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Vom Erdeisspeicher zum netzaktiven Prosumer-Quartier, Teilvorhaben: Technische Universität Dresden - Systemanalyse und Bedarfsvorhersage mit Simulationen - Ableitung von Optimierungsstrategien

Vorhabensziel des Projekts ist die Überführung des Erdeisspeichers in den Vollbetrieb, das wissenschaftliche Monitoring und Benchmarking sowie die Entwicklung eines District Energy Management Systems (DEMS). Hierzu sollen verschiedene Betriebsmodi getestet, die Betriebsweise aufbauend auf den Ergebnissen optimiert, der Einfluss verschiedener Parameter modellgestützt nachvollzogen und das kalte Nahwärmesystem mit Erdeisspeicher bestmöglich für die Gesamtsystemoptimierung mittels DEMS genutzt werden. Im zukünftigen Energiesystem wird nicht mehr allein auf Energieeffizienz respektive End- und Primärenergiebedarf optimiert werden können. Vielmehr spielt Flexibilität eine zunehmende Rolle, die schließlich gekoppelt an die Verfügbarkeit erneuerbarer elektrischer Energie den tatsächlichen CO2- Ausstoß bestimmen wird. Inzwischen sind Schnittstellen verfügbar, die über Vorhersagen zur CO2- Intensität des Stromnetzes eine entsprechende Optimierung ermöglichen. Diese Optimierung hat im Gesamtkonzept nicht nur wärme- bzw. kälteseitig zu erfolgen, sondern ganzheitlich die Bedarfe und Flexibilitäten des Kalten Nahwärmenetzes (KNW), der Haushaltsstromverbräuche, Mobilitätsbedarfe und Eigenenergieerzeugung miteinzuschließen, um ein Gesamtoptimum zu erreichen und Optimierungen von Teilsystemen, die zu Lasten der Gesamtemissionen gehen, zu vermeiden. Entsprechend müssen auch Bewertungs- und Benchmarkingmethoden passend weiterentwickelt werden.

Elektroniksysteme mit besonders niedrigem Energieverbrauch für das Internet der Dinge, Elektroniksysteme mit besonders niedrigem Energieverbrauch für das Internet der Dinge - LoLiPoP IoT

Kombinationsverfahren zur Rückgewinnung von Phosphor und Stickstoff bei gleichzeitiger Energieoptimierung der Kläranlage

Der Abwasserverband Braunschweig ist ein Wasser- und Bodenverband auf der Grundlage des Wasserverbandsgesetzes von 1991 und damit eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Abwässer der Stadt Braunschweig sowie einiger Gemeinden des Wasserverbandes Gifhorn werden im Klärwerk Steinhof mechanisch und biologisch gereinigt. Das behandelte Abwasser wird anschließend auf den landwirtschaftlichen Flächen unserer Verbandsmitglieder verregnet. Aufgrund der Überbelastung durch die angeschlossene Fracht von ca. 350.000 Einwohnerwerten stand das Klärwerk Steinhof vor der Herausforderung, seine Ablaufgrenzwerte mit ausreichender Sicherheit einhalten zu können. Daher wurde ein innovatives Gesamtkonzept erarbeitet, welches die Verknüpfung einer engergieoptimierten Abwasser- und Schlammbehandlung mit Nährstoffrückgewinnung ermöglicht. Die gezielte Rückgewinnung von Stickstoff und Phosphor aus dem Schlammwasserstrom sowie der Bau einer thermischen Desintegration waren maßgebliche Inhalte dieses Konzepts. Konkrete Ziele des Vorhabens waren die Entlastung der biologischen Reinigungsstufe durch eine Behandlung der internen Prozesswasserströme aus der Schlammbehandlung bei gleichzeitiger Erhöhung der Eigenenergieerzeugung sowie einer Reduzierung der nach der anaeroben Behandlung und Entwässerung verbleibenden und zu entsorgenden Schlammmengen. Die in den Nährstoffrückgewinnungsprozessen anfallenden Nährstoffe Phosphor und Stickstoff sind, so weit wie möglich, anstelle von Mineraldüngern regional als Düngemittel einzusetzen. Durch die Vorgabe, die oben genannten Ziele parallel zu erreichen, waren die Stoffströme hochgradig zu vernetzen. Im Vorhaben wurde der Betrieb der aus drei Faultürmen bestehenden Schlammstabilisierung geändert und um eine Thermodruckhydrolyse mit Vorentwässerung und Dampferzeugung erweitert. Die bisher gemeinsam gefaulten Rohschlammfraktionen werden getrennt behandelt, wobei der Überschussschlamm nach separater Faulung anschließend (vor-)entwässert und nach Aufschluss in einer Thermodruckhydrolyse zusammen mit dem Primärschlamm erneut anaerob behandelt wird. Durch den Zubau der MAP-Fällung (Nuresys-Verfahren) sowie der Ammoniak-Luft-Strippung sollten gezielt Phosphor und Stickstoff aus den Prozesswässern der Schlammentwässerung zurückgewonnen und die Abwasserbehandlung entlastet werden. Der Phosphor wird dabei in Form von Magnesium-Ammonium-Phosphat (MAP) gebunden und ausgefällt, der Ammonium-gebundene Stickstoff über eine saure Wäsche in eine Diammoniumsulfatlösung (ASL) überführt und ausgeschleust. Durch die Herstellung von Recycling-Düngern können sowohl Mineraldünger (Rohphosphat) als auch Energie (Stickstoff-Synthetisierung aus Luft) eingespart werden. Somit werden mit dem Verfahren die essenziellen Nährstoffe Stickstoff und Phosphor energieneutral aus dem Abwasserstrom zurückgewonnen. Durch die Steigerung der Eigenstromerzeugung und die bilanziellen Stromüberschüsse werden ebenfalls CO 2 -Emissionen eingespart. In Summe ergeben sich aus dem Vorhaben Einsparungen von 343 bis zu 839 Tonnen CO 2 -Äquivalente. Im Vorhaben „Klärwert“ konnte gezeigt werden, dass es möglich ist die Schlammbehandlung und Eigenenergieerzeugung zu verbessern und zugleich eine flexibel an die Erfordernisse der Kläranlage angepasste und verbesserte Reinigungsleistung durch Nährstoffentfrachtung zu ermöglichen. Hochwertige Phosphor- und Stickstoffdünger können zurückgewonnen werden. Die direkte lokale Verwendung der erzeugten Düngemittel hat ebenfalls Modellcharakter. Branche: Öffentliche Verwaltung, Erziehung, Gesundheitswesen, Erholung Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Abwasserverband Braunschweig Bundesland: Niedersachsen Laufzeit: 2016 - 2020 Status: Abgeschlossen

