Der Weltbodentag ist ein internationaler Aktionstag am 5. Dezember. Mit ihm wird alljährlich ein Zeichen für die Bedeutung der natürlichen Ressource Boden gesetzt. Unter Federführung der Kommission Bodenschutz beim UBA (KBU) werden die Fachveranstaltungen am Weltbodentag genutzt, aktuelle Probleme und zukünftig wichtige Bodenschutzthemen aufzugreifen und zu diskutieren. Hierzu führt die KBU die wesentlichen Akteure des Bodenschutzes aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung zusammen. Die Veranstaltungen liefern für das UBA und das BMU wichtige fachliche und umweltpolitische Impulse.
Gegenstand des Vorhabens ist zum einen die Unterstützung des UBA und der KBU bei der inhaltlichen Konzeption und Umsetzung der KBU-Fachtagungen für die kommenden drei Jahre.
In einem weiteren Arbeitspaket geht es um die fachliche Unterstützung und Beratung von BMU/UBA für die Bodenschutzpolitik in der 19. und 20. Legislaturperiode. Hierzu sollen der Koalitionsvertrag und die verschiedenen Strategien der Bundesregierung auf Defizite im Bodenschutz analysiert werden. Darüber hinaus geht es um die Ableitung erforderlicher Handlungsfelder und bestehender Lücken für die weitere Arbeit. Die Mitwirkung am Bodenschutzbericht der Bundesregierung ist dabei ein weiterer Baustein. Er wird laut Beschluss der Bundesregierung einmal pro Legislaturperiode veröffentlicht.
Mit einem Bodenschutzkonzept hat die Stadt Wetzlar in Kooperation mit dem hessischen Umweltministerium ein verwaltungsübergreifendes Projekt umgesetzt, das auf einer integrierten Betrachtung der Bodenfunktionen fußt. Ziel des Ende 2020 beschlossenen Konzeptes ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Böden. Von zentraler Bedeutung sind in diesem Kontext fundierte Informationen. Sogenannte „Bodenfunktionsbewertungskarten“ informieren auch ohne Fachwissen über relevante Bodenfunktionen. Damit können diese Aspekte einfach und rechtssicher um Planungsprozess berücksichtigt werden. Dabei wurden u.a. Karten für die Klimafunktion, Filter- und Pufferfunktion, Ertragspotenzial oder Archivfunktion des Bodens erarbeitet. Zur Umsetzung des Bodenschutzkonzeptes wurde ein umfangreicher Maßnahmenkatalog entwickelt. Dieser sieht u.a. Zielwerte zur Begrenzung der Außenentwicklung vor. Dieser sollte sich an dem hessischen Nachhaltigkeitsziel orientieren und beträgt für die Stadt 2,5 ha pro Jahr. Mit bodenbezogenen Festsetzungen in Bebauungsplänen wurden gleichsam wirkungsvolle Maßnahmen zur kleinräumigen Steuerung der Flächenneuinanspruchnahme erarbeitet. Auf Grundlage der verfügbaren Bodeninformationen lassen sich Vorgaben zur effizienteren Flächennutzung und zum Schutz besonders wertvoller Böden treffen. Das Ziel die Flächenneuinanspruchnahme zu reduzieren wird damit um dringend notwendige qualitative Ziele zum Bodenschutz erweitert. Darüber hinaus, so der Maßnahmenkatalog, sollen mit den Indikatoren die Bodenbelange auch in vereinfachten oder beschleunigten Verfahren (§§ 13, 13a und 13b BauGB) berücksichtig werden. Um die Ziele und Wirksamkeit der Maßnahmen zu evaluieren und zu steuern enthält das Bodenschutzkonzept ein mehrstufiges Controllingkonzept. Auf Grundlage von Flächen-, Maßnahmen- und Prozessindikatoren sollen die Ziele fortlaufend kontrolliert und in regelmäßigen Bodenschutzberichten veröffentlicht werden. Für ein Flächenmonitoring werden die Flächenindikatoren „Jährliche Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche“, „Relation Siedlungsflächenzuwachs