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Umgang mit der Datengrundlage des Inventars radioaktiver Abfälle für die Endlagerung (InvEnd II) : FKZ 4723E03310

Im Forschungsvorhaben (FoV) „Stellenwert des Inventars radioaktiver Abfälle bei der Standortauswahl für ein Endlager – InvEnd“ wurden umfassende Anforderungen an das Inventarmodell zur Durchführung von vorläufigen Sicherheitsuntersuchungen (vSU) nach dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zusammengestellt und begründet. Zudem wurden erste qualitative Überlegungen in Bezug auf die Ungewissheit der Eingangsdaten und der Modellansätze des Inventarmodells angestellt. Auf dieser Grundlage werden im vorliegenden FoV „Umgang mit der Datengrundlage des Inventars radioaktiver Abfälle für die Endlagerung – InvEnd II“ die Anforderungen und Aussagen zum Inventarmodell im Hinblick auf Aspekte der Qualitätssicherung und -kontrolle (QA/QC) durch die Aufsichtsbehörde vertieft betrachtet. Dazu werden etablierte Methoden zum Umgang mit Ungewissheiten und zur Verifikation und Validierung des Inventarmodells durch Auswertung von endlagerspezifischer wie auch allgemeiner technisch-wissenschaftlicher Literatur zusammengestellt.

Planungen für ein Atommülllager in Belgien und die Auswirkungen für Rheinland-Pfalz, sowie auf die Laufzeitverlängerung für Tihange 2

Endlagerung von Atommüll in Belgien, Suche nach Standort, öffentliche Konsultationen wegen Corona-Pandemie eingeschränkt, vorgeschlagene Standorte in Grenznähe zu Rheinland-Pfalz, Kommunikation zwischen Landesregierung und belgischer Regierung; Berichterstattung der Landesregierung im Ausschuss für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten

Abiotischer Abbau und Diffusion chlorierter Lösemittel in Fe2+-haltigen ungestörten Kalksteinen und Tonsteinen

Langsame Diffusionsprozesse von Schadstoffen in geringdurchlässigen wasser-gesättigten Gesteinen sind ein wesentlicher Grund für den beschränkten Erfolg vieler Untergrundsanierungen. Zu den immer noch wichtigsten Schadstoffen im Grundwasser zählen die chlorierten Lösemittel, die trotz jahrzehntelanger Sanierungsanstrengungen inzwischen lange Fahnen im urbanen Raum ausbilden. Eine langsame Diffusion bedingt aber auch lange Aufenthaltszeiten in der Gesteinsmatrix und damit können langsame abiotische Abbaumechanismen zum Tragen kommen, die auf Fe2+-haltige Mineralien wie z.B. Eisensulfide, Magnetit oder Phyllosilikate zurückgehen, und bei der Einschätzung des natürlichen Abbaupotentials berücksichtigt werden sollten. Ziel dieses Vorhabens ist es daher, die Transformation von Tri- und Perchlorethen während der Diffusion in Gesteinsproben geklüfteter Aquifere und Aquitarde zu quantifizieren. Weil die Reaktionsraten der Ausgangssubstanzen sehr wahrscheinlich zu klein sind, um im Labor gemessen werden zu können, liegt der Fokus auf der Bestimmung von Transformations- und Abbauprodukten (bspw. teil-chlorierte Ethene, Azetylen, Ethan). Die Experimente zur reaktiven Diffusion müssen mit intakten Gesteinsproben durchgeführt werden, da beim Zerkleinern reaktive Mineralober-flächen (z.B. bei Quarz und Pyrit) entstehen könnten, die zur Dehalogenierung der Ausgangssubstanzen führen könnten. Im Unterschied zu früheren Studien sollen hier die für die Reaktivität verantwortlichen spezifischen Minerale in der Gesteins-matrix identifiziert werden. Die Ergebnisse sind nicht nur für das Langzeitverhalten von chlorierten Lösemitteln im Grundwasser, sondern generell auch für die Endlagerung von radioaktiven Abfällen oder die chemische Verwitterung (Oxidation) von reduzierten Gesteinen relevant.

