Es handelt sich um ein umfassendes Kooperationsprojekt mit der Fachgruppe Pädagogik der Burjatischen Staatsuniversität Ulan-Ude und dem Baikal-Informationszentrum GRAN in Ulan-Ude, das einerseits an ein früheres Kooperationsprojekt anknüpft und für das andererseits 2005 erste vorbereitende Schritte unternommen wurden, zu den der Gastaufenthalt im Nov./Dez. 2005 zählt. Gastaufenthalt 2005 in Osnabrück - Kooperationsvereinbarungen mit Ulan-Ude: Am Ende des Gastaufenthaltes (Gastvorträge und weitere Infos) der beiden WissenschaftlicherInnen (Prof. Dr. Nina Dagbaeva und Prof. Dr. Elvira Narchinova) aus Ulan-Ude und einer Schulleiterin (Natalja Neradovskaya) (alle Burjatien/Baikalregion, Russ. Förderation)von 20.11.-4.12.05, der im Rahmen einer seit 2002 bestehenden (Kooperation) stattfand, wurde eine erheblich erweiterte Kooperationsvereinbarung auf außeruniversitärer Ebene unterzeichnet. Eine weitere Kooperationsvereinbarung zwischen dem Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften der Uni Osnabrück und dem Fachbereich Pädagogik der Universität Ulan-Ude wird vorbereitet, die sich zunächst auf das Osnabrücker Fgb. Umweltbildung bezieht. Für die Kommunikation wird eine gemeinsame Website aufgebaut, die ab Herbst zweisprachig (deutsch-russisch) angelegt wird (eventuell zusätzlich englisch).
MOBI-Kids-Studie findet kein erhöhtes Risiko bei der Handynutzung von Kindern und Jugendlichen Die MOBI-Kids-Studie ist die weltweit größte Fall-Kontroll-Studie zu Mobiltelefonnutzung und Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen. Insgesamt wurden Daten aus 14 Ländern von fast 900 Kindern und Jugendlichen mit Hirntumoren und 1900 Kindern und Jugendlichen ohne Hirntumoren ausgewertet. Um das Risiko durch die Nutzung von Mobiltelefonen zu berechnen, verglichen die Forscher jedes Kind mit Hirntumor mit etwa zwei gesunden Kindern gleichen Alters, Geschlechts und aus derselben Wohngegend. Die Ergebnisse der Vergleichsstudie sprechen dafür, dass die Mobiltelefonnutzung das Risiko für Hirntumoren bei Kindern und Jugendlichen nicht erhöht. Damit untermauert die Studie den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand sowie auch die Einschätzung des Bundesamtes für Strahlenschutz ( BfS ), dass es keine belastbaren wissenschaftlichen Belege für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den elektromagnetischen Feldern von Mobiltelefonen und Hirntumoren gibt – auch nicht bei Heranwachsenden. Ausführliche Informationen zu Hintergrund, Studiendesign, Ergebnissen, Bewertung und Literatur finden Sie in der fachlichen Stellungnahme des BfS . Welche Ergebnisse zeigt die Studie bei der Risikobewertung? Um die Stärke eines Zusammenhangs und damit das Risikoverhältnis von Handynutzung und Hirntumoren zu bestimmen, wird in Fall-Kontroll-Studien das sog. Odds Ratio berechnet. Bei seltenen Erkrankungen wie bspw. Hirntumoren entspricht es in etwa dem Verhältnis zwischen der Erkrankungswahrscheinlichkeit von exponierten Personen (siehe auch: Exposition ) zur Erkrankungswahrscheinlichkeit der nicht exponierten Personen. Für exponierte und nicht exponierte Personen ist das Erkrankungsrisiko genau dann gleich groß, wenn das Odds Ratio 1 beträgt. In diesem Fall hat die Exposition keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. Ist das Odds Ratio größer als 1, ist das Risiko für die exponierten Personen größer als für die nicht exponierten Personen. Bei einem Odds Ratio unter 1 ist das Risiko der exponierten Personen kleiner als das Risiko der nicht exponierten Personen. In der MOBI-Kids-Studie betrug das Odds Ratio für Hirntumoren für regelmäßige Nutzende von Mobiltelefonen 0,85. Das heißt, das Risiko der Erkrankung an einem Hirntumor war bei der regelmäßigen Nutzung von Mobiltelefonen in der Studie nicht höher als bei der Nichtnutzung. Bedeuten die Ergebnisse ein sinkendes Hirntumorenrisiko bei steigender Nutzung? Nein. Tatsächlich