Mischung, Stofftransport und -umwandlungen bestimmen die Wasserqualitaet in einem Fliessgewaesser bei Einleitung von Verunreinigungssubstanzen ueber Klaeranlagen oder bei Unfaellen. Es sind mathematische Modelle entwickelt worden, mit denen sich die Wasserqualitaet (Konzentration von Wasserinhaltsstoffen) in Abhaengigkeit von Ort und Zeit beschreiben laesst. Diese Modelle basieren auf der eindimensionalen instationaeren Beschreibung des Abflusses und auf einer quasi zweidimensionalen Beschreibung des Stofftransports.
Computer-Abflussmodell des ganzen Einzugsgebietes des Vierwaldstaettersees zur Ermittlung von Abflussranglinien fuer beliebige Einzugsgebiete als Grundlage fuer die Planung von Gewaesserschutzmassnahmen.
Le projet donne l'etat des connaissances et des lacunes qui existent au sujet de deux formes d'agression physique du sol: l'erosion et le tassement. Les resultats obtenus proviennent d'une etude bibliographique et d'enquetes menees aupres de personnes et d'instituts/universites ayant entrepris des etudes sur ce domaine. Les differents facteurs responsables de l'erosion ont ete revus et partages en 4 classes en fonction de leur fluctuation par rapport au temps et a leur dependance de l'activite humaine, agricole surtout. Les mesures correctives et de protection, ainsi que l'entrainement de particules par ruissellement ont egalement ete etudies. (FRA)
Fuer die groesseren schweizerischen Flusseinzugsgebiete sowie fuer die Schweiz als ganzes wird der Wasserhaushalt fuer die Zeit 190l-1980 wenn moeglich monatsweise bestimmt. Als Komponenten gehen ein: Gebietsniederschlag, Abfluss, Speicheraenderung in Stauseen, Speicheraenderung in natuerlichen Seen, Speicheraenderungen in Gletschern, z.T. Abfluss im Untergrund. Aus diesen Komponenten wird die Verdunstung berechnet. Das Ziel der Studie ist, die Kenntnisse ueber die Wasservorkommen und ihre zeitlichen Schwankungen zu verbessern.
In diesem Projekt werden 2 Schwerpunkte gesetzt: 1. Grundwasserneubildung im voralpinen Raum (Gemeinden Gossau und Mosnang, Kt. SG) in Abhaengigkeit des natuerlichen Wasserangebotes (Niederschlag) und der menschlichen Eingriffe (z.B. Bebauung, Grundwasserentnahme). 2. Bestimmung der Niederschlags- und Abflussverhaeltnisse im Hochgebirge (Gebiet Linth-Limmern, Kt. GL) anhand langjaehriger Messreihen. Hier soll auch die Beziehung zwischen Klima und Gletscher (Schneeakkumulation und -ablation) naeher untersucht werden.
Phosphor, welcher aus der Landwirtschaft in die Gewaesser gelangt, wird hauptsaechlich von landwirtschaftlich genutzten Flaechen abgeschwemmt. Die Abschwemmung wird faelschlicherweise oft mit der Bodenerosion gleichgesetzt. Weil die Bodenerosion auf Grasland sehr gering ist, wird daraus gefolgert, dass der Phosphor vor allem von offenen Ackerflaechen abgeschwemmt wird. Auf Grasland koennen jedoch erhebliche Mengen geloesten Phosphors abgeschwemmt werden, insbes. wenn kurze Zeit vor dem Oberflaechenflussereignis Guelle ausgebracht wurde. Im Einzugsgebiet des Lippenruetibaches, einem Zufluss des Sempachersees mit hohen Naehrstofffrachten, wurde im Fruehjahr 1990 ein Feldversuch angelegt. Auf verschiedenen Messstreifen auf Grasland wird ganzjaehrig der Oberflaechenabfluss und der Naehrstoffgehalt des abgeflossenen Wassers (Gesamt-Phosphor, Gesamt-Phosphor im Filtrat, Ammonium-Stickstoff) gemessen. Dadurch wird versucht, die Naehrstoffabschwemmung zu quantifizieren.