Fachliche Zuarbeit bei der Beratung von sicherheitstechnischen Fragestellungen in der Entsorgungskommission

Numerische Untersuchungen zur Nuklidinventarbilanz von Transmutationskonzepten und deren sicherheitstechnische Implikationen auf die Zwischen- und Endlagerung

scienceBASEd: Endlagerforschung in Untertagelaboren

scienceBASEd: Endlagerforschung in Untertagelaboren Ergebnisse aus ausgewählten Projekten der Untertagelabore Grimsel Test Site und dem Mont Terri Project Anfang 08.05.2026 13:00 Uhr Ende 08.05.2026 14:30 Uhr Veranstaltungsort Onlineveranstaltung Untertagelabore unterstützen Forschung zur Endlagerung Um ein Endlager für radioaktive Abfälle zu errichten, müssen die Prozesse, auch über sehr lange Zeiträume, hinreichend erforscht und verstanden sein. Diese Prozesse können in numerischen Modellen simuliert und in Untertagelaboren ( URL = Underground Research Laboratories) experimentell unter möglichst realistischen Bedingungen studiert werden. Beide Ansätze zusammen helfen, relevante Aspekte zu erkennen, Hypothesen zu überprüfen und Prozesse belastbar zu analysieren. Hierzu werden drei Forschungsvorhaben im Zusammenhang mit Untertagelaboren vorgestellt. Schweiz: Untertägige Forschung in zwei Wirtsgesteinen Seit mehr als 40 Jahren betreibt die schweizerische Nagra ein Untertagelabor im Granit des Aar-massives, auf fast 2000 Metern Höhe unterhalb des Grimselpasses. An den Projekten im Untertagelabor Grimsel Test Site ( GTS ) sind Forscher aus zwölf Ländern und insgesamt 22 Organisationen aus dem Bereich der nuklearen Entsorgung beteiligt. Das URL Mont Terri Project liegt im Schweizer Jura. Hier wird seit 1996 unter Leitung von swisstopo an der Eignung des Opalinustons als Wirtsgestein für die Endlagerung radioaktiver Abfälle geforscht. 22 Organisationen aus zehn Ländern sind am Mont Terri-Projekt beteiligt. Beteiligung des BASE an den Schweizer Untertagelaboren Das BASE ist an drei GTS -Projekten beteiligt. Eines dieser Projekte ist das Long Term Diffusion Projekt LTD. Hier wird untersucht, auf welche Art und Weise und wie schnell sich Radionuklide im geklüfteten Kristallingestein bewegen. Das BASE erforscht, von detaillierten Computertomographischen Aufnahmen( µCT-Aufnahmen) der Störungszone im Grimsel-Granodiorit Fluss- und Deformationsprozesse modelliert werden können. Ein weiteres Projekt, das Daten aus der GTS nutzt, ist das Doktorandenprojekt DFN Eval. Hier werden untertage gewonnene Datensätze von Bruchstrukturen mit übertägig aufgenommenen Kluft- und Störungsdaten verglichen, um herauszufinden, wie sich Bruchmuster mit der Tiefe verändern. Zudem wird erforscht, wie gut Oberflächendaten als Grundlage für Sicherheitsanalysen für ein Endlagerbergwerk geeignet sind. Auch in Mont Terri arbeitet das BASE an Projekten unter anderem am Projekt GT (Gas Transport) . Bei diesem Experiment wird untersucht, wie der Opalinuston auf sich