Dreizehnter Energiebericht der Landesregierung

Berichtszeitraum der Bilanzen 2016 bis 2017; Factsheet, 1. Einleitung, 2. Ziele der Energiepolitik, 3. Umsetzung der Energiepolitik: u.a. Erneuerbare Ernergiequellen, KWK und Eigenstromversorgung, Ausbau und Entwicklung der Energieinfrastruktur, Energieeffizienz und Energieeinsparung, 4. Entwicklung von Energieerzeugung und - verbrauch , 5. Entwicklung der Treibhausgasemissionen 1990-2017 (Kurzerichterstattung gem. § 7 Abs. 2 Nr. 1 LKSG) , 6. Entwicklung der energiebeddingten Emissionen von Schwefweldioxid und NOx, Anhang zum Bericht

Zwölfter Energiebericht der Landesregierung

Berichtszeitraum der Bilanzen 2014-2015: 1. Einleitung; 2. Energiepolitik in Rheinland-Pfalz: u. a. Ziele, Energieagentur Rheinland-Pfalz, Energieberatung durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Beratung einkommensschwacher Haushalte, Bürgerenergiegenossenschaften, Energieversorgung im Kontext der Landes- und Regionalplanung, Energieeinsparung und effiziente Energienutzung, erneuerbare Energiequellen, Netzausbau und Aufbau intelligenter Netzstrukturen, Eigenstromversorgung, Regelung und Speicherung, Wertschöpfung, Kosten der Energiewende; 3. Energiestatistik in Rheinland-Pfalz, 4. Regulierungskammer Rheinland-Pfalz; 5. Landeskartellbehörde; 6. Entwicklung der energiebedingten Emissionen von Schwefeldioxid und NOx

Energieautarke, digital adaptierbare Möbel zur Steigerung der Wohngesundheit durch Monitoring der menschlichen Biomechanik mit ökoeffizienter Sensorik, Teilvorhaben 5: Modellbasierte Ermittlung und experimentelle Validierung der elektrischen Leistungsgeneration von Piezoelektretfolien in Möbeln

