Other language confidence: 0.5165288595376643
Der interoperable INSPIRE-Downloaddienst (WFS) Species Distribution gibt einen Überblick über die Verteilung der Arten (Flora und Fauna) im Land Brandenburg. Entsprechend der EU-Richtlinie INSPIRE liegt der Datensatz als Grid auf Basis der flächentreuen Lambert Azimutal-Projektion (ETRS89-LAEA-Raster) mit einer Rasterweite von 10 km vor. Zu den Artendaten zählen bzgl. der Fauna Amphibien, Reptilien, Insekten (Käfer, Libellen, Schmetterlinge), Säugetiere, Vögel und sonstige Weichtiere bzw. Mollusken. Hinsichtlich der Artengruppen der Flora sind Informationen zu Moose und Gefäßpflanzen gemäß FFH-Anhänge und BNatschG enthalten. Gemäß der INSPIRE-Datenspezifikation Species Distribution (D2.8.III.19_v3.0) liegen die Inhalte INSPIRE-konform vor. Der WFS beinhaltet die FeatureTypes SpeciesDistributionDataset und SpeciesDistributionUnit. Der WebFeatureService (WFS) wird in den Versionen 1.1.0 und 2.0.0 bereitgestellt.
Zielsetzung: In Ermangelung an wirksamen, umweltfreundlichen, zugelassenen chemischen Insektiziden, soll eine ganzheitliche, direkte Bekämpfung bzw. der Populationskontrolle sowohl der Rüsselkäferlarven als auch der adulten Käfer mit dem biologischen Wirkstoff M. brunneum (GranMetTM)-Pilzgerste bzw. wasserdispergierbarem Sporenprodukt (beide Produkte von der Firma Agrifutur s.r.l.) ausgetestet werden. Mit einem mehrjährigen Monitoring soll abgesichert werden, dass die Bothynoderes - Population in den Behandlungsflächen unter der wirtschaftlichen Schadschwelle gehalten werden kann. Es soll besonders auch das Hauptaugenmerk auf i) die Austestung von neuen Pilz-Dipersionsformulierungen gerichtet sein, welche im Projekt INBIOSOIL (FP7-ENV-2011-3.1.9.-1; No. 282767) und DIACONT (BMLFUW 101111) entwickelt wurden; ii) zusätzlich sollen die Versuche zur Präventionswirkung des entomopathogenen Pilzes BIPESCO 5, formuliert auf steriler Gerste, fortgeführt und ausgedehnt werden. Dazu sollen stark befallene Zuckerrübenfelder mit dem Produkt GranMetTM behandelt werden und iii) soll auf Grundlage von Sprühversuchen mit dem entomopathogenen Pilz M. brunneum (BIPESCO 5) die oberirdische Käferbehandlung auf Praxistauglichkeit entwickelt werden (Laboraustestungen und in-situ Feldapplikationen - Applikation mit Sattelspritzgerät; Persistenzuntersuchung von Metarhizium auf Blattoberfläche zur Bestimmung optimaler Applikationszeitpunkte bzw. -Häufigkeit). Sollte sich erhärten, dass M. brunneum tatsächlich Populationsregulierend auf den Rübenderbrüssler wirkt, sollte es keine Schwierigkeit sein, auf Grundlage der EU-Verordnung (1107/2009), in naher Zukunft ein registriertes Metarhizium-Präparat auf den Markt zu bringen. Mit einem mehrjährigen Monitoring soll nun bestätigt werden, dass sich in den Behandlungsflächen die Derbrüsselkäfer-Population unter der wirtschaftlichen Schadschwelle gehalten werden kann. Einsatz von Metarhizium spp. auf Blattoberflächen: Bekanntlich kann Metarhizium, primär ein typischer Bodenpilz, auch auf Blattoberflächen und bei pflanzensaugenden Insekten als indigenes Pathogen nachgewiesen werden. Seit wenigen Jahren werden bereits Metarhizium Dispersionsformulierungen gegen Blattschädlinge (z.B. Spittlebugs, Termiten, Blattläuse, Thrips) mittels Sprühapplikation auf Kulturpflanzen geprüft bzw. angewendet (VEGA et al. 2009, STRASSER et al. 2017, MWEKE et al, 2018). Es besteht großes Interesse an der Verbesserung der Formulierungs- und Anwendungstechnologien in der Blattspritzanwendung (BUTT 2002). So wird beispielsweise der Einsatz von Additiven wie Haftmittel in Sporensuspensionen für die Sprühanwendung empfohlen, um hohe Sporenkonzentrationen auf Blattoberflächen und damit eine gute Persistenz auf den Pflanzen zu gewährleisten (INGLIS et al. 2001). Notwendige Informationen bezüglich Umwelt- und Blattpersistenz von M.spp. sollen erarbeitet werden und sind somit auch Gegenstand unserer Untersuchungen.
Beschreibung und Ziele: Das Projekt wird einen wichtigen Beitrag zum Erhalt saproxylische Käfer leisten. Diese sind ein ökologisch bedeutender, jedoch gefährdeter Bestandteil der Biodiversität und für die Erfüllung der Ökosystemleistungen und -funktionen des Waldes von großer Wichtigkeit. Bei der Umsetzung werden die neuesten wissenschaftlich fundierten Ansätze und Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität in gesetzlich geschützten und privat bewirtschafteten Gebieten angewandt. Zur Erreichung dieses Ziels wird eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit beitragen, die aus einer Reihe von Aktivitäten besteht. Diese Aktivitäten können thematisch in drei Gruppen unterteilt werden. Es werden Informationen über das Vorkommen und die Ansprüche von fünf Schirmarten von Käfern sowie die Reaktion der gesamten Käfergemeinschaft auf verschiedene in den vergangenen Jahren durchgeführte Eingriffe erfasst und ausgewertet. Das Projekt wird das Wissen über die Anforderungen gefährdeter Arten erweitern, die langfristigen Auswirkungen verschiedener Waldbewirtschaftungsansätze auf saproxylische Käfer bewerten und dazu beitragen, die Pflege auf alte Bäume zu konzentrieren. Diese sind wichtige Träger des biologischen Erbes und des kulturellen Gedächtnisses der Landschaft. Die grüne Infrastruktur wird durch aktive Maßnahmen gefördert, die die Kontinuität der für alte Bäume typischen Mikrohabitate gewährleisten und somit die Populationen gefährdeter Käferarten stärken. Die Reihe geplanter Maßnahmen im Gelände dient der Schaffung neuer Lebensräume, der Verbesserung des Zustands bestehender Lebensräume und der Beschleunigung der natürlichen Prozesse ihrer Entstehung. Dies wird sich sowohl unmittelbar als auch in den kommenden Jahren positiv auf die Biodiversität auswirken. Es erfolgt eine Einbeziehung relevanter Zielgruppen (private Waldbesitzer, Naturschutzbehörden und die Öffentlichkeit) sowie eine Verbreitung der Ergebnisse. Die aus der Feldforschung gewonnenen Informationen fließen in ein grenzüberschreitendes, koordiniertes Schutzkonzept für bedeutende Käferarten sowie in den Aufbau einer grünen Infrastruktur zur Erhaltung und Verbreitung dieser Arten in der Landschaft ein. An diesem Konzept sind alle relevanten Akteure beteiligt.