ändernden Gasdruck reagiert und wie Gas durch dieses an sich sehr undurchlässige Gestein transportiert wird. Beispielsweise auf Mikrorissen oder eher diffusiv durch den gesamten Gesteinskörper. Hintergrund dieses Projektes ist die Tatsache, dass sich aufgrund verschiedener Prozesse (beispielsweise Metallkorrosion) sowohl bei schwach- und mittelradioaktiven, als auch bei hochradioaktiven Abfällen über sehr lange Zeiträume Gas bilden kann. Dieses Gas übt Druck auf die Barrieren aus und kann zu Fluidtransport durch die Barriere führen oder sie sogar schädigen. Vorträge in englischer Sprache Die Veranstaltung umfasst drei Kurzvorträge in englischer Sprache. Agenda 13:00 Uhr: Begrüßung und Einführung | Dr. Stefan Hellebrandt und Dr. Christoph Borkel ( BASE ) 13:10 Uhr: DFN Eval | Sarah Perkams ( BASE ) 13:35 Uhr: Long Term Diffusion Project ( LTD ) | Dr. Carlo Dietl ( BASE ) 14:00 Uhr: Gas Transport ( GT ) | Dr. Fabiano Magri ( BASE ) 14:25 Uhr: Anschlussfragen und Abschluss | Dr. Stefan Hellebrandt ( BASE ) Jeder Vortrag dauert 15 Minuten plus 10 Minuten Diskussion. Veranstaltungsanmeldung scienceBASEd: Endlagerforschung in Untertagelaboren Anrede * bitte auswählen Andere Frau Herr Titel bitte auswählen Dr. Prof. Prof. Dr. Vorname * Nachname * E-Mail * Organisation Datenschutzerklärung zu diesem Termin: Datenschutzerklärung Ja, ich melde mich für die Veranstaltung des BASE an und bin damit einverstanden, dass meine Daten ausschließlich zu diesem Zweck verarbeitet werden. Ich habe die oben genannten Dokumente zur Kenntnis genommen. Informationen zu den Forschungsprojekten Grimsel Test Site: Long Term Diffusion Project (LTD) How detailed does a structural data set have to be for a reliable safety analysis? A structural geological model study concerning safety aspects of a crystalline complex as nuclear waste disposal (DFN eval) Felslabor Mont Terri: GT-Experiment (Bewertung von Gastransportmodellen und des Verhaltens von Tongesteinen unter Gasdruck) Stand: 09.04.2026 Veranstaltungsanmeldung scienceBASEd: Endlagerforschung in Untertagelaboren Anrede * bitte auswählen Andere Frau Herr Titel bitte auswählen Dr. Prof. Prof. Dr. Vorname * Nachname * E-Mail * Organisation Datenschutzerklärung zu diesem Termin: Datenschutzerklärung Ja, ich melde mich für die Veranstaltung des BASE an und bin damit einverstanden, dass meine Daten ausschließlich zu diesem Zweck verarbeitet werden. Ich habe die oben genannten Dokumente zur Kenntnis genommen. Informationen zu den Forschungsprojekten Grimsel Test Site: Long Term Diffusion Project (LTD) How detailed does a structural data set have to be for a reliable safety analysis? A structural geological model study concerning safety aspects of a crystalline complex as nuclear waste disposal (DFN eval) Felslabor Mont Terri: GT-Experiment (Bewertung von Gastransportmodellen und des Verhaltens von Tongesteinen unter Gasdruck)

