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Saure Niederschlaege im Wald

In diesem Feldversuch wird nach jedem Regenfall der pH-Wert des aufgefangenen Regenwassers von zwei Waldstandorten im Raume der EAFV gemessen. Der pH-Wert wird bestimmt von Wasser, das unter Fichten- bzw. Buchenkronen bzw. im angrenzenden Freiland gewonnen wird.

Regulation der Adenosin 5'-phosphosulfat-Sulfotransferase durch Schwefeldioxid bei Fichten

Die Adenosin 5'-phosphosulfat-Sulfotransferase ist ein Enzym der assimilatorischen Sulfatreduktion. Das Enzym liegt in Pflanzen, welche mit niedrigen Konzentrationen von Schwefeldioxid begast werden, in erniedrigter Aktivitaet vor. Es kann als Indiz fuer die Einwirkung von Schwefeldioxid herangezogen werden. Die Erniedrigung seiner Aktivitaet erfolgt vor der Erhoehung des Schwefelgehalts und vor der Ausbildung von sichtbaren Schaeden.

Immissionsoekologische Untersuchungen an Dauerbeobachtungsflaechen im Wald des Kanton Zuerich

Dieses Forschungsprojekt hat zum Ziel, durch moeglichst umfassende Untersuchungen an 11 Standorten im Wesentlichen die folgenden Fragen zu beantworten: - Veraenderung der Schaeden an Buchen und Fichten im Verlauf der naechsten 4 Jahre. - Schadstoffbelastung - Hauptquellen und -quellgebiete fuer die jeweilige Schadstoffbelastung. - Zusammenhaenge zwischen Schadensituation und Immissionsbelastung. Die Schaeden werden mit einer Vielzahl von Methoden erfasst (Direktbestimmung an Baeumen, Infrarot, Bodenproben, etc.), sowie Schadstoffbelastung der Luft und meteorologische Parameter gemessen.

Die Beeinflussung des Kohlenstoffhaushaltes von Forstpflanzen durch Luftschadstoffe

An jungen Buchen- und Fichtenpflanzen, die in open-top-Kammern in Schoenenbuch (400m/M) und auf der Wengernalp (1900m/M) exponiert sind, werden Fragen zur Kohlenstoffallokation untersucht. Ausgehend von der CO2-Assimilation wird die Verteilung von Kohlenhydraten in den unterschiedlichen Pflanzenorganen studiert. Eine Begasung mit 13CO2 soll die Allokation des assimilierten Kohlenstoffes in der Pflanze aufzeigen. Nebstdem wird die dynamische Entwicklung von Spross und Wurzeln waehrend der Vegetationszeit morphometrisch erfasst. - Die Arbeiten sollen aufklaeren, wie die vorwiegend Ozon-belastete Umluft der Versuchsstandorte den Kohlenstoffhaushalt junger Forstpflanzen beeinflusst.

Dendrochronologische Analysen 1988-1991 (Forschungsprogramm Sanasilva Ticino)

Die Sanasilvastudie des Kantons Tessin 1986 zeigt, dass die einzelnen Forstkreise verschieden starke Waldschaeden aufweisen. Aufgrund des jahrringanalytischen Vergleichs geeigneter Taeler (Fichte im Valle Leventina und im Val Blenio) ergeben sich jedoch keine Anhaltspunkte fuer allfaellige Unterschiede des Gesundheitszustandes der Hauptbaumart. Die Jahrringbreiten der Fichten nehmen im allgemeinen - bezogen auf das gleiche Kambial-Alter des Einzelbaumes - seit mindestens 150-180 Jahren zu. Fichten mit hoeherem Nadelverlust zeigen seit jeher geringeren Zuwachs als Fichten mit geringerem Nadelverlust. Nur Fichten mit ueber 45 Prozent Nadelverlust (drei Prozent) weisen ab den 60er- und 70er Jahren zunehmende Zuwachseinbussen auf. In einer zweiten Projektphase 1990/91 werden aeusserlich stark geschaedigte Schutzwaelder dendrochronologisch untersucht.

Baumwachstum im Moor

Aufgeforstete Kiefern und Fichten im Moor bei Gamperfin/Toggenburg haben sich sehr unterschiedlich entwickelt. Es ist herauszufinden, wie sich verschiedene Umweltbedingungen - ausgedrueckt in pflanzensoziologischen Einheiten - auf den Zuwachs auswirken.

Auswirkungen von Klimaaenderungen auf Entwicklung und Ertrag von Mais und Cowpea unter kleinbaeuerlichen Anbaubedingungen in semi-ariden Gebieten

Grosse Teile der Bevoelkerung Nordostbrasiliens sind direkt von der landwirtschaftlichen Produktion abhaengig. Bereits heute ist dort die pflanzliche Produktion durch unguenstige Bodeneigenschaften und Witterungsbedingungen stark beeintraechtigt. In Jahren mit erratischer Niederschlagsverteilung und langanhaltenden Unterbrechungen der Regenzeit kommt es verstaerkt zur Landflucht. Dies ruft erhebliche soziale Spannungen innerhalb der brasilianischen Gesellschaft hervor. Diese Situation wird sich moeglicherweise durch eine globale Klimaveraenderung verschaerfen. Aufgabe ist es, Wachstum und Ertragsbildung von fuer die Region wichtigen Kulturpflanzen zu erfassen und das Naehrstoff- und Pflanzenwachstumsmodul der Ertragsmodelle EPIC bzw. ALMANAC fuer diese Kulturpflanzen unter traditionellen Anbaubedingungen an ausgewaehlten Standorten in Piau zu ueberpruefen und anzupassen. Die Untersuchungen werden in erster Linie in 'on-farm' Versuchen mit lokalen Sorten durchgefuehrt. Auf der Basis der Daten aus den Feldversuchen werden die Cropfiles fuer die Ertragsmodelle zusammengestellt bzw. bereits existierende auf ihre Anwendbarkeit hin ueberprueft. Darueber hinaus dienen die gesammelten Daten zur Erstellung von Szenarien, um moegliche Folgen einer globalen Klimaveraenderung fuer die landwirtschaftliche Produktion in semi-ariden Gebieten Nordostbrasiliens abschaetzen zu koennen.

