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Verfahren zur Reinigung von Abwaessern aus Textilen Produktionsstaetten, Insbesondere von Farbstoffen und Oberflaechenaktiven Verbindungen

Zielsetzung: Beseitigung von Biologisch nicht Abbaubaren Schadstoffen aus Abwaessern, Insbesondere Tensiden, Faerbebeschleunigern (carrier), Farbstoffe, Schlichtemittel, Fette, Oele. Loesungsweg: Adsorption an Besonders Gearteten, Regenerierbaren traegern. Analytik: Extraktion, Elektrophorese, Chromatographie, Polargraphie, Photometrie, csb, bsb.

Photolyse und Photooxidation halogenierter und aromatischer Kohlenwasserstoffe in der waessrigen Phase unter Anwendung der heterogenen Katalyse

Der Wirkungsgrad und die katalytische Beeinflussung des elektro-chemischen Abbaus von Gift- und Schmutzstoffen in Wasser

Ausbeute-Bestimmung bei der Abwasser-(Abluft)-Reinigung und Trinkwassersterilisation durch anodische Oxidation.

Untersuchung der Wasserverunreinigungen

Ziel des Vorhabens ist die Aufklaerung der chemischen Vorgaenge in der aquatischen Umwelt (Boden, Binnengewaesser, technologische Reinigungsprozesse). Gegenwaertige Schwerpunkte der Arbeiten sind dabei die Untersuchung der Stoffumsaetze bei der Grundwasserbildung, insbesondere die Aufnahme von Haerte und Nitrat, sowie des Verhaltens der Reststoffe biologisch behandelter Abwaesser, etwa bei der Mobilisierung von Schwermetallen im Sediment. Es werden dazu Messverfahren, vor allem fuer organische Wasserinhaltsstoffe, entwickelt und eingesetzt. Die Stoffumsaetze werden mit Hilfe mathematischer Modelle beschrieben.

Entwicklung eines Kombinationsverfahrens zur chemisch-biologischen Behandlung cyanidbelasteter Abwaesser

Teilprojekt 3.1: Gewinnung strategischer Metalle aus Wässern und Aufschlusslösungen, Teilprojekt 3.3: Konzipierung und Bau von Versuchsstationen zur Sensortestung und Versuchsanlagen zur Metallabtrennung

Teilprojekt 2, Teilprojekt 1

Das übergeordnete Ziel des Verbundvorhabens ist die Entwicklung eines Verfahrens zur integrativen Bewertung von Aufbereitungstechniken zur indirekten Abwasserwiederverwendung, wobei der regionale Wasserkreislauf vom Abwasser über die aquatische Umwelt bis hin zum Trinkwasser betrachtet wird. Das Bewertungsverfahren berücksichtigt potenzielle Risiken für Mensch und Umwelt aufgrund chemischer aber auch mikrobieller Kontaminationen sowie die (Kosten-) Effizienz der technischen Lösungen. Neben der Projektkoordinierung werden durch die BfG neuartige Schadstoffe im urbanen Wasserkreislauf betrachtet und identifiziert. Hierbei werden die Schwerpunkte sowohl auf Indikatorsubstanzen und deren Transformationsprodukten als auch auf 'Non-Target'-Verfahren liegen. Beide dienen zur Bewertung der Leistungsfähigkeit der ausgewählten Reinigungs- und Aufbereitungsverfahren, die bei der indirekten Abwasserwiederverwendung eingesetzt werden. Die BfG ist verantwortlich für die Koordinierung und das Management des Verbundprojektes mit 7 Partnern aus vier europäischen Ländern. Hierzu zählen u.a. die Durchführung von Projekttreffen des gesamten Forschungsverbundes, die Abstimmung zwischen den Arbeitspaketen, die Überprüfung der Einhaltung gemeinsamer Projektziele sowie die Koordinierung der fachlichen Berichterstattung. Zur Bewertung von Reinigungs- und Aufbereitungsverfahren, die bei der indirekten Abwasserwiederverwendung eingesetzt werden, entwickelt die BfG für unterschiedliche wässrige Matrizes sowohl sog. Non-Target-Verfahren basierend auf Messungen mittels hochauflösender Massenspektrometrie als auch empfindliche analytische Multimethoden zum Nachweis von Indikatorsubstanzen und deren Transformationsprodukten. In Laborstudien für biologische Prozesse und Ozonung klärt die BfG für ausgewählte organische Schadstoffe deren Abbauwege auf. Diese Erkenntnisse werden dann auf Studien im Pilot- und Vollmaßstab übertragen, um die dortigen Massenbilanzen zu schließen.

