Abluftemissionen von biologischen Abfallbehandlungsanlagen zum Zweck der Komposterzeugung werden über die TA Luft geregelt. Dabei hat sich die Kombination aus Wäscher und Biofilter zur Abluftbehandlung mit dem Ziel der Staubabscheidung und Geruchsminderung weitgehend bewährt. Hauptsächliches Augenmerk liegt dabei auf der Begrenzung von Geruchsemissionen. Neben Anforderungen an die Begrenzung von geruchsintensiven Stoffen wird die effektive Reduktion aller kritischen organischen Stoffe der Klassen 1 und 2 nach Nr. 3.1.7 TA Luft zur Einhaltung der festgeschriebenen Grenzwerte gefordert. Bei der mechanisch-biologischen Behandlung von Siedlungsabfällen hat sich in Untersuchungen und Praxiserfahrungen der letzten Jahre gezeigt, dass der Biofilter nicht ausreicht, um die Abluft zu reinigen und die Anforderungen der TA Luft an eine effektive Reduktion aller kritischen organischen Stoffe der Klassen 1 und 2 zu erfüllen. Mit in Kraft treten der 30. BImSchV sind für mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsanlagen weitergehende bzw. alternative Abluftreinigungsverfahren notwendig, so dass sich ein neuer Stand der Technik auf dem Gebiet der Abluftreinigung abzeichnen wird. Untersucht werden alternative Abluftreinigungsverfahren zur Behandlung der Emissionen von biologischen Abfallbehandlungsverfahren sowie mechanisch-biologische Restabfallbehandlungsverfahren. Das Projekt wird in Kooperation mit einem Industriepartner durchgeführt. Neben der Bilanzierung der quantitativen Emissionen sollen deren potenzielle Umweltauswirkungen auf Basis einer ökobilanziellen Abschätzung ermittelt werden, um die unterschiedlichen Systeme miteinander vergleichen zu können.
Nachdem in der Vergangenheit der Oberteil des Zyklons rund um den Einlauf und das Tauchrohr eingehend untersucht wurden, ist derzeit die Gestalt des Feststoffaustrags (Apex) Gegenstand der Forschungen. Diese wird entlang zweier Linien betrieben. In der ersten Linie werden experimentelle Untersuchungen mit der am Institut befindlichen Versuchsanlage durchgeführt. Dabei wird dem Luftstrom (bis zu 1000m3/h) eine genau definierte Staubmenge zudosiert und so sehr niedrig bis sehr hoch beladene Zweiphasenströmungen erzeugt. Gemessen wird der - unter den gegebenen Randbedingungen - erzielte Gesamtabscheidegrad und der dazu nötige Druckverlust. Zudem stehen LDA- und PDA- Systeme zur Geschwindigkeits- und Partikelgrößenbestimmung an verschiedenen Orten innerhalb des Zyklons zur Verfügung. Die Messergebnisse mit den verschiedenen gestalteten Feststoffausträgen hilft uns die Abscheidung im unteren Teil des Zyklons besser zu verstehen. In der zweiten Linie werden numerische Simulationen der Strömung (CFD) und der Partikelbewegung im Zyklon durchgeführt. Die Simulationsergebnisse der Strömungsberechnungen stimmen mit den LDA- Messungen sehr gut überein. Zurzeit wird die 2-Phasenströmungen im Zyklon unter Berücksichtigung von Partikel-Lift-Forces, Partikel-Partikel-Kollisionen und Wandrauhigkeit simuliert. Einige Ergebnisse des Forschungsvorhabens (z.B. Fallrohr) werden bereits erfolgreich in der Industrie angewandt.