sind die in der Studie ermittelten Odds Ratios für die Mobiltelefonnutzung weitestgehend kleiner als 1. Bedeutet das, die Handynutzung senkt sogar das Risiko für Hirntumoren? Nein, es gibt keinen Grund für die Annahme eines schützenden Effektes durch die Nutzung von Mobiltelefonen. Vermutlich gibt es hier eine gewisse Verzerrung der Ergebnisse. Nach Beurteilung der Autoren der Studie könnte es unterschiedliche Erklärungen für diese Verzerrung geben: Eine mögliche Ursache könnte sein, dass Informationen zur Nutzung bei den erkrankten Jugendlichen häufiger von den Eltern stammen als bei den Kontrollen – und die Eltern die Handynutzung ihrer Kinder unterschätzten. Die Autoren geben an, dass tatsächlich gerade in der Gruppe der 15- bis 19-Jährigen, bei denen die Odds Ratios am deutlichsten mit der Intensität der Nutzung abnahmen, die Interviews bei den Fällen zum Teil nur mit den Eltern geführt wurden. Werden in der Analyse nur Interviews berücksichtigt, die mit der erkrankten Person alleine oder zusammen mit den Eltern geführt wurden, liegen die Odds Ratios deutlich näher bei 1 als in der Gesamtauswertung. Eine weitere mögliche Ursache könnte sein, dass Kinder mit einem Hirntumor ihre Handynutzung wegen vor der Diagnose aufgetretener Symptome verändert haben könnten. Insgesamt gehen die Autoren davon aus, dass aufgrund dieser möglicherweise verbleibenden Verzerrungen ein geringer Anstieg des Hirntumor-Risikos durch Handynutzung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Wie ist die MOBI-Kids-Studie vor dem Hintergrund der Gesamtstudienlage zu bewerten? Die MOBI-Kids-Studie ist die bislang größte Fall-Kontroll-Studie zum Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung und Hirntumorerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Die sogenannte CEFALO-Studie, die einzige andere zum Thema, umfasste 352 Fälle und 646 Kontrollen aus vier Ländern (Dänemark, Schweden, Norwegen und der Schweiz). Sie zeigte ein statistisch nicht signifikant erhöhtes Risiko . Die Nutzungsdauer und -häufigkeit sind in der MOBI-Kids-Studie deutlich größer als in der CEFALO-Studie. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Mobilfunknutzung und Hirntumorrisiko hätte sich in der MOBI-Kids-Studie mit größerer Wahrscheinlichkeit gezeigt als in der CEFALO-Studie, wenn ein solcher Zusammenhang bestehen würde. Der Anteil der Langzeit-Nutzenden (mehr als zehn Jahre) ist mit 22,5 % in der MOBI-Kids-Studie sogar größer als in der bei Erwachsenen durchgeführten INTERPHONE-Studie (bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie , die in 13 Ländern zwischen 2000 und 2004 durchgeführt wurde), bei der dieser Anteil nur bei 13,6 % lag. Warum sind ihre Ergebnisse wichtig für den Strahlenschutz? Im Gegensatz zur robusten Datenlage zu Gesundheit und Mobilfunk bei Erwachsenen gab es bislang nur wenige Studien mit Kindern. Die Ergebnisse der MOBI-Kids-Studie stützen die Ergebnisse vorliegender Studien an Erwachsenen, die mehrheitlich kein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Hirntumoren in Abhängigkeit von Mobiltelefon-Nutzung fanden. Die große, sorgfältig durchgeführte multizentrische Studie trägt damit wesentlich zur Verringerung bestehender Unsicherheiten bezüglich des Gesundheitsrisikos von Kindern und Jugendlichen durch Nutzung von drahtlosen Telefonen bei. Ist die 2009 gestartete MOBI-Kids-Studie auf den Mobilfunkstandard 5G anwendbar? Der neue Mobilfunkstandard 5G nutzt überwiegend Frequenzbereiche, die denjenigen älterer Mobilfunkstandards gleichen oder ähneln. So wird bspw. das im Mobilfunkstandard 3G verwendete 2- GHz -Band mittlerweile im Mobilfunkstandard 5G verwendet. Die bisherigen Studienergebnisse sind deshalb auf 5G übertragbar. Weiterhin ist zu erwähnen, dass die durchschnittliche Sendeleistung der Mobiltelefone sich in den vorigen Jahren mit der flächendeckenden Einführung neuer Mobilfunktechnologien deutlich