API src

Found 697 results.

Related terms

Katrin Eder: „Der Waldorfschulverein Hunsrück-Mosel setzt mit Referenzprojekt neue Maßstäbe für den nachhaltigen Holzbau“

Erweiterungsbau aus Holz an Freier Waldorfschule Kastellaun wird mit 100.000 Euro über das Klimabündnis Bauen gefördert „Rund die Hälfte des weltweiten Rohstoffverbrauchs und etwa 40 Prozent aller CO2-Emissionen fallen im Bausektor an. Es ist deshalb besonders wichtig, dass wir in diesem Bereich eine Wende hin zu mehr Nachhaltigkeit und effizienterer Ressourcennutzung schaffen. Der neue dreigeschossige Erweiterungsbau der Freien Waldorfschule Kastellaun kombiniert den Anspruch, einer steigenden Anzahl an Schülerinnen und Schülern räumlich gerecht zu werden mit einer nachhaltigen Holzbauweise, die durch eine besonders angenehme Atmosphäre auch das Wohlbefinden und die Kreativität während des Unterrichts steigern soll. Als Referenzprojekt für zukünftige Vorhaben setzt das Gebäude neue Maßstäbe für nachhaltigen, wirtschaftlichen und kreislauffähigen Holzbau“, sagte Klimaschutzministerin Katrin Eder anlässlich einer Förderung für das Projekt in Höhe von 100.000 Euro über das Klimabündnis Bauen. Das Erd- und Obergeschoss sowie die überdachten Bereiche des Gebäudes werden komplett in Vollholz gebaut. Zudem erhält das Gebäude ein begrüntes Flachdach. Im Erweiterungsbau entstehen neue moderne Klassenzimmer, ein Mehrzweckraum, eine großzügig überdachte Pausenhalle sowie ein Raum für bildende Kunst. Bianca Dörrheide, Geschäftsführerin der Freien Waldorfschule Kastellaun, sagte: „Mit unserem Erweiterungsbau setzen wir ein klares Zeichen: Modernes Bauen und kon-sequenter Klimaschutz gehören untrennbar zusammen. Durch die innovative, zirkulä-re Massivholzbauweise schaffen wir nicht nur ein ökologisches Vorbildprojekt, sondern vor allem dringend benötigten Raum für unsere Schulgemeinschaft. In den neuen, lichtdurchfluteten Räumen entsteht ein inspirierendes pädagogisches Umfeld, das Kreativität und Wohlbefinden fördert und in jeder Hinsicht den Werten von morgen entspricht.“ Für das Bauvorhaben werden insgesamt 2,1 Millionen Euro aufgewendet. Als sogenanntes „Nachhaltiges Gebäude Plus“ hat das Gebäude sehr geringe Treibhausgas-Emissionen und es werden schadstofffreie Materialien eingesetzt. Das Projekt ist das erste Schulgebäude in dieser Größenordnung, das ein zirkuläres Massivholzkonstruktionssystem einsetzt, das ganz ohne Metall und Kleber auskommt. Die Holzwände werden nur mit Holz-Holz-Verbindungen zusammengehalten. Geschossdecken und Dach bestehen aus einer einfachen, rückbaubaren Holzbalkenlage – die Dämmung des Gebäudes wird ausschließlich aus natürlichen, nachwachsenden und kompostierbaren Rohstoffen wie Holzfaser oder Zellulose hergestellt. Beim Bau kommen Hölzer verschiedener Baumarten zum Einsatz: Für die tragenden Konstruktionshölzer werden überwiegend Nadelhölzer wie Fichte und Tanne verwendet. Die Außenfassade wiederum wird aus Lärche gefertigt und die Holzfedern im Vollholzwandsystem aus Buche. Die insgesamt rund 550m3 Holz stammen allesamt aus der Region und sind FSC-, PEFC- oder gleichwertig zertifiziert. Innerhalb der Holzwerk- und Dämmstoffe können mehr als 380 Tonnen CO2 gespeichert werden. „Besonders beeindruckend ist die Zirkularität des Gebäudes: Am Ende seiner Nutzungsdauer kann es fast vollständig zerlegt und die Materialien wiederverwendet oder natürlich abgebaut werden. Dadurch bleibt das Gebäude modular und langfristig erweiterbar“, zeigte sich Katrin Eder begeistert. Hintergrund zu Projekten des „Klimabündnis Bauen“ Seit der Beschlussfassung durch den Ministerrat am 24. Mai 2022 über das Konzept „Klimabündnis Bauen in Rheinland-Pfalz – nachwachsende und kreislaufeffiziente Rohstoffe stärken“ wurden nachstehende Projekte über dieses Programm durch das Klimaschutzministerium finanziell unterstützt (Stand 18. November 2025): Forschungsprojekte zur Stärkung der Verwendung nachwachsender Rohstoffe Im Bereich der Forschung wurden insgesamt sieben Forschungsprojekte finanziell mit über zwei Millionen Euro unterstützt: *    „Erstellung eines Bauwerks mit einem neuartigen Tragsystem aus Eichenschwachholz“ (Hochschule Trier) *    „HIVE HOME“ (Hochschule Koblenz) *    „Kreislaufeffizientes Bauen mit Holz/Re-Use-Holzbauelemente“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) *    „Gewachsene Dorfstrukturen stärken – Aufwertung der Bausubstanz mit Methoden der seriellen Sanierung“ (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) *    „Reversibler Holzmodulbau in einer Bestandshalle“ – Landesgartenschau 2027 (Stadt Neustadt an der Weinstraße) *    „PV-Parkplatzüberdachung aus acetylierter Buche“ – Landesgartenschau 2027 (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) *    Bauen mit Lehm und Eichenholz (Fachwerk 2.0, „TiCO“) (Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau) Machbarkeitsstudien Eine Machbarkeitsstudie ist eine systematische Voruntersuchung, die prüft, ob ein Sanierungsvorhaben technisch, wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch realisierbar ist. Sie dient als Entscheidungsgrundlage für den Bauherren, bevor detaillierte Planungen beginnen: *    „Machbarkeitsstudie über die energetische und serielle Sanierung der Skatehalle in Trier“ (Stadt Trier) *    „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung des St.-Willibrord-Gymnasiums in Bitburg“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) *    „Machbarkeitsstudie über die serielle Sanierung und evtl. Erweiterung der Kindertagesstätte in der Gemeinde Morscheid (Verbandsgemeinde Ruwer) „Leuchtturmprojekte“ des Holzbaus Ein weiterer Schwerpunkt vom Klimabündnis besteht in der Förderung von hoch innovativen und musterhaften Holzbauten, die Vorbildcharakter für den modernen Holzbau haben. Insgesamt wurden rund 2,55 Millionen Euro an Förderung an folgende Projekte ausgereicht: *    „Neubau von drei Feuerwehrhäusern als Systembaukasten mit regionalem Holz in den Gemeinden Börrstadt, Breunigweiler und Steinbach“ (Verbandsgemeinde Winnweiler) *    „Mörs:DORF - Neubau eines generationsübergreifenden Dorfzentrums in Holzbauweise als Begegnungs- und Lernort in der Gemeinde Mörsdorf“ (Verbandsgemeinde Kastellaun) *    „Bau einer Wetterschutzhütte“ als Ergebnis eines Studierendenwettbewerbs im Forstamt Westrich“ *    „Nachhaltige Sanierung der Dachlandschaft der Grundschule in der Gemeinde Essenheim” (Verbandsgemeinde Nieder-Olm) *    „Neubau multifunktionaler Forsthof in Annweiler mit Kastanienhybridträgern“ (Trifels Natur GmbH) *    „Neubau eines Gesundheitszentrums in Holz in Bad Kreuznach“ (Unternehmen Enk Verwaltung GmbH/Langenlonsheim) *    „Bau von innovativen Fahrzeughallen in Holz-Beton-Hybridbauweise für die Betriebsfahrzeuge der Stadtwerke und der Stadt Trier im Energie- und Technikpark“ (Stadtwerke Trier) *    „Neubau eines vierstöckigen energieeffizienten Verwaltungsgebäudes aus Holz in Ingelheim“ (Kreisverwaltung Mainz-Bingen) *    „Neubau einer Interimsschule für das Regino-Gymnasium Prüm in demontierbarer Holz-Modulbauweise“ (Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm) *    „Neubau eines Aussichtsturms auf dem Idarkopf bei Stipshausen“ (Verbandsgemeinde Herrstein-Rhaunen) *    „Sanierung der Fassade und energetische Komplettsanierung der Grundschulturnhalle in der Gemeinde Körperich“ (Verbandsgemeinde Südeifel) *    „Neubau von zwei Feuerwehrgerätehäusern in modularer Holzbauweise als Prototyp in den Gemeinden Palzem und Lampaden“ (Verbandsgemeinde Saarburg-Kell) *    Neubau einer multifunktionalen Begegnungsstätte aus Holz in der Stadt Rheinböllen (Rhein-Hunsrück-Kreis) Öffentlichkeitsarbeit: Eine weitere wichtige Säule des Klimabündnisses ist die Vermittlung von Wissen an die verschiedenen Zielgruppen zur Steigerung des klimafreundlichen Bauens. Dafür wurde unter anderem eine eigene Homepage aufgebaut und verschiedene Veranstaltungen finanziell unterstützt: * „Westerwälder Holztage 2025“ in Oberhonnefeld-Gierend * Zweitägiges Fachsymposium zum Thema „Kommunales Bauen, Serielles Sanieren und kostengünstiges Bauen mit Holz“ in Saarburg und Konz * Preisverleihung „Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2024“ in Mainz * „7. Trierer Waldforum – Auf dem Holzweg!? Mit Holznutzung und verstärktem Holzbau unterwegs zu mehr Klimaschutz und gesunden Wäldern“ in Trier * Beteiligung am Forum Bois Construction 2025 und 2026 in Paris Außerdem setzt sich das Klimabündnis für die Umsetzung des eingeführten Umweltlabels „Holz von Hier®“ ein. Weitere Informationen zum Klimabündnis Bauen finden Sie unter klimabuendnis-bauen.rlp.de <https://klimabuendnis-bauen.rlp.de>

