Am Beispiel der Wertmetalle Indium, Gallium und Kobalt soll untersucht werden, ob seltene Metalle aus Rückständen der bergbaulichen Aufbereitung (Berge) unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wiedergewonnen werden können. Es existieren weltweit Berge und Absetzbecken (Bergeteiche) sowie Tailings, die diese Elemente in bedeutenden Mengen enthalten, weil die Aufbereitung der Erze jeweils auf die Anreicherung ökonomisch interessanter Metalle gezielt hatte. Die Ausbeutefähigkeit solcher Berge in Absetzbecken der Flotation soll am Beispiel der der Massiv-Sulfid-Vererzung des Rammelsberges bezüglich Indium, Gallium und Kobalt untersucht werden. Das Vorhaben dient der Rohstoffsicherung durch innovative Verfahren, die zur Steigerung der Rohstoffeffizienz zu entwickeln sind. Hierbei ist insbesondere der Vermeidungseffekt von Emissionen zu beachten, da die energieintensive Zerkleinerung/Mahlung weitgehend entfällt. In diesem Sinne sind die Berge aus Aufbereitungsrückständen als potenziell wertvolle sekundäre Lagerstätten für das 'Landfill Mining' angesehen. Die Arbeitsplanung dem Fachantrag zu entnehmen. Dabei ist die Firma Stöbich Holding in den Arbeitspaketen 1 und 8 tätig. Im AP 1 schafft Stöbich zu Beginn des Vorhabens die Infrastruktur für die Probennahme und Probenbearbeitung vor Ort. Die Firma Stöbich übernimmt dabei die Bereitstellung von Betriebsmitteln, Energie, Wasser sowie der Infrastruktur. Die Projektleitung zum Zugang der Probenentnahme, zum Aufbau der Infrastruktur sowie Unterstützung bei der Logistik wird ebenfalls gestellt. Das AP 8 startet ab März 2017; hier wird die wissenschaftliche Bearbeitung der wirtschaftlichen Anschlussfähigkeit ermittelt.
Am Beispiel ausgewählter wirtschaftsstrategischer Rohstoffe wie Indium, Gallium und Kobalt soll untersucht werden, ob eine Gewinnung aus den Flotationsteichen der Erzaufbereitung des Rammelsberges bei Goslar unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten möglich ist. Die Aufbereitungsverfahren werden an Originalproben im Rahmen von Labor- und Technikumsversuchen entwickelt und erprobt. Vorlaufend werden geeignete Abbaustrategien und -techniken sowie anschließend an die Aufbereitung Methoden zum Wiedereinbau der neu erzeugten Aufbereitungsrückstände und der Reinigung abzustoßender Wässer entwickelt. Begleitet werden die technologischen Entwicklungen von Planungen zur Infrastrukturgestaltung eines künftigen Rohstoffgewinnungsbetriebes, der Klärung von Genehmigungsfragen und weiterer für die wirtschaftliche und ökologische Gesamtbewertung erforderlichen Parameter. Dadurch wird eine höchstmögliche technische und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit sichergestellt. Im Rahmen des hier beantragten Teilvorhabens sollen im Rahmen des Gesamtverbundes folgende Arbeitspaketen verantwortlich bearbeitet oder an diesen mitgewirkt werden: Arbeitspaketen 1 (Erfassung der Lagerstättendaten) und 5 (Entwicklung eines Konzeptes für den Abbau der Lagerstätten und der Standsicherheit).