reduziert hat. Während bei der INTERPHONE-Studie vorwiegend 1G- und 2G-Telefone für die Exposition verantwortlich waren, nutzten Teilnehmende an der MOBI-Kids-Studie bereits Telefone mit dem deutlich effizienteren Standard 3G ( UMTS ). Gibt es aktuell weitere Studien zum Thema Kinder und Jugendliche und Mobilfunknutzung? Wichtige Daten könnte in diesem Zusammenhang eine Kohortenstudie zur Mobilfunknutzung liefern. Kohortenstudien gelten als noch belastbarer als Fall-Kontroll-Studien , da z.B. Angaben zum Nutzungsverhalten fortlaufend erhoben werden können. Kohortenstudien sind jedoch deutlich aufwändiger. Seit 2007 läuft mit der COSMOS-Studie eine Langzeit- Kohortenstudie , die 300.000 Teilnehmende aus sechs Nationen (Niederlande, England, Schweden, Finnland, Dänemark und Frankreich) umfasst. In der aktuellsten Veröffentlichung zu COSMOS werden ausschließlich Ergebnisse für Erwachsene vorgestellt. Dieser Artikel wurde sprachlich mit KI überarbeitet. Stand: 26.09.2025
DWD’s fully automatic MOSMIX product optimizes and interprets the forecast calculations of the NWP models ICON (DWD) and IFS (ECMWF), combines these and calculates statistically optimized weather forecasts in terms of point forecasts (PFCs). Thus, statistically corrected, updated forecasts for the next ten days are calculated for about 5400 locations around the world. Most forecasting locations are spread over Germany and Europe. MOSMIX forecasts (PFCs) include nearly all common meteorological parameters measured by weather stations. For further information please refer to: [in German: https://www.dwd.de/DE/leistungen/met_verfahren_mosmix/met_verfahren_mosmix.html ] [in English: https://www.dwd.de/EN/ourservices/met_application_mosmix/met_application_mosmix.html ]
In Neuaufforstungen mit Koniferen (in der Bundesrepublik in naher Zukunft auf ca. 1,2 Mio. ha Grenzertragsboeden und Oedlaendereien) besteht die Gefahr einer Primaerinfektion durch den holzzerstoerenden Wurzelschwamm Fomes annosus. Seine Sporen besiedeln frischgeschnittene Stubben, dringen in deren Wurzeln vor und von dort in die Wurzel lebender Baeume in denen sie Wurzel- und Stammfaeule erzeugen. In England wird fuer die Kiefer zur Verhinderung der Infektion eine protektive Stubbenbehandlung mit pilzlichen Antagonisten von Fomes annosus empfohlen, die jedoch in eigenen Laborversuchen bei der Fichte (auch bei der Kiefer) keine zuverlaessigen Erfolge brachte. Es soll versucht werden, durch besseres Verstaendnis von Stoffwechselablaeufen und Infektionsbiologie ein biologisch sicheres (chemisches oder physikalisches) Verfahren zu finden, dass es es erlaubt, Fichte bzw. Douglasie gleichbleibend zu schuetzen. Hierbei ist die hohe physiologische Variabilitaet von Fomes annosus zu beruecksichtigen.
Ziel des Projektes ist die aktuelle Bestandserfassung dieser geheimnisvollen, nachtaktiven, hochgradig gefährdeten Vogelart, die nur noch in ausgewählten Landschaftsbereichen Sachsen-Anhalts nennenswerte Brutbestände aufweist. Für viele Menschen ist der nur wenig mehr als drosselgroße, braun gefärbte Wachtelkönig nur ein 'Phantom, da er sich nur äußerst selten außerhalb der dichten Wiesenvegetation aufhält. Dabei kannte man die aufgrund ihrer Lautäußerungen volkstümlich als 'Wiesenknarrer bezeichnete Rallenart früher als häufigen Vogel der Wiesen in Flussauen. Der Wachtelkönig (sein lateinischer Name 'Crex crex ist dem lauten Ruf des Männchens nachempfunden) verdient heute unsere volle Aufmerksamkeit. Er leidet, wie kaum ein anderer, unter intensiver Landwirtschaft, Grünlandumbruch und Grundwasserabsenkung sowie der Zersiedelung und Eindeichung einst großflächiger Überschwemmungsgebiete und zählt mittlerweile zu den global gefährdeten Vogelarten. Die Mahd oder Beweidung in den Brutgebieten der Art, die aufgrund des Klimawandels und dem zeitigen Absinken der Wasserstände zunehmend schon im Mai und Juni stattfinden, bedeuten