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Der intensive Nachbau von Gehölzen, besonders von Vertretern der Familie der Rosaceae, führt zu einer Beeinträchtigung des Wachstums der Pflanzen. Diese kann vor allem bei der Produktion in Baum- und Rebschulen zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen. Die Ursachen für die Vitalitätsminderungen, die auch als 'Nachbauschäden' beschrieben werden, sind komplexer Natur. Die selektive Bekämpfung der Bodenmüdigkeit ist bisher nicht möglich. Sie wird im Rahmen einer Bodenentseuchung mit erfasst. Das letzte dazu verwendete chemische Mittel Basamid Granulat ist seit Jahren nur noch zeitlich eng befristet über Ausnahmegenehmigungen verfügbar. Daher sind Alternativen gefragt. Geplant sind in einem dreijährigen Versuchsvorhaben der LWK Schleswig-Holstein Versuche zur Biofumigation. Das hier beantragte Projekt hat die biochemische Untersuchung der Wirkung der Biofumigation auf die mikrobiellen Gemeinschaften im Boden zum wesentlichen Inhalt. Darüber hinaus sollen die durch die Zersetzung von Pflanzenmaterial der Brassicacea entstehenden Isothiocyanate identifiziert und quantifiziert werden, um fundierte Aussagen über die Wirkungsweise treffen zu können. Bestimmung der Glucosinolatgehalte der Biofumigationspflanzen, Bestimmung der Isothiocyanate im Boden nach Biofumigation und Basamidbehandlung, Untersuchung der Mikroorganismenpopulationen, Identifizierung unterschiedlich abundanter Mikroorganismenarten, Überprüfung der Effizienz der Biofumigation mittels Indikatorpflanzentests
Metal hyperaccumulation is a common trait in many Brassicaceae species. However, neither its ecological consequences nor the role of ecological interactions on natural trait variation have been studied. Here, we address this aspect with a novel conceptual model. We focus on two genetic model species (Arabidopsis halleri, Noccaea caerulescens) for utilizing the molecular knowledge about then and for providing foundations for future genetic work. We combine field and greenhouse studies, high-end molecular tools, population genetic methods and experimental approaches of community ecology. Specifically, we want to disentangle the role of genetic factors and variation in negative and positive plantplant interactions for the evolution of variability in metal hyperaccumulation between and within populations. Vice-versa, we will investigate the role of this trait for determining the type of biotic interactions dominating within natural populations and communities. We hypothesize that a tradeoff between competitive abilities and stress tolerance exists in this system, affecting the performance of individual plants and determining the extent of population genetic and phenotypic variation. We furthermore hypothesize that facilitation in populations and communities with metal accumulating plants will positively affect genetic diversity within the populations, especially under stressful conditions.
Ziel des Vorhabens war es Methoden zu entwickeln und zu erproben, die im Rahmen des GVO-Monitoring mögliche Auswirkungen des Anbaus von gentechnisch verändertem HR-Raps auf die einheimische Flora zu ermitteln. Dazu wurden anhand eines repräsentativen Landschaftsausschnittes in der Region Kehlheim einkreuzungsrelevante Kreuzblütlerarten kartiert und die Schwankungsbreiten in ihrem Auftreten dargestellt. Es wurden Nachweismethoden für Fremdgene in Blattproben der Kreuzblütlerarten und in Honig erprobt.
Gegenstand des Projektes war die Evaluierung und Weiterentwicklung von Monitoring-Konzepten zum Umweltverhalten von Raps. Eine Problematik beim Ausbringen von Raps (Brassica napus) in die Umwelt ist die Einkreuzung ggf. technisch veränderter Erb-Sequenzen in potenzielle Kreuzungspartner aus der Familie der Brassicaceen. Im Rahmen des Projektes wurden daher Untersuchungen zu Vorkommen und Verbreitung (Durchwuchs, Überdauerung, Verwilderung) von Raps, Kreuzungspartnern und Hybriden durchgeführt. Neben der Ermittlung des floristischen Status und der Vergesellschaftung von Raps wurde das phänologische Verhalten (Blühfenster) vieler Brassicaceen dargestellt.
Wesentliches Ziel dieses Projektes ist es, unter Nutzung des in Groß Lüsewitz evaluierten Brassica-Sortimentes und unter Einbeziehung weiterer Zuchtklone mit Hilfe der somatischen Hybridisierung wertvolles Basismaterial mit nützlichen verbesserten Eigenschaften bereitzustellen. Dabei ist die Optimierung des Fettsäurespektrums durch Fusion mit Formen, die genetisch verschiedene Fettsäuremuster enthalten, vorgesehen. Angestrebt werden u.a. höhere Ausbeuten an Erucasäure oder Linolensäure, die für industrielle Zwecke eine zunehmende Nachfrage erfahren.
Die Nachfrage nach biotechnisch relevanten mikrobiellen Produzentenstaemmen, speziell fuer Enzyme, steigt staendig. Solche Staemme entfalten auch oft antifungale und pflanzenwachstumsfoerdernde Wirkungen. Zielstellung: Screening auf biotechnisch nutzbare Produzenten von Enzymen (vor allem Lipasen, DNase, Chitinase) sowie Fungiziden und auf ihre pflanzenwachstumgsfoerdernden Wirkungen. Teilaufgaben: Isolierung und Charakterisierung von psychrophilen Boden- und Rhizosphaerenbakterien mit den gesuchten Faehigkeiten; Optimierung ihrer Kulturbedingungen und Wirkstoffproduktion; in-vivo-Pruefung auf antagonistische und wachstumsfoerdernde Effekte an Brassicaceae und Gramineae; Versuche zur Aufklaerung der antagonistischen Wirkprinzipien.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 8 |
| Land | 2 |
| Wissenschaft | 5 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 8 |
| License | Count |
|---|---|
| Offen | 8 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 7 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Keine | 5 |
| Webseite | 3 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 6 |
| Lebewesen und Lebensräume | 8 |
| Luft | 4 |
| Mensch und Umwelt | 8 |
| Wasser | 3 |
| Weitere | 8 |