Im Rahmen des Verbundprojektes soll am Beispiel ausgewählter wirtschaftsstrategischer Rohstoffe wie Indium, Gallium und Kobalt untersucht werden, ob eine Gewinnung aus den in den Bergeteichen abgelagerten Aufbereitungsrückständen (Tailings) der Erzaufbereitung des Rammelsberges bei Goslar unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten möglich ist. Die Aufbereitungsverfahren werden an Originalproben im Rahmen von Labor- und Technikumsversuchen entwickelt und erprobt. Vorlaufend werden geeignete Abbaustrategien und -techniken sowie anschließend an die Aufbereitung Methoden zum Wiedereinbau der neu erzeugten Aufbereitungsrückstände und der Reinigung abzustoßender Wässer entwickelt. Begleitet werden die technologischen Entwicklungen von Planungen zur Infrastrukturgestaltung eines künftigen Rohstoffgewinnungsbetriebes, der Klärung von Genehmigungsfragen und weiterer für die wirtschaftliche und ökologische Gesamtbewertung erforderlichen Parameter. Dadurch wird eine höchstmögliche technische und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit sichergestellt. Die geplanten Arbeitsschritte für HMG sind im Einzelnen: AP3: Aufbereitung des Bergeteichmaterials -Entwicklung hydrometallurgischer Separations- und Aufkonzentrationsverfahren für Sondermetalle (insbesondere In, Ga und ggfs. Co) aus dem Sulfidkonzentraten AP4: Metallurgische Verfahren zur Darstellung marktfähiger Produkte - Einschleusung der gewonnenen Vorkonzentrate in bestehende Anlagen und Prozesse der Metallurgie - Entwicklung von Produktspezifikationen und Absatzkanälen für Baryt- und Pyritkonzentrate und iterative Verschränkung der Flotationsprozessführung mit Qualitätsstufen-Definitionen für den Absatz von Baryt- und Pyritkonzentraten sowie für die verbleibende Mineralikfraktion im Hinblick auf eine Verwertung - Prozessoptimierung durch Verknüpfung von Aufbereitungsverfahren, hydrometallurgische Vorkonzentration und metallurgische Verwertung.
Für das in Deutschland durchzuführende Standortauswahlverfahren zur Bestimmung eines Standorts für ein geologisches Endlager für hoch radioaktive, Wärme entwickelnde Abfälle hat die Kommission 'Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe' in ihrem Abschlussbericht empfohlen, in Bezug auf die Temperaturverträglich möglicher Wirtsgesteinsvorkommen aus Vorsorgegründen in der 'Phase Eins' des Standortauswahlverfahrens zunächst von einer Grenztemperatur an der Oberfläche des endgelagerten Abfallgebindes von 100°C auszugehen. Diese Empfehlung soll gelten, bis auf Basis von Forschungsarbeiten maximal mögliche Temperaturen in den jeweiligen Wirtsgesteinen festgelegt und daraus spezifische Grenztemperaturen abgeleitet werden können. Als Beitrag zur Vorbereitung auf eine Fortschreibung der Sicherheitsanforderungen des BMUB für die Endlagerung Wärme entwickelnder radioaktiver Abfälle wurden in dem hier beschriebenen Vorhaben die wissenschaftlichen Grundlagen einer wirtsgesteinsunabhängigen Grenztemperatur für die Wirtgesteinstypen Steinsalz, Tonstein und Kristallin aufbereitet und bewertet. Hierauf aufbauend wurden Betrachtungen angestellt zur Bedeutung einer Grenztemperatur für die betriebliche Sicherheit, die Langzeitsicherheit und die Rückholbarkeit/Bergbarkeit der Abfälle. Außerdem wurde die Anwendung auf das Standortauswahlverfahren hinsichtlich der Prüfung des Kriteriums 'Temperaturverträglichkeit' und seiner Auswirkungen auf den Flächenbedarf des Endlagers betrachtet und die Vorsorgeorientierung der empfohlene Grenztemperatur im Vergleich zu der von der Europäischen Kommission gegebenen Definition des Vorsorgeprinzips bewertet.