Ansätze zur Modellierung der Behälterkorrosion und des Austrags von Radionukliden : Forschungsbericht 3 von 3 zum Projekt „Langzeitintegrität von Behältern in Kristallingestein“ (LaKris) ; FKZ 4722B10401

Bei der Endlagerung von radioaktiven Abfällen in einem kristallinen Wirtsgestein, für das auch Konzepte ohne Berücksichtigung eines einschlusswirksamen Gebirgsbereichs zur Diskussion stehen, werden besonders hohe Anforderungen an die Integrität von (geo-)technischen Barrieren, insbesondere Endlagerbehältern, gestellt. Vor diesem Hintergrund ist es von Bedeutung die Korrosion von Endlagerbehältern und den Einfluss auf die Freisetzung von Radionukliden umfänglich zu verstehen und adäquat prognostizieren zu können.

Nachweisdaten geologischer Untersuchungen nach Geologiedatengesetz (GeolDG) - Endlagerung radioaktiver Abfälle inkl. Standortauswahl

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gewährleistet nach Vorgabe des Geologiedatengesetzes (GeolDG), als zuständige Behörde für Niedersachsen, die öffentliche Bereitstellung geologischer Daten und stellt deren Zugang für Jeden sicher. Die öffentliche Bereitstellung geologischer Daten erfolgt kategorisiert als Nachweisdaten, Fachdaten und staatliche Bewertungsdaten. Geologische Nachweisdaten ordnen geologische Untersuchungen persönlich, örtlich, zeitlich und allgemein inhaltlich zu. Fachdaten sind geologische Daten, die mittels Messungen und Aufnahmen gewonnen werden. Bewertungsdaten sind geologische Daten, die u.a. Analysen und Schlussfolgerungen zu Fachdaten, z.B. in Form von Gutachten oder Studien, beinhalten. Die dargestellten Nachweisdaten nehmen Bezug auf die beim LBEG angezeigten punktuellen, linienhaften und flächenhaften geologischen Untersuchungen. Die Nachweisdaten sind nach Untersuchungszweck in einzelne anwählbare Ebenen gegliedert und können jeweils recherchiert werden.

Nachweisdaten geologischer Untersuchungen nach Geologiedatengesetz (GeolDG) - Endlagerung radioaktiver Abfälle inkl. Standortauswahl (WMS Dienst)

Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) gewährleistet nach Vorgabe des Geologiedatengesetzes (GeolDG), als zuständige Behörde für Niedersachsen, die öffentliche Bereitstellung geologischer Daten und stellt deren Zugang für Jeden sicher. Die öffentliche Bereitstellung geologischer Daten erfolgt kategorisiert als Nachweisdaten, Fachdaten und staatliche Bewertungsdaten. Geologische Nachweisdaten ordnen geologische Untersuchungen persönlich, örtlich, zeitlich und allgemein inhaltlich zu. Fachdaten sind geologische Daten, die mittels Messungen und Aufnahmen gewonnen werden. Bewertungsdaten sind geologische Daten, die u.a. Analysen und Schlussfolgerungen zu Fachdaten, z.B. in Form von Gutachten oder Studien, beinhalten. Die dargestellten Nachweisdaten nehmen Bezug auf die beim LBEG angezeigten punktuellen, linienhaften und flächenhaften geologischen Untersuchungen. Die Nachweisdaten sind nach Untersuchungszweck in einzelne anwählbare Ebenen gegliedert und können jeweils recherchiert werden.

Aufgaben

Aufgaben Das Bundesamt für Strahlenschutz ( BfS ) ist eine organisatorisch selbstständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums. Das BfS bündelt Kompetenzen im Bereich des Strahlenschutzes, darunter zu Wirkungen und Risiken von ionisierender Strahlung , Wirkungen und Risiken von nicht- ionisierender Strahlung ( z. B. im Bereich Mobilfunk, UV -Schutz), Radiologischer Notfallschutz, Überwachung der Umweltradioaktivität, medizinischer und beruflicher Strahlenschutz . Geschichte und Entwicklung des BfS Gegründet wurde das BfS 1989 unter anderem als Konsequenz des Reaktorunfalls 1986 in Tschornobyl (Russisch: Tschernobyl) mit dem Ziel, Kompetenzen zu bündeln auf den Gebieten Strahlenschutz , kerntechnische Sicherheit, Transport und Aufbewahrung von Kernbrennstoffen sowie Endlagerung radioaktiver Abfälle. 2016 hat der Gesetzgeber die Behördenlandschaft den aktuellen Entwicklungen und Aufgaben angepasst. Für das BfS hatte dies zur Folge, dass es sich auf die staatlichen Aufgaben des Strahlenschutzes in den Bereichen Umwelt und Gesundheit konzentriert. Die Aufgaben als Betreiber der Endlager -Projekte, darunter die Endlager Konrad, Morsleben und die Schachtanlage Asse, wurden in der neu gegründeten Bundesgesellschaft für Endlagerung ( BGE ) zusammengeführt. Genehmigungen für Zwischenlager und nukleare Transporte, die ebenfalls lange Zeit in die Zuständigkeit des BfS fielen, bearbeitet das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung ( BASE ). Gegenwärtige Organisationsstruktur Das BfS setzt sich aus den folgenden Aufgabenfeldern und Abteilungen zusammen: Stand: 02.04.2026

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