In diesem Projekt werden Laufkäfer als mensch-unabhängiges biologisches Proxy genutzt, um die Landschaftsgeschichte der Bale Mountains zu rekonstruieren. Im Einzelnen werden i) eine räumlich explizite Rekonstruktion der letztglazialen Temperaturdepression abgeleitet, ii) das derzeitige potentielle Vorkommen von Wäldern in den Bale Mountains aufgezeigt, und iii) die Tabula Rasa Hypothese für die Bale Mountains und das Sanetti Plateau getestet. Für diese Ziele wird eine umfängliche Inventarisierung und Beprobung ausgewählter Laufkäfergruppen vorgenommen und diese phylogeographisch, phylogenetisch und biogeographisch analysiert. Zusätzlich werden subfossile Laufkäfer aus dem Teilprojekt P2 analysiert. Das Projekt trägt entscheidend zu einem Verständnis der Paläoumwelt im letztglazialen Maximum der Afrikanischen Hochländer bei.
The BMDV network of experts commissioned a comprehensive terrestrial biodiversity assessment of the Hamburg harbor area, enlisting local experts to conduct the surveys. This research focused on evaluating the harbor's ecological significance for both indigenous and non-native species. Surveys were conducted between 2018 and 2021. The study employed standardized methodologies for floristic mapping and habitat classification, ensuring consistency with established protocols of the Free and Hanseatic City of Hamburg and the Federal Waterways Administration (BfG). For this study, habitat type data from previous survey (1983, 2005) could be mobilised, digitised and included in analysis. Floristic mapping adhered to the city state's survey methods and metadata standards, which allowed comparisons with available data from 1975 onwards. Methodological details pertaining to the collection of zoological data are available in the accompanying publication and followed established standards for each taxonomic group (Coleoptera, Aculeata, Formicidae, Araneae, Opiliones, Culicidae). Im Rahmen des BMDV-Expertennetzwerks wurde im Auftrag der Bundesanstalt für Gewässerkunde die Bedeutung des Hamburger Hafengebiets für die terrestrische biologische Vielfalt und nicht-einheimische Lebewesen untersucht. Der Datensatz der floristischen Kartierung entspricht in Erhebungsmethode und Metadaten der floristischen Kartierung der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Daten zu Biotopen und Vegetation entsprechen dem Hamburger Biotoptypenkatalog und liegen zusätzlich gemäß dem bundesweit angewandten Biotoptypenkatalog der Bundeswasserstraßenverwaltung vor. Im Projekt wurden zudem historische Daten zu Flora und Biotoptypen mobilisiert, digitalisiert und ausgwertet. Die Methoden zur Erhebung der zoologischen Datensätze sind der zugehörigen Publikation (Erpenbach A., Flues S., und Sundermeier, A. (2024): Biodiversität im Hamburger Hafen – Untersuchungen zur Rolle des Hamburger Hafens für die Biologische Vielfalt. Schlussbericht des Projekts Rolle des Hamburger Hafens für die Biodiversität des Schwerpunktthemas Biodiversität und Lebensraumvernetzung (SPT-201) im Themenfeld 2 des BMDV-Expertennetzwerks. Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz.) zu entnehmen.
WMS-Dienst von Habitaten der Arten nach Anhang II der RL 92/43/EWG in den SAC gemäß sächsischem Kartier- und Bewertungsschlüssel. Entspricht dem Stand der Managementplanung (2003 - 2015). Die Daten werden im Informationssystem Sächsische NATURA 2000-Datenbank (IS SaND) gepflegt. Aufgrund des Erfassungsmaßstabs sind die Daten nicht für Analysen in Maßstäben größer 1:10.000 geeignet.
The BMDV network of experts commissioned a comprehensive terrestrial biodiversity assessment of the Hamburg harbor area, enlisting local experts to conduct the surveys. This research focused on evaluating the harbor's ecological significance for both indigenous and non-native species. Surveys were conducted between 2018 and 2021. The study employed standardized methodologies for floristic mapping and habitat classification, ensuring consistency with established protocols of the Free and Hanseatic City of Hamburg and the Federal Institute of Hydrology (BfG). For this study, habitat type data from previous surveys (1983, 2005) could be mobilized, digitized and included in the analysis. Floristic mapping adhered to the city state's survey methods and metadata standards, which allowed comparisons with available data from 1975 onwards. Methodological details pertaining to the collection of zoological data are available in the accompanying publication and followed established standards for each taxonomic group (Coleoptera, Aculeata, Formicidae, Araneae, Opiliones, Culicidae). The data here contains 11008 faunistic records for the respective survey sites, recorded 2020-2021. Coordinates were recorded as centroids in ETRS89 / UTM zone 32N (EPSG 25832) and are stored in WGS84 (EPSG 4326, decimal degrees)
<p> So gelingt die Ernte in Ihrem Obstgarten <ul> <li>Wählen Sie widerstandsfähige Sorten und vielfältige Arten.</li> <li>Achten Sie auf einen passenden Standort, am besten sonnig und luftig.</li> <li>Lichten Sie die Bäume regelmäßig aus.</li> <li>Kontrollieren Sie die Bäume regelmäßig, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.</li> <li>Ein Verzicht auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.</li> </ul> Gewusst wie <p><strong>Schädlingen und Krankheiten vorbeugen:</strong></p> <ul> <li>Wählen Sie Sorten, die gegen problematische Krankheiten resistent bzw. generell robust und widerstandsfähig sind. Informieren Sie sich zu passenden Sorten in Fachmedien und lassen Sie sich im Fachhandel (z.B. Gärtnereien, Baumschulen) dazu beraten.</li> <li>Sorgen Sie für optimale Standortbedingungen um den unterschiedlichen Ansprüchen der Bäume gerecht zu werden. Prüfen Sie, ob die gewünschten Obstarten zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> in Ihrer Region passen.