Konzeption zur Entwicklung eines Holzbausystems fuer die Errichtung kostenguenstiger Niedrigenergie- und Passivhaeuser unter Einsatz umweltvertraeglicher Baustoffe und Materialien - Vorphase

Erschließung der Ressourceneffizienzpotenziale im Bereich der Kreislaufwirtschaft Bau, Untersuchung der Ressourceneffizienzpotenziale im Bereich der Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Kernanliegen des Vorhabens ist es, einen Überblick darüber zu gewinnen, wie sich Bauabfälle einer stofflichen Verwertung zuleiten lassen und dabei möglichst in gleicher oder anderer Funktionalität wieder in Bauprodukte zurückgeführt werden können, bevor sie in eine anderweitige bzw. thermische Verwertung gelangen. Ziel ist die Herbeiführung einer verbesserten Kreislaufwirtschaft im Bereich der Bauwirtschaft. Ausgangslage: Mit dem Beschluss der Bundesregierung 'Nachhaltiges Deutschland' wurde als einer der Leitindikatoren die Ressourceneffizienz bestimmt. Darin wird gefordert, die Ressourceneffizienz vom Niveau 1990 bis 2020 um 50Prozent zu steigern. Da der Indikator aus dem Quotient von BIP und Materialumsatz in Tonnen gemessen wird, hat das Bauwesen mit den eingesetzten Massenbaustoffen einen hohen Anteil (ca. 50Prozent). Die Anforderungen an Bauwerke sind maßgeblich durch die gesellschaftlichen Vorgaben definiert. Da zudem die Wertschöpfung bezogen auf die Masse der Substanz im Verhältnis zu anderen Wirtschaftszweigen gering ist, sind Ressourceneinsparungen schwieriger zu realisieren als bei anderen Produktbereichen. In Deutschland werden nach Angaben der Bauwirtschaft bereits annähernd 90Prozent des entstehenden Abfalls verwertet und ein hoher Anteil davon recycelt (Nachnutzung). Dennoch fallen am Ende des Lebenszyklus nach wie vor Bauabfälle in der Größenordnung von 32,5 Mio. Tonnen an, die nicht dem Recycling, sondern der 'sonstigen Verwertung' zugeführt werden. Ziel: Das Projekt hat das Ziel, Potenziale zur Steigerung eines hochwertigen Recyclings bei Bauschutt und Baustellenabfällen zu untersuchen. Hierfür werden die derzeitigen Stoffströme der Massenbaustoffe Beton, Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Gips, Holz, Mineralwolle und Hartschaumdammstoffe, Glas und Kunststoffe analysiert und zwei Szenarien für 2030 aufgestellt. Dabei sollen typische Hemmnisse bei der Steigerung der Kreislaufführung von Baumaterialien aufgezeigt werden. Für die Potenzialabschätzung werden vorab Herkunft, Zusammensetzung und Verwertungswege der genannten Materialfraktionen überschlägig ermittelt. Einen Schwerpunkt der Betrachtung bilden die technischen Möglichkeiten zur Steigerung der Kreislaufführung durch höherwertige Verwertung der Abfallströme des Bauwesens. Innovative Recycling- und Verwertungstechnologien kommen zur Bewertung. Zusätzlich zu den Verfahren zur Gewinnung hochwertiger Rezyklate und deren Optimierungspotenzialen sollen Aufnahmekapazitäten des Bauwesens für mögliche recycelbare Stoffmengen entlang der Bautätigkeit 2010 bis 2030 eingeschätzt werden.

Entwicklung von Nachweisverfahren zur Dauerhaftigkeit von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, Teilvorhaben 2: Beurteilung der hygrothermischen Beanspruchung in der Praxis und deren Auswirkungen

Entwicklung von Nachweisverfahren zur Dauerhaftigkeit von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, Teilvorhaben 1: Entwicklung und Erprobung geeigneter Laborverfahren

Reduktion von (V)VOC-Emissionen aus NawaRo-Dämmstoffen unter besonderer Berücksichtigung neu aufkommender Schadstoffe

Das Gesamtziel des Vorhabens besteht in der Reduktion der Emission insbesondere neu aufkommender Schadstoffe aus NawaRo-Dämmstoffen. Für einige dieser Stoffe sind noch keine eindeutigen Wege der Generierung identifiziert worden. Dies gilt insbesondere für neu aufgekommene Stoffe wie VVOC. Die Entwicklung von Minderungsmaßnahmen steht folglich zumindest zum Teil noch aus. Ziel des Projektes ist es daher, VOC- und VVOC-Emissionen weiter zu senken, um Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen mehr Verwendungsmöglichkeiten zu eröffnen. Als Hauptkomponenten wurden in Vorarbeiten organische Säuren, Aldehyde, Alkohole und andere, meist polare Verbindungen sowie SVOC identifiziert. Um die zur Reduzierung dieser Emissionen sinnvollen Entwicklungsschritte definieren zu können, fehlen zum Teil vertiefte Kenntnisse zu deren Entstehung aus Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Dies gilt insbesondere für Substanzen wie Alkohole, VVOC und SVOC (Semi Volatile Organic Compounds). Außerdem sind viele dieser Dämmstoffe mit Flammschutzmitteln ausgerüstet. Inwieweit das das Emissionsverhalten möglicherweise indirekt beeinflusst, z.B. durch deren Einfluss auf den Feuchtehaushalt, ist nicht bekannt. Aus den bestehenden und zusätzlich gewonnenen Erkenntnissen zur Generierung der Emissionen sollen mindernde Veränderungen im Herstellprozess abgeleitet werden. Dabei kann auf Erkenntnisse aus dem Bereich der Herstellung von Holzwerkstoffen aufgebaut werden. Eine weitere Möglichkeit der Emissionsminderung ergibt sich aus dem Zusammenwirken verschiedener Materialien, z.B. Dämmstoffen und Folien. Vorkenntnisse über das Diffusionsverhalten von Wasserdampf und einiger weniger (V)VOC sind vorhanden, bedürfen aber einer Vervollständigung. Konkret soll daher die Möglichkeit dampfbremsender Folien, den Übergang solcher Stoffe in die Innenraumluft zu behindern, über die o.g. Stoffe hinaus geprüft werden.

