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Tierische Schaderreger: Eichenprozessionsspinner

Der Eichenprozessionsspinner ( Thaumetopoea processionea ) ist ein nachtaktiver Schmetterling und gehört zur Familie der Zahnspinner ( Notodontidae ). Er ist seit 2004 auffällig geworden und tritt seitdem verstärkt und mit steigender Tendenz im Berliner Stadtgebiet auf. Besonders nach Trockenjahren neigt er zu Massenvermehrungen, die zu Kahlfraß an Eichen führen können. Massenvermehrungen hat es in den letzten 70 Jahren immer wieder gegeben; 1936 bis 1939, 1948 bis 1950 und 1970. Im Süddeutschen Raum traten von 1984 bis 1988, von 1994 bis 1997 und ab 2000 Eichenprozessionsspinner vermehrt auf. Die Raupen, die Nester und die alten verlassenen Nester stellen für Menschen und Tiere (aufgrund der Gifthaare ) eine Gefahrenquelle dar. Downloads zu den Bekämpfungempfehlungen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Lebensweise Drei Monate braucht der Eichenprozessionsspinner für seine Entwicklung vom Ei bis zum Falter. Dabei durchläuft er mehrere Raupenstadien. Hier erfahren Sie alles über seine Lebensweise. Lebensweise Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Ausbreitung und Monitoring Die Raupen der Eichenprozessionsspinner wurden im Land Berlin erstmalig 2004 auffällig. Seitdem breiten sie sich im Stadtgebiet von West nach Ost aus, wobei sie 2007 den "Sprung" über die Spree Richtung Treptow-Köpenick machten. Ausbreitung und Monitoring Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Gefährdungs­potential Bei der Gefährdung durch Eichenprozessionsspinner wird zwischen der Gefährdung von Eichenbeständen und der Gefährdung der Gesundheit von Menschen unterschieden. Gefährdungs­potential Weitere Informationen Bild: Pflanzenschutzamt Berlin Bekämpfung und Gegenspieler Bei der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet Berlin wurden bislang nur Maßnahmen im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes durchgeführt, Eichen und Eichenbestände sind nicht gefährdet. Bekämpfung und Gegenspieler Weitere Informationen Links und Downloads Hier erhalten Sie Informationen zum Eichenprozessionsspinner und Empfehlungen zu seiner Bekämpfung. Links und Downloads Weitere Informationen Zuständigkeiten Zuständigkeiten bei befallenen Eichenbäumen und mögliche Gegenmaßnahmen bei Befall auf privaten und öffentlichen Grundstücken Zuständigkeiten Weitere Informationen

Kreis Herford: Eichenprozessionsspinner

Hier finden Sie eine Karte zu den Eichenprozessionsspinnern und den Bearbeitungsstand im Kreis Herford. Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner. Die Brennhaare der Raupe können beim Menschen eine Raupendermatitis auslösen. Die Saison geht meist von Mitte Mai bis Ende Juli.

Nymphalis xanthomelas (Denis & Schiffermüller, 1775) Östlicher Großer Fuchs Tagfalter und Widderchen Nicht etabliert (keine Rote-Liste-Kategorie)

Bedingt durch eine Massenvermehrung im westlichen Russland, in Belarus und Polen im Jahr 2014 erfolgte ein starker Einflug von N. xanthomelas nach Norddeutschland und in die Niederlande bis nach England. Die Nachkommen dieses Einflugs konnten sich jedoch in weiten Gebieten nicht erfolgreich fortpflanzen (Hensle & Seizmair 2017). Ein weiterer Einflug erfolgte 2018, was auch zu Beobachtungen z.B. in Bayern im darauffolgenden Jahr führte (Hensle & Seizmair 2021, Netter et al. 2022). Seit 2017 wird die Art regelmäßig im NSG Giebelmoor und umgebenden Erlen-Bruchwäldern im Drömling in Niedersachsen gefunden. Die Reproduktion erfolgt an den dort häufigen Grau- und Ohrweiden (Rozicki & Mehlau 2018, Rozicki & Mehlau 2019). In den letzten Jahren konnten regelmäßig sowohl Raupen als auch Imagines festgestellt werden. Bislang ist noch keine Etablierung neuer Teilpopulationen außerhalb des Drömlings zu verzeichnen. Auch besteht die Population erst seit 2014. Somit werden die in der Rote-Liste-Methodik für eine Etablierung zugrunde gelegten Kriterien derzeit noch nicht erfüllt. Daher wird die Art in der vorliegenden Roten Liste als nicht etabliert angesehen. In anderen Gebieten Deutschlands, z.B. in Sachsen und Brandenburg, konnten vereinzelte Raupennachweise erbracht werden (Hensle & Seizmair 2021, Hensle et al. 2023). Eine potenzielle Gefährdung der wenigen Vorkommen ist durch die Anwendung von Insektiziden zur Bekämpfung von Thaumetopoea processionea (Eichen-Prozessionsspinners) gegeben. Daher wurde mit der verantwortlichen Forstbehörde eine Aussparung des Kernvorkommens von N. xanthomelas festgelegt (Rozicki, schriftl. Mitt.).

