Bodenphysikalische Daten liegen vor als Einzeldaten oder Meßreihen, sowie als makroskopische Beobachtungen von Bodenverhalten, auch in Kombination mit Messungen, und deren Auswertungen. Sie sind eine spezielle Form bodenanalytischer Daten. Es handelt sich um Daten zu Böden oder technischen Füllmaterial, sowie Teilmengen hiervon. Sie werden im Labor des GLA M-V erhoben (Meß-Rohdaten, kombinierte Daten, Meßreihen, bodenkundliche, petrologische und statistische Aussagen über Daten). Sie sind verteilt abgelegt in Laborbüchern, Rohdatenfiles der Meßgeräte, Meßkurven, Spreadsheet-Daten. Es existieren Daten zur Probenvorbereitung.
Bodenkennwerte sind Eingangsinformationen für eine Vielzahl für Bearbeitungen bodenbezogener Aufgaben. Den Bodenkennwerten liegt eine Ableitung nach dem sächsischen Bodenbewertungsinstrument zugrunde. Der fachliche Standard entspricht der Bodenkundlichen Kartieranleitung, 6. Auflage (aktuell nur Teil C veröffentlicht). Die Kennwerte werden für einen Eingang in bodenschutzfachliche Bewertungen empfohlen. Sie werden sukzessiv erweitert und über das LfULG Internet veröffentlicht. Kennwerte Stand 10/2021: nutzbare Feldkapazität (nFK), nutzbare Feldkapazität im effektivem Wurzelraum (nFKWe), effektiver Wurzelraum (We), potentieller Wurzelraum (Wp), potentielle Kationenaustauschkapazität (KAKpot), Luftkapazität (LK)
Sowohl auf europäischer Ebene als auch national gewinnt der Bodenschutz zunehmend an Wahrnehmung und Bedeutung. Neben der Konkretisierung bodenschutzrechtlicher Anforderungen ist die Verfügbarkeit von Daten/Informationen zur Einschätzung des Bodenzustands eine wichtige Voraussetzung, um Empfehlungen für effektive Schutz-Maßnahmen zu geben. In der Anwendung werden bundesweit vorliegende Informationen zum modellierten Bodenabtrag durch Wassererosion, zu Bodenkennwerten, zur Winderosionsgefährdung, zur Erheblichkeit von Bodenabträgen visualisiert und bereitgestellt. Diese Informationen sind auch Grundlage zur Abschätzung erosionsbedingter stofflicher Einträge in Gewässer (Sedimenteintrag, Phosphoreintrag). Statistiken können angezeigt und abgerufen werden.
Hierbei handelt es sich um eine systematische und dauerhafte Sammlung des Geologischen Dienstes NRW (GD NRW) von repräsentativen Bodenproben zur Dokumentation des stofflichen Ist-Zustandes zum Zeitpunkt der Probennahme und zur Überprüfung von Analyseverfahren. Seit 1990 wird im Geologischen Dienst NRW zur langfristigen Dokumentation des Bodenzustands in Nordrhein-Westfalen eine Bodenprobenbank aufgebaut. Hier sind Bodenproben eingelagert, die für die bodenkundliche Kartierung aus Aufgrabungen bis zu 2 m Tiefe entnommen werden. Dazu gehören auch alle Proben, die für die Bodenzustandserhebung im Wald (BZE) in Nordrhein-Westfalen entnommen worden sind. Aus den 80er und zum Teil aus früheren Jahren liegen schon viele Proben vor. Diese sind ein wichtiger Grundstock für die landesweite Sammlung von Bodenproben. Bodenproben können Belegstücke sein. So sind zum Beispiel Umweltveränderungen durch den Vergleich der Untersuchungsergebnisse von unterschiedlich alten Bodenproben aus demselben Untersuchungspunkt nachzuweisen. Daher ist es besonders wichtig, die ursprüngliche Probe gut zu dokumentieren, um ihre Entnahmestelle so genau wie möglich im Gelände wiederzufinden. Eine Abweichung von einigen Metern - mit Sicherheit aber von einigen 100 m - kann aufgrund der natürlichen Heterogenität der Böden und des geologischen Ausgangssubstrates der Bodenbildung einen fachlich vertretbaren Vergleich unmöglich machen. Da es aber im Gelände, zum Beispiel im Wald, immer gewisse Fehler bei der Standortbestimmung gibt, ist es um so wichtiger, den beprobten Boden (den Bodentyp, die Horizonte, die Bodenarten, die Bodenfarben, die Entnahmetiefen etc.) ebenfalls möglichst genau zu beschreiben. Die Vergleichbarkeit von Nachuntersuchungen kann damit erheblich verbessert werden. Die Bodenprobenbank hilft nicht nur, Umweltveränderungen im Boden zu erkennen, sie dient auch der laufenden Arbeit der Bodenkundler im Geologischen Dienst NRW; denn bei vielen wissenschaftlichen Fragestellungen kann es von Bedeutung sein, ältere Bodenproben zum Vergleich heranzuziehen. Die Frage beispielsweise, inwieweit eine neue Analysenmethode mit einer alten vergleichbar ist, lässt sich nur beurteilen, wenn gleiche Proben oder Probenserien nach der alten und der neuen Labormethode untersucht werden. Neue Labortechniken ermöglichen zudem, Parameter zu untersuchen, die früher ohne Belang erschienen oder nicht nachweisbar waren. Um repräsentative Vergleich für die gesamte Landesfläche zu ermöglichen, müssen die Proben landesweit und mit möglichst regelmäßiger Verteilung entnommen werden. Dabei ist auch darauf zu achten, dass geologische Ausgangssubstrate angemessen vertreten sind. Nur so können neben den regionalen auch die geogenen und pedogenen Aspekte repräsentiert werden. Der Wert einer gut dokumentierten Bodenprobenbank beruht aber nicht zuletzt darauf, dass ausreichend Material verfügbar ist. Die Kapazitäten sind naturgemäß begrenzt. Derzeit können in der Bodenprobenbank des Geologischen Dienstes NRW rund 50.000 Proben von jeweils etwa 250 ml Volumen gelagert werden.