Untersuchungen und Aufbau einer Versuchsanlage zum Verölen von Expandiertem Polystyrol (EPS) mit Flammschutzmitteln, Teilvorhaben 3: Analytik

Service: Alttextilien

Was sind Alttextilien? Wie werden Alttextilien gesammelt? Was ist bei der Abgabe von Alttextilien zu beachten? Links und Hinweise Daten Hinweis für Gewerbliche Sammler Unter Alttextilien sind zu verstehen: Bekleidung und Schuhe Heimtextilien, wie Handtücher, Tischdecken, Gardinen und Vorhänge, Bettwäsche und Bettwaren, Taschen, Rucksäcke und Accessoires, wie Gürtel, Mützen, Schals, Handschuhe Nicht als Textilien sind zu verstehen: Matratzen, Polster, Teppiche oder Auslegware. Diese müssen über die Sperrmüllsammlung entsorgt werden (Recyclinghöfe der BSR, Kieztage, oder Sperrmüllabholung). Textilien mit elektronischen Funktionen, wie Licht- und Heizelementen oder sonstige elektronische Funktionen, müssen als Elektrogeräte entsorgt werden. Für Alttextilien gilt seit dem 1. Januar 2025 eine Pflicht zur getrennten Sammlung durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, in Berlin die BSR. Diese Pflicht leitet sich aus der europäischen Abfallrahmenrichtlinie her. Da in Deutschland und Berlin seit Jahrzehnten ein etabliertes System der Altkleidersammlung bereits besteht, ergibt sich durch die Vorgabe zur getrennten Sammlung von Alttextilien zum 01. Januar 2025 keine Änderung. Alttextilien werden in Deutschland größtenteils in sogenannten Altkleider-Depotcontainern gesammelt. Diese stehen meist auf öffentlichen Flächen, teilweise auch privaten Flächen wie Supermarktparkplätzen und Recyclinghöfen der BSR ( Hinweise zu Standorten ). Teilweise bieten auch Bekleidungsunternehmen eine Abgabe für Alttextilien im Rahmen einer freiwilligen Rücknahme in ihren Filialen an. Die Alttextilsammlung ist in der Regel kostenlos und finanziert sich durch den Verkauf von noch tragbaren Alttextilien als Secondhand-Kleidung. Der Verkauf ist jedoch vom stark schwankenden Markt für Secondhand-Kleidung abhängig. Für das Aufstellen von Altkleidercontainern ist eine Genehmigung des Grundstückeigentümers notwendig. Für öffentlichen Flächen sind die Bezirksämter zuständig. Je nach Marktlage werden immer wieder auch illegale, also nicht genehmigte Container aufgestellt. Die Alttextilien werden von gewerblichen und gemeinnützigen Sammlern selbst oder durch beauftragte Firmen erfasst und dann sortiert. Diese Sortierung läuft händisch ab und ist nur sehr begrenzt mit Maschinen automatisierbar. Nach der Sortierung können die hochwertigen und tragbaren Alttextilien als Secondhand-Kleidung im In- und Ausland verkauft werden. Die sauberen, nicht tragbaren oder beschädigten Alttextilien können stofflich verwertet also recycelt werden, um Dämmmaterial, Malerflies oder Putzlappen herzustellen. Nicht geeignet für das Recycling sind Textilien mit vielen Fasergemischen (Baumwolle, Polyester, Elasthan, Wolle, …). Diese und andere nicht tragbare und nicht stofflich verwertbare Alttextilien müssen teuer energetisch verwertet oder beseitigt werden. Die Kosten dafür tragen die Sammler. Bei der Entsorgung von Alttextilien ist Folgendes zu berücksichtigen: Alttextilien müssen sauber und gewaschen sein. Alttextilien müssen in Plastiktüten (Müllbeutel) geschützt gegen Feuchtigkeit und Verschmutzungen in die Depotcontainer eingeworfen werden. Nur so können sie wieder als Secondhand-Textilien genutzt werden. Schuhe müssen paarweise als Bündel eingeworfen werden. Bitte volle Altkleider-Container nicht überfüllen . Werden Alttextilien neben den Containern abgelegt, ist eine Verwertung unmöglich, da diese absehbar Verschmutzt werden. Bei Kleiderspenden an wohltätige Organisation ist zu beachten, dass nur tragbare und benötigte Kleidung abgegeben wird. Die Organisationen müssen nicht tragbare und nicht benötigte Kleidung auf eigene Kosten entsorgen. Bitte fragen Sie vorher, ob und welche Bedarfe bestehen! Tipps und Hinweise BSR Abfall ABC (Altkleider) A-Gain-Guide gibt Hinweise zu Reparatur und Verwertung von Alttextilien ReMap gibt Hinweise zu Standorten und Reparatur- & Secondhandläden und direkt Annahmestellen für Kleiderspenden Rücknahme in der NochMall Rücknahme bei Kieztagen Rücknahme ist auch im Rahmen der Sperrmüllabfuhr möglich Standorte von Altkleidercontainer Übersicht der Altkleidercontainer der gemeinnützigen Alttextilsammler im Verband Fairwertung Karte mit Altkleidercontainern über den A-GAIN-GUIDE BSR Recyclinghöfe Nicht alle Berliner Bezirke genehmigen Stellflächen für Altkleidercontainer auf öffentlichem Flächen. Grund dafür sind meist die häufigen Verschmutzungen der Standorte. Bezirk Mitte Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Annahmestellen für direkte Kleiderspenden Annahmestellen der Berliner Stadtmission (bitte unbedingt die Hinweise und Bedarfe berücksichtigen) Spenden statt wegwerfen (Auflistung von Einrichtungen und Bedarfen, sortiert nach Bezirken) Auch einige Kleidungsunternehmen nehmen freiwillig in ihren Filialen Alttextilien zurück. In der Berliner Stoffstrom-, Klimagas- und Umweltbilanz (SKU-Bilanz) sind die abgeschätzten Sammelmengen von Alttextilien und deren Verwertungswege und Umweltauswirkungen für die jeweils geraden Jahre berichtet. In den Berliner Abfallbilanzen (für die ungeraden Jahre verfügbar) werden nur die Mengen aufgeführt, die von der BSR gesammelt worden sind. Zu den Abfallbilanzen des Landes Berlin Gewerbliche oder gemeinnützige Sammler müssen, vor dem Beginn ihrer Sammlung ein Anzeigeverfahren nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) durchlaufen. Weitere Informationen