</li> <li>Kümmernde Kernobstgehölze sind nicht in jedem Fall krank. Dafür kann auch Bodenmüdigkeit verantwortlich sein. Vermeiden Sie deshalb, Kernobstgehölze an einen Platz zu pflanzen, an dem schon zuvor verwandte Arten standen.</li> <li>Pflanzen Sie nicht zu eng und entfernen Sie zu dicht stehende oder ins Bauminnere hineinwachsende Äste. Das sorgt für eine gute Durchlüftung.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen an den Bäumen (z.B. beim Mähen), denn diese erleichtern das Eindringen von Krankheitserregern. Achten Sie beim Baumschnitt auf saubere, fachgerechte Schnittflächen.</li> <li>Gestalten Sie Ihren Garten möglichst naturnah, so dass sich viele Nützlinge darin wohl fühlen. Konkrete Tipps dazu finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57308">HIER</a>.</li> <li>Achten Sie auf hygienische Bedingungen damit sich Erreger gar nicht erst ausbreiten können. Desinfizieren Sie Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol, wenn sie Kontakt mit kranken Pflanzen hatten.</li> <li>Entsorgen Sie befallene Pflanzenteile im Haus- oder Biomüll. Im Kompost können die erforderlichen Temperaturen, um die Erreger abzutöten, eventuell nicht erreicht werden.<strong> </strong></li> </ul> Die wichtigsten Schädlinge im Überblick <p><strong>Apfelwickler: </strong>Der Apfelwickler (<em>Cydia pomonella</em>) ist ein eher unauffälliger Falter, dessen Larven einen erheblichen Schaden anrichten können. Sie erkennen den Befall an den braunen Kotkrümeln, die rund ums Bohrloch an der Apfelschale haften. Apfelwickler befallen gelegentlich auch Birnen, Quitten, Aprikosen und Pfirsiche.</p> <ul> <li>Die Larven des Apfelwicklers überwintern gerne in rissigem Holz und in Fruchtmumien. Entfernen Sie deswegen Fruchtmumien und vermeiden Sie Verletzungen des Baumes. Lagern Sie Altholz nicht in der Nähe des Baumes.</li> <li>Hängen Sie Bambusstäbe in den Baum und entfernen Sie diese im Winter mit den eingesponnenen Larven. So lässt sich der Befall im nächsten Jahr reduzieren.</li> <li>Bringen Sie im Juni etwa zehn Zentimeter breite Wellpappenringe am Baumstamm an. Ende Juni wandern die Larven aus dem Obst und verstecken sich darin. Bürsten Sie diese Pappmanschetten wöchentlich über einem Eimer ab oder erneuern Sie diese. Die Larven können Sie an anderer Stelle gut sichtbar in Ihren Garten legen – als Delikatesse für die Vögel.</li> <li>Pflücken Sie befallene Früchte bereits im Juni / Juli und entsorgen Sie diese.</li> <li>Setzen Sie am Stamm und unter der Baumkrone Nematoden der Art <em>Steinernema feltiae</em> ein. Die winzigen Fadenwürmer dringen in die Larven ein und geben ein Bakterium ab, an dem die Schädlinge sterben. Rühren Sie die Nematoden in Wasser ein und spritzen Sie diese abends oder an einem bedeckten Tag im Herbst bei mindestens 12 Grad.</li> <li>Ebenfalls nützlich sind Schlupfwespen der Art <em>Trichogramma cacoeciae</em>, die ihre Eier in die Eier der Apfelwickler legen. Verteilen Sie die Kärtchen mit den Schlupfwespen ab Mai in vier Durchgängen im Abstand von drei bis vier Wochen im Baum. Die Temperatur sollte möglichst bei über 15 Grad liegen.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um den Apfelwickler von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Fördern Sie natürliche Gegenspieler des Apfelwicklers wie Vögel, Ohrwürmer und Wanzen. Bieten Sie zum Beispiel Ohrwürmern kleine Häuschen an. Befüllen Sie dazu Blumentöpfe mit Stroh und hängen Sie diese kopfüber in Ihre Bäume.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen tragen zur Reduzierung der Schädlinge bei indem sie heruntergefallene Früchte mitsamt den Larven fressen.</li> </ul> <p><strong>Sägewespen:</strong> Die Apfel- und die Birnensägewespe (<em>Hoplocampa testudinea</em> und <em>Hoplocampa brevis</em>) sowie die Schwarze und die Gelbe Pflaumensägewespe (<em>Hoplocampa minuta</em> und <em>Hoplocampa flava</em>) fressen sich durch das Fleisch der Früchte. Die Fraßgänge unterscheiden sich optisch vom Apfelwickler.</p> <ul> <li>Achten Sie auf die Sortenwahl. Apfelsorten werden umso stärker befallen, je weißer ihre Blüten sind. Entsprechend sind reinweiß blühende Sorten stärker gefährdet als rosa blühende.</li> <li>Gehen Sie nicht in jedem Fall gegen den Befall vor. In Jahren, in denen die Bäume sehr viele Blüten ansetzen, kann ein leichter Befall durch Sägewespen nützlich sein und so die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> ersetzen. Schütteln Sie die befallenen Früchte nach der Blüte ab und entsorgen Sie diese.</li> <li>Zur Apfelblüte schlüpfen die ausgewachsenen Sägewespen aus dem Boden und im Juni begeben sich die Larven wieder in den Boden zurück, wo sie den Sommer und Winter verbringen. Werden Hühner in diesem Zeitraum (April bis Juni) unter den Obstbäumen gehalten, vertilgen sie einen Großteil der Schädlinge.</li> <li>Auch Singvögel sind natürliche Feinde der Sägewespen. Unterstützen Sie Vögel mit Nisthilfen und einer naturnahen Gartengestaltung.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um Sägewespen von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Sie können weiße Leimtafeln in den Baumkronen aufhängen. Diese dienen jedoch eher der Befallskontrolle als der direkten Bekämpfung. Die Sägewespen halten die weißen Tafeln für große Blüten und bleiben daran kleben. Doch Vorsicht, auch Nützlinge, <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können daran kleben bleiben</a> und verenden. Die Flugzeit der Sägewespen beginnt etwa eine Woche vor der Blüte und endet eine Woche nach der Blüte. Ist sie vorbei sollten die Leimtafeln schnellstmöglich abgenommen werden. Besser wäre, ganz darauf zu verzichten.</li> </ul> <p><strong>Kleiner Frostspanner:</strong> Die Larven des Kleinen Frostspanners (<em>Operophtera brumata</em>) hinterlassen Fraßschäden an einigen Obstbaumarten und anderen Laubgehölzen. Oft sind die Schäden jahrelang gering, dann plötzlich treten die Frostspanner in Massen auf. Die grasgrünen etwa 2,5 Zentimeter langen Räupchen bewegen sich vorwärts, indem sie zunächst einen hohen Katzenbuckel machen und sich dann strecken.