Other language confidence: 0.566233794543982
Viel Sonne, wenig Ozon: Hohe UV-Belastung in Deutschland In ganz Deutschland werden am Mittwoch, 24.6., und Donnerstag, 25.6., die höchsten UV -Index-Werte des Jahres erwartet. Darauf weist das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) hin. Die Werte erreichen zur Mittagszeit in Norddeutschland UV -Index bis zu 8 in Mitteldeutschland UV -Index bis zu 9 in Süddeutschland UV -Index 9, stellenweise auch 10 auch möglich im deutschen Hochgebirge bis zu 11 ("extrem") Die prognostizierten UV -Indexwerte geben an, welche Tagesspitzenwerte der sonnenbrandwirksamen UV -Strahlung am Boden erwartet werden. Die Werte hängen von Sonnenstand, Bewölkung, Höhenlage, aber auch vom Ozon in der Atmosphäre ab. Das Ozon dort kann UV -Strahlung absorbieren und die UV -Belastung auf der Erde reduzieren. Aktuell tragen mehrere Faktoren dazu bei, dass eine besonders hohe UV -Belastung prognostiziert wird. Zum einen sorgt der höchste Sonnenstand des Jahres (die Sommersonnenwende war am 21. Juni) für den kürzesten Weg der Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre. Außerdem ist für beide Tage mit eher wenig Ozon in der Atmosphäre über Deutschland zu rechnen, es gelangt also mehr energiereiche UV -Strahlung auf die Erde. Fehlende Bewölkung verstärkt den Effekt. Das BfS empfiehlt daher, sich in den kommenden Tagen ausreichend vor UV -Strahlung zu schützen. Tipps zum Sonnenschutz Informieren Sie sich über den UV -Index in Ihrer Region . Auf den Seiten des BfS sind Prognosen für unterschiedliche Regionen in Deutschland und tagesaktuelle Verläufe abrufbar. Die Vorhersagen basieren auf den bisherigen Messdaten des UV -Messnetzes und aktuellen Wetterdaten. Auch gängige Wetter-Apps informieren über den UV -Index: Bereits ab einem UV -Index von 3 ist UV -Schutz angebracht. Während der Mittagsstunden – zwischen 11 bis 15 Uhr – sollten Sie Schatten aufsuchen. Freizeitaktivitäten sollten besser in die frühen oder späteren Tagesstunden verlagert werden. Tragen Sie schützende Kleidung sowie eine Kopfbedeckung . Tragen Sie eine große und gut sitzende Sonnenbrille . Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung " UV -400". Das bedeutet, dass die Brille die gesamte UV -Strahlung bis 400 Nanometer filtert und ausreichend schützt. Cremen Sie unbedeckte Körperstellen gut mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor (ab LSF 30) ein. Schützen Sie besonders Kinder: Sonnenbrände im Kinder- und Jugendalter erhöhen das Risiko für UV -bedingte Erkrankungen von Haut und Augen im späteren Leben. Stand: 24.06.2026
Zusammentragen von Daten ueber Schadstoffe in Beruf und insbesondere Umwelt.