Recycling von Dämmstoffen

Jährlich fallen in Deutschland etwa 200.000 Tonnen Dämmstoffe als Abfall an. Nach dem Abriss oder Rückbau der Dämmmaterialien werden diese derzeit meist auf Deponien abgelagert oder verbrannt. Hierbei handelt es sich nicht nur um einen bedeutenden Materialstrom in Bezug auf die Menge, sondern auch um einen sowohl ökonomisch als auch ökologisch relevanten Aspekt. Dämmstoffe bieten daher einen vielversprechenden Ansatzpunkt für Umweltschutzmaßnahmen und den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Dies gilt insbesondere für die mittelfristige Sicherung der Versorgung und die Preise von Rohstoffen auf den betroffenen Märkten. Ein grundlegendes Hemmnis, das dem Recycling von Dämmstoffen entgegensteht, ist die Sauberkeit sowie Sortenreinheit, in der die jeweiligen Dämmstoffe nach dem Rückbau zur Verfügung stehen. In 2022 hat Berlin sich mit dem Thema Dämmstoffe und Verwertungspotential auseinandergesetzt und beauftragte die Erstellung einer Studie zur Identifizierung der Entsorgungsstrukturen von Dämmstoffen in Berlin, mit dem Ziel sich eine Übersicht über bestehende Strukturen zu verschaffen sowie auch anhand von Praxisbeispielen aufzuzeigen, dass ein Recycling von Dämmstoffen möglich ist. Die Studie wurde in 2024 abgeschlossen. Eine zentrale Erkenntnis aus den analysierten Praxisfällen lautet, dass das Recycling von Dämmstoffmaterial – nicht nur als saubere Verschnitte sondern auch als zurückgebautes Material – grundsätzlich möglich ist. Dabei wurde deutlich, dass die Anforderungen der Ausschreibung und Vergabe sowie auch die Bereitschaft der beteiligten Akteure, eine stoffliche Verwertung anzustreben, eine entscheidende Rolle für das Recycling der Dämmstoffe spielen. Zudem wurde festgestellt, dass die Rahmenbedingungen (Art des Dämmmaterials, Einbauart, etc.) die Aufwände erheblich beeinflussen. Der Ausbau von losen oder mechanisch befestigten Materialien war zum Beispiel mit geringem Zeitaufwand möglich. Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) dagegen waren nur mit einem höheren Zeitaufwand recycelbar. Für die marktrelevantesten Dämmstoffe wurde der Zusatzaufwand für den sortenreinen Rückbau und Recycling der jeweiligen Dämmstoffart dargestellt. Unter anderem wurde empfohlen, dass Bauherren einen selektiven Rückbau mit klaren Demontage- und Entsorgungskonzepten in der Ausschreibung fordern. Die Sensibilisierung und Schulung der Baustellenarbeitende wurde ebenso vorgeschlagen, um Fremdstoffe in den Sammelbehältern zu vermeiden und die Qualitätsstandards der Recycler und Hersteller zu erfüllen. Die Studie und deren Ergebnisse können Sie hier abrufen. Dämmstoffe in der Kreislaufwirtschaft Verwertung von gewerblichen Siedlungs- und Bauabfällen gemäß Gewerbeabfallverordnung