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Berliner Luftgütemessnetz (Blume), Berlin Internet: https://luftdaten.berlin.de/lqi Deutscher Wetterdienst (Hrsg.): Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Internet: https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html (Zugriff: 11.06.2025) Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) (Hrsg.): European air quality forecast plots Internet: https://atmosphere.copernicus.eu/european-air-quality-forecast-plots (Zugriff: 11.06.2025) SenStadt (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin (Hrsg.): Umweltatlas Berlin, Karte 06.07 und 06.08 Stadtstruktur / Stadtstruktur – Flächentypen differenziert ab 2021, Berlin. Internet: https://www.berlin.de/umweltatlas/nutzung/stadtstruktur/ab-2021/zusammenfassung/ (Zugriff: 11.06.2025) Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2021): Globale Luftgüteleitlinien der WHO: Feinstaubpartikel (PM₂,₅ und PM₁₀), Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid. Zusammenfassung: Bonn. Internet: https://www.who.int/europe/de/publications/i/item/9789240034433 (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Umweltzone, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftreinhaltung/umweltzone/ (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Pilotstrecken Tempo 30, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftreinhaltung/projekte-zum-luftreinhalteplan/pilotstrecken-tempo-30/ (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Öffentlicher Personennahverkehr, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/verkehrsplanung/oeffentlicher-personennahverkehr/ (Zugriff: 11.06.2025) Umweltbundesamt (Hrsg.): Heizungstausch, Dessau-Roßlau Internet: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizungstausch#—3 (Zugriff: 11.06.2025) Umweltbundesamt (Hrsg.): Für Pellet-, Kamin- und Kachelöfen: Staubabscheider reduzieren Staubemissionen, Dessau-Roßlau Internet: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/staubabscheider-fuer-einzelraumfeuerungsanlagen (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Richtig Heizen mit Holz, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftreinhaltung/projekte-zum-luftreinhalteplan/holzverbrennung/richtig-heizen/ (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Die digitale Berliner Luftkarte, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftqualitaet/digitale-berliner-luftkarte/ (Zugriff: 11.06.2025) INWT Statistics GmbH: FAirQ, Berlin Statistisches Modell FAirQ auf github: https://github.com/FAirQBerlin/fairq-api/tree/public/fairqapi (Zugriff: 01.09.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg. und AG) Auftragnehmerin: INWT Statistics GmbH Luftschadstoffprognose in Berlin mit Machine-Learning-Methoden, Berlin Internet: https://www.berlin.de/weniger-dicke-luft/_assets/projekte-und-massnahmen/luftschadstoffprognose/luftschadstoffprognose-in-berlin.pdf (Zugriff: 01.09.2025)
Die Firma Grunewald GmbH & Co. KG, Biemenhorster Weg 19 in 46395 Bocholt, hat die Genehmigung zur wesentlichen Änderung der Gießerei für Eisen- und Nichteisenmetalle (Aluminium) auf dem Grundstück Am Busskolk 35 in 46395 Bocholt (Gemarkung Mussum, Flur 12, Flurstück 252) beantragt. Gegenstand des Antrages sind mehrere Änderungen des Gießereibetriebs zur Kapazitäts-erhöhung der Aluminiumgießerei von 12 t pro Tag auf 15,6 t pro Tag sowie zur Abfallver-meidung und Energieeffizienz. Die Änderungen umfassen u.a. den Austausch der thermischen Sandregenerierung durch eine effizientere Anlage, den Austausch von Abluftreinigungs-anlagen zur Entstaubung, den Austausch eines Niederdruck-Gießofens für Aluminium, den Betrieb eines Formtrocknungsofens, den Betrieb zweier 3D-Drucker für Sandformen sowie die Errichtung weiterer Siloanlagen für Gießereisand und Filterstaub.
Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Berliner Luftgütemessnetz (Blume), Berlin Internet: https://luftdaten.berlin.de/lqi Deutscher Wetterdienst (Hrsg.): Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Internet: https://www.dwd.de/DE/Home/home_node.html (Zugriff: 11.06.2025) Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) (Hrsg.): European air quality forecast plots Internet: https://atmosphere.copernicus.eu/european-air-quality-forecast-plots (Zugriff: 11.06.2025) SenStadt (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen Berlin (Hrsg.): Umweltatlas Berlin, Karte 06.07 und 06.08 Stadtstruktur / Stadtstruktur – Flächentypen differenziert ab 2021, Berlin. Internet: https://www.berlin.de/umweltatlas/nutzung/stadtstruktur/ab-2021/zusammenfassung/ (Zugriff: 11.06.2025) Weltgesundheitsorganisation (WHO) (2021): Globale Luftgüteleitlinien der WHO: Feinstaubpartikel (PM₂,₅ und PM₁₀), Ozon, Stickstoffdioxid, Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid. Zusammenfassung: Bonn. Internet: https://www.who.int/europe/de/publications/i/item/9789240034433 (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Umweltzone, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftreinhaltung/umweltzone/ (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Pilotstrecken Tempo 30, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftreinhaltung/projekte-zum-luftreinhalteplan/pilotstrecken-tempo-30/ (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Öffentlicher Personennahverkehr, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/verkehrsplanung/oeffentlicher-personennahverkehr/ (Zugriff: 11.06.2025) Umweltbundesamt (Hrsg.): Heizungstausch, Dessau-Roßlau Internet: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/heizungstausch#—3 (Zugriff: 11.06.2025) Umweltbundesamt (Hrsg.): Für Pellet-, Kamin- und Kachelöfen: Staubabscheider reduzieren Staubemissionen, Dessau-Roßlau Internet: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/heizen-bauen/staubabscheider-fuer-einzelraumfeuerungsanlagen (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Richtig Heizen mit Holz, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftreinhaltung/projekte-zum-luftreinhalteplan/holzverbrennung/richtig-heizen/ (Zugriff: 11.06.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg.): Die digitale Berliner Luftkarte, Berlin Internet: https://www.berlin.de/sen/uvk/umwelt/luft/luftqualitaet/digitale-berliner-luftkarte/ (Zugriff: 11.06.2025) INWT Statistics GmbH: FAirQ, Berlin Statistisches Modell FAirQ auf github: https://github.com/FAirQBerlin/fairq-api/tree/public/fairqapi (Zugriff: 01.09.2025) Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt (Hrsg. und AG) Auftragnehmerin: INWT Statistics GmbH Luftschadstoffprognose in Berlin mit Machine-Learning-Methoden, Berlin Internet: https://www.berlin.de/weniger-dicke-luft/_assets/projekte-und-massnahmen/luftschadstoffprognose/luftschadstoffprognose-in-berlin.pdf (Zugriff: 01.09.2025)
Die Zement- und Kalkwerke OTTERBEIN GmbH & Co. KG betreibt in Großenlüder ein Zementwerk mit einer Drehrohrofenanlage zur Herstellung von Zementklinker. Der Brennstoffenergiebedarf dieser Drehrohrofenanlage wird zu maximal 100 Prozent durch Alternativbrennstoffe gedeckt. Im Rahmen eines Demonstrationsvorhabens wurde im Zementwerk Otterbein eine neuartige Verfahrenskombination zur Emissionsminderung im Ofenabgas realisiert. Diese besteht aus einem Heißgasfilter mit keramischen Filterkerzen und einem Katalysator zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR). Die Heißgasentstaubung ermöglicht den Einsatz der SCR-Technik im heißen Abgas in staubarmer Umgebung. Das reduziert die Belastung des Katalysators, verlängert die Standzeit und reduziert das benötigte Katalysatorvolumen. Zudem ist eine Wiederaufheizung des Abgases, wie z. B. beim bereits in der Zementindustrie eingesetzten Low-Dust-SCR-Verfahren, entbehrlich. Das umgesetzte Projekt leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Emissionsminderung, sondern auch zur Ressourcenschonung. Während der Projektdauer wurden im Rahmen der Erfolgskontrolle umfangreiche Betriebsversuche durchgeführt, mit denen die Leistungsfähigkeit der Verfahrenskombination über alle Betriebszustände hinweg dokumentiert werden konnte. Darüber hinaus wurden werksinterne kontinuierliche Messungen durchgeführt, um den Langzeitbetrieb der neuen Anlagenteile beurteilen zu können und um technische Kenndaten für diese Emissionsminderungstechnik zu gewinnen. Durch den Betrieb der Anlage werden die Niveaus verschiedener Emissionsgrößen deutlich vermindert. Vergleicht