Eichenprozessionsspinner an der Jeetzel: NLWKN bittet um besondere Vorsicht

Lüneburg/Wustrow – Der Eichenprozessionsspinner ist verhältnismäßig klein und unscheinbar, doch seine Auswirkungen können ziemlich groß sein. Die Brennhaare der Raupen enthalten Nesselgift, welches bei Mensch und Tier Reaktionen von Ausschlag bis zu einem allergischen Schock auslösen kann. Wie vielerorts in Ostniedersachsen sind auch die Eichen entlang der Jeetzel in Wustrow massiv vom Eichenprozessionsspinner befallen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), der für die Unterhaltung der Jeetzel in diesem Bereich zuständig ist, hat vor Ort Warnschilder aufgestellt und bittet Bürgerinnen und Bürger um besondere Achtsamkeit sowie Vorsicht. Der Eichenprozessionsspinner ist verhältnismäßig klein und unscheinbar, doch seine Auswirkungen können ziemlich groß sein. Die Brennhaare der Raupen enthalten Nesselgift, welches bei Mensch und Tier Reaktionen von Ausschlag bis zu einem allergischen Schock auslösen kann. Wie vielerorts in Ostniedersachsen sind auch die Eichen entlang der Jeetzel in Wustrow massiv vom Eichenprozessionsspinner befallen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), der für die Unterhaltung der Jeetzel in diesem Bereich zuständig ist, hat vor Ort Warnschilder aufgestellt und bittet Bürgerinnen und Bürger um besondere Achtsamkeit sowie Vorsicht. Um an der Jeetzel das größte Gefahrenpotential des Eichenprozessionsspinners etwas einzudämmen, hat die NLWKN-Betriebsstelle Lüneburg zudem kurzfristig Akut-Maßnahmen in Auftrag gegeben. Eine Fachfirma wird ab Montag (22. Juni) Absaugungen an befallenen Bäumen vornehmen. Die Arbeiten werden mindestens bis Mittwoch andauern, können sich aufgrund von Nacharbeiten (zum Beispiel heruntergefallene Nester) eventuell auch darüber hinaus verzögern. „Die Arbeiten verursachen leider Lärm, außerdem wird der Weg eventuell kurzzeitig nicht oder nur eingeschränkt nutzbar sein. Wir bitten um Verständnis und würden empfehlen, den Bereich entlang der Jeetzel während der Arbeiten zu meiden“, erklärt Merle Sandkühler von der NLWKN-Betriebsstelle Lüneburg. Der Landesbetrieb bittet auch nach der Durchführung um besondere Vorsicht in diesen Bereichen. Dies gilt auch für Hundehalterinnen und Hundehalter. Sie sollten die ohnehin geltende Leinenpflicht aus Eigenschutz beachten, damit die Hunde auf dem Weg bleiben und vermieden wird, dass giftige Nesselhaare aus im Gebüsch liegenden heruntergefallenen Nestern durch die Hunde verteilt werden. Eine Entwarnung vor dem Eichenprozessionsspinner kann es leider nicht geben. „Wir reden hier von 10 bis 15 Nestern pro Baum allein auf den untersten sechs Metern. Auch in Wustrow kann lediglich das größte Gefahrenpotential auf den unteren Metern reduziert werden. Diese massiven Vorkommen treffen nicht nur die Flächen des NLWKN, sondern die gesamte Region. Daher ist eine vollständige Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners praktisch unmöglich“, erklärt der örtliche Bekämpfungsexperte Amadeus Kugler. Im Nachgang wird der NLWKN weitere Schilder aufstellen, sobald diese an den Landesbetrieb ausgeliefert wurden.

