Zukunft sicher gestalten: Endlagersuche in Deutschland – die Basics Anfang 02.12.2025 17:00 Uhr Ende 02.12.2025 19:00 Uhr Veranstaltungsort Onlineveranstaltung Deutschland benötigt ein Endlager für seine hochradioaktiven Abfälle. Doch, wie soll der künftige Standort gefunden werden? Und wie kann sich die Öffentlichkeit an dem Verfahren beteiligen? Antworten auf diese und andere Fragen erhalten Sie in der Veranstaltungsreihe „Zukunft sicher gestalten: Endlagersuche in Deutschland – die Basics“. Die Veranstaltungsreihe des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ( BASE ) und der Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE ) richtet sich an alle interessierten Bürger:innen. Sie ermöglicht einen Einstieg in das Thema „Endlagersuche“ und einen Einblick in den aktuellen Stand des Verfahrens. Das BASE beaufsichtigt die Endlagersuche und beteiligt die Öffentlichkeit. Die Teilnehmenden erfahren, wie der Endlagerstandort schrittweise gefunden werden soll und wie sie sich an der Suche beteiligen können. Die BGE ist das mit der Endlagersuche beauftragte Unternehmen. Sie wird über ihre bisherigen Aktivitäten informieren, über die im November veröffentlichten neuen Arbeitsstände sowie über das weitere Vorgehen. Diese Infoveranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe und wird alle zwei Monate am ersten Mittwoch des Monats als Videokonferenz angeboten. Die nächste Veranstaltung findet am 02.12.2025 von 17:00 bis 19:00 Uhr statt. Es ist keine vorherige Anmeldung notwendig. Zugangsdaten: An Zoom-Meeting teilnehmen Meeting-ID: 636 7304 8330 Adresse Onlineveranstaltung Download von Zoom Zoom Download-Center Zoom bei Google Play Zoom im App Store Datenschutzerklärung zur Veranstaltung Datenschutzerklärung Herunterladen (PDF, 137KB, barrierefrei⁄barrierearm)
Das BASE auf der Bildungsmesse didacta in Köln Anfang 10.03.2026 Ende 14.03.2026 Veranstaltungsort Köln Vom 10. bis 14. März 2026 präsentiert sich das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ( BASE ) auf der zentralen Bildungsmesse didacta in Köln . Neben Informationen rund um die Suche nach einem Endlager für hochradioaktive Abfälle erhalten Besucher:innen am BASE -Stand auch Unterrichtsmaterialien. Damit unterstützt das BASE Lehrende dabei, ihren Schüler:innen die Endlagersuche näherzubringen – denn das Thema betrifft vor allem die Menschen, die heute jung sind. Auf der didacta erhalten Lehrkräfte und andere Pädagog:innen Spielmaterialien und eine begleitende Handreichung für ein Planspiel zur Beteiligung bei der Endlagersuche. Zudem bietet das BASE Unterrichtsmaterialien für die Fächer Politik sowie Ethik/Philosophie , mit denen die Schüler:innen u.a. die App endlagersuche:360° erkunden. Neu dabei ist 2026 ein Booklet mit Anleitungen und Kopiervorlagen für drei verschiedene World Cafés , in denen Schüler:innen und andere Lerngruppen die Endlagersuche diskutieren. Am Stand des BASE wird sich in diesem Jahr zudem die Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE ) mbH präsentieren. Das bundeseigene Unternehmen BGE führt die einzelnen Arbeitsschritte des Suchverfahrens von der Datenanalyse bis hin zur konkreten Erkundung des Gesteins durch. Auch die BGE bietet verschiedene Materialien zur Endlagersuche für die Bildungsarbeit an. Erfahren Sie, wie sich das Thema Endlagersuche in Ihren Unterricht integrieren lässt und wie das BASE und die BGE Sie dabei unterstützen können: Auf der didacta in Halle 07.1 | Stand B030. Das Bildungsteam des BASE erreichen Sie auch unter dialog@base.bund.de . Adresse Messe Köln Halle 07.1 / Stand B030 Messeplatz 1 50679 Köln Bildungsangebote des BASE Angebote für Schulen Informationen zur didacta Köln 2026 Bildungsmesse didacta in Köln 2026
Die Entsorgung nuklearer Abfälle in geologischen Tiefenlagern muss in Gebieten erfolgen, die vom Grundwasserstrom ausreichend isoliert bleiben. Andernfalls können Fluidströmungsprozesse bei einer gestörten Entwicklung des Endlagers die Migration von Radionukliden in die Biosphäre begünstigen. Nur wenige Studien befassen sich mit den Folgen des weiträumigen Radionuklidtransports in solchen Worst-Case-Szenarien. Die hydrogeologischen Bedingungen des Gesamtsystems in der Nachbetriebsphase werden sich jedoch letztendlich von denen zum Zeitpunkt des Endlagerbaus unterscheiden und werden sowohl von äußeren Faktoren (z.B. Klimawandel) als auch von intrinsischen Beckeneigenschaften stark beeinflusst. Dieses Vorhaben im Bereich der Umweltrisiken zielt darauf ab, die Auswirkungen von (i) Vereisung, (ii) Permafrost und (iii) tektonischen Ereignissen auf die hydrologischen und hydromechanischen Grenzen zu untersuchen, die den großräumigen Grundwasserfluss in der Nähe von hypothetischen Abfalldeponien bestimmen. Zu diesem Zweck dient der Yeniseisky-Standort (YS) in Russland, ein potenzielles geologisches Tiefenlager für radioaktive Abfälle in kristallinem Gestein, als Fallstudie, der auf einzigartige Weise alle drei oben genannten Merkmale der geologischen Umgebung umfasst. Multiphysikalische Simulationen von thermisch-hydraulisch-mechanisch-chemisch gekoppelten Prozessen (THM-C) werden angewendet, um Szenarien der Fernfeld-Radionuklidentwicklung im Extremfall eines Endlagerstörfalls zu liefern. Die Neuartigkeit der THM-C-Modelle und der Zugang zu einer einzigartigen Datenbank der YS werden das klassische Verständnis von anomaler Fluid-, Wärme- und Massentransportvorgänge innerhalb tektonisch aktiver Becken erweitern. Während sich das vorgeschlagene Vorhaben auf die Thematik der nuklearen Entsorgungsforschung bezieht, können die den entwickelten Modellen zugrunde liegenden physikalischen und numerischen Konzepte auf eine Vielzahl von Nutzungsszenarien der Geosphäre (z.B. CO2-Speicherung, Abfallentsorgung, Entstehung seismischer Ereignisse) angewendet werden. Darüber hinaus sind entsprechende Benchmarkstudien in ähnlichen kristallinen geologischen Formationen geplant.