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Einfuehrung einer Methode zum Routinenachweis des BNYV-Virus unter Anwendung des ELISA-Testes

Die Rizomania-Krankheit, hervorgerufen durch das BNYV-Virus verursacht in zunehmendem Masse empfindliche Ertrags- und Qualitaetsminderungen im Zuckerruebenbau. Durch den Einsatz rascher und sicherer Verfahren zum Virusnachweis an Wirtspflanze und Substrat koennen fruehzeitig Massnahmen zur Verhinderung der Befallsausweitung getroffen und damit der Einsatz umweltbelastender Chemikalien (Grundwasser) vermieden oder reduziert werden. Umweltrelevante Prophylaxen sind die Isolierung von Befallsflaechen, Sortenwahl und Fruchtfolge. Die aktuellen Arbeiten umfassen folgende Bereiche: a) Parallelnachweis des Pathogens mit immun-elektronenmikroskopischen und immun-enzymatischen Verfahren sowie durch Inokulation von Testpflanzen. b) Untersuchungen ueber die Vuriuskonzentration in den einzelnen Gewebspartien und Entwicklungsstadien der Pflanze. c) Studie ueber den Einfluss der Fruchtfolge auf den Durchseuchungsgrad von Freilandbestaenden. d) Wirtspflanzenspektrum. e) Feststellung von Befallsgebieten.

Serologischer Nachweis von Streptomycin

Serologischer Nachweis von Pestiziden und deren Metaboliten im Wasserkreislauf

Konventionelle Analyseverfahren zur Bestimmung von Pflanzenschutzmitteln im Wasser weisen bei den in der Umweltforschung notwendigen extrem niedrigen Nachweis- und Bestimmungsgrenzen deutliche Nachteile auf. Im Rahmen des vorliegenden Antrags sollen die Moeglichkeiten einer serologischen Pflanzenschutzmittelbestimmung in aquatischen System untersucht und mit den konventionellen Methoden verglichen werden. Mit den methodischen Untersuchungsergebnissen soll auch das Verhalten von Pflanzenschutzmitteln in den Gewaessern sowie bei der Wasseraufbereitung verfolgt werden.

Serologischer Nachweis von Sulfonamiden

Serologischer Nachweis von Tetracyclinen

Flaechendeckende Rohmilchuntersuchung hinsichtlich des Gehaltes an Aflatoxin M1

Um sich einen Ueberblick ueber die Belastung der Milch mit Aflatoxin M1 zu verschaffen, war es sinnvoll, den moeglichen Gehalt an diesem Toxin ueber einen laengeren Zeitraum zu beobachten (1988-1991). Als Untersuchungsmethode wird ein immunologisches Verfahren (ELISA) eingesetzt.

Nachweis von Aflatoxin M1 mittels Enzyme Linked Immunosorbent Assay 'ELISA'

Untersuchungen zum Nachweis von Potato Spindle Tuber Viroid (PSTV)

Potato Spindle Tuber Viroid ist ein Quarantaeneschaedling dessen Einschleppung mit infiziertem Pflanzgut in Erwaegung gezogen werden muss. In Unterstuetzung von Routinenachweisen wird die Testsicherheit in Paralleluntersuchungen mit a) PAGE (Polyacrylamidgel-Elektrophorese), b) ELISA (enzyme-linked immunosorbent assay), c) NASH-Test (Nucleic Acid Spot Hybridization Test) an definiertem Material geprueft.

Erarbeitung von oekonomischen (arbeits- und zeitsparenden) Methoden zum Nachweis pflanzenpathogener Viren fuer die Gesundheitspruefung von Kartoffelpflanzgut

In Abhaengigkeit vom auftretenden Pathogen, dem Durchseuchungsgrad des Bestandes, dem Infektionszeitpunkt und der sortenspezifischen Anfaelligkeit verursachen Virosen im Kartoffelbau Ertragsminderungen zwischen zehn und achtzig Prozent. Die wichtigste Massnahme zur Reduzierung ihrer oekonomischen Bedeutung ist die Ausschaltung kranken Vermehrungsmaterials. Zur Pflanzgutanerkennung gelangt daher nur Erntegut, dessen Virusbesatz nach den Ergebnissen der obligatorischen Laboratoriumspruefung innerhalb vorgegebener Normen liegt. Die eingesetzten Methoden muessen hinsichtlich Ergebnissicherheit, Nachweisdauer und Arbeitsaufwand fuer Routineanalysen grossen Umfangs geeignet sein. In den durchgefuehrten Testserien war daher zu pruefen, ob und inwieweit der ELISA-Test diese Anforderungen in hoeherem Masse erfuellt als konventionelle Methoden. Die grosse Zahl der durchgefuehrten Einzeluntersuchungen (30 000) und der in Abhaengigkeit von Untersuchungsmaterial und Virusart ermittelte Uebereinstimmungsgrad von 88 bis 100 Prozent demonstrierten die Sicherheit des ELISA-Testes im Vergleich zum besten konventionellen Verfahren, der Augenstecklingspruefung. Die Ergebnissicherheit dieser Methode war deutlich hoeher als diejenige aller anderen konventionellen Verfahren. Der Einsatz des immunenzymatischen Nachweises gewaehrleistet damit die sichere Eliminierung viruskranken Materials.

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