Das skizzierte Vorhaben verfolgt das übergeordnete Ziel der Steigerung der Wohngesundheit unter den sich wandelnden Nutzungsanforderungen von Möbelkunden und Gewährleistung der Nachhaltigkeit elektrisch vernetzbarer Möbel zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Möbelindustrie. Vor dem Hintergrund des enormen volkswirtschaftlichen Schadens, der durch Rückenschmerzen und mangelnden Schlaf entsteht, soll durch die wachsenden Möglichkeiten der Digitalisierung mit diesem Vorhaben der Grundstein für die Entwicklung innovativer Möbel gelegt werden, die sowohl gesundheitsfördernd als auch ökoeffizient sind. Das Fraunhofer LBF verfolgt das übergeordnete Ziel der Ermittlung der generierbaren elektrischen Leistung mit Piezoelektretfolien aus untersuchten Bewegungsmustern durch Interaktion eines Menschen mit dem Möbelstück und die Realisierung einer Energieautarkie. Es erfolgt zudem die Beantwortung der Forschungsfrage, welche elektrischen Verbraucher unter realistischen Belastungen von Möbeln betrieben werden können.

Ressourcenschonung in der kommunalen Abwasserreinigung unter dem Aspekt der Nährstoffrückgewinnung von Phosphor und Stickstoff und der Energieoptimierung

Ziel des Vorhabens ist es, ein gesamtheitliches Konzept zur Nährstoffrückgewinnung und Energieoptimierung auf der Kläranlage Felsalbe umzusetzen. Diese ist ausgelegt für 36.500 Einwohnerwerte (EW) und verfügt über eine zentrale Schlammbehandlungsanlage. Die technische Innovation des neuen Pilotprojektes besteht in der Kombination von Thermodruckhydrolyse im Teilstromverfahren und zwischengeschalteter Hochlastfaulung mit anschließender Fällung von Magnesiumammoniumphosphat. Es sollen jährlich 9.000 Kubikmeter Sekundärschlamm mit dem Ziel behandelt werden, 250 Tonnen Magnesiumammoniumphosphat aus dem Faulschlamm zurückzugewinnen. Magnesiumammoniumphosphat kann wegen seiner guten Pflanzenver- fügbarkeit direkt als Düngemittel eingesetzt werden. Zusätzlich ist geplant, aus einem Teil der im Schlamm enthaltenen Stickstofffracht Flüssigdünger in Form von Ammoniumsulfat (ca. 30 Tonnen pro Jahr) zu gewinnen, um so die anlageninterne Rückbe- lastung mit Ammonium zu verringern. Mit dem Vorhaben können mehr als 60 Prozent Phosphor zurückgewonnen werden. Die Gasausbeute soll sich um 15 Prozent und die Eigenenergieerzeugung von 10 auf 16 Kilowattstunden pro EW steigern. Der Energieverbrauch kann von 18 auf 16 Kilowattstunden pro EW gesenkt werden. Die damit verbundene Verringerung des CO 2 -Ausstoßes beträgt rund 75 Tonnen pro Jahr. Die Reduktion des Klärschlamms beträgt bis zu 15 Prozent, die Einsparung an Fällmittel bis zu 60 Prozent und von Polymer bis zu 50 Prozent. Branche: Öffentliche Verwaltung, Erziehung, Gesundheitswesen, Erholung Umweltbereich: Wasser / Abwasser Fördernehmer: Stadt Pirmasens Bundesland: Rheinland-Pfalz Laufzeit: seit 2016 Status: Laufend

Energiesparmeister 2018 Staatssekretärin Feußner und Landesenergieagentur gratulieren Sachsen-Anhalts Energiesparmeister Jetzt abstimmen: Sachsen-Anhalts Energiesparmeister-Schule hofft auf den Bundessieg Energiemanager der Evangelischen Sekundarschule Haldensleben werden Energiesparmeister Sachsen-Anhalt! Bewerbungsfrist für Schulen bis zum 23. April verlängert