vielfach den Verlust des Nestes oder den Tod der Jung- und Altvögel, welche Weidetieren oder Mähgeräten nicht rechtzeitig ausweichen können. Der Bestand der Art umfasst in Sachsen-Anhalt nach aktuellen Hochrechnungen vermutlich nicht mehr als 100 bis 150 rufende Männchen, deren Stimme zwischen Mitte Mai und Ende Juni nachts aus Flussauen der Saale, Elster, Elbe und Havel erschallt. Die Vögel versuchen mit ihrer minutenlang vorgetragenen Rufreihe überfliegende Weibchen anzulocken. Deshalb sind die Rufe sehr laut und können auch vom Menschen unter guten Bedingungen bis in einbem Kilometer Entfernung noch gehört werden. Einige Vögel nutzen neben Feuchtgrünländern aber auch Brachen, ungenutzte Gewerbegebiete, Äcker und Röhrichte zur Brut, weshalb in Sachsen-Anhalt - mit Ausnahme des Hochharzes, der Wälder und Trockengebiete sowie Ortschaften - nahezu flächendeckend nach der Art gesucht werden soll. Besonders in den Europäischen Vogelschutzgebieten, von denen im Land mehr als ein Dutzend von der Art besiedelt werden, will der NABU alles daran setzen, die Brutbedingungen für die Art entscheidend zu verbessern. Eine punktgenaue Kartierung der rufenden Männchen ist nötig, um gemeinsam mit den zuständigen Naturschutzbehörden und dem jeweiligen Landwirt Nestschutzzonen festzulegen, in denen die Weibchen ungestört brüten und ihre bis zu zehn Jungen großziehen können. Wie Studien aus England belegen, kann damit der Bestand der seltenen und gefährdeten Art nachhaltig positiv beeinflusst werden.
Zielsetzung: Die global sich verändernden Klimabedingungen machen es verstärkt erforderlich, Kulturgüter vor den hydroklimatischen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen und Verwitterung und Feuchteschäden zu vermeiden. Mauervegetation setzt in der Regel die Materialfeuchte herab und übt damit einen schützenden Einfluss gegenüber Durchfeuchtung und Feuchteschwankungen aus. An historischen Bauwerken bestehen jedoch häufig Vorbehalte gegen die Duldung oder das gezielte Anpflanzen von Vegetation, da schädliche Wirkungen von Flechten- und Moosüberzügen und von Pflanzenwurzeln befürchtet werden. VegProtect soll belastbare Daten zum Einfluss der Vegetation auf den Feuchtehaushalt liefern und dieses Wissen bei Entscheidungsträgern in der Denkmalpflege bekannt machen, um die Akzeptanz für ein Zulassen von Begrünung zu erhöhen. Die Untersuchungen fokussieren dabei auf die Beeinflussung von Mikroklima und Gesteinsfeuchte durch unterschiedliche Typen von Vegetation (Flechten, Moose, sommergrüne und immergrüne Rankenpflanzen, Krautvegetation). Die Kernfrage ist, welche Art von Pflanzenbewuchs eine besonders starke protektive Wirkung ausübt und dabei keine schädliche Verwitterungswirkung zeigt. Die Untersuchungen finden an drei Burgen und einem Gebäude in Franken statt. Ergänzend mit internationalen Partnern Versuche an Standorten in Antwerpen (Belgien) und Oxford (England) sowie an Freiland-Testmauern der Universitäten Bayreuth und Oxford durchgeführt. Die Ergebnisse sollen in einen Leitfaden einfließen, der die hydrologische Wirkung und das Verwitterungspotenzial von Pflanzenbewuchs aufzeigt und damit zu einer besseren Einschätzung der Chancen und Risiken von Begrünung an Kulturgütern beiträgt.
Im Besonderen geht es dabei um die Wahrnehmung, Verarbeitung und Wirkung von Schallereignissen sowie ihren Bewertungs- und Beurteilungsmethoden bis hin zur Analyse der Bedeutung von Begriffen wie 'Belaestigung'. Wir analysieren Gehoererscheinungen, wie beispielsweise Laerm, in kulturvergleichenden Studien oder auch das Thema 'Klangfarben von Maschinen'. Dazu gehoeren auch die seit 20 Jahren stattfindenden Oldenburger Symposien zur Psychologischen Akustik. Die Arbeitsgruppe legt besonderen Wert auf die interdisziplinaere Kooperation mit der Physik, Informatik und Medizin. Es bestehen vielerlei Verbindungen zu auswaertigen Forschergruppen, insbesondere in Japan.
