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Die Energiewende ist möglich - Für eine neue Energiepolitik der Kommunen

Eine oekologische Energiepolitik ist nur bei einer weitgehenden Autonomie der Kommunen moeglich. Das ist die Hauptthese der Folgestudie der 1980 erschienenen 'Energiewende' des Oeko-Instituts. Wurde damals nachgewiesen, dass sich bis ins Jahr 2030 etwa 50 Prozent der Energie (1980) einsparen laesst, so zeigt die neue Studie, wie dies zu erreichen ist: Strom- sowie Waermeproduktion muessen dezentralisiert werden. Die Aufsicht ueber die Energiewirtschaft, das Energierecht und die Tarifgestaltung beduerfen einer Aenderung.

Primärenergieeinsparung in der dezentralen Energieversorgung

Durchführen innovativer Forschungen zur Primärenergieeinsparung und Reduzierung der Kohlendioxidemission in der dezentralen Energieversorgung; - Untersuchen von Blockheizkraftwerken, Wärmepumpen und evtl. Brennstoffzellen; - Kernpunkte: Zusammenwirken der Komponenten in komplexer Einheit aus Energetik, Hydraulik und Regelungstechnik, Teillastverhalten und Schadstoffemissionen. - Errichten einer einzigartigen Versuchsanlage in der Art einer 'kleinen Energiezentrale' im Labor 'Dezentrale Energiesysteme' der FH Erfurt, Durchführung umfangreicher experimenteller/meßtechnischer Untersuchungen; - Ziel: neue Methoden zum Bewerten, Optimieren und Planen von Anlagen der dezentralen und kommunalen Energieversorgung, intensive Öffentlichkeitsarbeit; - Resultate: Erstmalige Untersuchungen zum Teillastverhalten von Klein- BHKW; Entwickeln eines dynamischen Wärmepumpentests unter variablen Feldbedingungen; Ausloten der Potentiale zum Optimieren der Regelung von dezentralen Energieerzeugern, inklusive Versuchen; Entwurf einer Total-Energie-Anlage für liberalisierte Energiemärkte; Aufbau eines System zum übergeordneten Steuern und Regeln von dezentralen Energieerzeugern mit PC (dezentrales Energiemanagement).

CLIENT Südafrika - Definitionsprojekt: Dezentrales Wasser- und Energiemanagement für ländlich-strukturschwache Regionen in Südafrika (InterNASSional)

Vorhabensziel ist eine Machbarkeitsstudie und die Etablierung eines überregionalen Netzwerks von Anbietern und Nutzern von Technologien für neuartige Sanitärsysteme NASS. Besonders berücksichtigt wird das Konzept des BMBF-geförderten Moduls Communales Wasserhaus. Dazu wird untersucht, inwieweit im südafrikanischen Infrastrukturprogramm für den Siedlungsbau beim Neubau von sog. Mandela- oder RDP-Häusern die in Deutschlands entwickelten NASS-Technologien die sozialen Bedingungen verbessern, zur Ressourceneffizienz und Klimaentlastung beitragen und den deutschen Technologie- und Dienstleistungsanbietern Märkte in RSA/ südlichen Afrika eröffnen können. Spezieller Fokus liegt auf der Vermittlung fortgeschrittener Technologien im Sanitär-und Energiebereich, die beispielhaft an ausgewählten Projekten demonstriert werden sollen. Die Arbeitsplanung erfolgt in enger Abstimmung zwischen den Partnern EBT, Nolde&Partner und GTS für den Projektzeitraum 01.12.2010- 31.08.2011. Phase 1: Erfassung der in DE und EU vorliegenden staatlichen Regelungen zu Wasser, Energie und Abfall und Prüfung auf Relevanz für Südafrika; Phase 2: Zusammenstellung verfügbarer Technikoptionen; Phase 3: Abstimmungen vor Ort.

EnEff:Stadt: EnVisaGe-Plus -Kommunale netzgebundene Energieversorgung - Vision 2020 am Beispiel der Gemeinde Wüstenrot, Projektphase III, Teilvorhaben: Monitoring und Betriebsoptimierung sowie weiterführende Analysen und Umsetzungen zum Stromnetz und Ausbau von Wärmenetzen

1. Monitoring und Quervergleich: Durch intensives Monitoring der Umsetzungsprojekte aus EnVisaGe (Plusenergiesiedlung, Wärmenetz Weihenbronn, Stromspeicher Schule) werden die Effizienz der eingesetzten Technologien und Regelungsstrategien analysiert, Optimierungsstrategien ausgearbeitet und im Quervergleich zum Landshuter Ludmilla-Wohnpark '+Eins' bewertet. 2. Der ländliche Raum als Energielieferant für Ballungszentren: Kopplung von intelligenter Systemsteuerung (Wärmepumpen und Stromspeicher) mit Ertragsprognosen für PV und Windanlagen. Anbindung an das virtuelle Kraftwerk der Stadtwerke Schwäbisch Hall, um als ländliche 'Energiezelle' heraus Großverbrauchern in angrenzenden Ballungszentren als Energielieferant zu dienen und lokale Wertschöpfung zu generieren. 3. Zukunftsfähige Wärmenetze im ländlichen Raum: Ausgehend von den beiden in EnVisaGe umgesetzten innovativen Wärmenetzen, wird anhand konkreter Projekte untersucht, wie zukunftsfähige Wärmenetze im ländlichen Raum realisiert werden können. Neben neuen LowEx Wärmenetzkonzepten mit dezentraler Solarthermie-Einspeisung oder Insellösungen die zu Netzen zusammenwachsen können, werden hier auch unterschiedliche innovative Investitions-, Beteiligungs- und Betreibermodelle untersucht, die es Stadtwerken künftig erlauben, Wärmenetze für den ländlichen Raum verstärkt umzusetzen und rentabel zu betreiben.