25. Juni 2018 Am Freitag, den 22. Juni 2018, haben die Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Sekundarschule Haldensleben den Titel "Energiesparmeister Sachsen-Anhalt" sowie den symbolischen Scheck über die Siegprämie in Höhe von 2.500 Euro von der Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Eva Feußner, und der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) in Empfang genommen. Die Energiedetektive erhielten außerdem ein Siegerschild mit der Aufschrift "Energiesparmeister 2018" sowie verschiedene nützliche Messgeräte, die sie bei ihrer Tätigkeit unterstützen sollen. Nach der Verkündung der 16 Landessieger am 23. Mai ging es für die Sekundarschule und ihre 15 Mitstreiter per Online-Voting zusätzlich um den Bundessieg und somit um ein weiteres Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro. Wie auf der offiziellen Preisverleihung für alle Landessieger am 15. Juni im Bundesumweltministerium in Berlin bekannt gegeben wurde, hat Sachsen-Anhalt den dritten Platz im Ranking um den Bundessieg belegt. In der nunmehr zehnjährigen Geschichte des Energiesparmeister-Wettbewerbs ist dies die bisher beste Platzierung Sachsen-Anhalts. Impressionen Für die Evangelische Sekundarschule Haldensleben geht es als Landessieger im Energiesparmeister-Wettbewerb nun auch um den Bundessieg. Entschieden wird per Online-Voting, bei dem alle 16 Landessieger gegeneinander antreten. Wer bis zum 6. Juni die meisten Stimmen erhält, wird "Energiesparmeister Gold" und erhält ein weiteres Preisgeld in Höhe von 2500 Euro. Damit die Evangelische Sekundarschule Haldensleben Bundessieger werden kann, sind alle Interessierten aufgerufen, ihre Stimme für die Schule abzugeben. Hier geht es zum Online-Voting 24. Mai 2018 Die 16 Landessieger des bundesweiten Wettbewerbs "Energiesparmeister 2018" für Schulen stehen fest. Unter den Bewerbern aus Sachsen-Anhalt haben sich in diesem Jahr die Energiemanager der Evangelischen Sekundarschule Haldensleben durchgesetzt. Unterstützt durch die Energieberaterinnen Antje Göppel und Manja Kasper ließen sich die Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2014/15 zu "Energieberatern" ausbilden und auf die besonderen Herausforderungen des durch STARK III-Mittel zum Passivhaus sanierten Schulgebäudes vorbereiten. Schließlich sollten auch die Mitschüler über die spezielle Heizungs- und Lüftungstechnik, die Eigenstromversorgung durch eine PV-Anlage sowie weitere bauliche Besonderheiten informiert werden. Dabei hatten sich die Energiemanager ein Thema ganz besonders zum Ziel gesetzt: Das Nutzerverhalten der Mitschüler zum Thema Energiesparen positiv und vor allem nachhaltig zu beeinflussen und somit dauerhaft Energie zu sparen. Zu diesem Zweck wurden während der Sanierung im Ausweichobjekt regelmäßige "Energierundgänge" durchgeführt, um sogenannte "energetische Schwachstellen" aufzuspüren und zu dokumentieren. Für die Landessieger geht es jetzt bis zum 6. Juni im Online-Voting um den Bundessieg! Alle Interessierten aus Sachsen-Anhalt sind jetzt aufgerufen mitzumachen, damit die Evangelischen Sekundarschule Haldensleben Bundessieger werden kann! Hier geht es zum Online-Voting: https://www.energiesparmeister.de/preistraeger/energiesparmeister-2018/voting/projekt/sachen-anhalt-die-energetischen/ Schirmherrin für den Energiesparmeister-Wettbewerb 2018 in Sachsen-Anhalt ist die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Frau Eva Feußner. Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) ist zum vierten Mal Pate der bundesweiten Aktion. Beide wollen dem Landessieger am 22. Juni 2018 (10:00-12:00 Uhr) zum Sieg gratulieren und den symbolischen Scheck für den Landessieg im Wert von 2.500 Euro als Siegerprämie übergeben. Außerdem erhalten die Schülerinnen und Schüler das Siegerschild "Energiesparmeister 2018" und verschiedene nützliche Messgeräte, um sie bei Ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Weitere Informationen zum Gewinner-Projekt erhalten Sie unter: https://www.energiesparmeister.de/fileadmin/esm/preistraeger/preistraeger_2018/Projektbeschreibungen/Sachsen-Anhalt_-_Evangelische_Sekundarschule_Haldensleben.pdf 11. April 2018 Nur noch knapp zwei Wochen haben alle Schulen in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich mit ihren pfiffigen und nachhaltigen Klimaschutz- und Energiesparprojekten um den Titel "Energiesparmeister 2018" zu bewerben. Mitmachen lohnt sich, denn das überzeugendste Klimaschutzprojekt erhält als Landessieger ein Preisgeld von 2.500 Euro sowie eine Patenschaft mit der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA). Für das Land Sachsen-Anhalt übernimmt die Staatssekretärin im Ministerium für Bildung, Frau Eva Feußner, die Schirmherrschaft. "Wir hoffen auf viele tolle Energiespar- und Klimaschutz-Ideen aus den Schulen des Landes und eine rege Teilnahme am Wettbewerb und freuen uns auf Bewerbungen aller Altersklassen und Schulformen", so die Staatssekretärin. "Die LENA ist bereits zum vierten Mal Patin des bundesweiten Energiesparmeister-Wettbewerbs für Sachsen-Anhalt. Wir drücken allen Bewerbern die Daumen und werden dem Landessieger 2018 beim Online-Voting zum Bundessieger tatkräftig unter die Arme greifen", so LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein. Im vergangenen Jahr konnte sich die Berufsbildende Schule "Dr. Otto Schlein" in Magdeburg als Landessieger durchsetzen. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können sich mit ihren Projekten bis zum 23. April 2018 um 13.00 Uhr auf www.energiesparmeister.de bewerben. Eine Experten-Jury aus Forschung und Umweltpolitik ermittelt aus allen Bewerbungen den Energiesparmeister aus jedem Bundesland. Für die Landessieger geht es im Anschluss um den Titel "Energiesparmeister Gold": Wer den Bundessieg und somit ein zusätzliches Preisgeld in Höhe von ebenfalls 2.500 Euro erringt, entscheidet Ende Mai 2018 eine öffentliche Online-Abstimmung. Am 15. Juni 2018 findet die offizielle Preisverleihung für den Bundes- sowie alle Landessieger im Bundesumweltministerium in Berlin statt. Im vergangenen Jahr haben sich bundesweit rund 22.000 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 192 Schulen mit ihren Projekten beteiligt. Weitere Informationen zum Energiesparmeister-Wettbewerb erhalten Sie unter: www.energiesparmeister.de . Jubiläumspreis: Sonderpreis für ehemalige Sieger Bereits 120 Schulen aus ganz Deutschland wurden in den vergangenen neun Jahren beim Energiesparmeister-Wettbewerb ausgezeichnet. Zum Jubiläum haben auch die ehemaligen Sieger wieder die Chance auf einen Platz auf dem Siegertreppchen. Unter allen bisherigen Preisträgern wird das Projekt mit der überzeugendsten Weiterentwicklung seit seiner Auszeichnung gesucht. Der Jubiläums-Sieger gewinnt 1.000 Euro sowie die Reise zur Preisverleihung nach Berlin. Bisher zählten die Grundschule "Am Heiderand" Samswegen, die Grundschule Ahlsdorf und die Berufsbildenden Schulen "Dr. Otto Schlein" in Magdeburg zu den Landessiegern aus Sachsen-Anhalt. Einen Überblick über alle bisherigen Preisträger gibt es auf www.energiesparmeister.de/preistraeger . Pressemitteilung im PDF-Format