Neben Maßnahmen, die die Produktivität von Agrarflächen erhöhen, werden neue objektive Methoden zur kontinuierlichen Überwachung globaler landwirtschaftlicher Ressourcen dringend benötigt. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Photosyntheseleistung (gemessen als Bruttoprimärproduktion) der Kulturpflanzen ein, da sie die maximal mögliche Menge an Nahrung und Treibstoff darstellt, die durch landwirtschaftliche Systeme bereit gestellt werden kann. Desweiteren ist sie ein guter Indikator für Ernteerträge und Stress. In den vergangenen Jahrzehnten wurden auf Reflektivitätsdaten beruhende optische Fernerkundungsmethoden benutzt um landwirtschaftliche Ressourcen abzuschätzen. Spektral aufgelöste Reflektivitätsdaten lassen auf biochemische und strukturelle Eigenschaften der Vegetation schließen, die wiederum auf die potentielle Photosyntheseleistung hindeuten, und sie sind die Grundlage zur Bewertung des Zustands der Pflanzen und ihrer phenologischen Entwicklungsstufe in hoher räumlicher Auflösung. Basierend auf diesem Messprinzip sollen die Sentinel-2 Satelliten (2015 gestartet) die Zugpferde der operationellen Agrarüberwachung in den kommenden Jahrzehnten werden. Es ist jedoch bekannt, dass Vegetationsparameter aus der Fernerkundung, die auf spektralen Reflektanzen beruhen, nicht die komplexen und hoch variablen physiologischen Abläufe der Photosynthese erfassen können. Ergänzend zu Reflektivitätsmessungen sind seit Kurzem globale weltraumgestützte Messungen von sonneninduzierter Chlorophyllfluoreszenz (Englisch sun-induced chlorophyll fluorescence, SIF) möglich. Wie gezeigt werden konnte, besitzt SIF eine höhere Sensitivität gegenüber der Photosyntheseaktivität auf Agrarflächen als andere Parameter oder Modelle. Das Instrument TROPOMI (Tropospheric Monitoring Instrument), das ab Mitte 2017 auf dem EU Copernicus Sentinel 5-Vorläufersatelliten fliegen wird, wird die Messung von SIF in einer sehr viel höheren räumlichen und zeitlichen Auflösung als alle bisherigen Instrumente/Missionen ermöglichen. Somit stellt TROPOMI einen Meilenstein für die Einschätzung von Photosynthese im Allgemeinen, und der Produktivität von Nutzpflanzen im Besonderen, dar. Die Kombination von TROPOMI und Sentinel-2 Daten wird eine auf Beobachtungen basierende, globale Beobachtung der Photosyntheseaktivität auf Agrar-, Gras- und Weideflächen mit einer bisher nie dagewesenen räumlichen und zeitlichen Auflösung und Genauigkeit erlauben. Das Projekt CropSIF wird Nutzen aus den besonderen Möglichkeiten ziehen, die diese Konstellation von Instrumenten in naher Zukunft bieten wird, um die Produktivität von Agrarpflanzen und klimatischer Einflüsse darauf abzuschätzen. Wir werden zeitlich aufgelöste Karten der Bruttoprimärproduktion der Nutzpflanzen erstellen, die dann der Analyse von Effekten extremer Klimaereignisse auf die Produktivität in verschiedenen Agrargebieten der Erde dienen werden.
Ziel: Dekontamination von anfallendem Zaesium in Fluessigkeiten; Verfahren selektiv und als Durchlaufprozess technologisch problemlos; fest, komprimierbar und lagerfaehig; Anwendung besonders in kleinen bis mittleren Massstaeben; Patente erteilt in USA, England, Frankreich; in Deutschland beantragt.
| Origin | Count |
|---|---|
| Bund | 263 |
| Land | 37 |
| Wissenschaft | 38 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 8 |
| Ereignis | 15 |
| Förderprogramm | 184 |
| Taxon | 29 |
| Text | 37 |
| Umweltprüfung | 5 |
| unbekannt | 46 |
| License | Count |
|---|---|
| geschlossen | 82 |
| offen | 208 |
| unbekannt | 32 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 260 |
| Englisch | 108 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 16 |
| Bild | 2 |
| Datei | 18 |
| Dokument | 40 |
| Keine | 176 |
| Unbekannt | 3 |
| Webdienst | 3 |
| Webseite | 93 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 170 |
| Lebewesen und Lebensräume | 322 |
| Luft | 144 |
| Mensch und Umwelt | 305 |
| Wasser | 130 |
| Weitere | 294 |