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Found 58 results.

Cost-Effective Climate Protection in the Building Stock of the New EU Member States

For Greenpeace France, Ecofys provided an independent assessment for European Emissions Trading Scheme (EU ETS) sectors in France in phase II of the EU ETS according to the objective of the Emissions Trading Directive using the projection data publicly available as of March 2006.

Energie- und CO2-Einsparpotential von Industriedämmungen in der EU27

Die EU-Energieeffizienzrichtlinie sieht bis zum Jahr 2020 eine Verringerung des Energieverbrauchs um 20 Prozent vor. Bleibt es jedoch bei der aktuellen Entwicklung, wird Europa nur die Hälfte davon tatsächlich erreichen. Deshalb sind beste verfügbare Techniken, die zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs innerhalb der EU beitragen können, notwendiger denn je. Die technische Dämmung von Industrieanlagen ist eine solche beste und bereits seit Jahren verfügbare Technik. Eine von der European Industrial Insulation Foundation (EiiF) in Auftrag gegebene Ecofys-Studie belegt, dass eine bessere Dämmung von Industrieanlagen großes Potential für Energie- und CO2-Einsparungen birgt. Die dazu erforderlichen Maßnahmen könnten kosteneffizient umgesetzt werden. Der Studie zufolge sind mindestens 10 Prozent der Oberflächen in industriellen Anlagen ungedämmt oder weisen eine beschädigte Isolierung auf. Darüber hinaus sind die meisten existierenden Dämmsysteme auf Basis von allgemeinen und heute deutlich zu hohen Wärmeverlustraten oder Minimalstandards für Oberflächentemperaturen angelegt. Anforderungen wie Wirtschaftlichkeit oder maximale Energieeffizienz werden dabei in der Regel nicht berücksichtigt. Würde die Industrie in der EU auf kosteneffiziente Dämmsysteme umstellen, wären - so die Studie - jährliche Energieeinsparungen von 620 PJ und eine Reduktion der CO2-Emissionen um 49 Mt CO2 pro Jahr möglich. Die vollständige Studie kann beim EiiF angefordert werden: http://www.eiif.org/?Extra/50/14.

Identifizierung und Transfer von abfallwirtschaftlichen Konzepten, Dienstleistungen und Produkten in EU-Beitritts- und Kandidatenländer sowie Schwellen- und Entwicklungsländer mit wissenschaftlicher Unterstützung

Wirtschaftswachstum und steigende Konsumraten in Schwellen- und Entwicklungsländern sowie jungen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) stehen häufig einer verzögerten Entwicklung der Abfallmanagementsysteme dieser Länder gegenüber. Die Systeme, die Deutschland und andere EU-Mitglieder etabliert haben, zeigen, dass eine effiziente Abfallwirtschaft viele Vorteile hat, etwa eine Verbesserung der allgemeinen Daseinsvorsorge und höhere Lebensqualität durch verbesserte hygienische Bedingungen, verbesserter Umweltschutz insbesondere in Hinblick auf Boden- und (Grund-)Wasserschutz aber auch Klima- und Ressourcenschutz sowie nicht zuletzt auch die Schaffung von Arbeitsplätzen durch abfallwirtschaftliche Infrastrukturvorhaben. Deutschland hat sich verpflichtet, Länder bei der Entwicklung von fortschrittlichen Abfallmanagementsystemen zu unterstützen. Im Rahmen dieser Bemühungen förderte das Umweltbundesamt (UBA) zwischen März 2015 und Juli 2018 dieses UFOPLAN Vorhaben, um den Stand der Abfallwirtschaft in den vier zuvor ausgewählten Ländern Bulgarien, Kroatien, Türkei und Iran wissenschaftlich zu untersuchen. Ziel des Projektes war es - auf Grundlage einer umfassenden länderspezifischen Analyse des abfallwirtschaftlichen Status Quo - jeweils Fortentwicklungsmöglichkeiten für die nationale Abfallwirtschaft zu entwickeln. Dazu wurde als Referenzszenario das Beispiel der EU bzw. Deutschland herangezogen. Alle Ergebnisse wurden in mehrsprachigen länderspezifischen Publikationen veröffentlicht und damit einem breiten abfallwirtschaftlich relevanten Empfängerkreis zugänglich gemacht. Länder-Workshops vor Ort dienten als wesentliche Wissensaustausch- und Diskussionsplattform. Wesentlicher Bestandteil des Projektes war zudem, die Realisierung eines kontinuierlichen, vielseitigen Wissensmanagements, vor allem mit Hilfe einer den Projektverlauf dokumentierenden deutsch-englischen Projektwebseite. Quelle: Forschungsbericht

Identifizierung und Transfer von abfallwirtschaftlichen Konzepten, Dienstleistungen und Produkten in EU-Beitritts- u. kandidatenländer sowie Schwellen- und Entwicklungsländer mit wissenschaftlicher Unterstützung