Entwicklung eines Ueberwachungssystems von fluechtigen organischen Schadstoffen in kommunalen Entwaesserungsleitungen mit Hilfe der Bestimmung der Kanalgaskonzentration

Zur Untersuchung des Verhaltens fluechtiger organischer Substanzen in kommunalen Kanalsystemen wurden Beprobungen im Kanalsystem der Stadt Bayreuth (73000 Einwohner) durchgefuehrt. Es wurden Versuche im Labor sowie Beprobungen im realen Kanal vorgenommen. Beobachtet wurde das Verhalten von leichtfluechtigen chlorierten Kohlenwasserstoffen (LCKW) als Modellsubstanz fuer VOC (volatile organic compounds) im Kanalsystem. Nachgewiesen wurden im Kanalsystem der Stadt Bayreuth Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Tri- und Tetrachlorethen sowie vereinzelt BTEX (Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Xylol). Wiederholte Beprobungen wurden an 3 Abschnitten des Bayreuther Kanalsystems durchgefuehrt. Stoffkonzentrationen in Gas- und Wasserphase im Kanal wurden in Stichproben bestimmt, d.h. es wurden bekannte Kanalgasmengen ueber Adsorber (Adsorbermaterial Tenax TA) geleitet sowie Abwasserproben genommen. Von den Adsorbern wurden die retenierten fluechtigen Substanzen im Labor mittels Loesungsmitteln desorbiert, die Wasserproben wurden fluessig-fluessig extrahiert. Die Analyse der LCKW erfolgte mittels GC-ECD. Die Auswertung dieser zeitdiskreten Beprobungen zeigte, dass in den beprobten Kanalabschnitten im Kanalgas geltende MAK-Werte und im Abwasser die Richtwerte fuer Indirekteinleiter (E LHKW nach ATV A115) im allgemeinen nicht ueberschritten wurden. Es wurde weiterhin gezeigt, dass Ergebnisse der zeitdiskreten Beprobung der Kanalgasphase fuer das System nicht repraesentativ sind. Die Gruende liegen in einem i.a. unbekannten Einleiterverhalten und einer verzoegerten Reaktion der Gasphase auf Stoffeinleitungen in das Abwasser. Zur Lokalisierung von Einleitungen fluechtiger Substanzen wurden sogenannte 'Passivsammler' entwickelt - Absorberkartuschen, die waehrend eines Zeitraumes von 3 bis 14 Tagen in den Kanaleinstiegsschaechten aufgehaengt werden und ueber diesen Zeitraum integrierend in der Gasphase auftretende Substanzen zurueckhalten. Es konnte gezeigt werden, dass die Passivbeprobung zur Lokalisierung von Einleitungen gut geeignet ist. An 2 der 3 Probenahmestrecken konnte der Ort einer LCKW-Einleitung lokalisiert werden. Bei der 3. Probenahemstrecke fanden keine LCKW-Einleitungen statt. Es wurde ausserdem gezeigt, dass die Passivsammlermethode eine reproduzierbare, jedoch rein qualitative Methode ist.

EXIST-Gründerstipendium: Abwasserreinigung durch Plasma-/Ozonverfahren

Das Unternehmen gründet sich zu dem Zweck ein neuartiges, innovatives und im Zuge der Gründung patentiertes Verfahren der chemischen Abwasserreinigung national wie international zu vertreiben. Das Wasser-Plasma Reinigungsverfahren ist eine Verfahrenstechnik zur Wasser/Abwasserbehandlung. Es wird Abwasser durch eine Kombination von auf der Wasseroberfläche produzierten Plasma, sowie dem dabei entstehenden Ozon, gereinigt. Das Gerät zielt insbes. auf die Ablösung der heute üblichen Ozonisatoren (Ozongeneratoren) ab. Die WP-Technik bietet eine wesentlich höhere Effektivität u Effizienz als übliche Ozonisatoren und bietet somit eine technisch u wirtschaftlich bedeutende Neuerung. Der Kundennutzen ist eine erhebliche Einsparung von Energie u Ressourcen bei gleichzeitig besserer Reinigungs-Leistung. Durch Anpassung der Größe (der Wasser-Durchflussmenge) der Geräte, können sowohl industrielle Abwässer (z.B. aus Holzfabriken, Krankenhäusern), als auch z.B. Schwimmbäder gereinigt werden. Die Geräte sollen in Lizenzvergabe gebaut und von uns vertrieben werden. Da es bereits eine Patentanmeldung gibt sowie potentielle Investoren und Lizenznehmer wird das erste Ziel bei Bewilligung die Gründung einer GmbH sein.

Fällung von Phosphorverbindungen aus Abwasser unter Einsatz von Magnesium (aus Nanofiltrationsverfahren aus Meerwasser): Optimierung der Struvitfällung in Abwasser der Hamburger Stadtentwässerung (Deutsch-Israelische Wassertechnologie-Kooperation)

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