API src

Found 248 results.

Related terms

WF 2100 Wald auf erosionsgefährdetem Standort

Wald auf erosionsgefährdeten Standorten sind Waldflächen, die ohne die Waldbedeckung oder bei deren Schädigung zu wasser- oder windbedingter Erosion oder Bodenbewegung neigen. Der Wald dient dem Schutz des eigenen Standortes und kann gleichzeitig benachbarte Flächen, Gewässer oder Verkehrswege vor Bodenverlagerung, Bodenrutschung, Bodenverwehung, Bodenkriechen oder Steinschlagschützen.

Erfassung von Massenbewegungen im Umfeld von Siedlungsgebieten (GEORISK)

Ziel des Projektes ist es, Informationen aller Art ueber Massenbewegungen, ausgenommen Lawinen, zu sammeln und fuer andere Anwender bereitzustellen. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Projekt in der Aufnahme von Massenbewegungen im Umfeld von Hauptsiedlungsgebieten des Bayerischen Alpenraumes. Die Punktdaten sind in einer ADABAS-Datenbank gespeichert und jederzeit abrufbar. Die Objektbeschreibungen sind in Word Perfect-Dateien abgelegt. Ergebnis: Die gesammelten Daten werden inzwischen von zahlreichen Kommunalbehoerden und Aemtern angefordert, um sie bei Planungsvorhaben beruecksichtigen zu koennen.

WMS Bodenbewegungsdienst Niedersachsen

Dieser WMS des Landesamtes für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) stellt Bodenbewegungsmodelle für das Land Niedersachsen und angrenzende Bereiche bereit. Für die sachgerechte Nutzung des WMS und die Interpretation von Bewegungsmustern ist grundlegendes Verständnis des Themenfeldes „Bodenbewegung“ erforderlich. Die BOB.NI Modelle stellen das Bewegungsverhalten der niedersächsischen Landesfläche über den angegebenen Zeitraum (z.B. Jahre 2015 bis 2019) dar. Die Bewegungen (= Geschwindigkeiten), ihre Genauigkeiten und Metriken liegen in Form von hochauflösenden regelmäßigen Punktrastern vor. Die Werte der Rasterpunkte wurden auf Basis von Radar-Satellitendaten (PSI-Punkte des Bodenbewegungsdienstes Deutschlands), nivellierten Höhenunterschieden und GNSS-Messungen modelliert. Innerhalb des angegebenen Zeitraumes basieren die Geschwindigkeiten auf einem linearen Bewegungsmodell. Nachfolgend werden einige Eigenschaften der BOB.NI Modelle bereitgestellt und wichtige Hinweise gegeben, was die Modelle leisten können und wo die Grenzen liegen. Mit der Nutzung des WMS erklären Sie sich einverstanden, die Information in diesem Dokument, insbesondere die rechtlichen Hinweise unter Punkt 3) – Nutzungshinweise – verstanden zu haben. Bodenbewegungsmodelle: Epochen und Komponenten und Epochen Modelle und Epochen der verwendeten PSI-Daten • BOBNI_2015-2019_v1: 02.2015-03.2019 • BOBNI_2018-2022_v1: 01.2018-12.2022 • BOBNI_2019-2023_v1: xx.2019-xx.2023 Komponenten • vUp: Geschwindigkeiten für die Höhe (= Up-Komponente). • vEast: Geschwindigkeiten für den Rechtswert (= East-West-Komponente). • In Nord-Südrichtung liegen keine Bewegungen vor, da diese für Satellitenmessungen nicht sensitiv sind. • s_vUp, s_vEast: Die Modelle umfassen neben den Geschwindigkeiten auch Standardabweichungen als Genauigkeitsangabe. • vUP – signifikant, vEast – signifikant: Statistisch signifikante Geschwindigkeiten in der Höhe bzw. Rechtswert (Irrtumswahrscheinlichkeit 5%) • punktdichte: Anzahl der PSI-Punkte (Radar-Satellitendaten) pro Gebietseinheit (200m x 200m) auf der Erdoberfläche. Wichtige Hinweise zur Nutzung • Die Modelle sind nicht rechtlich bindend. Es gibt keinen Rechtsanspruch, der sich aus den abgebildeten Daten ergibt. Sie haben keine bindende Auswirkung auf Dritte. • Auslöser von eventuellen Schäden an baulicher Infrastruktur können mit dem niedersächsischen Bodenbewegungsdienstes nicht aufgeklärt werden. Die Modelle haben nicht das Ziel und die Genauigkeit, um eventuelle Schäden zu bewerten. • Die BOB.NI-Modelle sind ein "Rückblick" auf das Bewegungsverhalten der niedersächsischen Landesfläche. So beschreibt das Modell BOBNI_2015-2019_v1 das Bewegungsverhalten im Zeitraum 2015 bis 2019, das von aktuellem Verhalten abweichen kann. • Die räumliche Auflösung der Modelle beträgt 200 m (= Abstand der Rasterpunkte). • Für den Zweck einer besseren Visualisierung wurde das Modell für die Nutzung in der BOB.NI WebApp bi-kubisch auf 20 m interpoliert. • In dem Modell können trotz sorgfältiger Anwendung der Filteralgorithmen Artefakte und Ausreißer enthalten sein; dies ist bei der Verarbeitung von Massendaten nicht vermeidbar. • Sehr kleinräumige Bewegungen (z.B. auf Skalen von wenigen 100 m) werden im Modell tendenziell geglättet dargestellt, zugunsten der effizienten Reduktion von Ausreißern. • In ländlichen Räumen ist die Dichte der PSI-Datenpunkte deutlich geringer als in urbanen Gebieten. Mögliche kleinräumige Bewegungen sind dort nicht erfasst und im Modell nicht abgebildet. • In Gebieten niedriger Dichte der PSI-Punkte ist es möglich, dass Bewegungen zu großflächig modelliert werden. • Die durch PSI-Daten nicht erfasste Geschwindigkeit in Nord-Süd-Ausrichtung führt zu geringen Modellfehlern auch in der Up- und East-West Komponente (Fuhrmann und Garthwaite, 2019).