Innenbereich zu Außenbereich je Jahr“, „Anteil und Bodenfunktionsbewertung neu bebauter Böden je Jahr“, „Anteile Versiegelung (Belagsarten) und Entsiegelung je Jahr“, „Prozentsatz der Schließung von Baulücken je Jahr“ ins Auge gefasst. Für eine derart ausgefeilte Erfassung von Veränderungen in der Flächennutzung bedarf jedoch noch einiger Voraussetzungen. Hierzu zählen entsprechender Flächenbilanzierungen sowie eine Fortentwicklung des Katasters der Versiegelung und der Baulücken. Ziel des Ende 2020 beschlossenen Konzeptes ist der verantwortungsvolle Umgang mit den Böden. Von zentraler Bedeutung sind in diesem Kontext fundierte Informationen. Sogenannte „Bodenfunktionsbewertungskarten“ informieren auch ohne Fachwissen über relevante Bodenfunktionen. Damit können diese Aspekte einfach und rechtssicher um Planungsprozess berücksichtigt werden. Dabei wurden u.a. Karten für die Klimafunktion, Filter- und Pufferfunktion, Ertragspotenzial oder Archivfunktion des Bodens erarbeitet. Zur Umsetzung des Bodenschutzkonzeptes wurde ein umfangreicher Maßnahmenkatalog entwickelt. Dieser sieht u.a. Zielwerte zur Begrenzung der Außenentwicklung vor. Dieser sollte sich an dem hessischen Nachhaltigkeitsziel orientieren und beträgt für die Stadt 2,5 ha pro Jahr. Mit bodenbezogenen Festsetzungen in Bebauungsplänen wurden gleichsam wirkungsvolle Maßnahmen zur kleinräumigen Steuerung der Flächenneuinanspruchnahme erarbeitet. Auf Grundlage der verfügbaren Bodeninformationen lassen sich Vorgaben zur effizienteren Flächennutzung und zum Schutz besonders wertvoller Böden treffen. Das Ziel die Flächenneuinanspruchnahme zu reduzieren wird damit um dringend notwendige qualitative Ziele zum Bodenschutz erweitert. Darüber hinaus, so der Maßnahmenkatalog, sollen mit den Indikatoren die Bodenbelange auch in vereinfachten oder beschleunigten Verfahren (§§ 13, 13a und 13b BauGB) berücksichtig werden. Um die Ziele und Wirksamkeit der Maßnahmen zu evaluieren und zu steuern enthält das Bodenschutzkonzept ein mehrstufiges Controllingkonzept. Auf Grundlage von Flächen-, Maßnahmen- und Prozessindikatoren sollen die Ziele fortlaufend kontrolliert und in regelmäßigen Bodenschutzberichten veröffentlicht werden. Für ein Flächenmonitoring werden die Flächenindikatoren „Jährliche Entwicklung der Siedlungs- und Verkehrsfläche“, „Relation Siedlungsflächenzuwachs Innenbereich zu Außenbereich je Jahr“, „Anteil und Bodenfunktionsbewertung neu bebauter Böden je Jahr“, „Anteile Versiegelung (Belagsarten) und Entsiegelung je Jahr“, „Prozentsatz der Schließung von Baulücken je Jahr“ ins Auge gefasst. Für eine derart ausgefeilte Erfassung von Veränderungen in der Flächennutzung bedarf jedoch noch einiger Voraussetzungen. Hierzu zählen entsprechender Flächenbilanzierungen sowie eine Fortentwicklung des Katasters der Versiegelung und der Baulücken. Bodenschutzkonzept der Stadt Wetzlar Bodenschutzkonzept der Stadt Wetzlar
Das Bundeskabinett beschloss am 12. Juni 2013 den Dritten Bodenschutzbericht der Bundesregierung. In diesem Bericht werden gemäß dem Auftrag des Deutschen Bundestages die seit April 2009 erfolgten Entwicklungen beim Bodenschutz im nationalen und internationalen Bereich dargestellt. Dem Bericht zufolge sind bei der Verringerung von Bodenbelastungen durch Schadstoffe in den letzten Jahren Fortschritte erzielt worden. Die größte Herausforderung liegt derzeit darin, die Erosion durch Wasser und Wind, Verdichtung und Humusschwund aufzuhalten.
Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, für den Wasser- und Stoffhaushalt und nicht zuletzt für die landwirtschaftliche Produktion übernehmen Böden eine Vielzahl von Funktionen, die lebenswichtig sind. Böden sind endlich - und keineswegs erneuerbar! Flächensparen ist Bodenschutz Böden sind eine wichtige Lebensgrundlage und Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Sie sind von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität. Gleichzeitig ermöglichen und befördern sie als Filter und Speicher für den Wasser- und Stoffhaushalt einen Großteil der stofflichen Um- und Abbauprozesse im Naturhaushalt. Nahezu jeder menschliche Eingriff hat ökologische Auswirkungen auf dieses vielschichtige System der Böden. Bebauung, Versiegelung und nicht an den Standort angepasste landwirtschaftliche Bewirtschaftung sind die wesentlichen Ursachen für den Verlust von wertvollem Boden. Ein sorgsamer und schonender Umgang mit Böden ist deshalb unerlässlich. Das bedeutet auch, möglichst wenig Fläche für Bautätigkeiten zu verbrauchen und auf diese Weise zu verhindern, dass naturnahe Böden versiegelt werden. 46 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen sind heute bereits versiegelt. Täglich kommen weitere 23 ha Böden dazu - und können ihre wichtigen ökologischen Funktionen nicht mehr erfüllen. Produktionsgrundlagen der Landwirtschaft Böden sind aber auch wichtige Ressource für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland - vor allem für die hiesige Landwirtschaft. Als Produktionsgrundlage dienen sie der Erzeugung von wertvollen Lebensmitteln, aber auch von Rohstoffen und von erneuerbarer Energie. Durch nichtlandwirtschaftliche Flächeninanspruchnahme nahm die im Zeitraum 2009 bis 2012 nahm die Landwirtschaftsfläche in Deutschland um etwa 118.000 Hektar ab. Im gleichen Zeitraum stieg der Umfang der Siedlungs- und Verkehrsflächen um rd. 109.000 Hektar und der der Waldflächen um rd. 62.000 Hektar an (vgl. Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Bodenmarktpolitik" , 16.01.2014). Dies verdeutlicht, dass die die Siedlungsentwicklung und der Bau von Verkehrsprojekten vor allem zu Lasten von landwirtschaftlich genutzten Flächen geht. Betroffen sind vom Flächenfraß vor allem landwirtschaftliche Böden mit hoher natürlicher Ertragsfähigkeit. Rund 40 % des gesamten Siedlungs- und Verkehrsflächenzuwachses entfällt auf hochwertige Böden. Außerdem wird die Landwirtschaftsfläche durch den Bau von Siedlungs- und Verkehrsprojekten doppelt beansprucht: Neben der unmittelbaren Flächeninanspruchnahme werden auch Flächen für Kompensationsmaßnahmen benötigt. Weitere Informationen Interaktive Infokarte zur Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen in Deutschland , Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Trends der Siedlungsflächenentwicklung , BBSR-Analysen Kompakt 09/2012 Dritter Bodenschutzbericht der Bundesregierung 2013 Böden sind eine wichtige Lebensgrundlage und Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Sie sind von entscheidender Bedeutung für den Erhalt der Biodiversität. Gleichzeitig ermöglichen und befördern sie als Filter und Speicher für den Wasser- und Stoffhaushalt einen Großteil der