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Schriftenreihe Reaktorsicherheit und Strahlenschutz

Pieper, Resele, Skrzyppek, Wilke Vergleich Untertagedeponie - Endlager; Vergleichende Untersuchungen zu Gefährdungspotential, Deponiesicherheit und regulatorischen Anforderungen bei der Endlagerung radioaktiver und chemischer Abfälle Schriftenreihe Reaktorsicherheit und Strahlenschutz, Nr. BMU-2002-599

Ein intelligenter, vollautomatischer Mechanismus zur Molekülreinigung mit präparativer Dünnschichtchromatographie

Übersicht möglicher Finanzierungsquellen für ein nachhaltiges Chemikalien- und Abfallmanagement

Die Studie wurde vom Umweltbundesamt im Namen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) in Auftrag gegeben. Ziel der Studie ist es, Organisationen zu identifizieren und zu beschreiben, die wirtschaftlich aufstrebenden und Entwicklungsländern finanzielle Unterstützung bieten können, um ihre Herausforderungen beim nachhaltigen Chemikalien- und Abfallmanagement bewältigen zu können. Die in dieser Studie erarbeitete Übersicht über 47 solcher Organisationen bietet ein relativ vollständiges Bild darüber, welche Organisationen Länder bei designierten Aktivitäten unterstützen. Herausgearbeitet wurden die förderungsfähigen Themenfelder, Länder und Regionen, mögliche Förderungsempfänger und in welcher Form die Förderung bereitgestellt wird. Andere Aspekte sind weniger umfassend beschrieben. Insgesamt erscheint es sinnvoll, in einem Folgeprojekt die Methodik zu überarbeiten, weitere Förderquellen ausfindig zu machen sowie qualitative bessere Informationen zu den jeweiligen Förderquellen zu beschaffen.

Wissenschaftliche Grundlagen zum Nachweis der Langzeitsicherheit von Endlagern (WiGru 8)

H2020-EU.3.5. - Societal Challenges - Climate action, Environment, Resource Efficiency and Raw Materials - (H2020-EU.3.5. - Gesellschaftliche Herausforderungen - Klimaschutz, Umwelt, Ressourceneffizienz und Rohstoffe), Reuse of Olive Mill Wastewater for producing new antioxidant tanning chemicals (TANNOW)

Fachliche Beratung im Vorfeld des Inkrafttretens der Minamata-Konvention über Quecksilber sowie bei deren anschließender Umsetzung in EU- und nationales Recht

Die 2013 gezeichnete MC soll spätestens Anfang 2017 von EU und den Mitgliedstaaten ratifiziert und umgesetzt werden. Obwohl das Inverkehrbringen und die Verwendung des Schwermetalls Quecksilber in D und in der EU bereits strengen Regelungen unterliegen, besteht z.T. noch rechtlicher Anpassungsbedarf. Gleichzeitig müssen Deutschland und die EU Strategien verfolgen, damit auch nach Inkrafttreten der Konvention noch zulässige Anwendungen schrittweise verboten werden. Ziel ist, dass Quecksilber - besonders in Ländern, in denen weniger strenge Regelungen zum Umgang mit dem Stoff bestehen - nicht mehr freigesetzt wird und auf verschiedenen Wegen auch wieder nach DE und in andere EU-Länder gelangt und so Umwelt und Gesundheit belastet. Zielstellung/Methodik: Die Implementierung der MC in EU- und nationales Recht erfordert eine Bewertung regulatorischer und nicht-regulatorischer Maßnahmen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit, technischen Effizienz und ökonomischen Machbarkeit. Wichtige Fragen sind: Verwendung, nutzungsbezogene Emissionen, Handel mit Quecksilber, Entwicklung von alternativen, quecksilberfreien Produktionsverfahren sowie Entsorgung und Vermeidung bzw. Behandlung quecksilberhaltiger Abfälle. Parallel dazu werden auf internationaler Ebene vorwiegend technische Maßnahmen beraten, die zur Erreichung der mit der Konvention angestrebten Ziele beitragen. Darüber hinaus wird auch die Fortentwicklung der Konvention angestrebt. Ferner zu prüfen und zu entwickeln sind partnerschaftliche Ansätze mit wissenschaftlichen Einrichtungen und der Industrie zur begleitenden Unterstützung von Verhandlungsprozessen sowie Kooperationsprogramme mit anderen Ländern zur Umsetzung des Abkommens, sowie die Konsequenzen für Entwicklungs- und Schwellenländer zu analysieren. Es geht darum, erreichte nationale Standards z.B. bei Industrieanlagen und Erzeugnissen auf der internationalen Ebene zu verankern.