Dendrogeomorphologische Arbeiten an alpinen Massenbewegungen unter besonderer Berücksichtigung von Muren

In diesem Vorhaben des Bündelantrags sollen in den beiden Untersuchungsgebieten Lahnenwiesgraben und Reintal die Massenbewegungen, vor allem Murgänge, aber auch Kriech-, Gleit-, Rutsch- und Sturzvorgänge mit dendrogeomorphologischen Methoden datiert und bilanziert werden. Murgänge können aufgrund ihrer hohen Intensität in wenigen Minuten mehr Schutt bewegen als Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte kontinuierlicher oder auch periodischer Aktivität der langsamen Massenbewegungen. Allerdings besteht die Schwierigkeit darin, diese episodisch auftretenden Prozesse mit niedriger Frequenz bei gleichzeitig großer Stärke zu quantifizieren. Jedoch ist die rezente und subrezente Geomorphodynamik der letzten Jahrhunderte auf Murkegeln mit Hilfe dendrogeomorphologischer Analysen verschütteter Bäume und Sträucher rekonstruierbar, wie der Antragsteller in etlichen veröffentlichten Untersuchungsergebnissen darlegen konnte. Die klassischen stratigraphischen Arbeitsweisen der Profilaufnahme und relativen Datierung sollen deshalb durch die dendrochronologische Analyse verschüttete Bäume und durch die 14C-Datierungen verschütteter fossiler Bodenhorizonte ergänzt werden.

Emmy Noether-Nachwuchsgruppen, Die Quelle der Lovewellen im ozeangenerierten Rauschfeld

Rauschkorrelationen (Noise correlations) haben die Seismologie revolutioniert, indem sie es ermöglichen, die gewaltigen Datenmengen an kontinuierlich aufgezeichnetem seismischem Hintergrundrauschen zu verwenden. Letztendlich erlauben sie es, mit diesem Rauschen Seismologie ohne Erdbeben zu betreiben. Die dadurch ermöglichten hochaufgelösten tomographischen Bilder dienen besserer Hypozentrumsbestimmung, besserer Vorhersage maximaler Bodenbeschleunigungen und einem tieferen Verständnis tektonischer Prozesse in der Erdkruste. All dies hat wichtige Folgen für die seismische Risikoabschätzung.Rauschkorrelationen wurden ebenfalls verwendet, um geologische Gefahrenobjekte wie instabile Hänge, Vulkane und Störungszonen auf zeitliche Veränderungen hin zu überwachen. Die meisten Anwendungen haben sich dafür bisher auf die Vertikalkomponente beschränkt, aber zunehmend gewinnt auch die Nutzung der Horizontalkomponenten an Interesse.Mit den Fortschritten und der zunehmenden Anwendung der Methode werden ihre Beschränkungen deutlicher. Ein Problem der Rauschkorrelation ist, dass die resultierende 'Greensche Funktion' nicht nur Information über das von der Welle durchlaufene Medium, sondern auch über die Rauschquellen enthält. Um die Rauschkorrelationsmethode zu verbessern, ist es folglich notwendig, ein hinreichendes Verständnis der Quellen und ihres Verhaltens zu erlangen.Die Quellen der Vertikalbewegung und damit der mikroseismischen Rayleighwellen ist weitgehend erforscht, wohingegen die Quellen der Horizontalbewegung durch Lovewellen weitgehend unbekannt sind. Dieser Antrag zielt darauf ab, Lovewellen im seismischen Hintergrundrauschen und damit auch ihren Beitrag zur Rauschkorrelationsmethode zu charakterisieren und zu verstehen. Dazu wird an grundlegenden Fragen bearbeitet:- Wie werden mikroseismische Lovewellen erzeugt?- Wo werden sie erzeugt? Gibt es geograpische Unterschiede im Vergleich zu den Herkunftsregionen von Rayleighwellen?- Wie sehr tragen Lovewellen zur Energie des mikroseismischen Rauschens bei? Wie hängt dieser Anteil von der Frequenz ab?- Wann werden die stärksten Lovewellen erzeugt? Ändert sich ihr Frequenzgehalt mit der Zeit?Die bisherigen Nutzungen der Rauschkorrelationen sind alle in irgendeiner Weise von den räumlichen und zeitlichen Eigenschaften der Rauschquellen beeinflusst. Ein besseres Verständnis mikroseismischer Lovequellen wird daher den Anwendern der Rauschkorrelationsmethode helfen, indem es bessere Modelle der Erdkruste und ein präziseres Überwachen erlaubt. Dieses Projekt zielt darauf ab, die Ergebnisse der Rauschkorrelationsmethode zu verbessern, indem man die genutzten Rauschquellen versteht. Dazu wird eine datenbasierte Charakterisierung der Lovequellen verbunden mit numerischer Simulation der Erzeugung von Lovewellen.