stofflichen Um- und Abbauprozesse im Naturhaushalt. Nahezu jeder menschliche Eingriff hat ökologische Auswirkungen auf dieses vielschichtige System der Böden. Bebauung, Versiegelung und nicht an den Standort angepasste landwirtschaftliche Bewirtschaftung sind die wesentlichen Ursachen für den Verlust von wertvollem Boden. Ein sorgsamer und schonender Umgang mit Böden ist deshalb unerlässlich. Das bedeutet auch, möglichst wenig Fläche für Bautätigkeiten zu verbrauchen und auf diese Weise zu verhindern, dass naturnahe Böden versiegelt werden. 46 Prozent der Siedlungs- und Verkehrsflächen sind heute bereits versiegelt. Täglich kommen weitere 23 ha Böden dazu - und können ihre wichtigen ökologischen Funktionen nicht mehr erfüllen. Böden sind aber auch wichtige Ressource für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland - vor allem für die hiesige Landwirtschaft. Als Produktionsgrundlage dienen sie der Erzeugung von wertvollen Lebensmitteln, aber auch von Rohstoffen und von erneuerbarer Energie. Durch nichtlandwirtschaftliche Flächeninanspruchnahme nahm die im Zeitraum 2009 bis 2012 nahm die Landwirtschaftsfläche in Deutschland um etwa 118.000 Hektar ab. Im gleichen Zeitraum stieg der Umfang der Siedlungs- und Verkehrsflächen um rd. 109.000 Hektar und der der Waldflächen um rd. 62.000 Hektar an (vgl. Bericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Bodenmarktpolitik" , 16.01.2014). Dies verdeutlicht, dass die die Siedlungsentwicklung und der Bau von Verkehrsprojekten vor allem zu Lasten von landwirtschaftlich genutzten Flächen geht. Betroffen sind vom Flächenfraß vor allem landwirtschaftliche Böden mit hoher natürlicher Ertragsfähigkeit. Rund 40 % des gesamten Siedlungs- und Verkehrsflächenzuwachses entfällt auf hochwertige Böden. Außerdem wird die Landwirtschaftsfläche durch den Bau von Siedlungs- und Verkehrsprojekten doppelt beansprucht: Neben der unmittelbaren Flächeninanspruchnahme werden auch Flächen für Kompensationsmaßnahmen benötigt. Rund 66 Hektar wurden in den Jahren 2012 bis 2015 in Deutschland pro Tag in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgewandelt. Das hat negative ökologische, soziale und ökonomische Konsequenzen. Im Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ hat das IFH KÖLN zusammen mit 14 deutschen Modellstädten unterschiedlicher Größe eine digitale Plattform für proaktives Ansiedlungsmanagement in Innenstädten erarbeitet. Die Bundesregierung möchte den täglichen Anstieg der Flächenneuinanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrsflächen (SuV) bis zum Jahr 2030 auf unter 30 ha senken. Dieses Ziel sieht die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie vor Im Land Berlin gibt es zahlreiche Flächen, die dauerhaft nicht mehr genutzt und somit entsiegelt werden könnten, um dem Naturhaushalt wieder uneingeschränkt zur Verfügung zu stehen. Die Wirtschaft in Deutschland wächst – und damit auch die Fläche, die für die Industrie- und Gewerbeentwicklung benötigt wird. Mit den richtigen Strategien sind wirtschaftliches Wachstum und Flächensparen vereinbar. In Youngstown, einer Stadt im US-Bundesstaat Ohio, schrumpfte die Bevölkerung um fast 50 %. Die Stadt hat sich dem Problem gestellt.