Seit unserer formalgenetischen Erstbeschreibung von Krebsdeterminanten arbeiten wir an deren molekularbiologischer Konkretisierung. In der Berichtszeit untersuchten wir die Expression xiphophoriner Onkogene (x-oncs) in erblichen xiphophorinen Melanomen, Neuroblastomen, Fibrosarkomen und Karzinomen, deren Boesartigkeit durch den homozygoten Verlust eines keimbahnvererbten onkostatischen Gens, Diff, und deren Gutartigkeit durch den hemizygoten Verbleib von Diff determiniert wird. Onkogentranskripte in gesunden Embryonen, Neugeborenen und Adultendienten als Standard: In gutartigen Neoplasien fanden wir im allgemeinen eine embryotypischex-onc-Expression. In boesartigen Tumorenherrscht meist Ueberexpression. Dies trifft zu fuer zwei von vier x-erbB-Genen, zwei von vier x-erbA-Genen, alle drei x-sis-, zwei x-pdgf-r-, drei x-src- ,drei x-ras-Transkripte sowie fuer die Transkripte zweier Retrotransposons. Das restliche der x-erbBGene, die beiden restlichenx-erbA, sowie x-myc sind bei gut- und boesartigen Tumoren gleichbleibend mittelstark exprimiert. Keiner der Tumoren, wohl aber deren Zellkulturen, zeigten x-myb-Expression. An der Bildung einer Neoplasie arbeiten demnach viele Onkogene, deren Aktivitaet koordiniert ist. Hiermit koordiniert ist der Inositoleinbau in Phoshoinositide, der hier als Mass fuer die Wachstumsregulation der Tumoren betrachtet wird. Als Koordinator tritt das zur x-erbB-Familie gehoerende Onkogen x-erbB hoch a auf, denn es ist die einzige hier bekannte Krebsdeterminante, die neben der komplexen Korrelation von Onkogenexpression und Malignitaetsgrad einen Erbgang zeigt (Nachweiseines v-erbB-homologen Fragments im Southern-blot), der sich mit dem der Suszeptibilitaet zur Tumorbildung deckt. x-erbB hoch a ist demnach der eigentlichen Tumorbildung vorgeschaltet; es verhaelt sich wie ein Kapellmeister, der dem Orchester vorsteht, aber auch mit seinem eigenen Instrument zum Konzert beitraegt. Zwei terminale Deletionen in der Keimbahn brachten weitere Hinweise auf die Koordinatorfunktion von x-erbB hoch a: Die eine verlor ein Gen fuer die Differenzierung von Pigmentzell-Vorlaeufern, behielt aber x-erB hoch a; die andere verlor beide Gene; ansonsten sind sie genetisch mit den Traegern erblich gut- und boesartiger Melanome identisch. Phaenotypisch sind sie gleich und bilden keine Melanome. Es zeigte sich, dass die in den Melanomen vorgefundene konzertierte Aktion von Expression und Ueberexpression der Determinanten der Krebsbildung incl. Inositollipid Turnover von x-erbB hoch a abhaengt, egal ob Tumoren gebildet werden oder nicht.
Im abgeschlossenen Projekt F0054 'Haeufigkeit atopischer Stigmata und deren diagnostische Relevanz bei atopischen Ekzemen' wurde ein Atopie-Score entwickelt, mit dem standardisiert und reproduzierbar die Auspraegung einer Atopie anhand anamestischen, klinischen und laborchemischen Kriterien diagnostiziert werden kann. - Ziel: Validierung des Atopie-Score durch eine Feldstudie; neue Erkenntnisse zum Zusammenwirken von endogenen und exogenen Risikofaktoren bei der Entstehung von Berufsekzemen und Allergien. - Methodik: Prospektive epidemiologische Studie; Untersuchung von Berufsanfaengern in besonders hautbelastenden Berufen (Friseur, Krankenpflege, Metallberufe) zu Beginn der Ausbildung (insbesondere endogene Risikofaktoren) und anschliessend ausbildungsbegleitend mindestens zweimal; gleiches Untersuchungsinstrumentarium wie Projekte 38-08, OF-21 und OF-23 (Projekte sind koordiniert). Ergaenzend je eine Fallkontrollstudie bei Friseuren und Baeckern mit angezeigtem Verdacht auf berufsbedingte Hauterkrankung (mit entsprechenden Kontrollgruppen). - Umsetzung geplant: Verbesserung der Praevention von Berufsekzemen und Allergien durch gezielte Beratung von Berufsanfaengern und durch effektive arbeitsmedizinische Vorsorge in hautbelastenden Berufen.
