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GcBÜK400 - Arsen im Oberboden

Arsen ist ein zu den Halbmetallen zählendes, ubiquitäres und toxisch wirkendes Element. Es kommt in der Natur weit verbreitet in verschiedenen Mineralisationen als Arsensulfid bzw. -oxid und als Kupfer-, Nickel- und Eisenarsenat vor. Der durchschnittliche As-Gehalt der Gesteine der oberen kontinentalen Erdkruste (Clarkewert) beträgt 2 mg/kg. In der Fachliteratur werden As-Gehalte 20 mg/kg als Normalgehalte beschrieben, wobei die mittleren Gehalte etwa 5 mg/kg betragen. Unter den toxisch wirkenden Elementen kommt dem Arsen auf Grund seiner großflächigen Verbreitung erhöhter Gehalte in sächsischen Böden eine besondere Bedeutung zu. Die Ursachen sind zweifellos in der geochemisch-metallogenetischen Spezialisierung der Fichtelgebirgisch Erzgebirgischen Antiklinalzone zu suchen. Der flächenbezogene mittlere As-Gehalt der Hauptgesteinstypen (petrogeochemische Komponente) beträgt ca. 13 mg/kg. Eine besondere Bedeutung erlangt im Erzgebirge die chalkogene Komponente. Neben der Elementanreicherung in der Vererzung selbst, die Gegenstand des Bergbaus war, kam es darüber hinaus zu einer großflächigen Beeinflussung der Nebengesteine bzw. deren Verwitterungsprodukte (primäre und sekundäre geochemische Aureole). Bei der anthropogenen Beeinflussung der natürlichen Böden sind vor allem die Erzaufbereitungsanlagen und die Emissionen der Buntmetallhütten zu nennen. Während in den Oberböden Nord- und in Teilen Mittelsachsens niedrige Gehalte dominieren (As-arme periglaziäre sandige bis lehmige Substrate; Löss), kommt es in den Verwitterungsböden über Festgesteinen infolge der höheren petrogenen As-Komponente zu einer relativen Anreicherung. Bedeutende regionale Anomalien befinden sich vor allem im Freiberger Raum (Osterzgebirge), dem bedeutendsten Standort des Bergbaus und der Verhüttung polymetallischer Erze, sowie im Westerzgebirge (Raum Aue - Ehrenfriedersdorf). Die große Extensität und Intensität der Verbreitung von As-Mineralen in den polymetallischen-, Zinn-Wolfram- und Bi-Co-Ni-Ag-U-Erzformationen sowie ihre Verhüttung führten zu großflächigen geogenen und anthropogenen Anreicherungen. Getrennt werden beide Bereiche durch die Nordwest-Südost streichende Flöha-Zone, einem Bereich, in dem kaum Erzmineralisationen auftreten und somit die chalkogene Komponente nur selten entwickelt ist. Großflächig erhöhte As-Gehalte in Böden der Vorerzgebirgssenke (Zwickau - Chemnitz) sind auf die geochemisch spezialisierten Rotliegendsedimente (u. a. Abtragungsprodukte des Erzgebirges) zurückzuführen. Besonders hohe As-Gehalte sind in den Auenböden der Freiberger Mulde, Zschopau, Zwickauer Mulde und der Vereinigten Mulde verbreitet. Durch den geologischen Prozess der Abtragung von Böden aus den erzgebirgischen Lagerstättengebieten sowie anthropogenen Einträgen durch die Erzaufbereitung und Hüttenindustrie, kommt es bei Ablagerung der Flusssedimente und Schwebanteile in den Überflutungsbereichen zu einer ständigen As-Anreicherung in den Auenböden. Infolge der beschrieben geogenen und anthropogenen Prozesse werden im Erzgebirge und in den Auenböden des Muldensystems die Prüf- und Maßnahmenwerte der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV) für Arsen z. T. flächenhaft überschritten.

Fließgewässermessstelle Strbr. oh. Mdg., Ehinger Bach

Die Messstelle Strbr. oh. Mdg. (Messstellen-Nr: 2956) befindet sich im Gewässer Ehinger Bach in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des biologischen Zustands, des chemischen Zustands.

Grundwassermessstelle APP_GWMN_573

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_573 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper N8 : Südholstein. Es liegen insgesamt 22901 Messwerte vor. Es liegen außerdem 6 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).

Grundwassermessstelle APP_GWMN_355

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_355 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper N7 : Rendsburger Mulde Süd. Es liegen insgesamt 29601 Messwerte vor. Es liegen außerdem 6 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).

Grundwassermessstelle APP_GWMN_17

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_17 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper EL08 : Stör - Geest und östl. Hügelland. Es liegen insgesamt 25362 Messwerte vor. Es liegen außerdem 35 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).

Fließgewässermessstelle Wipfeld OW nahe Staumauer, Main

Die Messstelle Wipfeld OW nahe Staumauer (Messstellen-Nr: 193504) befindet sich im Gewässer Main in Bayern. Die Messstelle dient der Überwachung des chemischen Zustands.

Grundwassermessstelle APP_GWMN_733

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_733 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper EL08 : Stör - Geest und östl. Hügelland. Es liegen insgesamt 16882 Messwerte vor. Es liegen außerdem 6 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).

Grundwassermessstelle APP_GWMN_58

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_58 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper ST01 : Flensburg - Vorgeest. Es liegen insgesamt 43000 Messwerte vor. Es liegen außerdem 15 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).

Grundwassermessstelle APP_GWMN_41

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_41 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper EL08 : Stör - Geest und östl. Hügelland. Es liegen insgesamt 23223 Messwerte vor. Es liegen außerdem 36 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).

Grundwassermessstelle APP_GWMN_488

Dieser Datensatz beschreibt die Grundwassermessstelle APP_GWMN_488 in Schleswig-Holstein. Die Messstelle liegt im Grundwasserkörper EL13 : Krückau - Altmoränengeest Nord. Es liegen insgesamt 23372 Messwerte vor. Es liegen außerdem 4 Probenentnahmen vor (siehe Resourcen).

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