Ziel des Projektes SAFEUSE ist es, den Umgang mit Abfalldeponien in Vietnam nachhaltig zu verbessern, indem das Modell eines integrierten und weitsichtig angelegten Herangehens am Beispiel des Deponiestandortes Go Cat entwickelt und praxisorientiert konkrete Wissens- und Planungsbausteine zur Standortnachnutzung erarbeitet werden. Dieses Teilvorhaben wird wesentliche Rahmenbedingungen für die sichere, ökologisch und ökonomisch vorteilhafte Nachnutzung klären und mit der Variante des Deponierückbaus eine wichtige Option zur Wiedererschließung und Sicherung des Standortes untersuchen. Begleituntersuchungen bestimmter ökologischer, sozialer und ökonomischer Aspekte sollen den weiteren Teilvorhaben zudem als Flankierung dienen und wichtige Grundlagen für eine letztlich zu treffende Gesamtsanierungs- und Nachnutzungsentscheidung liefern. Das Teilvorhaben wird 6 Arbeitspakete mit folgenden Fachinhalten umfassen: Rahmenanalyse, Deponiezustands- und Inventaranalyse, Gefährdungs- und Dringlichkeitseinschätzung, generelle Technologieoptionen und Betrachtungsoption, Deponierückbau sowie Soziale Implikationsanalyse. In einem weiteren Arbeitspaket zusammengefasst sind Aktivitäten zur Ergebnissicherung und -disseminierung. Hierzu gehören u.a. Ergebnis- und Trainingsworkshops. Es wird Interaktionen zwischen den Teilvorhaben von SAFEUSE und eine kontinuierliche Einbindung sowie Mitwirkung lokaler F&E Beteiligter und Akteursgruppen geben. Insgesamt sind 5 'Deliverables' geplant.
Durch das fortschreitende Wachstum der vietnamesischen Städte liegt eine große Zahl der zu schließenden Deponien in Vietnam innerhalb der Städte und somit in enger Nachbarschaft zu Wohn- und Gewerbegebieten, so auch die Deponie Go Cat in Ho Chi Minh City. Diese Deponie dient im Projekt SAFEUSE als Praxisbeispiel, an dessen Standortvoraussetzungen und Problemfeldern sich die Strategieentwicklung zum nachhaltigen Umgang mit geschlossenen Deponien orientieren wird. Die Abdeckungen und Rekultivierungen sollen nun nicht mehr nur die eingelagerten Abfälle kaschieren, sondern in städtischen Bereichen außerdem eine Folgenutzung auf geschlossenen Deponiestandorten ermöglichen, was das zentrale Ziel dieses Teilvorhabens sein wird. Die Rekultivierung der Deponieoberfläche soll daher die Sickerwasserbildung auf ein Minimum reduzieren, ästhetische Belange berücksichtigen und eine wirtschaftliche Nachnutzung ermöglicht werden. Mit Hilfe von Kriterien soll die Deponie hinsichtlich möglicher Nachnutzungskonzepte untersucht werden. In enger Abstimmung mit den deutschen und vietnamesischen Projektpartnern werden in den ersten Arbeitsschritten die Voraussetzungen und Gegebenheiten vor Ort analysiert. Es werden verschiedene Alternativen für eine Nachnutzung anhand zu untersuchender Kriterien bearbeitet. Dazu sind auch vor Ort Workshops und Studienreisen geplant. Den Projektabschluss bildet ein konkreter Handlungskatalog mit Empfehlungen für die mögliche Nachnutzung der Deponie Go Cat.
Schwerpunkte des Berichts bilden das Einsparpotenzial von Phosphor in Produkten und von phosphathaltigen Produkten sowie die Qualität der Rezyklate und deren Einsatz als Düngemittel in der Landwirtschaft bzw. in der Düngemittelindustrie. Außerdem werden Verfahren zur P-Rückgewinnung identifiziert und bewertet, die Kosten und der Energieaufwand der Verfahren dargestellt sowie mögliche Umstellungen der Kläranlagen in Bezug auf eine erleichterte Phosphorrückgewinnung geprüft. Weitere zentrale Inhalte sind Mengenberechnungen zur Entwicklung der thermischen Klärschlammentsorgung und die Möglichkeit des Landfill Minings sowie die Langzeitlagerung der Klärschlammaschen. Anhand einer Expertenbefragung wurden Aspekte zur Markteinführung der Rezyklate diskutiert. Weiterhin werden bereits durchgeführte Maßnahmen zur Klärschlammentsorgung und P-Rückgewinnung aus dem Ausland dargestellt. Abschließend erfolgt eine Prüfung der rechtlichen Umsetzungsmöglichkeiten, u.a. zur Finanzierung und Subventionierung der P-Rückgewinnung sowie zur Abnahmeverpflichtung der produzierten Rezyklate.