In den EU - Beitrittsländern sowie in den Schwellenländern entsteht vermehrt Bedarf an moderner Technologie für das Abfallmanagement. Die in Deutschland bereits zum Standard zählende Technik sind in den v.g. Ländern noch in der Planung, oder im Aufbau, oder gar nicht vorhanden. Im Rahmen des Projektes sollen in ausgewählten Ländern/Regionen zu allen abfallwirtschaftlichen Bereichen, wie Recycling, energetische Verwertung und auch Deponietechnik der aktuelle Stand erfasst werden. Darauf aufbauend soll der aktuelle Bedarf gemäß dem Stand der Technik unter Berücksichtigung der Besonderheiten des jeweiligen Landes oder der jeweiligen Region identifiziert und im Rahmen von Workshops und Konferenzen vor Ort diskutiert und bewertet werden. Dabei sollen Erfolgsfaktoren und evtl. Hemmnisse für innovative abfallwirtschaftliche Technologien analysiert und Empfehlungen für gezielte Kooperationen mit den Ländern gegeben werden. Hierzu sind Universitäten, Firmen und Verbände einzubeziehen.Am Ende des Projektes ist eine Abschlusskonferenz in Deutschland geplant, zu der sowohl die deutschen Stakeholder als auch die regionalen Projektteilnehmer eingeladen werden.

Beratung der Europäischen Kommission zu Ost-Erweiterung und Verkehr; Erfüllung der Aufgaben eines Vorsitzenden der Arbeitsgruppe III 'Enlargement and Transport'

Unterstützung der Gemeinsamen Agrarpolitik hinsichtlich der Inwertsetzung von Landschaft: Verbesserung der Wissensbasis über den Beitrag des Landschaftsmanagements zur Wirtschaftlichkeit in ländlichen Räumen

Die Bereitstellung öffentlicher Güter in ländlichen Gebieten (inklusive solcher Dienstleistungen die durch Landschaft bereitgestellt werden) gilt als einer der Schlüsselfaktoren für die Zukunft der Landwirtschaft und der Politik zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Aufgrund ihrer komplexen Verknüpfung mit den Landschaftsfunktionen spielt Landwirtschaft im Landschaftsmanagement eine maßgebliche Rolle. Im Gegenzug bleibt die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), da sie den entscheidenden Faktor hinsichtlich der landwirtschaftlichen Wirtschaftstätigkeit in der Europäischen Union darstellt, der herausragende Treiber des Landschaftsmanagements. Hauptziel des CLAIM Projektes ist es, eine Wissensbasis zu schaffen, die eine effektive Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Richtung eines verbesserten Landschaftsmanagement unterstützen kann. Insbesondere wird untersucht, inwieweit Landschaft zur Produktion von gesellschaftlicher Wertschöpfung in ländlichen Regionen beitragen kann. CLAIM fokussiert dabei darauf, den Beitrag des Landschaftsmanagements zur sozio-ökonomischen Entwicklung und zur landwirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit in ländlichen Gebieten zu verstehen und zu steigern. Die Untersuchungen basieren auf einer pragmatischen Betrachtung der Landschaftsleistungen und deren Analyse im Rahmen eines Mixed-Method-Ansatzes, unter Berücksichtigung der umfassenden politischen Strategie der EU (insbesondere in Bezug auf Innovation und der Bioökonomie). Das Hauptergebnis des Projektes ist ein erkenntnisgestütztes, politik-unterstützendes Rahmenwerk zu den unterschiedlichen und möglichen Beiträgen der Landwirtschaft und der Gemeinsamen Agrarpolitik zum Landschaftsmanagement. Entwickelt und validiert wird das Rahmenwerk in erster Linie über 9 Fallstudien, über den starken Einbezug von Stakeholdern auf unterschiedlichen Gebietslevels sowie unter einer weitgefassten Abdeckung der Sicht der EU und der Beitrittsländer. Das entwickelte Rahmenwerk wird schlussendlich die praktische Form einer web-basierten Anleitung annehmen, welche in Übereinstimmung mit den Bedürfnissen und Hinweisen der Stakeholder umgesetzt werden soll. '

Governance und Ökosystemmanagement zum Schutz der biologischen Vielfalt (GEM-CON-BIO)

Governanceaspekte im Zusammenhang mit dem Management von Ökosystemen können sich auf die nachhaltige Entwicklung und insbesondere auch die biologische Vielfalt in diesen Gebieten unterschiedlich auswirken. Das Ziel des Projektes GEM-CON-BIO ist es, sowohl verschiedene Governanceformen als auch kritische Merkmale des Ökosystemmanagements zu identifizieren und die Verbindung zwischen den beiden zu finden, um einen Best Practice Leitfaden zum Schutz der biologischen Artenvielfalt für Entscheidungsträger zu entwickeln.