Lead Market-Strategien: First Mover, Early Follower and Late Follower, Teilprojekt: Lead Market Strategien und Systemdynamik

Entwicklung einer Methodik zur Einbindung von KMU unterschiedlicher Branchen in ein virtuelles Kraftwerk

Zukunftsfähige Wasserinfrastruktursysteme für Regionen im Wandel

Hintergrund und Aufgabenstellung: National und international verändern sich Siedlungsstrukturen zum Teil rapide, so dass die auf eine sehr lange Nutzungsdauer ausgelegten netz- und leitungsgebundenen Infrastrukturen an sozioökonomische und funktionale Grenzen stoßen. Dabei ergeben sich aus der divergierenden Bevölkerungsentwicklung widersprüchliche Anforderungen, die nicht mit bisherigen Strategien erfüllt werden können. Der bereits bestehende und mit der Dynamisierung großräumiger Migrationsbewegungen absehbar zunehmende Bedarf an flexiblen Infrastrukturtechnologien, die eine langfristig wirtschaftliche, soziale und ökologisch sowie hygienisch funktionale Wasserver- und Abwasserentsorgung in dynamischen Siedlungsstrukturen ermöglichen, ist Ausgangspunkt der Untersuchung. Davon ausgehend sollen weitere Konzepte erarbeitet werden, um eine ausreichende Ver- und Entsorgung in den sich wandelnden Gebieten zu gewährleisten und weiteren Veränderungen flexibel entgegentreten zu können. Vorgehensweise und Ergebnisse: Im Rahmen dieses Projektes sind vier Arbeitsphasen vorgesehen um semi- und dezentrale Wasserver- und -entsorgungskonzepte zu entwickeln, deren Potenziale mittels konkreter Handlungsempfehlungen an die Politik zu aktivieren, sowie diese Konzepte zu verbreiten. Zunächst werden unter Leitung der TU Darmstadt technische, ökonomische und ökologische Innovationskonzepte geeigneter semi- und dezentraler Wasserver- und Abwasserentsorgungskonzepte und -technologien untersucht; dazu bietet sich eine umfassende Literatur- Dokumenten- und Internetrecherche sowie Interviews mit Experten an. In einer zweiten Phase geleitet von Inter 3 werden Innovationstreiber, -bedingungen und -hemmnisse identifiziert; im Vordergrund stehen dabei nationale Innovationsarenen, in denen die wissenschaftlich-technische Entwicklung gefördert werden kann. Zu diesem Zwecke wird eine ingenieurswissenschaftliche, soziologische und politologische Expertise nach der Methode der Konstellationsanalyse durchgeführt. Anschließend erfolgt die Identifizierung der strategischen Ansatzpunkte zur Dynamisierung der Innovationsarena unter der Leitung der TU Darmstadt. Diese Ansätze werden im Hinblick auf die politischen Handlungsempfehlungen analysiert und geclustert. Die Zusammenfassung der herausgearbeiteten Ergebnisse zu konkreten Handlungsempfehlungen an die Politik wird in der letzten Phase von Inter 3 geleitet. Im Wesentlichen konzentrieren sich diese Empfehlungen auf eine Aktivierung der Innovationspotenziale seitens der Politik sowie die Verbreitung der entwickelten semi- und dezentralen Konzepte. Es wird erwartet, dass durch dieses Vorhaben großräumige Gesamtkonzepte zur Wasserver- und -entsorgung entwickelt werden, die von den Akteuren aufgegriffen und umgesetzt werden.