Das Ziel des Vorhabens ist die erstmals ganzheitliche Untersuchung und Entwicklung eines Gesamtkonzepts zum Rückbau bestehender Deponieflächen für Siedlungsabfall und Schlacken sowie zur weitestgehenden Nutzung der darin enthaltenen Ressourcen. Das I.A.R. der RWTH Aachen wird die mechanische Aufbereitung des ausgebauten Deponats übernehmen. Dazu werden vor Ort Proben entnommen und z. T. im institutseigenen Technikum aufbereitet und analysiert. Im Anschluss kann mittels der Datenanalyse aus Materialansprache und Aufbereitungsversuchen eine Definition von BAT (best available technology) getätigt und der Nachrüst- und Entwicklungsbedarf definiert werden. Dabei wird ähnlich der Behandlung gemischter Siedlungsabfälle (der ursprünglichen Quelle für die deponierten Stoffströme) der Aspekt der Vorkonditionierung im Detail betrachtet. Dazu wird die Menge und die Qualität der erzielten Aufbereitungsprodukte in Zusammenarbeit mit den Verbundpartnern analysiert und bewertet. Durch das LuF TEER wird die thermische Behandlung des Deponats untersucht. Zunächst erfolgt die Auswahl und Beprobung der in Frage kommenden Stoffströme. Anschließend werden mit den Rohstoffen im institutseigenen Technikum Pyrolyseversuche mit verschiedenen Prozessparametern durchgeführt. Die beprobten Stoffströme sowie die Pyrolyseprodukte werden im Brennstofflabor analysiert. Des Weiteren ist die Durchführung von Verbrennungsversuchen im Technikumsmaßstab geplant, welche bilanziert, verglichen und bewertet werden.
Dem Projekt TÖNSLM liegen zwei grundsätzliche Überlegungen zu Grunde: Deponien besitzen aufgrund der abgelagerten Abfälle häufig ein hohes Wertstoffpotential, deren Nutzung in Anbetracht steigender Rohstoffpreise wirtschaftlich interessant sein kann. Des Weiteren sind die Nachsorgekosten für viele Deponiebetreiber häufig deutlich höher als erwartet. Durch den Rückbau können damit Ressourcen geschont, schädliche Umweltbeeinflussungen reduziert und langfristig Kosten eingespart werden. Schwerpunkte des Projektes sind die Entwicklung innovativer Verfahren zur Rückgewinnung ausgewählter Ressourcen aus Siedlungsabfall- und Schlackedeponien sowie eines Leitfadens zur Durchführung des Deponierückbaus unter weiterer Betrachtung ökonomischer und ökologischer Aspekte. Das Projekt wird von der Tönsmeier-Gruppe gemeinsam mit dem Abfallentsorgungsbetrieb des Kreises Minden-Lübbecke koordiniert. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt durch die TU Braunschweig, die TU Clausthal, die RWTH Aachen und dem Institut für Energie und Umweltforschung Heidelberg GmbH (ifeu).
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 25 |
| Land | 3 |
| Wissenschaft | 10 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 23 |
| Text | 2 |
| unbekannt | 1 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 3 |
| Offen | 23 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 26 |
| Englisch | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Dokument | 1 |
| Keine | 14 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 25 |
| Lebewesen und Lebensräume | 23 |
| Luft | 11 |
| Mensch und Umwelt | 26 |
| Wasser | 13 |
| Weitere | 26 |