Einfache dezentrale Abwasserreinigung über Strohgroßballen mit landwirtschaftlicher Verwertung der Reststoffe im Hinblick auf die Anwendung in osteuropäischen EU-Beitrittsländern

Zielsetzung und Anlass des Vorhabens: Die dezentrale Abwasserentsorgung kleinerer Ortschaften oder von Einzelanwesen stellt in Deutschland inzwischen eine dynamische, wirtschaftlich und technisch akzeptierte Verfahrensweise dar. Diese Art der Abwasserentsorgung muss für Länder, die über weniger technische und infrastrukturelle Ressourcen verfügen, in lokal angepasster Form implementiert werden - ohne dass hierbei das Hauptziel, nämlich eine deutliche Verbesserung der abwassertechnischen Situation, aus den Augen verloren wird. Eine Verknüpfung mit Nutzungsformen innerhalb der Landwirtschaft ist zudem wünschenswert, weil - insbesondere in den Beitrittsländern der EU - weite Bereich ausgesprochen landwirtschaftlich geprägt sind. Vorgesehen war die Konzeption eines Verfahrens, bei dem mechanisch vorgereinigtes Abwasser, ähnlich einer Tropfkörpertechnik, über Großstrohballen (Rundballen) flächig verrieselt und im Naturluftzug belüftet wird. Es wurde davon ausgegangen, dass die spezifische Struktur der Strohballen eine Ansiedlung kohlenstoffabbauender Mikroorganismen und damit einen biologischen Abbau der Substrate im Abwasser nachhaltig unterstützt. Bedingt durch die Struktur des Biofilms wurden auch nitrifizierende und denitrifizierende Vorgänge vermutet. Fazit: Das Ziel der Entwicklung eines neuen Verfahrens zur dezentralen Abwasserreinigung über Strohgroßballen mit landwirtschaftlicher Verwertung der Reststoffe konnte nicht erreicht werden. Eine Übertragung des Verfahrens in Länder Mittel- und Osteuropas ist nicht möglich. Trotz längerer Inbetriebnahme /Einarbeitungszeit der Strohballen stellte sich keine nennenswerte Reinigungsleistung bzw. Reduzierung der Ablaufwerte ein. Vermutlich bildeten sich in den Ballen schwer abbaubare Huminsäuren, die im Durchlauf durch die Anlage hohe CSB-Konzentrationen erzeugten. Eine dauerhafte mikrobiologische Aufwuchsfläche für die Abwasserreinigung entsteht auf dem Stroh nicht.

Capacity Building in den Neuen Mitgliedsstaaten zu weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels (Post 2012-Verhandlungen)

Im Rahmen dieses Projektes werden sechs Workshops und zwei Konferenzen mit relevanten Stakeholder, Think Tanks und politischen Entscheidungsträger durchgeführt. Ziel dieser Veranstaltungen ist es, Diskussionen in den neuen Mitgliedsstaaten (NMS) und Beitrittsländern (BL) zu weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels (Post 2012-Verhandlungen) anzuschieben und das öffentliche Bewusstsein in diesem Zusammenhang zu stärken. Das Projekt wird von den Beiträgen und Interessen der NMS und BL getragen werden. Es trägt zum Capacity Building in diesen Ländern und der EU in Vorbereitung der Klimaschutzverhandlungen 'Post 2012' bei.

Beteiligung der Öffentlichkeit im integrierten Dniester Flussgebietsmanagement

Ecologic unterstützt die Moldawische NRO Eco-Tiras bei der Entwicklung einer Strategie für die Beteiligung der Öffentlichkeit im Flussgebietsmanagement am Dniester. Dieses Ziel wird in drei Teilschritten verfolgt. Im Januar 2006 besuchten zwei Vertreter von Eco-Tiras Deutschland. Bei dem von Ecologic organisierten Aufenthalt, informierten sie sich über die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Umsetzung der WRRL. In Auswertung von diesem Besuch findet Ende Mai 2006 ein Stakeholderworkshop in Moldawien statt. Dieser Workshop soll Umweltverbände, die interessierte Öffentlichkeit aber auch Regierungsvertreter über folgende Inhalte informieren. Die Ziele der WRRL im grenzüberschreitenden Flussgebietsmanagement; institutionelle Besonderheiten und Unterschiede bei verschiedenen Flusseinzugsgebieten in Europa; Prinzipien der Beteiligung der Öffentlichkeit und ihre Umsetzung. Ecologic wird intensiv bei der Vorbereitung dieses Workshops beteiligt sein und mit Vorträgen zweier Experten vor Ort präsent sein. Die Ergebnisse des Workshops werden in einer Broschüre veröffentlicht, welche eine zukünftige Strategie für die Beteiligung der Öffentlichkeit beinhaltet. Hauptauftragnehmer im Ausland: Eco-Tiras International Environmental Association of River Keepers, Chisinau, Moldawien.

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