Frühzeitige Erkennung forstschädlicher Insekten anhand ihrer arteigenen Volatile mittels Ionenmobilitätsspektroskopie im präventiven Waldschutz

Ziel des hier beantragten Vorhabens ist die Entwicklung und Anwendungserprobung eines modernen und effektiven Sensorikverfahrens unter Verwendung der Ionenmobilitätsspektrometrie zur frühzeitigen Erkennung forstschädlicher Insekten der Arten Nonne (Lymantria monacha L.), Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea L.) und Buchdrucker (Ips typographus L.) auf Basis der in den verschiedenen Entwicklungsstadien emittierten Substanzen. Um eine valide Messtechnik hierfür bereitzustellen, werden zunächst anhand umfangreicher Labor- und Feldmessungen die von den Insekten und befallenen Bäumen abgegebenen Volatile untersucht und identifiziert. Die Ionenmobilitätsspektrometrie als Sensortechnik wird auf Basis dieser Ergebnisse weiterentwickelt und entsprechend konfiguriert. Ziel ist die Entwicklung eines anwenderfreundlichen Handgerätes, das einfach zu bedienen ist und im forstlichen Monitoring angewendet wird.

Eichenprozessionsspinner-Befall Landkreis Lüneburg

Gemeldete Standorte für den Eichenprozessionsspinner-Befall im Sommerjahr 2025 Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, der von Ende Juli bis Anfang September fliegt und seine Eier bevorzugt auf freistehenden Eichen ablegt. Ab dem dritten Raupenstadium bilden die Raupen giftige Brennhaare aus, die für Menschen und andere Tiere gefährlich sind. Seit Mai 2022 ist zum ersten Mal ein neues biologisches Mittel mit besonderem Wirkstoff im Einsatz: Nematoden – auch Fadenwürmer genannt –, die sich im Körper der Raupen entwickeln und diese dadurch abtöten. Da die winzigen Fadenwürmer lichtempfindlich sind, wird das Mittel erst nach Sonnenuntergang auf die befallenen Stellen in den Bäumen gesprüht. Für Menschen und Haustiere sind diese Würmer ungefährlich. Sie erzeugen keine Nebenwirkungen und fallen weder unter die Biozidverordnung, noch unter das Pflanzenschutzgesetz.

Untersuchung der natürlichen Antagonisten des Eichenprozessionsspinners in Deutschland, Teilvorhaben 1: Genetische Bestimmung der EPS-Populationen

Im Verbundprojekt werden die Vielfalt an EPS-Pathogenen und EPS-Parasiten, -Parasitoiden und -Prädatoren, wie auch die Intensität des Befalls in verschiedenen Entwicklungsstadien des EPS und in unterschiedlichen standörtlichen und klimatischen Bedingungen systematisch erfasst. In unserem Teilvorhaben (TP1) wird die genetische Ausstattung der EPS-Populationen untersucht. In einem Transekt von Norden bis Süden Deutschlands werden EPS befallene Gebiete als Versuchsflächen von allen Projektpartnern gemeinsam ausgesucht. Diese Gebiete sollen möglichst unterschiedliche klimatische/standörtliche Bedingungen, wie auch eine unterschiedliche Kalamitätsgeschichte, darstellen, damit möglichst viele Faktoren, bei der Auswertung der genetischen Strukturen der EPS-Populationen berücksichtigt werden können. Diese EPS-Populationen werden mittels molekulargenetischer Marker genetisch untersucht. Dabei werden zwei mitochondrialer Gene (COI und COII) sequenziert um Differenzen zwischen EPS-Individuen festzustellen. Weiterhin werden nukleare Mikrosatelliten Marker (SSRs) angewendet, um die genetische Variabilität innerhalb und die genetische Differenzierung zwischen Populationen zu erfassen. In diesem Schritt werden bekannte, erfolgreiche SSRs aus dem Pinien- auf den Eichenprozessionsspinner übertragen. Die am besten funktionierenden und variablesten SSRs werden für die Erfassung der genetischen Strukturen der EPS-Populationen verwendet. Sowohl die Sequenzierung der COI-Gene als auch die Fragmentanalyse der SSRs werden mittels Kapillarlektrophorese an einem DNA-Sequenzer durchgeführt. Die räumlichen genetischen Strukturen und die phylogenetische Bäume werden in Zusammenhang mit den standörtlichen/klimatischen/Kalamitätsgeschichtlichen Faktoren Auskunft über die Abstammung/Entstehung der Populationen geben. In der Gesamtauswertung im Verbundprojekt wird die genetische Diversität der EPS-Populationen mit der Vielfalt der Antagonistenvielfalt und die Befallsidensität korreliert werden.