Energiesparen für die Zukunft: Deutschland krisenfest machen

<p> <p>Energiesparen ist eine Versicherung für die Zukunft. Damit schützen wir nicht nur das Klima, sondern werden auch unabhängiger von fossilen Energieträgern und damit krisenfester. Und schließlich ist Energiesparen kurzfristig die wirkungsvollste Maßnahme gegen steigende Preise. Unsere Tipps für Verbraucher*innen.</p> </p><p>Energiesparen ist eine Versicherung für die Zukunft. Damit schützen wir nicht nur das Klima, sondern werden auch unabhängiger von fossilen Energieträgern und damit krisenfester. Und schließlich ist Energiesparen kurzfristig die wirkungsvollste Maßnahme gegen steigende Preise. Unsere Tipps für Verbraucher*innen.</p><p> <p>Wenn Energiepreise durch globale Krisen in die Höhe schießen, wird es uns wieder schmerzlich bewusst: Unser Verbrauch an fossilen Energieträgern ist nicht nur ein großes Problem, weil die verursachten Treibhausgasemissionen das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/klima">Klima</a> erhitzen. Auch die Abhängigkeit gegenüber autoritären Regimen und durch globale Krisen ausgelöste Preisschocks bringen uns in Schwierigkeiten. Energiesparen ist deshalb eine Versicherung für die Zukunft und macht uns unabhängiger von fossilen Energieträgern und damit krisenfester. Und schließlich ist Energiesparen kurzfristig die wirkungsvollste Maßnahme gegen steigende Preise.</p> <p>Bei Kraftstoff, Heizenergie, Warmwasser und Strom können wir den Verbrauch und damit auch den Erfolg von eigenen Maßnahmen selbst sehen und überprüfen. Aber auch bei der Ernährung oder dem (Nicht-)Kauf von Produkten können wir indirekt Energie und CO2&nbsp;einsparen. Denn die Herstellung der Produkte benötigt ebenfalls Energie und andere Ressourcen wie Metalle oder Kunststoffe.</p> <p>Wir haben für Sie fünf Sofort-Tipps zusammengestellt, mit denen Sie nicht nur Energie und Rohstoffe, sondern im Schnitt durchaus 500 Euro und mehr pro Person und Jahr einsparen können. Machen Sie auch Ihre persönlichen Alltagsstrukturen krisenfester. Mit unseren zehn „Big Points“ werden Sie dauerhaft zum Energiesparer und zur Ressourcensparerin.&nbsp;<br>Sie wollen noch mehr tun? In unseren&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag"><strong>UBA-Umwelttipps</strong></a>&nbsp;finden Sie viele weitere Ideen und Hinweise.</p> <strong>Mit fünf Sofort-Tipps Geld, Energie und Rohstoffe sparen</strong> <strong>Vorausschauend fahren</strong> <p>Durch eine vorausschauende und defensive Fahrweise können Sie den <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/sprit-sparen">Sprit- oder Stromverbrauch senken</a> und mehrere hundert Euro an Tankkosten im Jahr sparen. Fahren Sie niedertourig, vorausschauend und halten Sie sich an ein „freiwilliges Tempolimit“. Vermeiden Sie die Mitnahme unnötiger Lasten und stellen Sie einen ausreichend hohen Reifendruck sicher. Sprit oder Strom sparen Sie auch, wenn Sie Nebenaggregate wie Klimaanlagen nur anschalten, wenn Sie diese wirklich brauchen.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Einkaufen mit dem Rad</strong> <p>Zu Fuß gehen und&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/fahrrad-radeln"><strong>Fahrrad fahren</strong></a>&nbsp;ist nicht nur gesund und auf Kurzstrecken häufig schneller als das Auto. Es spart auch Kosten. Allein wenn Sie ihren Einkauf zukünftig mit dem Rad statt mit dem Auto erledigen, können Sie bereits etwa 100 Euro pro Jahr einsparen. Satteltaschen oder ein kleiner Fahrradanhänger machen auch größere Einkäufe ohne Auto möglich.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Den eigenen Energieverbrauch prüfen</strong> <p>Nur wer den eigenen Energieverbrauch kennt, kann an der richtigen Stelle ansetzen. Machen Sie den <a href="https://www.co2online.de/service/energiesparchecks/heizcheck/">HeizCheck</a>, um den Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes einzuschätzen. Der <a href="https://www.co2online.de/service/energiesparchecks/stromcheck/">StromCheck</a> sagt Ihnen, wie hoch Ihr Stromverbrauch ist. Und mit dem kostenlosen <a href="https://www.energiesparkonto.de/">Energiesparkonto</a> können Sie regelmäßig prüfen, ob Sie auch so viel Energie sparen wie geplant.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Sparduschkopf einschrauben</strong> <p>Sparduschköpfe sparen rund 100 bis 200 Euro&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/haushalt-wohnen/warmwasser"><strong>Warmwasserkosten</strong></a>&nbsp;pro Person und Jahr. Sie verbrauchen nur 6 bis 9 Liter pro Minute (gegenüber 12 bis 15 Liter bei normalen Duschköpfen). Der Austausch geht mit wenigen Handgriffen und kann auch von Mieter*innen selbst problemlos durchgeführt werden. Beim Kauf auf gute Qualität und den&nbsp;<a href="https://www.blauer-engel.de/de/produktwelt/hand-und-kopfbrausen"><strong>Blauen Engel</strong></a>&nbsp;achten!</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Heiztemperatur optimieren</strong> <p>Sorgen Sie jetzt schon dafür, dass Sie an kommenden Heiztagen und dann im nächsten Winter&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizen-raumtemperatur"><strong>Heizenergie einsparen</strong></a>. Senken Sie die Solltemperatur Ihrer Heizungsanlage z.B. um 1 Grad. Das kann rund 6 % der Heizkosten sparen. Zeitgesteuerte Thermostatventile können zudem vor allem in schlecht gedämmten Häusern z.