man die Situation vor Beginn des Vorhabens mit dem aktuellen Stand, so konnten am Standort Großenlüder-Müs die NH 3 -Emissionen der Drehofenanlage im Jahresmittel um rd. 85 Prozent und die NO x -Emissionen um rd. 17 Prozent vermindert werden. Zudem konnte bei einem vergleichsweise geringen Konzentrationsniveau eine Emissionsminderung von organischen Verbindungen beobachtet werden. Die Verfahrenskombination aus Heißgasfilter und SCR wurde weltweit erstmalig im Zementwerk Otterbein umgesetzt und erfolgreich in den großtechnischen Betrieb überführt. Der besondere Mehrwert dieses Vorhabens liegt im Nachweis der Praxistauglichkeit dieser integrierten Verfahrenslösung unter realen Bedingungen eines Zementwerks. Ungeachtet der systemintegrierten SCR-Technologie zur Minderung von NO x - und NH 3 -Emissionen wird zudem der grundsätzliche Einsatz von keramischen Filterkerzen zur Entstaubung von heißen Ofenabgasen in der Zementindustrie bestätigt. Damit stellt das Projekt ein wichtiges Referenzbeispiel für die technische Umsetzung und den Betrieb dieser Technologien dar. Vor dem Hintergrund zukünftiger Anforderungen an Energieeffizienz und Emissionsminderung im Zuge der Dekarbonisierung der Zementindustrie kommt solchen kombinierten Anlagenkonzepten eine wachsende Bedeutung zu. Branche: Glas und Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden Umweltbereich: Luft Fördernehmer: Zement- und Kalkwerke OTTERBEIN GmbH & Co. KG Bundesland: Hessen Laufzeit: 2021 - 2024 Status: Abgeschlossen
Qualitaet und Quantitaet der Regenwasserinhaltsstoffe bestimmen Emissionen der Gebiete, welche die ausregnenden Luftmassen bis zu 24 h vorher ueberquerten. Kurzperiodisch (kleiner gleich 4 h) werden Niederschlagsproben gesammelt, alle Hauptkomponenten analysiert und die Wegstrecke durch Backtrajektorien zurueckverfolgt. Zugbahnen aus Regionen mit aehnlichen Emissionscharakteristika werden zu sogenannten Einzugssektoren (EzS) zusammengefasst, zB die ehemalige DDR -auch mehrfach unterteilt -, Tschechien, Polen, Skandinavien und bestimmte Altbundeslaender (aBL). Zusaetzlich wird die Zuggeschwindigkeit im Wolkenlevel beruecksichtigt. Somit wird eine enge Ursache-/Wirkungsbeziehung zwischen Emissionen und der Nassablagerung hergestellt, die jedoch durch chemische, physikalische und meteorologische Prozesse in der Atmosphaere deutlich beeinflusst werden kann. Erste Arbeiten begannen bereits vor der Wende im Norden der DDR, um den Saeuretransport mit Niederschlag nach Skandinavien zu untersuchen. Zusaetzlich wurde der Schadstofftransport von und nach den aBL erfasst. Wichtigste Probenahmeorte waren Seehausen /Altmark (ab 10/1982) und Greifswald (1/84-6/96). Im Projekt SANA (1991-95) wurde an 7 Stationen die Veraenderung relevanter Ionenarten als Folge von Sanierungsmassnahmen bei Emittenten in der ehemaligen DDR erfasst. Im Projekt OMKAS werden jetzt an 3 Orten die Effekte unterschiedlicher Emissionsreduzierungen in Regionen von der ehemaligen DDR, Tschechien und Polen (Schlesien) untersucht; Probenahmestellen sind Carlsfeld und Mittelndorf/Sebnitz ergaenzt durch Seehausen mit der aeltesten Datenreihe. Der nasse Schadstoffim-/export ueber die suedliche Grenze von Sachsen steht im Vordergrund. Die wichtigsten bisher vorliegenden Ergebnisse sagen aus: Die Verfeuerung stark schwefelhaltiger Braunkohlen in der DDR sowie das weitgehende Fehlen effektiver Entschwefelungsanlagen fuehrte zwar zu 2- bis 3-fach hoeheren Sulfatgehalten im Niederschlag aus der DDR bzw den neuen Bundeslaendern (nBL) -charakterisiert durch den EzS H in Seehausen -gegenueber den aBL (EzS I+J), bis zur Wende war jedoch der Saeuregehalt im Niederschlag auch im Ferntransport nicht erhoeht; die Aziditaet aus den EzS nBL und aBL war annaehernd gleich. Ursache war die meist mangelhafte Entstaubung der industriellen Abgase in der DDR. Dadurch war der Calciumanteil im Niederschlag 3- bis 4-fach hoeher und wirkte neutralisierend auf den Saeurebildner SO2. Damit war bewiesen, dass der 'saure Regen' in Skandinavien nicht vorrangig von der DDR verursacht wurde, (Atm Environm 1998, pp 2707). In der ersten Haelfte der 90er Jahre wurde in den jetzt nBL die Atmosphaere vorrangig durch eine zuegige Verbesserung der ...