Mit den vorhandenen Wetterradargeraeten und den Resultaten der schweiz. Messnetze von automatischen Wetterstationen der Schweiz. Meteorologischen Anstalt (SMA) und der Landeshydrologie (LHG) sollen die Methoden zur Erfassung von Starkniederschlaegen in der Schweiz und insbesondere in den Alpen untersucht, weiterentwickelt und im operationellen Dienst angewendet werden. Ziel des Projektes NOWRAD ist es daher, die Radardaten auszuwerten und fuer eigene und andere Forschungsarbeiten eine Klimatologie der Starkniederschlaege zu erstellen, um dadurch die Vorgaenge in der Natur besser verstehen und voraussagen zu koennen. Die Umsetzung der Resultate soll somit auch die Entwicklung von Methoden und Verfahren mit Einbezug von hochaufgeloesten numerischen Modellen fuer den taeglichen Wetterdienst enthalten. Anhand der gewonnenen Klimatologie der Starkniederschlaege und der bestehenden sowie neuer Erkenntnisse um deren Entstehung soll zudem in Zusammenarbeit mit anderen Gruppen versucht werden, die Grundlagen fuer einen schweiz. Gefahrenkataster fuer Starkniederschlaege zu erarbeiten.
Mit dem Projekt wollen wir den Einfluss von Klimaaenderungen auf das Ausaperungsverhalten der Schneedecke und auf den Abfluss waehrend der Schneeschmelze in ausgesuchten Einzugsgebieten moeglichst quantitativ erfassen. Die gegenwaertige Schneebedeckung wird anhand von Satellitenbildern periodisch erfasst. Damit kann der Klimaeffekt auf die Ausaperung realistisch ausgewertet werden. Das Projekt bietet zusaetzlich zur Abfluss-Aederung auch Unterlagen zur interdisziplinaeren Erforschung der Rueckwirkung der veraenderten Schneebedeckung und Albedo auf das zukuenftige Klima. Die Auswertungen und Simulationen werden in drei alpinen Einzugsgebieten separat durchgefuehrt. In einer zweiten Phase soll der taegliche Temperatur- und Niederschlagsverlauf gezielt nach Massgabe zu untersuchender Klimaszenarien modifiziert werden. Wir erwarten zahlenmaessige Angaben ueber die Umverteilung der Abflussmengen waehrend der Schmelzsaison, wie sie durch die Klimaaenderung ausgeloest wird. Die Szenarien sind von direktem Interesse fuer die hydroelektrische Energiegewinnung und fuer die Planungsgremien des Tourismus. Fernere Ziele sind Grundlageninformation im Bereich Wasserwirtschaft und Wasserhaushalt.
Ziel der Studie ist die Erfassung der Phosphorfracht aus diffusen Quellen in den Zuerichsee, wobei der Eintrag aus den natuerlichen Zufluessen durch Feldmessungen ermittelt wird; die Konzentrationsbestimmungen werden durch Wassermengenmessungen ergaenzt. Es sollen nicht nur die Gesamtfracht in den Zuerichsee (ohne Obersee), sondern soweit als moeglich auch die Verursacher Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Siedlungsgebiete erfasst werden. Zu diesem Zweck werden vier repraesentative Teileinzugsgebiete (40 Prozent des Gesamtgebietes) ausgewaehlt, an denen durch geeignete Wahl der Probenahmestellen versucht wird mittels Differenzierung die Anteile der Nutzungsart zu erfassen. Die so erhaltenen Kennwerte fuer jede Nutzungsart, dienen als Grundlage fuer die Berechnung der Jahresfracht aus dem Gesamteinzugsgebiet.
Das Fliessverhalten, insbesondere die Fliessgeschwindigkeit bei variierenden Durchflussmessungen in alpinen Einzugsgebieten (J groesser als 7 Prozent, Wildbaeche), ist bis heute kaum erforscht. Eine verbesserte Bestimmung der Fliessgeschwindigkeit liefert wichtige Erkenntnisse zur besseren Schaetzung der Hochwasser. Zudem erlaubt der Einbezug der Fliesszeiten nicht nur die Modellierung des Niederschlag-Abflussgeschehens, sondern auch die Behandlung des Stofftransportes. Dies ist in den draengenden Fragen der Wasserqualitaet und des Wiedereinsetzens verstaerkter Erosion und Geschiebetransportes als Folge fortschreitender Waldschaeden von grosser Bedeutung. Mit Hilfe der Messung in 5 geologisch unterschiedlichen Einzugsgebieten koennen die Parameter ermittelt werden, deren Verwendung in mathematischen Modellen zu einer wesentlichen Steigerung der Aussagequalitaet fuehrt.
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| Förderprogramm | 20 |
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