&nbsp;B. in Wohn- und Badezimmern Heizkosten sparen. Auch Mieter*innen können sie einfach einbauen.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Mit zehn „Big Points“ dauerhaft krisenfester werden</strong> <strong>Energielabel auf Dunkelgrün stellen</strong> <p>Ob Kühlschrank, Spülmaschine oder Auto: Achten Sie beim Kauf auf das&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energiesparen/energieverbrauchskennzeichnung"><strong>Energielabel</strong></a>&nbsp;und den dort angegebenen Energieverbrauch. Wählen Sie möglichst die höchste verfügbare Effizienzkategorie. Damit können Sie über die Lebensdauer der Geräte viel Strom- bzw. Energiekosten einsparen. Die effizientesten Modelle können Sie in der europäischen <a href="https://eprel.ec.europa.eu/screen/home"><strong>Produktdatenbank EPREL</strong></a> recherchieren. Falls Sie noch eine ältere&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizungsumwaelzpumpe"><strong>Heizungsumwälzpumpe</strong></a>&nbsp;haben, lohnt sich oft ein vorzeitiger Austausch mit einer Hocheffizienzumwälzpumpe.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Ökostrom beziehen</strong> <p>Immer mehr Bürger*innen entscheiden sich für einen&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/oekostrom"><strong>Wechsel zu einem Ökostromanbieter</strong></a>. Dieser dauert weniger als 30 Minuten und ist ein wichtiges Signal für den schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien. Achten Sie auf Label wie „Grüner Strom Label“ oder „Ok-Power“.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>In Solarenergie investieren</strong> <p>Nutzen Sie als Hausbesitzer*in Ihre Dachfläche nach Möglichkeit für&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/erneuerbare-energien/photovoltaik/photovoltaik-dachanlagen"><strong>Photovoltaik</strong></a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/sonnenkollektoren-solarthermie"><strong>Sonnenkollektoren</strong></a>. Je nach örtlichen Gegebenheiten können Sie auch als Mieter*in ein eigenes kleines&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/steckersolargeraete-reduzieren-eigene-stromkosten"><strong>Balkon-Solarkraftwerk</strong></a>&nbsp;installieren. Unabhängig von eigenen Flächen gibt es zahlreiche&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/gruene-geldanlagen-dienen-dem-umwelt-klimaschutz"><strong>finanzielle Beteiligungsangebote</strong></a>&nbsp;von z.B. (grünen) Banken und Energiegenossenschaften, wo Sie in den Ausbau von Solar- oder Windkraft investieren können.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Mit Dämmung den Heizbedarf verringern</strong> <p>Verringern Sie den Heizbedarf Ihres Hauses dauerhaft durch eine möglichst gute&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/waermedaemmung-fenster"><strong>Wärmedämmung</strong></a>. Mittels eines staatlich geförderten&nbsp;<a href="https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/individueller-sanierungsfahrplan-modernisieren-mit-koepfchen-59828"><strong>individuellen Sanierungsfahrplanes</strong></a>&nbsp;schaffen Sie die Grundlage für eine langfristig kosteneffiziente Sanierungsstrategie. Die Umweltzeichen <a href="https://www.blauer-engel.de/de/zertifizierung/vergabekriterien#UZ132-2020"><strong>Blauer Engel für Dämmstoffe für den Innenraum</strong></a> sowie <a href="https://www.blauer-engel.de/de/zertifizierung/vergabekriterien#UZ140-2019"><strong>Blauer Engel für Wärmedämmverbundsysteme</strong></a><strong>&nbsp;</strong>zeichnen umwelt- und gesundheitsschonende Materialien mit guten Gebrauchseigenschaften aus.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Mit Wärmepumpe heizen</strong> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/waermepumpe"><strong>Wärmepumpen</strong></a>, im Idealfall mit Ökostrom betrieben, sind die Heiztechnik für ein klimaneutrales Deutschland. Einen Umstieg von Gas- oder Ölheizungen auf Holzfeuerung kann das Umweltbundesamt aus Gründen von Wald-, Klima- und Gesundheitsschutz dagegen nicht empfehlen. Das UBA-Portal&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/waermepumpendatenbank"><strong>So geht’s mit Wärmepumpen!</strong></a>&nbsp;zeigt Dutzende erfolgreich umgesetzte Praxis-Beispiele von Wärmepumpen in Bestandsgebäuden. Mit dem&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/gebaeudecheck-ist-mein-haus-bereit-fuer-die"><strong>Gebäudecheck Wärmepumpe</strong></a>&nbsp;können Hausbesitzende einfach prüfen, ob ihr Gebäude bereits „wärmepumpenfähig“ ist.