Das heutige Land Brandenburg wurde geologisch stark durch die letzte Eiszeit geprägt. Diese hat auch dazu geführt, dass leichte Böden das Landschaftsbild prägen. Auch in der heutigen Kulturlandschaft lassen sich die einzelnen Abschnitte der glazialen Serie gut nachvollziehen. Im Mittelpunkt der Aufgaben einer Umweltverwaltung im Bereich Bodenschutz stehen unter anderem Besondere Aufmerksamkeit hat seit Jahren die Bewahrung und Wiedergewinnung von Moorböden. Die Bodengeologie und der Abbau von Rohstoffen erlangen für den Umweltbereich mit Blick auf die Daseinsvorsorge und Risikoabwehr immer stärkere Bedeutung. Weitere Herausforderungen für den nachsorgenden Bodenschutz in Brandenburg sind die Bergbaufolgeflächen sowie Altlasten aus DDR -Zeiten, beispielsweise Altablagerungen und ehemalige Industrieanlagen. Altlasten und deren Sanierung sind ein Erbe industrieller und militärischer Flächennutzung. Häufig sind hiermit aber auch Fragen der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung und Investitionsentscheidungen verbunden. Oberste Behörde im Bodenschutz ist das Ministerium, das in diesem Fachgebiet die Fachaufsicht über das Landesamt für Umwelt als obere Landesbehörde ausübt. In den Landkreisen und kreisfreien Städten werden Aufgaben des Bodenschutzes durch die Umweltämter wahrgenommen. Für den Bereich Bodengeologie des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) besteht eine gemeinsame Fachaufsicht mit dem Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Energie (MWAE). Für Themen des Bodenschutzes gibt es dabei eine umfangreiche Abstimmung und enge Zusammenarbeit beider Ressorts. Die behördliche Zuständigkeit für den Bereich Bergbau und Bergbaufolgen liegt auf Basis des Bundesberggesetzes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) und dem nachgeordneten Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR). Bitte beachten Sie den Hinweis zum Altlastenkataster (ALKAT): Auskünfte aus dem Altlastenkataster sind bei den jeweiligen zuständigen unteren Bodenschutzbehörden der Landkreise/kreisfreien Städte zu erhalten. Das heutige Land Brandenburg wurde geologisch stark durch die letzte Eiszeit geprägt. Diese hat auch dazu geführt, dass leichte Böden das Landschaftsbild prägen. Auch in der heutigen Kulturlandschaft lassen sich die einzelnen Abschnitte der glazialen Serie gut nachvollziehen. Im Mittelpunkt der Aufgaben einer Umweltverwaltung im Bereich Bodenschutz stehen unter anderem Besondere Aufmerksamkeit hat seit Jahren die Bewahrung und Wiedergewinnung von Moorböden. Die Bodengeologie und der Abbau von Rohstoffen erlangen für den Umweltbereich mit Blick auf die Daseinsvorsorge und Risikoabwehr immer stärkere Bedeutung. Weitere Herausforderungen für den nachsorgenden Bodenschutz in Brandenburg sind die Bergbaufolgeflächen sowie Altlasten aus DDR -Zeiten, beispielsweise Altablagerungen und ehemalige Industrieanlagen. Altlasten und deren Sanierung sind ein Erbe industrieller und militärischer Flächennutzung. Häufig sind hiermit aber auch Fragen der Daseinsvorsorge für die Bevölkerung und Investitionsentscheidungen verbunden. Oberste Behörde im Bodenschutz ist das Ministerium, das in diesem Fachgebiet die Fachaufsicht über das Landesamt für Umwelt als obere Landesbehörde ausübt. In den Landkreisen und kreisfreien Städten werden Aufgaben des Bodenschutzes durch die Umweltämter wahrgenommen. Für den Bereich Bodengeologie des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) besteht eine gemeinsame Fachaufsicht mit dem Ministerium für Wirtschaft Arbeit und Energie (MWAE). Für Themen des Bodenschutzes gibt es dabei eine umfangreiche Abstimmung und enge Zusammenarbeit beider Ressorts. Die behördliche Zuständigkeit für den Bereich Bergbau und Bergbaufolgen liegt auf Basis des Bundesberggesetzes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie (MWAE) und dem nachgeordneten Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR). Bitte beachten Sie den Hinweis zum Altlastenkataster (ALKAT): Auskünfte aus dem Altlastenkataster sind bei den jeweiligen