Der Sachsen-Anhalt-Viewer ist die zentrale Präsentationskomponente des Geodatenportals Sachsen-Anhalt. Die Anwendung enthält zahlreiche als Open Data veröffentlichte Geobasisdaten und ermöglicht die Visualisierung und Verknüpfung von Geodaten und Karten aus verschiedenen Bereichen der öffentlichen Verwaltung. Neben Grundfunktionalitäten zur Navigation und Abfrage hält die Anwendung verschiedene Standardwerkzeuge und Funktionen bereit: Adress- und Flurstückssuche, Werkzeuge zur Strecken-, Flächen- und Höhenmessung, Zeichenfunktionen, Koordinatenerfassung, Druckfunktion u.a. Über den erweiterten Funktionsumfang können zusätzliche Kartendienste oder eigene Geodaten über Webservice-Schnittstellen oder per Importtool hinzugefügt werden.
Hierbei handelt es sich um eine systematische und dauerhafte Sammlung des Geologischen Dienstes NRW (GD NRW) von repräsentativen Bodenproben zur Dokumentation des stofflichen Ist-Zustandes zum Zeitpunkt der Probennahme und zur Überprüfung von Analyseverfahren. Seit 1990 wird im Geologischen Dienst NRW zur langfristigen Dokumentation des Bodenzustands in Nordrhein-Westfalen eine Bodenprobenbank aufgebaut. Hier sind Bodenproben eingelagert, die für die bodenkundliche Kartierung aus Aufgrabungen bis zu 2 m Tiefe entnommen werden. Dazu gehören auch alle Proben, die für die Bodenzustandserhebung im Wald (BZE) in Nordrhein-Westfalen entnommen worden sind. Aus den 80er und zum Teil aus früheren Jahren liegen schon viele Proben vor. Diese sind ein wichtiger Grundstock für die landesweite Sammlung von Bodenproben. Bodenproben können Belegstücke sein. So sind zum Beispiel Umweltveränderungen durch den Vergleich der Untersuchungsergebnisse von unterschiedlich alten Bodenproben aus demselben Untersuchungspunkt nachzuweisen. Daher ist es besonders wichtig, die ursprüngliche Probe gut zu dokumentieren, um ihre Entnahmestelle so genau wie möglich im Gelände wiederzufinden. Eine Abweichung von einigen Metern - mit Sicherheit aber von einigen 100 m - kann aufgrund der natürlichen Heterogenität der Böden und des geologischen Ausgangssubstrates der Bodenbildung einen fachlich vertretbaren Vergleich unmöglich machen. Da es aber im Gelände, zum Beispiel im Wald, immer gewisse Fehler bei der Standortbestimmung gibt, ist es um so wichtiger, den beprobten Boden (den Bodentyp, die Horizonte, die Bodenarten, die Bodenfarben, die Entnahmetiefen etc.) ebenfalls möglichst genau zu beschreiben. Die Vergleichbarkeit von Nachuntersuchungen kann damit erheblich verbessert werden. Die Bodenprobenbank hilft nicht nur, Umweltveränderungen im Boden zu erkennen, sie dient auch der laufenden Arbeit der Bodenkundler im Geologischen Dienst NRW; denn bei vielen wissenschaftlichen Fragestellungen kann es von Bedeutung sein, ältere Bodenproben zum Vergleich heranzuziehen. Die Frage beispielsweise, inwieweit eine neue Analysenmethode mit einer alten vergleichbar ist, lässt sich nur beurteilen, wenn gleiche Proben oder Probenserien nach der alten und der neuen Labormethode untersucht werden. Neue Labortechniken ermöglichen zudem, Parameter zu untersuchen, die früher ohne Belang erschienen oder nicht nachweisbar waren. Um repräsentative Vergleich für die gesamte Landesfläche zu ermöglichen, müssen die Proben landesweit und mit möglichst regelmäßiger Verteilung entnommen werden. Dabei ist auch darauf zu achten, dass geologische Ausgangssubstrate angemessen vertreten sind. Nur so können neben den regionalen auch die geogenen und pedogenen Aspekte repräsentiert werden. Der Wert einer gut dokumentierten Bodenprobenbank beruht aber nicht zuletzt darauf, dass ausreichend Material verfügbar ist. Die Kapazitäten sind naturgemäß begrenzt. Derzeit können in der Bodenprobenbank des Geologischen Dienstes NRW rund 50.000 Proben von jeweils etwa 250 ml Volumen gelagert werden.