Entwicklung und Evaluierung eines Messverfahrens zur Bestimmung von Aminhärtern in der Luft am Arbeitsplatz bei der Verarbeitung von Epoxidharzen. Sensibilisierende Inhaltsstoffe von Epoxidharzen verursachen Haut- und Atemwegserkrankungen; zur Ermittlung der Konzentration solcher Stoffe in der Luft am Arbeitsplatz ist noch kein geeignetes Verfahren verfügbar. Adaptierung und Optimierung der SPME (solid phase micro extraction) mit GC/MS-Analyse.
Wirkung von Fern-UV-C-Strahlung auf sensitive menschliche Haut: Induktion von DNA-Schäden Fern-UVC ist eine Technologie zur Desinfektion von Oberflächen und Luft, da es Mikroorganismen wie Viren und Bakterien abtöten kann, ohne tief in die menschliche Haut einzudringen. Die Studie "Wirkung von Fern-Ultraviolett-C-Strahlung auf sensitive menschliche Haut: Induktion von Schäden an der Desoxyribonukleinsäure ( DNA )" untersuchte die Wirkung von Fern-Ultraviolett-C-Strahlung (Fern-UVC) bei einer Wellenlänge von 222 Nanometern (Fern-UVC 222 ) auf empfindliche, menschliche Haut. Die Ergebnisse zeigten, dass nach einer Bestrahlung mit UVC-Strahlung bei 222 Nanometern ein erhöhtes Hautkrebsrisiko durch Schädigung epidermaler Stammzellen nicht zu erwarten ist. Trotz dieser Ergebnisse bleiben offene Fragen etwa zu Langzeiteffekten, zur Empfindlichkeit besonders anfälliger Personen und zur bislang unzureichend erforschten Rolle des Proteoms, also der Gesamtheit aller Proteine in einer Zelle. Die Studie "Wirkung von Fern-Ultraviolett-C-Strahlung auf sensitive menschliche Haut: Induktion von Schäden an der Desoxyribonukleinsäure ( DNA )" untersuchte die Wirkung von Fern-Ultraviolett-C-Strahlung (Fern-UVC) bei einer Wellenlänge von 222 Nanometern (Fern-UVC 222 ) auf empfindliche, menschliche Haut. Fern-UVC ist eine Technologie zur Desinfektion von Oberflächen und Luft, da es Mikroorganismen wie Viren und Bakterien abtöten kann, ohne tief in die menschliche Haut einzudringen. Der Fokus der Studie lag insbesondere auf der Basalzellschicht der Oberhaut (Epidermis), da dort epidermale Stammzellen liegen. Diese sind wichtig, weil die Schädigung der DNA dieser Zellen das Risiko für Hautkrebs erhöhen könnte. Biopsien, das heißt kleine Gewebeproben, von kindlicher Vorhaut und Altershaut dienten als Modelle für unterschiedliche Dicken der Hornhaut (äußerste Schicht der Haut) und der Epidermis. Die Hautproben wurden mit Fern-UVC bei 222 Nanometern und zum Vergleich mit UV -C-Strahlung bei einer Wellenlänge von 254 Nanometern (UVC 254 ) bestrahlt. Das Entstehen von DNA -Schäden wurden anhand von Cyclobutan-Pyrimidin-Dimeren (CPDs), dies sind spezifische Schäden in der DNA , in positiven Zellkernen analysiert. Ergebnis Die Ergebnisse zeigten, dass UVC-Strahlung bei 254 Nanometern signifikante Schäden an der DNA in der suprabasalen Epidermis, also der Oberhaut oberhalb der Basalzellschicht, verursacht. Die DNA -Schäden reichten besonders in der dünneren Altershaut bis in die Basalzellschicht. Nach Bestrahlung mit Fern-UVC 222 waren dagegen in der Basalzellschicht beider Hautmodelle selbst bei hohen Dosen bis 2000 Joule pro Quadratmeter (J/m²) keine durch ultraviolette Strahlung induzierten CPD-positiven Zellkerne nachweisbar. Das bedeutet, dass ein erhöhtes Hautkrebsrisiko durch Schädigung epidermaler Stammzellen nicht zu erwarten ist. Direkt unterhalb der Hornschicht, der äußersten Schicht der Epidermis, traten jedoch