</p> <ul> <li>Frostspanner haben viele Fraßfeinde. Je mehr Nützlinge in Ihrem Garten vorkommen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines massenhaften Auftretens von Frostspannern. Allein 77 Vogelarten fressen die Raupen des Frostspanners. Insbesondere zur Brutzeit sind die Raupen eine wertvolle Nahrung für Vögel. Bieten Sie Nisthilfen an, zum Beispiel für Kohlmeisen. Auch Schlupfwespen, Käfer, Spinnen und Ameisen sind Gegenspieler des Frostspanners.</li> <li>Wenn Sie im Frühjahr zur Zeit des Blattaustriebs sehr viele frischgeschlüpfte Raupen finden, kann ein Präparat mit <em>Bacillus thuringiensis</em> helfen. Das Präparat wird ins Wasser einrührt und auf die Bäume gespritzt.</li> <li>Das Anbringen von Leimringen am Stamm im Oktober soll die Weibchen des Frostspanners daran hindern, den Baum hochzukriechen und ihre Eier dort abzulegen. Doch Vorsicht, auch <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können am Leim kleben bleiben</a> und sterben. Wer nicht auf Leimringe verzichten will kann eine Drahtmanschette um den Ring anbringen, damit Vögel und Fledermäuse nicht daran kleben bleiben. Eine andere Möglichkeit ist, die Leimringe relativ niedrig, 30 bis 40 Zentimeter über dem Boden, anzubringen.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/einbohrung.jpg"> </a> <strong> Apfelwickler (Cydia pomonella) </strong> <br>Am Bohrloch und den anhaftenden Kotkrümeln sind vom Apfelwickler befallene Früchte gut zu erkennen. Quelle: Lampe | www.greencommons.de | Apfelwicklereinbohrung Sorte Rubinette | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespebefall_4.jpg"> </a> <strong> Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) </strong> <br>Die gut sichtbaren bogenförmigen Fraßgänge verraten, dass hier eine Apfelsägewespe am Werk war. Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.hortipendium.de | Apfelsägewespe Hoplocampa testudinea - Fruchtbefall | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespe_made_001.jpg"> </a> <strong> Larve der Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) in befallener Frucht </strong> Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.greencommons.de | Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) - Made (Larve) in befallener Frucht | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata01.jpg"> </a> <strong> Kleiner Frostspanner (Operophtera brumata) </strong> <br>Der Kleine Frostspanner legt seine Eier im Spätherbst an jungen Trieben ab. Zum Knospenaufbruch im Frühjahr schlüpfen die Larven. Quelle: Jeffdelonge | www.wikimedia.org | Operophtera brumata | https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:Attribution_Entomart <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata_larva.jpg"> </a> <strong> Raupe des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata) </strong> <br>Die grasgrünen Raupen des Kleinen Frostspanners bewegen sich in katzenbuckelartigen Bewegungen vorwärts. Quelle: Gyorgy Csoka Hungary Forest Research Institute Hungary | www.wikimedia.org | English Operophtera brumata larva | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/us/deed.en <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/klebetafel_nabu_leipzig.jpg"> </a> <strong> Vorsicht beim Einsatz von Leimringen und Klebetafeln zur Schädlingsbekämpfung! </strong> Quelle: NABU Leipzig Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> Die wichtigsten Krankheiten im Überblick <p><strong>Apfelschorf:</strong> Flecken mit einer rauen, oft rissigen Oberfläche sind charakteristische Symptome eines Befalls mit Apfelschorf (<em>Venturia inaequalis</em>). Spät befallene Früchte zeigen lediglich kleine schwarze Punkte. Auf den Blättern erkennen Sie den Befall jedoch schon früh an den dunkelgrünen bis braunen Flecken. Apfelschorf ist eher ein optischer Makel, die Früchte können bedenkenlos gegessen werden. Allerdings ist die Lagerfähigkeit durch den Schorf verringert. Es können sich dunkle, eingesunkene Flecken während der Lagerung bilden.</p> <ul> <li>Der Pilz überwintert auf den heruntergefallenen Blättern, lassen Sie deshalb bei Befall kein Laub liegen. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15470">Kompostieren</a> Sie das Laub oder bringen Sie es an anderer Stelle wieder aus, z.B. als Überwinterungsquartier für Igel unter einer Hecke.</li> <li>Durch das Ausbringen von Vinasse oder von Bierhefeextrakt auf das Falllaub können Sie die schnellere Verrottung des Falllaubs anregen. Das fördert eine vermehrte Ansiedlung von Mikroorganismen, wodurch das Laub für Regenwürmer attraktiver wird. Zusätzlich reduziert das die Sporen des Schorfpilzes. Eine zwei- bis dreimalige Ausbringung zwischen Laubfall und März ist zu empfehlen.</li> <li>Nutzen Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenstaerkungsmittel">Pflanzenstärkungsmittel</a> wie Gesteinsmehle, Schwefelsaure Tonerde, Schachtelhalm und Algenextrakte.</li> <li>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/grundstoff">Grundstoff</a> Calciumhydroxid kann vorbeugend eingesetzt werden.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen helfen bei der Befallsregulation, sie fressen das abgefallene Laub mitsamt der Pilzsporen. Achten Sie auf eine artgerechte Haltung.</li> <li>Achtung Verwechslungsgefahr: Eingesunkene braune Flecken an Äpfeln können auch durch einen Calcium-Mangel hervorgerufen werden, der sogenannten Stippe. Bei tatsächlichem Calcium-Mangel sollten Sie den Boden kalken oder Calcium über eine Blattdüngung zuführen. In Jahren mit übermäßigem Blüten- oder Fruchtansatz können Sie der Stippe auch mit einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> vorbeugen.