Entwicklung eines Franchise-Systems für profitable, nachhaltige Landwirtschaft mit Direktvermarktung, regionaler Lieferung und Solarstromerzeugung

Vom Erdeisspeicher zum netzaktiven Prosumer-Quartier, Teilvorhaben: Energie Plus Concept GmbH - Betriebsoptimierung/-strategien

Vorhabensziel des Projekts ist die Überführung des im Vorgängervorhaben 'ErdEis II' umgesetzten Erdeisspeichers in den Vollbetrieb, das wissenschaftliche Monitoring und Benchmarking sowie die Entwicklung eines District Energy Management Systems (DEMS). Hierzu sollen verschiedene Betriebsmodi getestet, die Betriebsweise aufbauend auf den Ergebnissen optimiert, der Einfluss verschiedener Parameter modellgestützt nachvollzogen und das Kalte Nahwärmesystem mit Erdeisspeicher bestmöglich für die Gesamtsystemoptimierung mittels DEMS genutzt werden. Im zukünftigen Energiesystem wird nicht mehr allein auf Energieeffizienz respektive End- und Primärenergiebedarf optimiert werden können. Vielmehr spielt Flexibilität eine zunehmende Rolle, die schließlich gekoppelt an die Verfügbarkeit erneuerbarer elektrischer Energie den tatsächlichen CO2-Ausstoß bestimmen wird. Inzwischen sind Schnittstellen verfügbar, die über Vorhersagen zur CO2-Intensität des Stromnetzes eine entsprechende Optimierung ermöglichen. Diese Optimierung hat im Gesamtkonzept nicht nur wärme- bzw. kälteseitig zu erfolgen, sondern ganzheitlich die Bedarfe und Flexibilitäten des Kalten Nahwärmenetzes, der Haushaltsstromverbräuche, Mobilitätsbedarfe und Eigenenergieerzeugung miteinzuschließen. So kann ein Gesamtoptimum erreicht und Optimierungen von Teilsystemen, die zu Lasten der Gesamtemissionen gehen, vermieden werden. Entsprechend müssen auch Bewertungs- und Benchmarkingmethoden passend weiterentwickelt werden.

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