Testfeld Wasser-Boden^Teilprojekt III: Entwurf eines verteilten Datenhaltungssystems für die Speicherung, Verwaltung, Sicherung und flexible Bereitstellung von Ergebnissen langfristig angelegter Messreihen, Teilprojekt IV: Entwicklung von Modellen zur Abschaetzung des Grundwasserverschmutzungspotentials in verschiedenen Bewirtschaftungssystemen

Umfassende Pflanzenwachstumsmodelle koennen nicht nur zu Forschungszwecken, sondern auch als Instrument zur Gestaltung der Bewirtschaftung dienen. Inhalt des.Projektes wird die Validierung und Kalibrierung der CERES-Modelle Mais und Weizen fuer einzelne Standorte und die regionale Anwendung des EPIC-Modells sein. Simulationsergebnisse aus diesen Modellen, oekonomische Daten, Bodenklassifikation und Wetterdaten bilden die Grundlage fuer das computergestuetzte Land-Evaluierungssystem (ALES). Aus der Sicht der Gestaltung von Bewirtschaftungssystemen koennen die Modelle (CERES, EPIC, ALES) benutzt werden, um neue Produktionsstrategien fuer die Reduzierung und Verhinderung der Grundwasserverschmutzung zu entwickeln. Ausgewaehlte Pflanzen- und Bodenparameter sowie Wetterdaten wurden auf den Standorten 'Naturmessfeld Horkheimer Insel', Ihinger Hof und Unterer Lindenhof erhoben. Das auf dem Standort 'Naturmessfeld Horkheimer Insel' mit der Fruchtfolge Mais-Winterweizen-Mais kalibrierte Simulationsmodell EPIC zeigte auf diesem Standort gute Simulationsergebnisse in Bezug Pflanzenwachstum, Stickstoffhaushalt und Wassergehalt des Bodens. Da EPIC unterschiedliche Boeden, Kulturen und Bewirtschaftungsformen beruecksichtigt, eignet es sich grundsaetzlich als Managementhilfe im Pflanzenbau. Zur Ueberpruefung wurde es auf dem Standort Unterer Lindenhof mit zwei Fruchtfolgen und auf dem Standort Ihinger Hof mit drei Fruchtfolgen angewendet. Die Simulationsergebnisse waren fuer die Kulturen Mais, Winterweizen und Hafer zufriedenstellend. Fuer die Kulturarten Zuckerrueben und Koernererbsen muessen die genetischen Inputs noch naeher bestimmt werden.

Dreidimensionale Modellierung des antarktischen Eisschildes zur Unterstuetzung des EPIACA-Eisbohrungsprojektes

EPICA II Logistik - Europaeisches Projekt fuer die Entnahme von Eiskernen in der Antarktis (EPICA)^FP4-ENV 2C^EPICA II GEO - Europaeisches Projekt fuer die Entnahme von Eiskernen in der Antarktis (EPICA)^EPICA: Beteiligung der Schweiz am 'European Project for Ice Coring in Antarctica', Europaeisches Projekt fuer die Entnahme von Eiskernen in der Antarktis (EPICA)

EPICA ('European Project for Ice Coring in Antarctica') ist ein internationales, europaeisches Forschungsprojekt, das mit Hilfe der Gewinnung und Analyse von Eisbohrkernen aus der Antarktis die Mechanismen weltweiter Klima- und Umweltveraenderungen untersucht. Am Projekt, das von der EU unterstuetzt wird, beteiligen sich Labors aus zehn Laendern. An zwei Orten auf dem Antarktischen Eisschild sollen Kernbohrungen bis zum Felsbett durchgefuehrt werden. Die erste Bohrstelle liegt bei Dome Concordia in der Ostantarktis. Die Untersuchung dieses Bohrkernes soll die laengste Klima- und Umweltgeschichte (die letzten Untersuchungen 500000 Jahre) der suedlichen Hemisphaere ergeben. Die zweite Bohrung wird in Dronning Maud Land durchgefuehrt. Die Wahl des genauen Standortes der Bohrung haengt noch von zahlreichen Voruntersuchungen ab. Der Bohrkern soll vor allem dazu dienen, die Rolle des Nord- und Suedatlantiks fuer das globale Klima zu untersuchen. Die Feldarbeiten fuer das Projekt haben bereits begonnen. Die eigentlichen Bohrarbeiten auf Dome Concordia starten im Winter 1997/98. Sie sollen im Winter 2000 abgeschlossen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wird in Dronning Maud Land eine optimale Bohrstelle gesucht. Die Abteilung fuer Klima- und Umweltphysik am Physikalischen Institut der Universitaet Bern beteiligen sich bei der Kernbohrung auf Dome Concordia, bei den ersten Analysen im Feld und auch bei Laboranalysen. Sie nimmt auch mit speziellen Messmethoden bei der Rekognoszierung von Dronning Maud Land teil. Hauptauftragnehmer: Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS); Laboratoire de Glaciologie et de Geophysique de l'Environnement (LGGE); Saint-Martin-d'Heres; France.

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