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Der Einfluss von CO₂- und Energiepreisen auf Energieverbräuche in der Industrie

Die Studie soll den Beitrag von CO2- und Energiepreisen zum Klimaschutz in der Industrie ermitteln. Dazu wird ein gesamtwirtschaftliche Modell (PANTA RHEI) verwendet, das Energieverbrauch und Emissionen verschiedener Industriesektoren im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklung abbildet. In PANTA RHEI werden verschiedene Szenarien modelliert.Bei mittleren Elastizitäten reicht eine Emissionsminderung von 20 Mt CO2 nicht aus, um das Sektorziel für die Industrie zu erreichen. Die Stellschrauben jenseits der CO2-Preise, insbesondere die staatlichen Komponenten der Strom- und Gaspreise für die Industrie, tragen nur begrenzt zur CO2-Minderung bei.Die begrenzten Effekte lassen sich mit den bestehenden, starken Pfadabhängigkeiten im Industriesektor erklären. Politische Maßnahmen und Investitionen in erste Anlagen können diese Hürden überwinden.

Product Environmental Footprint – Weiterentwicklung und Anwendung

Das Forschungsvorhaben begleitete die nach Abschluss der Product Environmental Footprint (PEF)-Pilotphase startende PEF-Transitionsphase. Der Fokus der Arbeiten lag auf der methodischen und politischen Weiterentwicklung der Product Environmental Footprint Category Rules (PEFCRs) und der PEF-Methode auf europäischer Ebene. Außerdem wurde ein methodischer Vergleich des PEFs mit der 1999 vom UBA veröffentlichten Methode zur Bewertung (Priorisierung) in Ökobilanzen sowie weiteren hierzu beim UBA durchgeführten Arbeiten realisiert. Letztlich wurden Möglichkeiten der produktpolitischen Implementierung des PEFs diskutiert, vor allem hinsichtlich des Zusammenwirkens mit bestehenden Politikstrategien.

Lessons learned from the Kyoto mechanisms for the Article 6.4 mechanism

Dieser Bericht fasst die wichtigsten Erkenntnisse aus den projektbasierten Mechanismen des Kyoto-Protokolls zusammen, dem Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI), und leitet daraus Empfehlungen für den neuen Mechanismus nach Artikel 6.4 des Pariser Übereinkommens ab. Der Bericht gibt zunächst einen Überblick über die Ausgabe und Verwendung von Emissionsgutschriften im Rahmen dieser Mechanismen. Anschließend analysieren wir, welche Elemente der bestehenden Mechanismen auf den Artikel 6.4 Mechanismus übertragen werden könnten. Einige Regelungen aus dem CDM können mit nur geringfügigen Anpassungen übernommen werden, da sie das Ergebnis eines langen Optimierungsprozesses sind. Dazu gehören die Regeln und Vorschriften für den Projektzyklus, die Akkreditierung von Prüfern, die Validierung und Verifizierung, die Bestimmungen zur Transparenz und Governance. In anderen Bereichen sollten die Regelungen von Artikel 6.4 im Vergleich zum CDM und zur JI erweitert werden, vor allem im Bereich der Zusätzlichkeit, der Quantifizierung der Emissionsreduktionen, der Nicht-Dauerhaftigkeit sowie den Regelungen zu sozialen und ökologischen Schutzmaßnahmen. Auf der Grundlage der Erfahrungen mit CDM und JI empfehlen wir, dass primär die Minderungsmaßnahmen im Rahmen des Artikel 6.4 Mechanismus durchgeführt werden sollen, die hohe Hürden bei der Implementierung haben. Weiterhin sollten sie die Ambitionen des Gastlandes steigern, eine hohe Wahrscheinlichkeit der Zusätzlichkeit aufweisen, Zusatznutzen für andere Ziele der nachhaltigen Entwicklung erzeugen, und es sollte sichergestellt werden, dass die Emissionsreduktionen auf die Maßnahme zurückgeführt werden können. Quelle: Forschungsbericht

Report on typical GHG emission values for the cultivation of agricultural raw materials for NUTS 2 regions or a more disaggregated level in Germany according to RED II

This report explains the calculation of the updated typical greenhouse gas emission values for the cultivation of agricultural raw materials for NUTS 2 regions in Germany and presents the results. The calculations for eleven energy crops are based on updated input variables consisting of standardized factors and comprehensive data sources such as yields, fertilizer consumption and diesel consumption. Particular attention was paid to emissions of nitrous oxide and nitrogen fertilizer. The values are differentiated for mineral and organic soils. Compared to the first report from 2010, the current values are generally significantly lower but vary to larger extend between NUTS 2 regions.