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Auf Elektromobilität umsteigen</strong> <p>Ob <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/beim-autokauf-elektroautos-bevorzugen-auf-geringen#worauf-sie-beim-umweltbewussten-autokauf-achten-sollten"><strong>Elektroauto</strong></a>, Stadtbus oder <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/pedelec-e-bike-fahren-haelt-fit-schont-die-umwelt"><strong>Elektrofahrrad</strong></a>: Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Wenn Sie ein neues Auto benötigen, sind Sie mit einem elektrischen Antrieb auf der sicheren Seite. Durch das sozial gestaffelte&nbsp;<a href="https://www.bundesumweltministerium.de/foerderung/fragen-und-antworten-zur-e-auto-foerderung"><strong>Förderprogramm zum Kauf neuer Elektro-Pkw</strong></a>, die verlängerte Kfz-Steuerbefreiung oder die Förderung über die Treibhausgasminderungsquote kann der Wechsel auf elektrische Antriebe leichter möglich werden. Inzwischen werden auch immer mehr gebrauchte Elektroautos angeboten. Das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/pedelec-e-bike-fahren-haelt-fit-schont-die-umwelt"><strong>Pedelec (E-Bike)</strong></a> ist zudem für viele Wege eine kostengünstige Alternative zum Auto.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Carsharing nutzen</strong> <p>Beim <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/carsharing-nutzen"><strong>Carsharing</strong></a> fallen die teuren Anschaffungskosten und die laufenden Bereitstellungskosten wie Versicherung oder Stellplatzgebühr für das eigene Auto weg. Einsparungen von mehreren hundert bis über 1.000 Euro pro Jahr sind mit Carsharing – abhängig von der Art der Autonutzung – möglich. Nach Berechnungen des Bundesverband Carsharing fahren Sie mit Carsharing in der Regel dann günstiger als mit einem eigenen Fahrzeug, wenn Sie weniger als etwa 12.500 km pro Jahr mit ihrem Auto unterwegs sind. Auch in immer mehr kleineren Städten gibt es inzwischen entsprechende Angebote.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Beim Reisen am Boden bleiben</strong> <p><a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/flugreisen"><strong>Flugreisen</strong></a>&nbsp;benötigen viel Energie und verursachen hohe Treibhausgasemissionen. Wählen Sie nach Möglichkeit&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/garten-freizeit/urlaubsreisen"><strong>nähere Reiseziele</strong></a>, die auch ohne Flugzeug zu erreichen sind. Bevorzugen Sie allgemein&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/bus-bahn-fahren"><strong>umweltfreundlichere Verkehrsmittel</strong></a>&nbsp;oder Alternativen zu Präsenzveranstaltungen, wie Videokonferenzen. Bei Flugreisen mit innerdeutschem Umstieg können Sie den Zubringerflug mittels spezieller Bahnpauschalangeboten wie Rail&amp;Fly oder anderen Intermodaltickets umgehen. Das ist nicht nur umweltfreundlicher, sondern in der Regel auch kostengünstiger.&nbsp;</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Weniger Fleisch macht mehr Menschen satt</strong> <p>Weltweit wird weit mehr als die Hälfte der Getreide- und Ölsaatenernte an Tiere verfüttert. Der größte Teil der Ernte landet somit buchstäblich auf dem Misthaufen. Eine stärker <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/klima-umweltfreundliche-ernaehrung"><strong>pflanzenbasierte Ernährung</strong></a> mit u.a. deutlich weniger Fleischkonsum und mehr <a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/biolebensmittel-tragen-umwelt-tierschutz-bei"><strong>Bio-Lebensmitteln</strong></a> ist gesünder, klima- und umweltfreundlicher und ein wichtiger Beitrag zur globalen Ernährungssicherheit. Probieren Sie die klassische und neue Vielfalt an vegetarischen und veganen Produkten aus: Von Hülsenfrüchten über Veggie-Hack, Haferdrinks und Margarine bis hin zu Sojageschnetzeltem u.v.a.m.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Bewusster Konsum: Lange nutzen, reparieren und korrekt entsorgen</strong> <p>Die Herstellung von Produkten benötigt Energie und Rohstoffe. Daher sollten insbesondere langlebige Textilien, Möbel, IT- und Haushaltsgeräte gekauft und diese auch möglichst lange genutzt werden (z.&nbsp;B. auch durch&nbsp;<a href="https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/elektrogeraete/produkte-laenger-nutzen-gewaehrleistung-reparatur"><strong>Reparaturen</strong></a>). Mehrwegverpackungen wie Flaschen, Gläser, Boxen und Becher für Getränke und Lebensmittel im Supermarkt und für Unterwegs sparen Energie und Rohstoffe. Die korrekte Entsorgung hilft darüber hinaus, Energie einzusparen und wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen.</p> <p>&nbsp;</p> <strong>Bescheidenheit spart Geld und Ressourcen</strong> <p>Und ist eine gute Krisenvorsorge. Überlegen Sie, welche Produkte und Dienstleistungen Sie wirklich für ein gutes und zufriedenes Leben benötigen. Probieren Sie Mittel und Wege aus, wie Sie auch mit weniger materiellem Konsum glücklich sein können. Das betrifft z.&nbsp;B. die Anzahl, aber auch die Größe von Geräten, des Autos oder der Wohnung. Vielleicht haben Sie auch ein freies Zimmer, das Sie untervermieten können.</p> <strong>Noch mehr tun</strong> <p>In unserem Verbraucherportal finden Sie viele weitere Ideen und Hinweise, wie Sie Ihren Alltag umweltfreundlicher und nachhaltiger gestalten können:&nbsp;<a href="http://www.uba.de/umwelttipps"><strong>www.uba.de/umwelttipps</strong></a>.</p> <p>&nbsp;</p> </p><p>Informationen für...</p>

1 2 3 4 5 … 68 69 70