WMS Oberflächenmodelle Hamburg - Höhenveränderung

Web Map Service (WMS) zum Thema Oberflächenmodelle Hamburg - Höhenveränderung. Zur genaueren Beschreibung der Daten und Datenverantwortung nutzen Sie bitte den Verweis zur Datensatzbeschreibung.

Oberflächenmodelle Hamburg - Höhenveränderung

Der Datensatz "Oberflächenmodelle Hamburg - Höhenveränderungen" stellt die mittleren Bodenbewegungen in einem ausgewählten Gebiet dar. Die Einheit ist dabei [mm/Jahr]. Um die angezeigten Informationen in dieser Genauigkeit zu erhalten werden Radardaten des TerraSAR-X-Satelliten mittels Radarinterferometrie über einen langen Zeitraum (Für den aktuellen Datensatz: 2015 bis 2024) ausgewertet und mittels eines komplexen Rechenprozesses verarbeitet. Die mittleren Bodenbewegungen werden zusätzlich jeweils aus allen Messpunkten innerhalb einer Zelle eines 35m-Raster über den gesamten Zeitreihenverlauf approximiert, sofern mehr als 15 Punkte in einem Raster vorliegen. Der hier gezeigte Datensatz soll einen Überblick über die Bodenbewegungen der letzten Dekade in Hamburg geben. Bei Fragen zum Datensatz, für detaillierte Auswertungen aus den Ursprungsdaten oder für Anfragen zu Radardaten wenden sie sich gerne an: fernerkundung@gv.hamburg.de

Höhenänderungen aus Sentinel-1 Daten (gpkg)

Als Datengrundlage für das Bodenbewegungskataster NRW dienen frei verfügbare Daten der Radarsatellitenmission Sentinel-1, die Bestandteil des europäischen Erdbeobachtungsprogramms ‚Copernicus‘ ist und federführend von der europäischen Weltraumorganisation (ESA) betrieben wird. Die aktuelle Auswertung bezieht sich auf Sentinel-1-Daten der Zeitspanne von 2020 bis 2024. Etwa 95 % der Landesfläche von NRW werden durch die gewählten Beobachtungen der relativen Satellitenbahnen A015 und D139 räumlich abgedeckt. Die Daten werden mittels der Persistent Scatterer Interferometrie (PSI) ausgewertet. Ein Persistent Scatterer zeichnet sich durch ein langzeitstabiles kohärentes Rückstreusignal aus und tritt als solches üblicherweise an anthropogenen Strukturen wie beispielsweise Gebäuden oder Infrastruktur auf. Für jedes als Persistent Scatterer identifiziertes Pixel wird eine gemittelte vertikale Geschwindigkeitsrate [mm/Jahr] abgeleitet. Die satellitengestützte Radarinterferometrie ist ein fernerkundliches Messverfahren, das sich aufgrund einer hohen messtechnischen Genauigkeit im Millimeterbereich sowie der Erfassung grundsätzlich flächendeckender Daten mit hoher zeitlicher Auflösung zunehmend als neuer Standard zur Erfassung von Bodenbewegungen etabliert.

Nutzung der Daten der Satelliten Sentinal 1A und 1 B für den geologischen Dienst in Rheinland-Pfalz

Exakte Aufnahmen der Erdoberfläche, Auskunft über Bodenbewegungen, bisherige Ergebnisse, mögliche Nutzung in Rheinland-Pfalz; Berichterstattung der Landesregierung im Innneausschuss

Sonderforschungsbereich (SFB) 1211: Evolution der Erde und des Lebens unter extremer Trockenheit, Teilprojekt C03: Bodendynamik und Hangprozesse

Dieses Projekt konzentriert sich auf die Identifizierung und Charakterisierung der Hangprozesse in ariden und hyperariden Regionen. Zentrale Fragen betreffen die Kontinuität/Diskontinuität und Ausmaß/Frequenz der Prozesse. Ebenso Hangbewegung, Verwitterung und Bodenbildung und deren Schwellenwerte sind zu quantifizieren. Die langfristige Erhaltung der Landschaft weist auf Prozesse/Faktoren hin, die die oberste Erdoberfläche stabilisieren, welche es zu untersuchen gilt. Der Zeitbereich über den die Hangprozesse im Arbeitsgebiet integrieren erstreckt sich vom Miozän bis zum Pleistozän, in Abhängigkeit von den langfristigen Erosionsraten.

1 2 3 4 5 … 23 24 25