</li> </ul> <p><strong>Obstbaumkrebs: </strong>Für den sogenannten Obstbaumkrebs ist ein Pilz namens <em>Neonectria ditissima </em>verantwortlich. Er ist ein Wundparasit, bei feuchtem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/wetter">Wetter</a> dringt er über Risse und Wunden in die Rinde ein.</p> <ul> <li>Machen Sie schwere Böden schon bei der Pflanzung mit gewaschenem Sand durchlässiger. So vermeiden Sie Staunässe.</li> <li>Schneiden Sie die Bäume fachgerecht und nur bei trockener <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/witterung">Witterung</a>.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen des Baumes, zum Beispiel beim Rasenmähen.</li> <li>Beugen Sie Frostrissen bei jungen Obstbäumen mit einem Weißanstrich vor.</li> <li>Vermeiden Sie übermäßige Stickstoff-Düngung.</li> <li>Befallene junge Triebe sollten Sie etwa 30 Zentimeter unterhalb der befallenen Stelle kappen. Schneiden Sie die Befallsstellen bei größeren Ästen bis ins gesunde Holz zurück. Befallenen Baumschnitt sollten Sie nicht kompostieren, sondern entsorgen.</li> </ul> <p><strong>Feuerbrand:</strong> Die hochansteckende Bakterienkrankheit (<em>Erwinia amylovora</em>) kann diverse Obst- und Ziergehölze, wie Birnen, Quitten, Äpfel, Rot- und Weißdorn innerhalb kurzer Zeit erheblich schädigen. Vor allem bei feucht-warmer Witterung verbreitet sich der Erreger explosionsartig. Die infizierten Blätter, Blüten und Früchte färben sich rotbraun bis schwarz und schrumpeln lederartig zusammen. Feuerbrand gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. Seit 2019 ist die Krankheit nicht mehr meldepflichtig. Tritt sie in der Nähe von Baumschulen oder Obstanlagen auf, sollten Sie sich dennoch an den <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/02_Verbraucher/03_HausKleingarten/01_amtl_Auskunftsstellen/Auskunftsstellen_node.html">in Ihrem Bundesland zuständigen Pflanzenschutzdienst</a> wenden.</p> <ul> <li>Pflanzenstärkungsmittel aus schwefelsaurer Tonerde können vorbeugend ausgebracht werden.</li> <li>Sind nur einzelne Triebe betroffen, sollten Sie diese 50 Zentimeter unter der Befallsstelle abschneiden. Tragen Sie danach ein Wundpflegemittel auf.</li> <li>Ist der Befall stark, sollten Sie das Gehölz roden.</li> <li>Überprüfen Sie auch benachbarte mögliche Wirtspflanzen (z.B. Vogelbeere, Mehlbeere, Cotoneaster, Eberesche, Felsenbirne) auf Befall.</li> <li>Vorsicht bei der Entsorgung! Melden Sie sich bei der Kommune! Befallene Pflanzenteile auf keinen Fall kompostieren!</li> <li>Tragen Sie Einmalhandschuhe und desinfizieren Sie die Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelschorf_ojl_fotolia_45577456_m.jpg"> </a> <strong> Apfelschorf (Venturia inaequalis) </strong> <br>Nicht schön, aber auch nicht gesundheitsschädlich. Mit Schorf befallene Äpfel können bedenkenlos verzehrt werden. Quelle: ojl / de.fotolia.com <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfel-nectria1-hoyer.jpg"> </a> <strong> Obstbaumkrebs (Neonectria ditissima) </strong> <br>Obstbaumkrebs tritt vor allem an Apfelbäumen auf, seltener auch an Birnbäumen. Quelle: Christoph Hoyer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/feuerbrand_ninjatacoshell_wikimedia_cc_by-sa_3.0.png"> </a> <strong> Feuerbrand (Erwinia amylovora) gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. </strong> Quelle: Ninjatacoshell / Wikimedia / CC BY-SA 3.0 Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> <p><strong>Pflanzenschutzmittel nur im Notfall:</strong> Bevorzugen Sie grundsätzlich immer nicht-chemische Maßnahmen, bevor Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel/wissenswertes-ueber-pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> einsetzen. Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel nur, wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben und wenn mit großen Ernteverlusten zu rechnen ist. Prüfen Sie, ob Ihr Ziel auch mit <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/01_Aufgaben/04_Pflanzenstaerkungsmittel/psm_Pflanzenstaerkungsmittel_node.html">Pflanzenstärkungsmitteln</a> oder mit dem Einsatz von <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/04_Anwender/02_AnwendungGrundstoffe/psm_AnwendungGrundstoffe_node.html;jsessionid=FDBEE81656F55AB03C484996E1D3360E.internet942#doc11030656bodyText2">Grundstoffen</a> erreicht werden kann. Entscheiden Sie sich doch für ein Pflanzenschutzmittel, wählen Sie möglichst umweltverträgliche Wirkstoffe. Verwenden Sie nur zugelassene Pflanzenschutzmittel und halten Sie sich genau an die Packungsbeilage. Weitere Tipps zum richtigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57293">HIER</a>.</p> </p><p> So gelingt die Ernte in Ihrem Obstgarten <ul> <li>Wählen Sie widerstandsfähige Sorten und vielfältige Arten.</li> <li>Achten Sie auf einen passenden Standort, am besten sonnig und luftig.</li> <li>Lichten Sie die Bäume regelmäßig aus.</li> <li>Kontrollieren Sie die Bäume regelmäßig, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.</li> <li>Ein Verzicht auf <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.</li> </ul> </p><p> Gewusst wie <p><strong>Schädlingen und Krankheiten vorbeugen:</strong></p> <ul> <li>Wählen Sie Sorten, die gegen problematische Krankheiten resistent bzw. generell robust und widerstandsfähig sind. Informieren Sie sich zu passenden Sorten in Fachmedien und lassen Sie sich im Fachhandel (z.B. Gärtnereien, Baumschulen) dazu beraten.</li> <li>Sorgen Sie für optimale Standortbedingungen um den unterschiedlichen Ansprüchen der Bäume gerecht zu werden. Prüfen Sie, ob die gewünschten Obstarten zum <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> in Ihrer Region passen.</li> <li>Kümmernde Kernobstgehölze sind nicht in jedem Fall krank. Dafür kann auch Bodenmüdigkeit verantwortlich sein. Vermeiden Sie deshalb, Kernobstgehölze an einen Platz zu pflanzen, an dem schon zuvor verwandte Arten standen.