility and persistence in soils and their potential to contaminate groundwater. This study investigates the fate of ten OMP in an arable loamy-sand topsoil using a combined experimental and modeling approach. Abiotic/biotic kinetic and isotherm batch experiments were performed to derive process-relevant parameters for sorption and biodegradation. An inverse modeling approach was employed to simultaneously fit the parameters for the different processes to all three data types (i.e., abiotic kinetic, biotic kinetic data, equilibrium data), allowing robust parameter estimation across varying levels of model complexity. The model incorporated equilibrium and kinetic sorption (linear and Freundlich isotherms; one- and two-site kinetic models), first-order biodegradation, and explicitly accounted for vaporization losses due to aerated vessels, extending traditional batch modeling frameworks. Four OMP (adamantan-1-amine, carbamazepine, diclofenac, and sulfamethoxazole) exhibited biphasic sorption behavior, which was best described by a two-site kinetic model. Three OMP (acesulfame, saccharin, and valsartanate) showed negligible sorption but, following lag phases between 4 and 9 days, indicated microbial adaptation. After adaption, rapid biodegradation with half-lives of 0.4, 0.9, and 3.3 days, occurred. The remaining compounds (diatrizoate, trifluoromethanesulfonate, primidone) showed neither sorption nor degradation. The necessity of applying the relatively complex modeling approaches — required to describe the lab experiments — to field conditions was investigated using Hydrus-1D simulations under realistic soil and climate scenarios. The simulations revealed that sorption kinetics and microbial adaptation phases had minimal impacts on OMP transport simulations at field-scale under matrix-dominated flow, despite their importance for laboratory-scale interpretation. The results suggest that simplified equilibrium and immediate-degradation assumptions may be sufficient for risk assessment regarding to OMP in homogeneous soils with predominantly uniform flow conditions. Overall, this study presents a comprehensive framework for bridging laboratory observations with field-scale modeling, offering new insights into OMP fate and guiding efficient parameterization strategies for environmental risk assessment for the management of reclaimed water.
In dem Projekt wurde für ausgewählte Länder eine Bestandsaufnahme von Strategien zur Reduzierung des Flächenverbrauchs durchgeführt. Untersucht wurde u. a., welche nationalen Ziele und Instrumente es dazu in anderen Ländern gibt, welcher Umsetzungsstand erreicht ist und ob Hindernisse für eine effektive Flächensparpolitik bestehen. Ferner wurde untersucht, welche Rolle auf nationaler Ebene internationale Ziele wie das „no net land take“ Ziel der EU oder das „Land degradation neutrality“ Ziel der Vereinten Nationen spielen. Mithilfe der empirischen Erhebungen wurden u. a. Empfehlungen für eine Konkretisierung des Begriffs „Flächenverbrauch“ erarbeitet. Die im Rahmen des Projektes erhobenen Länderinformationen sind in einem Materialienband steckbriefartig zusammengestellt. Darüber hinaus wurden internationale Workshops durchgeführt, die ebenfalls im Materialienband dokumentiert sind. Grundlage des Berichtes ist der Stand im Jahr 2021. Ein ebenfalls im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeiteter Beitrag zum Diskurs, der für die EU-Ebene neuere Entwicklungen berücksichtigt, wird in Kürze veröffentlicht.
Mit dem Umweltschadensgesetz (USchadG) wurde im Jahr 2007 ein öffentlich-rechtliches Instrument für die Bewältigung von Umweltschäden an den Schutzgütern Biodiversität, Gewässer und Boden eingeführt. Obwohl das USchadG als Grundlage gerade für die Anordnung von Sanierungsmaßnahmen dienen kann, ist es bisher seitens der Vollzugsbehörden nur in wenigen Fällen angewandt worden. Ziel dieser Praxishilfe ist es, Vollzugspraktiker*innen, aber auch potentiellen Verantwortlichen, die wichtigsten Aspekte des Umweltschadensrechts näher zu bringen. Dabei sollen insbesondere die für eine rechtssichere Anwendung wesentlichen Prüfschritte dargestellt und in kurzer und prägnanter Form erläutert werden.
Mit dem Umweltschadensgesetz (USchadG) wurde im Jahr 2007 ein öffentlich-rechtliches Instrument für die Bewältigung von Umweltschäden an den Schutzgütern Biodiversität, Gewässer und Boden eingeführt. Obwohl das USchadG als Grundlage gerade für die Anordnung von Sanierungsmaßnahmen dienen kann, ist es bisher seitens der Vollzugsbehörden nur in wenigen Fällen angewandt worden. Ziel dieser Praxishilfe ist es, Vollzugspraktiker*innen, aber auch potentiellen Verantwortlichen, die wichtigsten Aspekte des Umweltschadensrechts näher zu bringen. Dabei sollen insbesondere die für eine rechtssichere Anwendung wesentlichen Prüfschritte dargestellt und in kurzer und prägnanter Form erläutert werden.
In dem Forschungsvorhaben wurde unter Einbindung von Fachexpert*innen ein Konzept zur Umsetzung von verbindlichen Flächensparzielen im Rahmen der räumlichen Planung entwickelt. In Ergänzung der bereits vorliegenden Ergebnisse aus dem Modellversuch des Bundes zum Flächenzertifikatehandel erweitert dieses Konzept die wissenschaftliche Basis zur Kontingentierung von Flächenneuinanspruchnahme (Flächenverbrauch) und leistet somit einen wichtigen Beitrag für zukünftige fachliche und umweltpolitische Debatten. Perspektivisch wird die Umsetzbarkeit als günstig eingestuft, wegen der fortgeschrittenen Zeit jedoch eher mit Blick auf das Jahr 2050 und die bis dahin angestrebte Flächenkreislaufwirtschaft und Netto Null Flächenneuinanspruchnahme.
In dem Forschungsvorhaben wurde untersucht, ob bei der Siedlungsentwicklung Tendenzen erkennbar sind, die sich nachteilig auf die flächenpolitischen Ziele des Bundes, insbesondere auf den Flächenverbrauch, auswirken. Speziell wurden der Einfluss von Bodenmärkten/Bodenpreisen, die Baulandnachfrage für Einfamilienhäuser und die interkommunale Kooperation für Wohnbauzwecke, analysiert. Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass eine in der Praxis nach wie vor auf Expansion beruhende Entwicklung der Siedlungsflächen den flächenpolitischen Zielen des Bundes in weiten Teilen entgegensteht. Die in Fallstudienanalysen gewonnenen Erkenntnisse wurden verdichtet in zwei separaten Anlagenbänden mit Empfehlungen zur flächensparenden Wohnraumschaffung und zur interkommunalen Kooperation für den Wohnungsbau überführt.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 313 |
| Type | Count |
|---|---|
| Text | 276 |
| unbekannt | 37 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 310 |
| Offen | 3 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 265 |
| Englisch | 47 |
| andere | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 313 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 260 |
| Lebewesen und Lebensräume | 255 |
| Luft | 165 |
| Mensch und Umwelt | 300 |
| Wasser | 166 |
| Weitere | 313 |