Untersuchung der natürlichen Antagonisten des Eichenprozessionsspinners in Deutschland

Im Verbundprojekt werden die Vielfalt an EPS-Pathogenen und EPS-Parasiten, -Parasitoiden und -Prädatoren, wie auch die Intensität des Befalls in verschiedenen Entwicklungsstadien des EPS und in unterschiedlichen standörtlichen und klimatischen Bedingungen systematisch erfasst. In unserem Teilvorhaben (TP1) wird die genetische Ausstattung der EPS-Populationen untersucht. In einem Transekt von Norden bis Süden Deutschlands werden EPS befallene Gebiete als Versuchsflächen von allen Projektpartnern gemeinsam ausgesucht. Diese Gebiete sollen möglichst unterschiedliche klimatische/standörtliche Bedingungen, wie auch eine unterschiedliche Kalamitätsgeschichte, darstellen, damit möglichst viele Faktoren, bei der Auswertung der genetischen Strukturen der EPS-Populationen berücksichtigt werden können. Diese EPS-Populationen werden mittels molekulargenetischer Marker genetisch untersucht. Dabei werden zwei mitochondrialer Gene (COI und COII) sequenziert um Differenzen zwischen EPS-Individuen festzustellen. Weiterhin werden nukleare Mikrosatelliten Marker (SSRs) angewendet, um die genetische Variabilität innerhalb und die genetische Differenzierung zwischen Populationen zu erfassen. In diesem Schritt werden bekannte, erfolgreiche SSRs aus dem Pinien- auf den Eichenprozessionsspinner übertragen. Die am besten funktionierenden und variablesten SSRs werden für die Erfassung der genetischen Strukturen der EPS-Populationen verwendet. Sowohl die Sequenzierung der COI-Gene als auch die Fragmentanalyse der SSRs werden mittels Kapillarlektrophorese an einem DNA-Sequenzer durchgeführt. Die räumlichen genetischen Strukturen und die phylogenetische Bäume werden in Zusammenhang mit den standörtlichen/klimatischen/Kalamitätsgeschichtlichen Faktoren Auskunft über die Abstammung/Entstehung der Populationen geben. In der Gesamtauswertung im Verbundprojekt wird die genetische Diversität der EPS-Populationen mit der Vielfalt der Antagonistenvielfalt und die Befallsidensität korreliert werden.