</li> <li>Pflanzen Sie nicht zu eng und entfernen Sie zu dicht stehende oder ins Bauminnere hineinwachsende Äste. Das sorgt für eine gute Durchlüftung.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen an den Bäumen (z.B. beim Mähen), denn diese erleichtern das Eindringen von Krankheitserregern. Achten Sie beim Baumschnitt auf saubere, fachgerechte Schnittflächen.</li> <li>Gestalten Sie Ihren Garten möglichst naturnah, so dass sich viele Nützlinge darin wohl fühlen. Konkrete Tipps dazu finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57308">HIER</a>.</li> <li>Achten Sie auf hygienische Bedingungen damit sich Erreger gar nicht erst ausbreiten können. Desinfizieren Sie Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol, wenn sie Kontakt mit kranken Pflanzen hatten.</li> <li>Entsorgen Sie befallene Pflanzenteile im Haus- oder Biomüll. Im Kompost können die erforderlichen Temperaturen, um die Erreger abzutöten, eventuell nicht erreicht werden.<strong> </strong></li> </ul> Die wichtigsten Schädlinge im Überblick <p><strong>Apfelwickler: </strong>Der Apfelwickler (<em>Cydia pomonella</em>) ist ein eher unauffälliger Falter, dessen Larven einen erheblichen Schaden anrichten können. Sie erkennen den Befall an den braunen Kotkrümeln, die rund ums Bohrloch an der Apfelschale haften. Apfelwickler befallen gelegentlich auch Birnen, Quitten, Aprikosen und Pfirsiche.</p> <ul> <li>Die Larven des Apfelwicklers überwintern gerne in rissigem Holz und in Fruchtmumien. Entfernen Sie deswegen Fruchtmumien und vermeiden Sie Verletzungen des Baumes. Lagern Sie Altholz nicht in der Nähe des Baumes.</li> <li>Hängen Sie Bambusstäbe in den Baum und entfernen Sie diese im Winter mit den eingesponnenen Larven. So lässt sich der Befall im nächsten Jahr reduzieren.</li> <li>Bringen Sie im Juni etwa zehn Zentimeter breite Wellpappenringe am Baumstamm an. Ende Juni wandern die Larven aus dem Obst und verstecken sich darin. Bürsten Sie diese Pappmanschetten wöchentlich über einem Eimer ab oder erneuern Sie diese. Die Larven können Sie an anderer Stelle gut sichtbar in Ihren Garten legen – als Delikatesse für die Vögel.</li> <li>Pflücken Sie befallene Früchte bereits im Juni / Juli und entsorgen Sie diese.</li> <li>Setzen Sie am Stamm und unter der Baumkrone Nematoden der Art <em>Steinernema feltiae</em> ein. Die winzigen Fadenwürmer dringen in die Larven ein und geben ein Bakterium ab, an dem die Schädlinge sterben. Rühren Sie die Nematoden in Wasser ein und spritzen Sie diese abends oder an einem bedeckten Tag im Herbst bei mindestens 12 Grad.</li> <li>Ebenfalls nützlich sind Schlupfwespen der Art <em>Trichogramma cacoeciae</em>, die ihre Eier in die Eier der Apfelwickler legen. Verteilen Sie die Kärtchen mit den Schlupfwespen ab Mai in vier Durchgängen im Abstand von drei bis vier Wochen im Baum. Die Temperatur sollte möglichst bei über 15 Grad liegen.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um den Apfelwickler von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Fördern Sie natürliche Gegenspieler des Apfelwicklers wie Vögel, Ohrwürmer und Wanzen. Bieten Sie zum Beispiel Ohrwürmern kleine Häuschen an. Befüllen Sie dazu Blumentöpfe mit Stroh und hängen Sie diese kopfüber in Ihre Bäume.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen tragen zur Reduzierung der Schädlinge bei indem sie heruntergefallene Früchte mitsamt den Larven fressen.</li> </ul> <p><strong>Sägewespen:</strong> Die Apfel- und die Birnensägewespe (<em>Hoplocampa testudinea</em> und <em>Hoplocampa brevis</em>) sowie die Schwarze und die Gelbe Pflaumensägewespe (<em>Hoplocampa minuta</em> und <em>Hoplocampa flava</em>) fressen sich durch das Fleisch der Früchte. Die Fraßgänge unterscheiden sich optisch vom Apfelwickler.</p> <ul> <li>Achten Sie auf die Sortenwahl. Apfelsorten werden umso stärker befallen, je weißer ihre Blüten sind. Entsprechend sind reinweiß blühende Sorten stärker gefährdet als rosa blühende.</li> <li>Gehen Sie nicht in jedem Fall gegen den Befall vor. In Jahren, in denen die Bäume sehr viele Blüten ansetzen, kann ein leichter Befall durch Sägewespen nützlich sein und so die <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> ersetzen. Schütteln Sie die befallenen Früchte nach der Blüte ab und entsorgen Sie diese.</li> <li>Zur Apfelblüte schlüpfen die ausgewachsenen Sägewespen aus dem Boden und im Juni begeben sich die Larven wieder in den Boden zurück, wo sie den Sommer und Winter verbringen. Werden Hühner in diesem Zeitraum (April bis Juni) unter den Obstbäumen gehalten, vertilgen sie einen Großteil der Schädlinge.</li> <li>Auch Singvögel sind natürliche Feinde der Sägewespen. Unterstützen Sie Vögel mit Nisthilfen und einer naturnahen Gartengestaltung.</li> <li>Ein Einsatz der Grundstoffe Fruktose oder Saccharose als Blattspritzung im Frühjahr kann hilfreich sein, um Sägewespen von der Eiablage auf den Blättern abzuhalten.</li> <li>Sie können weiße Leimtafeln in den Baumkronen aufhängen. Diese dienen jedoch eher der Befallskontrolle als der direkten Bekämpfung. Die Sägewespen halten die weißen Tafeln für große Blüten und bleiben daran kleben. Doch Vorsicht, auch Nützlinge, <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können daran kleben bleiben</a> und verenden. Die Flugzeit der Sägewespen beginnt etwa eine Woche vor der Blüte und endet eine Woche nach der Blüte. Ist sie vorbei sollten die Leimtafeln schnellstmöglich abgenommen werden. Besser wäre, ganz darauf zu verzichten.</li> </ul> <p><strong>Kleiner Frostspanner:</strong> Die Larven des Kleinen Frostspanners (<em>Operophtera brumata</em>) hinterlassen Fraßschäden an einigen Obstbaumarten und anderen Laubgehölzen. Oft sind die Schäden jahrelang gering, dann plötzlich treten die Frostspanner in Massen auf. Die grasgrünen etwa 2,5 Zentimeter langen Räupchen bewegen sich vorwärts, indem sie zunächst einen hohen Katzenbuckel machen und sich dann strecken.