dosisabhängig vereinzelt CPD-positive Zellen in beiden Modellen auf. Fazit Trotz dieser Ergebnisse bleiben offene Fragen etwa zu Langzeiteffekten, zur Empfindlichkeit besonders anfälliger Personen und zur bislang unzureichend erforschten Rolle des Proteoms, also der Gesamtheit aller Proteine in einer Zelle. Daher sollten vor dem breiten Einsatz von Fern- UVC 222 zur Desinfektion in Anwesenheit von Menschen alternative Maßnahmen mit vergleichbarer Effektivität bevorzugt werden. Dieser Artikel wurde sprachlich mit KI überarbeitet. Eckdaten Forschungs-/Auftragnehmer: Elbe Kliniken Stadt-Buxtehude GmbH , Labor für Molekulare ZeIlbiologie/Dermatologie Projektleitung: Dr. Beate Volkmer Fachliche Begleitung: Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) Beginn: 1. Januar 2023 Ende: 31. Dezember 2024 Finanzierung: 189.503,69 Euro Stand: 14.07.2026
Wie wirkt ionisierende Strahlung? Wenn ionisierende Strahlung auf den menschlichen Körper trifft, können Schäden in einzelnen Zellen oder Geweben entstehen. Ob und in welchem Ausmaß eine Strahlenexposition zu einem gesundheitlichen Schaden führt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der absorbierten Strahlenmenge, der Strahlenart und davon, welches Organ oder Gewebe des Körpers hauptsächlich betroffen ist. Für Spätfolgen einer Strahlenexposition sind Veränderungen der DNA von besonderer Bedeutung. Wenn ionisierende Strahlung auf den menschlichen Körper trifft, können Schäden in einzelnen Zellen oder Geweben entstehen. Das liegt daran, dass die Strahlungsenergie chemische Verbindungen ( Moleküle ) auseinanderbrechen kann. Auch einzelne Elektronen, also elektrisch geladene Teilchen, können aus Verbindungen herausgeschlagen werden. So kann Strahlung direkt alle Elemente der Zelle, wie zum Beispiel DNA (Moleküle, die die Erbinformation tragen) oder Proteine schädigen. Andererseits kann Strahlung auch mit dem Wasser interagieren, das in Zellen reichlich vorhanden ist, und Radikale bilden. Diese sehr reaktionsfreudigen Stoffe können wiederum auf Zellbestandteile treffen und diese schädigen. Für Spätfolgen einer Strahlenexposition sind Veränderungen der DNA von besonderer Bedeutung. Reparaturmechanismen der Zelle Normalerweise ist die Zelle in der Lage, Strahlenschäden korrekt zu reparieren, sodass keine negativen Folgen auftreten. Schafft sie das nicht, stirbt sie in der Regel ab. Dafür hat der menschliche Körper raffinierte, strukturierte Programme zur Verfügung ( z. B. Apoptose). Bei massiven Schäden durch eine Bestrahlung mit sehr hohen Strahlendosen funktionieren aber auch diese Vorgänge nicht mehr und die Zelle stirbt unkontrolliert ab (Nekrose). Besonders gefährlich ist jedoch, wenn die DNA einer Zelle geschädigt wird und der Schaden entweder gar nicht oder fehlerhaft repariert wird, während die Zelle gleichzeitig weiter überlebt. So können genetisch veränderte (mutierte) Zellen entstehen, die sich weiter vermehren und z. B. eine Krebserkrankung auslösen. Strahlenwirkungen auf den Organismus Ionisierende Strahlung wirkt aber nicht nur auf die DNA. Sie kann auch die Struktur und Funktion von Zellen verändern. Das kann Entzündungsreaktionen, Zellalterung oder Funktionsverlust auslösen und unter anderem Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Katarakte (Trübungen der Augenlinse) verursachen. Ob und in welchem Ausmaß eine Strahlenexposition zu einem gesundheitlichen Schaden