zuständigen unteren Bodenschutzbehörden der Landkreise/kreisfreien Städte zu erhalten. Das Bundeskabinett hat am 30. Juni 2025 den vom Bundesumweltministerium vorgelegten 6. Bodenschutzbericht der Bundesregierung beschlossen. Der Bericht informiert über Aktivitäten zum Bodenschutz in der 20. Legislaturperiode. Trotz zahlreicher Fortschritte im Bodenschutz macht der Bericht deutlich, dass im Bodenschutz ein unverändert hoher Handlungsbedarf besteht. Das Bundesumweltministerium setzt sich hier über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) für die Entsiegelung von Böden und insbesondere den Moorbodenschutz ein. Der vorliegende 6. Bericht dokumentiert zahlreiche Aktivitäten und Entwicklungen im Bodenschutz, in Deutschland, aber auch im internationalen Kontext. Gleichzeitig macht er deutlich, dass die nachhaltige Nutzung und der Schutz der Bodenfunktionen gestärkt werden müssen. Der Bodenschutzbericht wird, wie seine beiden Vorgänger, zusätzlich zu seinem Erscheinen als Bundestags-Drucksache auch im Broschüren-Layout erscheinen. (Auszug aus Pressinformationen des Bundesumweltministeriums) | Weiterlesen Das Bundeskabinett hat am 30. Juni 2025 den vom Bundesumweltministerium vorgelegten 6. Bodenschutzbericht der Bundesregierung beschlossen. Der Bericht informiert über Aktivitäten zum Bodenschutz in der 20. Legislaturperiode. Trotz zahlreicher Fortschritte im Bodenschutz macht der Bericht deutlich, dass im Bodenschutz ein unverändert hoher Handlungsbedarf besteht. Das Bundesumweltministerium setzt sich hier über das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK) für die Entsiegelung von Böden und insbesondere den Moorbodenschutz ein. Der vorliegende 6. Bericht dokumentiert zahlreiche Aktivitäten und Entwicklungen im Bodenschutz, in Deutschland, aber auch im internationalen Kontext. Gleichzeitig macht er deutlich, dass die nachhaltige Nutzung und der Schutz der Bodenfunktionen gestärkt werden müssen. Der Bodenschutzbericht wird, wie seine beiden Vorgänger, zusätzlich zu seinem Erscheinen als Bundestags-Drucksache auch im Broschüren-Layout erscheinen. (Auszug aus Pressinformationen des Bundesumweltministeriums) | Weiterlesen Die Kommission Bodenschutz beim UBA veröffentlichte die Empfehlungen „Wirtschaftlicher Aufschwung, Klimaschutz und Ernährungssicherheit – Ohne gesunde Böden geht es nicht” | Herunterladen Die Kommission Bodenschutz beim UBA veröffentlichte die Empfehlungen „Wirtschaftlicher Aufschwung, Klimaschutz und Ernährungssicherheit – Ohne gesunde Böden geht es nicht” | Herunterladen Als einen weiteren Baustein zur Klimaanpassung hat das Brandenburger Agrar-Umwelt- und Klimaschutzministerium eine Entsiegelungsstrategie erarbeitet und veröffentlicht. Unter dem Leitbild „Gemeinsam handeln für mehr Bodenschutz durch Entsiegelung im Land Brandenburg“ verfolgt die Strategie das Ziel, nicht mehr genutzte, versiegelte Flächen zu entsiegeln und die natürlichen Bodenfunktionen wiederherzustellen. | Herunterladen Als einen weiteren Baustein zur Klimaanpassung hat das Brandenburger Agrar-Umwelt- und Klimaschutzministerium eine Entsiegelungsstrategie erarbeitet und veröffentlicht. Unter dem Leitbild „Gemeinsam handeln für mehr Bodenschutz durch Entsiegelung im Land Brandenburg“ verfolgt die Strategie das Ziel, nicht mehr genutzte, versiegelte Flächen zu entsiegeln und die natürlichen Bodenfunktionen wiederherzustellen. | Herunterladen Unter dem Thema „Boden“ wurde die Karte „Archivböden in Brandenburg“ in das Umweltportal Brandenburg eingestellt. Damit stehen Informationen zu Hauptverbreitungsgebieten und Nachweise zum Vorkommen von Böden als Archive der Naturgeschichte zur Berücksichtigung in Planungs- und Zulassungsverfahren zur Verfügung. | Weiterlesen Unter dem Thema „Boden“ wurde die Karte „Archivböden in Brandenburg“ in das Umweltportal Brandenburg eingestellt. Damit stehen Informationen zu Hauptverbreitungsgebieten und Nachweise zum Vorkommen von Böden als Archive der Naturgeschichte zur Berücksichtigung in Planungs- und Zulassungsverfahren zur Verfügung. | Weiterlesen