</p> <ul> <li>Frostspanner haben viele Fraßfeinde. Je mehr Nützlinge in Ihrem Garten vorkommen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit eines massenhaften Auftretens von Frostspannern. Allein 77 Vogelarten fressen die Raupen des Frostspanners. Insbesondere zur Brutzeit sind die Raupen eine wertvolle Nahrung für Vögel. Bieten Sie Nisthilfen an, zum Beispiel für Kohlmeisen. Auch Schlupfwespen, Käfer, Spinnen und Ameisen sind Gegenspieler des Frostspanners.</li> <li>Wenn Sie im Frühjahr zur Zeit des Blattaustriebs sehr viele frischgeschlüpfte Raupen finden, kann ein Präparat mit <em>Bacillus thuringiensis</em> helfen. Das Präparat wird ins Wasser einrührt und auf die Bäume gespritzt.</li> <li>Das Anbringen von Leimringen am Stamm im Oktober soll die Weibchen des Frostspanners daran hindern, den Baum hochzukriechen und ihre Eier dort abzulegen. Doch Vorsicht, auch <a href="https://www.nabu-leipzig.de/gruppen/arbeitskreis-ornithologie-und-vogelschutz/leimfallen/">Vögel und Fledermäuse können am Leim kleben bleiben</a> und sterben. Wer nicht auf Leimringe verzichten will kann eine Drahtmanschette um den Ring anbringen, damit Vögel und Fledermäuse nicht daran kleben bleiben. Eine andere Möglichkeit ist, die Leimringe relativ niedrig, 30 bis 40 Zentimeter über dem Boden, anzubringen.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/einbohrung.jpg"> </a> <strong> Apfelwickler (Cydia pomonella) </strong> <br>Am Bohrloch und den anhaftenden Kotkrümeln sind vom Apfelwickler befallene Früchte gut zu erkennen. Quelle: Lampe | www.greencommons.de | Apfelwicklereinbohrung Sorte Rubinette | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespebefall_4.jpg"> </a> <strong> Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) </strong> <br>Die gut sichtbaren bogenförmigen Fraßgänge verraten, dass hier eine Apfelsägewespe am Werk war. Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.hortipendium.de | Apfelsägewespe Hoplocampa testudinea - Fruchtbefall | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelsaegewespe_made_001.jpg"> </a> <strong> Larve der Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) in befallener Frucht </strong> Quelle: Uwe Harzer DLR Rheinpfalz | www.greencommons.de | Apfelsägewespe (Hoplocampa testudinea) - Made (Larve) in befallener Frucht | http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/ <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata01.jpg"> </a> <strong> Kleiner Frostspanner (Operophtera brumata) </strong> <br>Der Kleine Frostspanner legt seine Eier im Spätherbst an jungen Trieben ab. Zum Knospenaufbruch im Frühjahr schlüpfen die Larven. Quelle: Jeffdelonge | www.wikimedia.org | Operophtera brumata | https://commons.wikimedia.org/wiki/Template:Attribution_Entomart <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/operophtera_brumata_larva.jpg"> </a> <strong> Raupe des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata) </strong> <br>Die grasgrünen Raupen des Kleinen Frostspanners bewegen sich in katzenbuckelartigen Bewegungen vorwärts. Quelle: Gyorgy Csoka Hungary Forest Research Institute Hungary | www.wikimedia.org | English Operophtera brumata larva | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/us/deed.en <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/klebetafel_nabu_leipzig.jpg"> </a> <strong> Vorsicht beim Einsatz von Leimringen und Klebetafeln zur Schädlingsbekämpfung! </strong> Quelle: NABU Leipzig Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> Die wichtigsten Krankheiten im Überblick <p><strong>Apfelschorf:</strong> Flecken mit einer rauen, oft rissigen Oberfläche sind charakteristische Symptome eines Befalls mit Apfelschorf (<em>Venturia inaequalis</em>). Spät befallene Früchte zeigen lediglich kleine schwarze Punkte. Auf den Blättern erkennen Sie den Befall jedoch schon früh an den dunkelgrünen bis braunen Flecken. Apfelschorf ist eher ein optischer Makel, die Früchte können bedenkenlos gegessen werden. Allerdings ist die Lagerfähigkeit durch den Schorf verringert. Es können sich dunkle, eingesunkene Flecken während der Lagerung bilden.</p> <ul> <li>Der Pilz überwintert auf den heruntergefallenen Blättern, lassen Sie deshalb bei Befall kein Laub liegen. <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/15470">Kompostieren</a> Sie das Laub oder bringen Sie es an anderer Stelle wieder aus, z.B. als Überwinterungsquartier für Igel unter einer Hecke.</li> <li>Durch das Ausbringen von Vinasse oder von Bierhefeextrakt auf das Falllaub können Sie die schnellere Verrottung des Falllaubs anregen. Das fördert eine vermehrte Ansiedlung von Mikroorganismen, wodurch das Laub für Regenwürmer attraktiver wird. Zusätzlich reduziert das die Sporen des Schorfpilzes. Eine zwei- bis dreimalige Ausbringung zwischen Laubfall und März ist zu empfehlen.</li> <li>Nutzen Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pflanzenstaerkungsmittel">Pflanzenstärkungsmittel</a> wie Gesteinsmehle, Schwefelsaure Tonerde, Schachtelhalm und Algenextrakte.</li> <li>Der <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/grundstoff">Grundstoff</a> Calciumhydroxid kann vorbeugend eingesetzt werden.</li> <li>Auch Schafe und Ziegen helfen bei der Befallsregulation, sie fressen das abgefallene Laub mitsamt der Pilzsporen. Achten Sie auf eine artgerechte Haltung.</li> <li>Achtung Verwechslungsgefahr: Eingesunkene braune Flecken an Äpfeln können auch durch einen Calcium-Mangel hervorgerufen werden, der sogenannten Stippe. Bei tatsächlichem Calcium-Mangel sollten Sie den Boden kalken oder Calcium über eine Blattdüngung zuführen. In Jahren mit übermäßigem Blüten- oder Fruchtansatz können Sie der Stippe auch mit einer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/fruchtausdunnung">Fruchtausdünnung</a> vorbeugen.