führt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der absorbierten Strahlenmenge, der Strahlenart und davon, welches Organ oder Gewebe des Körpers hauptsächlich betroffen ist. Im System des Strahlenschutzes werden Strahlenwirkungen in zwei unterschiedliche Kategorien eingeteilt: „ stochastische Effekte“ auf der einen Seite und "Gewebeeffekte" (auch deterministischen Effekte genannt) auf der anderen Seite. Vergleich zwischen deterministischen und stochastischen Strahlenschäden Deterministische Strahlenschäden (Gewebeschäden) Stochastische Strahlenschäden Beschreibung Schäden, die nur oberhalb eines Schwellenwertes der Dosis in nennenswertem Ausmaß auftreten Später auftretende Schäden aufgrund von Zellen, deren DNA (Erbmaterial) geschädigt wurde Ursache des Schadens Abtötung oder Fehlfunktionen zahlreicher Zellen Mutationen und nachfolgende Vermehrung von einzelnen mutierten Zellen (Körperzellen oder Keimzellen) Dosis -Abhängigkeit Je höher die Strahlendosis, desto schwerer der Strahlenschaden Je höher die Strahlendosis, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines Strahlenschadens Dosis - Schwellenwert ca. 500 Millisievert ( mSv ); beim ungeborenen Kind ca. 50 bis 100 mSv Nicht vorhanden Beispiele Rötungen der Haut, Haarausfall, Unfruchtbarkeit, akute Strahlenkrankheit, Fehlbildungen und Fehlentwicklungen des Gehirns beim Ungeborenen Krebs Bei manchen Erkrankungen, die auch als Folge von Strahlung auftreten können, ist der genaue Zusammenhang zwischen Strahlendosis und Erkrankungsrisiko noch unklar. Insbesondere ist nicht gesichert, dass es für sie eine Schwellenwertdosis gibt, also eine Dosis, die dafür mindestens nötig ist. Und falls es einen solchen Wert gibt, wo dieser genau liegt. Ziele des Strahlenschutzes Der Strahlenschutz ist darauf ausgerichtet, die Gesundheit des Menschen zu schützen. Er hat das Ziel, Gewebeschäden ( deterministische Strahlenschäden) zuverlässig zu verhindern und das Risiko für stochastische Schäden auf ein vernünftigerweise erreichbares Maß zu reduzieren (ALARA-Prinzip). Stand: 30.06.2026
Die bisherige Forschung zu Fern-UVC-Strahlung und ihrer Wirkung auf die Haut weist auf einen Bedarfan weiteren Untersuchungen hin, besonders in Bezug auf empfindliche bzw. vulnerablePersonengruppen. Hintergrund ist die mögliche direkte Setzung von DNA-Schäden wie Cyclobutan-Pyrimidin-Dimeren (CPDs) und Pyrimidin-Pyrimidon (6-4)-Photoprodukten (6-4PP) nach Fern-UVCStrahlung,die natürlicherweise nach einer gewissen Zeit repariert werden, was jedoch durchFehlreparatur entstehende Mutationen nicht ausschließt. Aus diesem Grund wird im vorliegendenProjekt ausschließlich die Schadensinduktion – insbesondere die Lokalisation der Schäden inmenschlicher Haut – betrachtet, da im Gegensatz zu Zellschäden in der Basalzellschicht suprabasaleSchäden direkt unter der Hornschicht der Haut für potenziell kanzerogene Abläufe mit hoherWahrscheinlichkeit keine Rolle spielen, da sie verhornen und als Schuppen abschilfern. Ein besonderesAugenmerk liegt hier auf der Basalzellschicht der Epidermis, in der Stammzellen zur Aufrechterhaltungder Haut liegen, die im Laufe des Lebens (DNA-)Fotoschäden akkumulieren und dadurch zurKrebsentstehung beitragen können