Phosphatrückgewinnung aus Klärschlamm, Phase 3: Pilot scale microbial electrolysis cell stack for waste water refining into: recycling fertilizer, chemical base, and phosphate free sewage sludge

Die vergangenen zwei Projekt-Phasen haben gezeigt, dass die Mikrobielle Elektrolyse Zelle (MEC; d.h. Elektrolyse-Durchflussreaktor nach dem Prinzip der mikrobiellen Brennstoffzelle) im Kleinmassstab von 3l bzw. 12 l funktioniert. Bei diesem Prozess entstehen aus ausgefaultem Klärschlamm Phosphat, P-freier Schlamm, Lauge und Wasserstoff. Phosphat wird in Form von Struvit zurückgewonnen. Dieses ist zehnmal reiner als gesetzlich vorgeschrieben. Ziel der jetzigen Phase ist die Verbesserung und das up-scaling der MEC bis zur transportierbaren Pilotanlage. Drei solche Pilotanlagen sollen im Praxisbetrieb auf den ARAs Sion, Martigny und Worblental mit unterschiedlich zusammengesetzten Abwässern getestet werden. Für die spätere kommerzielle Anlage sollen mehrere Zellen in einem Modul zusammengehängt und automatisiert werden. Die Module können auf den ARA's in bestehende Becken gehängt werden, vorausgesetzt dass dort die für die Mikroorganismen benötigten anoxischen Bedingungen herrschen. Das Projekt wurde aufgrund des Beitragsgesuchs vom 22.05.2015 (Beilage 1) an der Sitzung der Koko UT vom 18.06.2015 (Entscheid: Beilage 2) genehmigt. Projektziele: Eine Pilot-MEC mit einer Grösse von 240 l Anode bzw. 10 l/h Durchlaufleistung (semikontinuierlich) ist im Betrieb auf drei ARA's getestet. Für die Rückgewinnung des Phosphors und die Produktion der dafür benötigten Lauge sind die optimalen Prozessbedingungen im Labor ermittelt und die Eignung des Struvits als Dünger überprüft. Ebenso ist gemessen, wieviel Wasserstoff als Nebenprodukt entsteht.

Introduction of an Environmentally Sound Heat Treatment for the Emission of the Cauterization Process of Large Steel Plates

The aim of the project is to replace the traditional cauterization surface treatment of steel press plates used up to now. The complete heat treatment is to be carried out within an inert gas atmosphere in order to eliminate waste and sewage and to spare transport resources. The set-up of the new clean heat treatment equipment especially considers economical and ecological aspects. C.A. Picard, a middle-size company located in Remscheid Germany, processes large quantities (50 tons per month) of raw steel sheets for the production of industrial press plates. The process includes hardening and tempering of the sheets. Up to now this heat treatment takes place in exposure to normal atmosphere, that is to say: under the influence of oxygen. This process brings about the formation of a scale layer on the steel surface which has to be removed through cauterization with sulphuric and fluoric acids and water for the rinsing process. All of this generates large quantities of chemical waste that has to be disposed of properly. The cauterization process can be avoided by introduced a new clean technology, namely the treatment under the influence of an inert gas atmosphere. The technological feasibility of the project is given. However, due to the large sizes of the steel sheets (1800 mm multiply by 5500 mm multiply by 2,5 mm), it takes special efforts to construct the equipment in such a way that the quality of the produced press plates remains intact. By avoiding cauterization, this new technology does not only contribute to unburden the environment and to stop the generation of chemical waste water, but it also considerably saves energy. The omission of the troublesome steel transport to the off-premises cauterization treatment and the optimal use of energy within the new installation through heat recycling additionally reduce the carbon dioxide emission. Especially in the region around Remscheid with its innumerable small and middle-size companies (an enormous production of saws and saw blades), the introduction of a new clean technology deserves exemplary status, worth being sponsored as a demonstration project.

Umweltgerechte Gestaltung von Chemiepraktika

Im Sinne des Verursacherprinzips kuemmern sich Chemiestudenten um die fachgerechte Entsorgung ihrer Versuchsreste und werden dadurch mit Grundprinzipien des Umweltschutzes vertraut. Weitere integrale Bestandteile der praktischen Ausbildung sind Gesichtspunkte der Toxikologie sowie der Qualitaetskontrolle hergestellter Praeparate.

Katalyse fuer die Verringerung von chemischem Abfall

Das Projekt hatte die Untersuchung der Stickoxid-Reduktion mit Kohlenoxid unter Modellbedingungen zum Gegenstand. Beide Gase, NO und CO, sind Schadstoffe, die bei der Verbrennung von Kraftstoffen in Automobilen anfallen. Im guenstigsten Fall entstehen nur unschaedliche Produkte, CO2 und N2. Ziel war es, den geometrischen und elektronischen Einfluss von Rh-Oberflaechen auf das Reaktionsgeschehen zu untersuchen. Messungen an einer einkristallinen Rh(110)-Oberflaeche haben zu kinetischen Oszillationen bei etwa 900 K und Mischungsverhaeltnissen von CO/NO = 10 gefuehrt. Unter diesen Bedingungen veraendert sich die CO2-Bildungsrate periodisch mit Periodendauern von etwa 200 s. Sauerstoff, der sich waehrend der Reaktion an der Oberflaeche abscheiden kann, zeigt das gleiche Verhalten, allerdings in gegenlaeufiger Weise zum CO2: einer hohen Sauerstoffkonzentration auf der Oberflaeche steht eine niedrige CO2-Bildungsrate gegenueber und umgekehrt. Aehnliche Messungen werden zukuenftig fuer die CO-Oxidation durchgefuehrt.

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