</li> </ul> <p><strong>Obstbaumkrebs: </strong>Für den sogenannten Obstbaumkrebs ist ein Pilz namens <em>Neonectria ditissima </em>verantwortlich. Er ist ein Wundparasit, bei feuchtem <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/wetter">Wetter</a> dringt er über Risse und Wunden in die Rinde ein.</p> <ul> <li>Machen Sie schwere Böden schon bei der Pflanzung mit gewaschenem Sand durchlässiger. So vermeiden Sie Staunässe.</li> <li>Schneiden Sie die Bäume fachgerecht und nur bei trockener <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/witterung">Witterung</a>.</li> <li>Vermeiden Sie Verletzungen des Baumes, zum Beispiel beim Rasenmähen.</li> <li>Beugen Sie Frostrissen bei jungen Obstbäumen mit einem Weißanstrich vor.</li> <li>Vermeiden Sie übermäßige Stickstoff-Düngung.</li> <li>Befallene junge Triebe sollten Sie etwa 30 Zentimeter unterhalb der befallenen Stelle kappen. Schneiden Sie die Befallsstellen bei größeren Ästen bis ins gesunde Holz zurück. Befallenen Baumschnitt sollten Sie nicht kompostieren, sondern entsorgen.</li> </ul> <p><strong>Feuerbrand:</strong> Die hochansteckende Bakterienkrankheit (<em>Erwinia amylovora</em>) kann diverse Obst- und Ziergehölze, wie Birnen, Quitten, Äpfel, Rot- und Weißdorn innerhalb kurzer Zeit erheblich schädigen. Vor allem bei feucht-warmer Witterung verbreitet sich der Erreger explosionsartig. Die infizierten Blätter, Blüten und Früchte färben sich rotbraun bis schwarz und schrumpeln lederartig zusammen. Feuerbrand gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. Seit 2019 ist die Krankheit nicht mehr meldepflichtig. Tritt sie in der Nähe von Baumschulen oder Obstanlagen auf, sollten Sie sich dennoch an den <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/02_Verbraucher/03_HausKleingarten/01_amtl_Auskunftsstellen/Auskunftsstellen_node.html">in Ihrem Bundesland zuständigen Pflanzenschutzdienst</a> wenden.</p> <ul> <li>Pflanzenstärkungsmittel aus schwefelsaurer Tonerde können vorbeugend ausgebracht werden.</li> <li>Sind nur einzelne Triebe betroffen, sollten Sie diese 50 Zentimeter unter der Befallsstelle abschneiden. Tragen Sie danach ein Wundpflegemittel auf.</li> <li>Ist der Befall stark, sollten Sie das Gehölz roden.</li> <li>Überprüfen Sie auch benachbarte mögliche Wirtspflanzen (z.B. Vogelbeere, Mehlbeere, Cotoneaster, Eberesche, Felsenbirne) auf Befall.</li> <li>Vorsicht bei der Entsorgung! Melden Sie sich bei der Kommune! Befallene Pflanzenteile auf keinen Fall kompostieren!</li> <li>Tragen Sie Einmalhandschuhe und desinfizieren Sie die Schnittwerkzeuge mit 70-prozentigem Alkohol.</li> </ul> <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfelschorf_ojl_fotolia_45577456_m.jpg"> </a> <strong> Apfelschorf (Venturia inaequalis) </strong> <br>Nicht schön, aber auch nicht gesundheitsschädlich. Mit Schorf befallene Äpfel können bedenkenlos verzehrt werden. Quelle: ojl / de.fotolia.com <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/2618/bilder/apfel-nectria1-hoyer.jpg"> </a> <strong> Obstbaumkrebs (Neonectria ditissima) </strong> <br>Obstbaumkrebs tritt vor allem an Apfelbäumen auf, seltener auch an Birnbäumen. Quelle: Christoph Hoyer <a href="https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/11906/bilder/feuerbrand_ninjatacoshell_wikimedia_cc_by-sa_3.0.png"> </a> <strong> Feuerbrand (Erwinia amylovora) gilt als gefährlichste Krankheit des Kernobstes. </strong> Quelle: Ninjatacoshell / Wikimedia / CC BY-SA 3.0 Weiter <i> </i> Vorherige <i> </i> </p><p> <p><strong>Pflanzenschutzmittel nur im Notfall:</strong> Bevorzugen Sie grundsätzlich immer nicht-chemische Maßnahmen, bevor Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/chemikalien/pflanzenschutzmittel/wissenswertes-ueber-pflanzenschutzmittel">Pflanzenschutzmittel</a> einsetzen. Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel nur, wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben und wenn mit großen Ernteverlusten zu rechnen ist. Prüfen Sie, ob Ihr Ziel auch mit <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/01_Aufgaben/04_Pflanzenstaerkungsmittel/psm_Pflanzenstaerkungsmittel_node.html">Pflanzenstärkungsmitteln</a> oder mit dem Einsatz von <a href="https://www.bvl.bund.de/DE/Arbeitsbereiche/04_Pflanzenschutzmittel/04_Anwender/02_AnwendungGrundstoffe/psm_AnwendungGrundstoffe_node.html;jsessionid=FDBEE81656F55AB03C484996E1D3360E.internet942#doc11030656bodyText2">Grundstoffen</a> erreicht werden kann. Entscheiden Sie sich doch für ein Pflanzenschutzmittel, wählen Sie möglichst umweltverträgliche Wirkstoffe. Verwenden Sie nur zugelassene Pflanzenschutzmittel und halten Sie sich genau an die Packungsbeilage. Weitere Tipps zum richtigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln finden Sie <a href="https://www.umweltbundesamt.de/node/57293">HIER</a>.</p> </p><p> </p><p>Informationen für...</p>
Nach den Untersuchungen von Dutton & Angus (2007) ist die auf die Zentralalpen beschränkte Form (und damit in Deutschland vorkommend) als eigenständige Art Stictotarsus alpestris n. sp. zu sehen.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 502 |
| Europa | 5 |
| Kommune | 5 |
| Land | 383 |
| Weitere | 47 |
| Wirtschaft | 2 |
| Wissenschaft | 258 |
| Zivilgesellschaft | 8 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 20 |
| Ereignis | 4 |
| Förderprogramm | 353 |
| Hochwertiger Datensatz | 1 |
| Lehrmaterial | 2 |
| Taxon | 80 |
| Text | 363 |
| Umweltprüfung | 2 |
| unbekannt | 53 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 488 |
| Offen | 382 |
| Unbekannt | 8 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 847 |
| Englisch | 175 |
| Leichte Sprache | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 12 |
| Bild | 77 |
| Datei | 23 |
| Dokument | 269 |
| Keine | 446 |
| Unbekannt | 15 |
| Webdienst | 1 |
| Webseite | 254 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 512 |
| Lebewesen und Lebensräume | 878 |
| Luft | 320 |
| Mensch und Umwelt | 796 |
| Wasser | 353 |
| Weitere | 780 |