Analysis of ten selected crediting methodologies for climate-friendly soil management

This report is an Annex to the report „Funding climate-friendly soil management: Appropriate policy instruments and limits of market-based approaches“ which constitutes the final report of the research project “Nature-based solutions for climate protection: market-based instruments to support climate-friendly soil management” (FKZ 3721 42 502 0). It presents the detailed assessment of ten crediting methodologies on climate-friendly soil management measures which the final report builds upon. The rules and methodologies of ten selected crediting methodologies are assessed against a set of guiding questions/indicators. A synthesis of the analysis is included in the final report of the project.

Deutsche Szenarien zur Treibhausgasneutralität im Vergleich

Treibhausgasneutralitätsszenarien stoßen teilweise in Neuland hinsichtlich Bilanzierungsfragen von Kohlenstoffsenken und -nutzung vor und ziehen unterschiedliche, meist unsystematische Lösungen heran.Die vorliegende Studie stellt die zentralen Ergebnisse eines Szenarienvergleichs verschiedener deutscher Treibhausgasneutralitätsszenarien vor, der einen einheitlichen Ansatz verwendet. Es wird zwischen erzeugten Treibhausgasen, Brutto- und Netto-Emissionen unterschieden. Neben dem LULUCF-Sektor werden verschiedene technische Senken betrachtet. Kohlenstoffabscheidungen zur Nutzung werden bezüglich der Bindungsdauer unterschieden.Die Annahmen und zugrundliegenden Daten wurden separat veröffentlicht.

Technisches Hintergrundpapier zur Szenarienanalyse

Das Hintergrundpapier begleitet das parallel veröffentlichte Analysepapier „Deutsche Szenarien zur Treibhausgasneutralität im Vergleich“ (Gores et al. 2025). Es erläutert im Detail die Annahmen zur Bilanzierungsmethodik, die für einen Szenarienvergleich verschiedener deutscher Treibhausgasneutralitätsszenarien verwendet wurden. Es wird zwischen erzeugten Treibhausgasen, Brutto- und Netto-Emissionen unterschieden. Neben dem LULUCF-Sektor werden verschiedene technische Senken betrachtet. Kohlenstoffabscheidungen zur Nutzung werden bezüglich der Bindungsdauer unterschieden.

Umweltbewusstseinsstudie 2024

Der wissenschaftliche Bericht zur Umweltbewusstseinsstudie 2024 umfasst vertiefende Analysen der Hauptbefragung, welche im Herbst 2024 mit rund 2.500 Personen durchgeführt wurde. Zudem werden Segmentierungsanalysen zur Einteilung der Stichprobe in soziale Milieus sowie Umwelttypen vorgestellt und es wird auf die Ergebnisse ergänzender qualitativer und quantitativer Erhebungen eingegangen, unter anderem zum Thema Klimaanpassung.Die Analysen zum Schwerpunktthema „Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität“ zeigen Unterschiede in Abhängigkeit vom Geschlecht und anderer sozialer Merkmale der Befragten auf. So berichteten weibliche Personen sowie Menschen mit niedrigem Einkommen und niedriger formaler Bildung häufiger, dass sie sich beispielsweise von Hitzeperioden stärker belastet fühlen.Als zentrale Ergebnistrends werden das sinkende Umweltbewusstsein in der Bevölkerung sowie die soziale Gerechtigkeit beim Umwelt- und Klimaschutz diskutiert. Abschließend werden Empfehlungen für die Umweltpolitik und -kommunikation sowie für zukünftige Forschung abgeleitet.

Kommunalbefragung Klimaanpassung 2023

Der vorliegende wissenschaftliche Bericht stellt die Ergebnisse der repräsentativen „Kommunal­befragung Klimaanpassung 2023“ dar und gibt ein umfassendes und differenziertes Bild des aktuellen Standes und Fortschritts der kommunalen Klimaanpassung in Deutschland. Damit bietet er auch einen wichtigen Interpretations- und Orientierungsrahmen, etwa für politische Entscheidungstragende in Bund, Ländern und Kommunen. Vor dem Hintergrund des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes (KAnG) zeigen die Befragungsergebnisse, dass sich viele Kommunen bereits auf den Weg gemacht haben, um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Er zeigt aber auch, welche zahlreichen Herausforderungen noch überwunden werden müssen.

Supply and demand in the ETS 2

The study looks at the functioning of the new emission trading system for road transport, buildings, and small installations (ETS 2) in the EU. It explains the rules governing the supply of allowances including the functioning of the market stability reserve (MSR) and the price containment mechanisms. Furthermore, it assesses the balance of supply and demand as well as auctioning revenues under different assumptions for the development of CO2 emissions and CO2 price. Finally, the interaction between the ETS 2 and national targets under the Effort Sharing Regulation (ESR) and the relationship with the German national ETS is assessed and an outlook for the period until 2040 is provided.

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