API src

Found 1 results.

Welchen Beitrag können Satellitenfernerkundung und insbesondere Copernicus-Daten und -Dienste für die Ermittlung ausgewählter Indikatoren des Indikatoren-Sets der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) leisten?

Das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus (ex GMES - Global Monitoring for Environment and Security) schafft eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur für Erdbeobachtung und Dienstleistungen der Geoinformation. Die sechs europäischen Kerndienste von Copernicus (Landüberwachung, Überwachung der Meeresumwelt, der Atmosphäre des Klimawandels, Katastrophen- und Krisenmanagement, Sicherheit) stellen Grundlageninformationen bereit, die für vielfältige Anwendungen weiter verarbeitet werden können. Die Copernicus Beobachtungsinfrastruktur besteht aus der Weltraum- (Satelliten-) und der in-situ Komponente. Die Erarbeitung des Indikatorensystems zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) wird im Herbst des Jahres 2013 abgeschlossen sein. Im Rahmen des Vorhabens soll untersucht werden, welche Satellitenfernerkundungsmethoden und -daten und die Nutzung welcher Copernicus-Daten und -Dienste und anderer Satellitenmissionen geeignet sind, ausgewählte Indikatoren des DAS-Indikatorensystems zu verifizieren. Dabei soll analysiert werden, welche Dienste (abgeleitete Variablen und Größen) bereits existieren, die einen kausalen Zusammenhang mit dem Klimawandel haben und aus welchen Daten Variablen und Größen ermittelt werden können, die mit regelhaft für die Indikatorenermittlung eingesetzten in-situ Daten nicht abgebildet werden können bzw. deren Ermittlung mit Methoden der Satellitenfernerkundung einfacher und kostengünstiger möglich ist. Es werden Aussagen zu Länge von Zeitreihen und Auswertungsintervallen, Qualität (z. B. Homogenität), Fehlergröße im Vergleich zu in-situ-Daten und Kosten von einzusetzenden Zeitreihen erwartet. Es werden ferner Vorschläge erwartet, wie bereits existierende Dienste für die Belange der Ermittlung von DAS-Indikatoren angepasst bzw. welche Downstream-Dienste erarbeitet werden müssen. Ferner wird ein Beitrag zur Entwicklung der noch nicht im operationellen Betrieb befindlichen Copernicus-Klimadienste erwartet.

1