Aktuelles zum Pflanzenschutz

Pressemitteilung vom 12.08.2026: Senatorin Ute Bonde besuchte heute gemeinsam mit Tatjana Adams, Mitglied der Geschäftsleitung der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), das Pflanzenschutzamt Berlin, um sich über die technische Ertüchtigung der Klimakammern zu informieren und gab den Startschuss für die Modernisierung der Anlagen. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (SenMVKU) modernisiert zusammen mit der BIM die Klimakammern des Pflanzenschutzamtes grundlegend. Die neuen Anlagen schaffen künftig optimale Voraussetzungen für Versuche und Untersuchungen zur klimaangepassten Entwicklung des Berliner Stadtgrüns. Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt : „Klimaanpassung beginnt dort, wo Wissen entsteht – und genau das schaffen wir hier im Pflanzenschutzamt neu. Mit den modernisierten Klimakammern können wir künftig testen, welche Baumarten Hitze und Trockenheit standhalten und wie wir unser Stadtgrün gezielt darauf vorbereiten. Diese Erkenntnisse fließen direkt in die Umsetzung des Klimaanpassungsgesetzes ein. Berlin zeigt damit: Wir schaffen die wissenschaftliche Grundlage für ein Stadtgrün, das dem Klima von morgen gewachsen ist.” Die Klimakammern ermöglichen unter anderem die Simulation möglicher zukünftiger Klimabedingungen. Hierdurch können zum Beispiel die Auswirkungen steigender Temperaturen, längerer Trockenperioden und weiterer Klimafolgen auf Stadtbäume, Gehölze sowie auf Schädlinge und Pflanzenkrankheiten wissenschaftlich untersucht werden. Tatjana Adams, Geschäftsleitung der BIM GmbH : „Die Erneuerung spezialisierter Klimakammern gehört für uns keineswegs zum Tagesgeschäft. Gerade deshalb ist diese Maßnahme mit einem Gesamtbudget von rund 1,7 Millionen Euro etwas Besonderes. Sie zeigt, dass auch sehr spezifische Nutzeranforderungen erfolgreich umgesetzt werden können, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten. Mit der Maßnahme schaffen wir eine moderne technische Grundlage für Untersuchungen und Versuche, die angesichts des Klimawandels, neuer Schadorganismen und der Anforderungen an ein zukunftsfähiges Stadtgrün zunehmend an Bedeutung gewinnen.“ Der gemeinsame Besuch unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen SenMVKU, BIM und Pflanzenschutzamt bei der Schaffung einer leistungsfähigen Infrastruktur für die Herausforderungen des Klimawandels. Im Rahmen des Termins erhielten die Gäste einen Einblick in den Baufortschritt der Klimakammern sowie in die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten der Anlagen. Mit der Investition setzt das Land Berlin ein deutliches Zeichen für den Schutz und die langfristige Sicherung des urbanen Grüns sowie für eine wissenschaftlich fundierte Umsetzung des Berliner Klimaanpassungsgesetzes. 24.07.2026 Verstärkt sind Trocken- und Hitzeschäden an Gehölzen erkennbar. Sie äußern sich durch eine vorzeitige Laubverbräunung und/oder Laubabwurf. Oftmals sterben einzelne Äste (Totholzbildung) und Kronenpartien ab. Besonders frisch gepflanzte Gehölze sind mit ihrem noch unzureichend ausgebildeten Wurzelwerk noch nicht in der Lage, aus tieferen Bodenschichten Wasser aufzunehmen. Daher sind diese stark von Oberflächenwasser (Regen und zusätzlicher Bewässerung ) abhängig. 26.06.2026 Die Larven des Eichenprozessionsspinners befinden sich im letzten der sechs Larvenstadien und werden in Kürze in die Puppenruhe übergehen. Es geht nicht nur von den Larven samt den Brennhaaren eine gesundheitliche Gefährdung aus, sondern auch von den Tagesnestern und den Häutungsresten. Der aktive Bekämpfungszeitraum des Eichenprozessionsspinners mittels mechanischer Maßnahmen (unter anderem Absaugen, Verkleben, Heißschaumbehandlung) bleibt weiterhin bestehen. Weitere Informationen entnehmen Sie gerne unserer Website zum Eichenprozessionsspinner . Pressemitteilung vom 22.05.2026: Das Pflanzenschutzamt Berlin informiert über die aktuelle Entwicklung und Vorsichtsmaßnahmen 26.05.2026 An Platanen sind gegenwärtig welkes Blattwerk und vielfach verstärkter Blattfall sichtbar, was auf die Blattnervenkrankheit (Anthraknose) durch den Pilz Apiognomonia veneta zurückzuführen ist, welcher sich durch den kühlfeuchten Mai optimal ausbreiten konnte. Die Krankheit verursacht schwärzliche Verfärbungen des Blattgewebes. Es wird erwartet, dass der Schaden durch den Blattverlust im Laufe des Sommers durch den Neuaustrieb kompensiert wird. 20.05.2026 Die Larven des Eichenprozessionsspinners haben sich zum zweiten Mal gehäutet, weisen eine Länge von rund 2 Zentimetern auf und befinden sich – je nach Standort – im sogenannten dritten Larvenstadium (L3). Ab diesem Entwicklungsstadium bilden die Raupen die bekannten Brennhaare aus, die bei Menschen und Tieren gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können. Gegenwärtig wurden die ersten Nester im unteren Stammbereich gebildet, was eine erhöhte Gefahr für die Bevölkerung und Haustiere darstellt. Weitere Informationen entnehmen Sie gerne unserer Website zum Eichenprozessionsspinner. Pressemitteilung vom 22.05.2026: Das Pflanzenschutzamt Berlin informiert über die aktuelle Entwicklung und Vorsichtsmaßnahmen 23.04.2026 Aktuell sind bei genauerer Betrachtung von Pfaffenhütchen vereinzelt die ersten Gespinste der Larven der Euonymus-Gespinstmotte zu erkennen. Die hellgelben unbehaarten Larven haben derzeit eine Größe von rund 0,5 cm und fressen gesellig an den Blättern. Sowohl die Raupen als auch deren Gespinste sind für den Menschen völlig harmlos. Dennoch ist nun ein guter Zeitpunkt, um diese frühzeitig durch Schnitt aus den Sträuchern zu entfernen, bevor die Larven und die Gespinste größer werden und ganze Sträucher Mitte Mai mit Gespinsten umhüllt sind. Weitere Informationen hierzu finden sich im Merkblatt. 16.04.2026 Seit einigen Tagen hat im Berliner Stadtgebiet der Schlupf der Eichenprozessionsspinner begonnen. Aktuell geht von den Raupen keine Gefährdung aus. Beginnend ab dem L3-Stadium entwickeln die Raupen Brennhaare, welche das Nesselgift Thaumetopoein enthalten. Das Nesselgift kann beim Menschen und bei Tieren starke gesundheitliche Reaktionen verursachen. Informationen zum Eichenprozessionsspinner 13.03.2026 Gegenwärtig sollten Buchsbaumbestände hinsichtlich ersten Aktivitäten des Buchsbaumzünslers kontrolliert werden. In den letzten Tagen konnten bereits erste Aktivitäten der Buchsbaumzünslerraupen, insbesondere im geschützten inneren Teil der Pflanzen, festgestellt werden. Je nach Standort sollte sich die Aktivität der Raupen in der kommenden Woche verstärken. Insofern sind Gegenmaßnahmen zur Bekämpfung der überwinterten Jungraupen bis Ende des Monats zu planen. Weitere Informationen entnehmen Sie gerne unserer Webseite sowie dem entsprechenden Merkblatt. Informationen zum Buchsbaumzünsler 16.02.2026 Wenngleich bereits die ersten Schneeglöckchen blühen und Vorboten des nahenden Vorfrühlings sind, haben Schnee und Barfröste der vergangenen Wochen für Winterschäden an immer- und wintergrünen Gehölzen gesorgt. Neben Frostschäden an Blättern und Trieben, wird derzeit auch mit Wurzelschädigungen gerechnet. In den Grünanlagen und Gärten sollten daher im Frühjahr entsprechende Pflegemaßnahmen wie Rückschnitt, Ausputzen (Pflanzenhygiene) und Düngung der Pflanzungen zur Gesunderhaltung eingeplant werden. Wir informieren darüber ausführlicher in den nächsten Ausgaben des Grünen Blattes und des Berliner Gartenbriefs .

Untersuchung der natürlichen Antagonisten des Eichenprozessionsspinners in Deutschland, Teilvorhaben 2: Morphologische Bestimmung der Eichenprozessionsspinner-Antagonisten

Im Verbundprojekt werden die Vielfalt an EPS-Pathogenen und EPS-Parasiten, -Parasitoiden und -Prädatoren, wie auch die Intensität des Befalls in verschiedenen Entwicklungsstadien des EPS und in unterschiedlichen standörtlichen und klimatischen Bedingungen systematisch erfasst. Ziel unseres Teilvorhabens ist, die Vielfalt an Pathogenen des Eichenprozessionsspinners (Viren, Bakterien, Pilze, einschließlich Mikrosporidien, Protisten) als auch die Intensität des Befalls in verschiedenen Entwicklungsstadien des EPS systematisch zu erfassen.

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