Technisch einfaches mehrstufiges Kleinfiltersystem zur Aufbereitung von verschmutzten Wässern zu Trinkwasser in ländlichen Gebieten unterentwickelter Regionen

Zielsetzung und Anlass: Eines der Hauptprobleme für Menschen, die in ländlichen Gebieten unterentwickelter Regionen wohnen, ist die teilweise starke Verschmutzung der vorhandenen Wasserressourcen mit Trübstoffen und Partikeln, die das Wasser zum einen schwer genießbar machen und zum anderen mikrobiologischer Natur sein können. Vor diesem Hintergrund sollte im Projekt ein technisch extrem einfaches Filtersystem entwickelt werden, welches ohne Stromversorgung rein mechanisch und für mehrere Wochen ohne Rückspülung oder Wartung betrieben werden konnte. Das Filtersystem sollte dabei ein weitgehend partikelfreies Wasser auch bei extremen Rohwasserbedingungen liefern. Arbeitsschritte und angewandte Methoden: Zur Erreichung der Ziele erfolgte die Konzeptionierung eines zweistufigen Filtrationssystems, welches zunächst im Labormaßstab hinsichtlich der für die Dimensionierung und den Betrieb wesentlichen Parameter sowie der erreichbaren Reinigungsleistung untersucht wurde. Als erste Filtrationsstufe, der Vorfiltration, kam ein zylindrischer Filter (D = 0,2 m; H = 0,7 m) mit einem Filterbett aus permeablen synthetischen Kollektoren (PSK) zum Einsatz. PSK zeichnen sich durch ein hohes Rückhalte- und Speichervermögen für Feststoffe sowie einen geringen Widerstand aus. Für unterschiedliche Kompressionsgrade des PSK-Filterbetts wurden der Einfluss der Filtergeschwindigkeit auf den Druckverlust und die Qualität des Filtrats sowie die Filterlaufzeiten untersucht. Die erforderlichen Betriebsparameter zur Reinigung der beladenen PSK wurden ermittelt. Die Desinfektion des vorbehandelten Wassers erfolgte in der zweiten Behandlungsstufe mittels Membranfiltration. Für die erforderlichen Untersuchungen zur Ermittlung der Auslegungs- und Betriebsparameter stand eine Laboranlage mit einer keramischen Membran (Porendurchmesser: 0,1 mikro m) und einer Membranfläche von 0,2 m zur Verfügung. In den Untersuchungen wurden die Betriebsweisen 'Cross-Flow' und 'Dead-End' miteinander verglichen sowie der Einfluss unterschiedlicher Betriebs- und Spüleinstellungen auf die Veränderung der Drücke, der Filterlaufzeiten und die Ablaufqualität untersucht. Die erforderlichen Behandlungsschritte und Bedingungen zur Reinigung der Membranen wurden ermittelt. Auf Basis der Laborergebnisse erfolgten die Dimensionierung sowie der erste konstruktive Entwurf für den Bau einer Demonstrationsanlage.

Sonderenergieprogramm, Innere Mongolei, V.R. China. Verbesserung der Voraussetzungen zur Verbreitung und Anpassung oekologisch vertraeglicher, wirtschaftlicher Technologien zur dezentralen Energieversorgung

Ziel des SEP in der Inneren Mongolei ist es, die Voraussetzungen zur Verbreitung und Anpassung der dezentralen RE-Technologien zu verbessern. Es sollen zum einen fuer typische Versorgungsfaelle Konzepte erstellt werden und zum anderen die einzusetzende Technik spezifiziert werden. Aufgrund der existierenden Produktionspotentiale und des Interesses der Industrie soll letzteres auch die industrielle Kooperation ansprechen. Der chinesische Projekttraeger, das Huhhot Livestock Machinery Research Institute (HLMRI), eine Einrichtung des Ministry of Machinery and Electronics Industry (MMEI) ist ein gut ausgestatteter, engagierter Partner mit gutem Fachpersonal. Das MMEI hat in der VR China eine Schluesselfunktion fuer die Zertifizierung landwirtschaftlicher Maschinen und Ausruestungsgegenstaende. Zukuenftig werden auch Windturbinen dort vermessen, begutachtet und zertifiziert. In der derzeitigen Projektphase (6/90 - 4/93) sollen wesentliche Voraussetzungen zur Erreichung des Ziels geschaffen werden. Zum einen werden die auf allen Ebenen anzutreffenden Informationsdefizite ueber Einsatz und Anwendung dezentraler RE-Systeme ausgeglichen, zum anderen werden Basisdaten sowohl auf der Verbraucher- als auch auf der Ressourcen-Seite (Windmessprogramm) gesammelt und analysiert. Parallel werden Untersuchungen und Massnahmen durchgefuehrt, die die mit der Verbesserung der Energieversorgung in Verbindung stehenden Folgeerscheinungen beruecksichtigen, die in der windwirtschaftlich genutzten Projektregion zu erwarten sind (zB Ueberweidung, Grundwasserabsenkung, Versalzung und Erosion der Boeden). Parallel zum SEP fuehrt das BMFT mit dem gleichen Traeger ein Programm...

Konzept fuer den Einsatz der Brennstoffzellentechnik in Schleswig-Holstein

Da sich Brennstoffzellen gut als dezentrale Kraft-Waerme-Kopplungsanlagen einsetzen lassen, wurde vorgeschlagen, auch in Schleswig-Holstein ein Modellvorhaben zu foerdern, um Erfahrungen mit der Brennstoffzellentechnologie im Anwendungsfall sammeln zu koennen. Bei dem Modellvorhaben sollte eine phosphorsaure Brennstoffzelle eingesetzt werden, da nur dieser Typ bisher kommerziell erhaeltlich ist.

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