Ultrafeine Partikel haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Diese sogenannten Nanopartikel sind vielfaeltig anwendbar, wie z.B. als Ausgangsmaterialien fuer hochfeste Werkstoffe, in Gassensoren, als Katalysatoren, in Arzneimitteln und in Testaerosolen fuer die Heissgasentstaubung. Es wurde eine Anlage zur Nanopartikelerzeugung durch Laserverdampfung entwickelt. Zur Herstellung wird Aluminiumoxidkeramik, Graphit, Kupfer oder Aluminium mit einem C02-Laser verdampft. Aus der Kondensation entstehen kugelfoermige Primaerpartikel in einem Groessenbereich zwischen 10 und 500 Nanometern. Nach der Erstarrung koennen die Partikel durch Agglomeration unregelmassig geformte Ketten oder Flocken bilden. Deshalb wird das Aerosol so weit verduennt, dass Kollisionen der Partikel unwahrscheinlich werden und damit die Agglomerationswahrscheinlichkeit stark reduziert wird. Das zu verdampfende Material, in Form eines runden Targets, ist unter einen Drehteller montiert, der in Rotation versetzt und gleichzeitig horizontal verschoben wird. Der Laserstrahl wird von unten auf das Target fokussiert und hinterlasst durch die Targetbewegung eine spiralfoermige Bahn auf der Materialoberflaeche. Das Material verdampft lokal im Laserfokus. Der Dampf wird durch radial zustroemendes Argon in einen Sinterkegel unterhalb des Targets transportiert, wo in der heissen Zone die Kondensation und Koagulation stattfindet. In diesem Bereich bleiben die Partikel durch Absorption der Laserstrahlung fluessig, unterhalb der heissen Zone erstarren sie. Durch die Volumenaufweitung des Kegels nach unten und das seitliche Zustroemen von Argon nimmt die Partikelkonzentration von oben nach unten stark ab. Die Partikel werden auf einer Filtermembran abgeschieden und mit einem Rasterelektronenmikroskop auf Groesse, Form und Agglomerationsgrad untersucht. Neben dem Ziel der Nanopartikelerzeugung werden die zugrundeliegenden Prozesse Verdampfung, Kondensation und Koagulation sowohl experimentell als auch theoretisch detailliert untersucht.
Verminderung von schwermetallhaltigen Emissionen durch Gewebefilter der Herstellung von Leuchtstoffen. Der bei der Herstellung von Leuchtstoffen entstehende Abgasstrom, der Antimonverbindungen, anorganische Chlor- und Fluorsalze, Salzsaeure und Ammoniak enthaelt, wird ueber Materialabscheider zur Staubrueckgewinnung durch Abgassammelleitungen erfasst und zur Staubentfernung in Materialabscheider geleitet. Bedingt durch die verschiedenartige chemische Belastung der Abgase sowie durch die Tatsache, dass die Antimonverbindungen aufgrund ihrer hohen Fluechtigkeit durch das Filter sublimieren, ist eine Chemisorption vorgesehen. Als Additiv soll Calciumhydroxid eingesetzt werden. In einer zentralen Gewebefilteranlage werden die schwermetallhaltigen Abgase auf einen Reststaubgehalt von max. 2 mg/m3 gereinigt. Das Abgasreinigungskonzept fuehrt gleichzeitig zu einer Verminderung der Abluftmenge um mehr als 50 Prozent. Ausserdem werden Staubmessgeraete mit optischer und akustischer Alarmgabe eingebaut.
Betriebstechnische Optimierung des Produktionsprozesses zur Herstellung von FeCr Suraffine. Abstimmung des Abscheidesystems und der Reaktionsfuehrung des Prozesses im Hinblick auf eine Emissionsminderung und zur Senkung des Energieverbrauchs.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 582 |
| Europa | 35 |
| Kommune | 6 |
| Land | 67 |
| Weitere | 7 |
| Wirtschaft | 1 |
| Wissenschaft | 148 |
| Zivilgesellschaft | 29 |
| Type | Count |
|---|---|
| Daten und Messstellen | 2 |
| Förderprogramm | 543 |
| Text | 45 |
| Umweltprüfung | 31 |
| unbekannt | 9 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 63 |
| Offen | 544 |
| Unbekannt | 23 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 603 |
| Englisch | 65 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 23 |
| Bild | 9 |
| Datei | 22 |
| Dokument | 64 |
| Keine | 467 |
| Webseite | 105 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 538 |
| Lebewesen und Lebensräume | 538 |
| Luft | 539 |
| Mensch und Umwelt | 630 |
| Wasser | 501 |
| Weitere | 630 |