Sonne in den Bergen: Auch im Winter auf UV-Schutz achten Ausgabejahr 2026 Datum 05.01.2026 In den Bergen sind Sonnenbrille und Sonnencreme auch im Winter wichtig Quelle: valentinrussanov/Getty Images Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen genießt, sollte Sonnencreme und Sonnenbrille dabeihaben. Normalerweise ist hierzulande im Winter kein UV -Schutz notwendig. Aber es gibt Ausnahmen: Auf Schnee in Höhenlagen kann die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen schädigt. "Viele unterschätzen die UV -Strahlung beim Rodeln, Skifahren oder beim Sonnenbad auf der Hütte" , sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ), Inge Paulini. "Sonnencreme und Sonnenbrille gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck." Hohen oder sehr hohen Lichtschutzfaktor wählen "Für Gesicht, Lippen und andere unbedeckte Hautstellen sollte man Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 wählen, besser 50 oder 50+" , rät die Behörden-Chefin. Außerdem sei es wichtig, dass die Creme sowohl vor UV -B- als auch vor UV -A- Strahlung schütze. Man sollte sie dem BfS zufolge etwa 20 bis 30 Minuten, bevor man ins Freie geht, auftragen und spätestens nach zwei Stunden erneuern. Auf Kennzeichnung UV400 achten Dr. Inge Paulini Quelle: bundesfoto/Bernd Lammel "Dass die Gläser einer Sonnenbrille die UV - Strahlung vollständig blocken, erkennt man an der Kennzeichnung UV400" , erläutert Paulini. Darüber hinaus soll eine Sonnenbrille das Auge gut umschließen. Für Freizeitaktivitäten im Schnee ist dies laut BfS besonders wichtig. Ski- und Gletscherbrillen, die diese Voraussetzungen erfüllen, sind hier die richtige Wahl. Höhenlage und Schnee verstärken UV - Strahlung In der Regel braucht man sich in der dunklen Jahreszeit um den UV -Schutz in Deutschland keine Gedanken machen, denn die UV - Strahlung ist weniger intensiv als im Sommer. Doch mit der Höhe über dem Meeresspiegel nimmt die UV - Strahlung zu. Zusätzlich reflektiert frisch gefallener Schnee bis zu 90 Prozent der UV - Strahlung . Zusammengenommen kann das in den Bergen zu einer hohen UV -Intensität führen, vor der man sich schützen sollte. Sonnenbrand und Hautkrebs vorbeugen Neuschnee reflektiert bis zu 90 Prozent der UV-Strahlung Quelle: dsodamin/stock.adobe.com Wer Haut und Augen nicht ausreichend vor UV - Strahlung schützt, riskiert Schäden: Sonnenbrand sowie Bindehaut- oder Hornhautentzündung der Augen können kurzfristig auftreten. Mögliche Spätfolgen sind vorzeitige Hautalterung, Krebserkrankungen der Haut und Augen sowie grauer Star – eine Trübung der Augenlinse. Noch zwei Tipps in Kürze: Auch bei Fernreisen in den Wintermonaten den Sonnenschutz mit einpacken! Zudem erwägen im Winter manche, künstliche UV - Strahlung zu nutzen, etwa in Solarien. Das bedeutet jedoch eine zusätzliche UV -Belastung, von der das BfS dringend abrät. Stand: 05.01.2026
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 124 |
| Kommune | 4 |
| Land | 9 |
| Weitere | 27 |
| Wissenschaft | 55 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 1 |
| Förderprogramm | 115 |
| Text | 19 |
| unbekannt | 20 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 38 |
| Offen | 117 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 152 |
| Englisch | 30 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 4 |
| Datei | 1 |
| Dokument | 13 |
| Keine | 102 |
| Multimedia | 1 |
| Webseite | 45 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 88 |
| Lebewesen und Lebensräume | 143 |
| Luft | 88 |
| Mensch und Umwelt | 155 |
| Wasser | 78 |
| Weitere | 148 |