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s/entwicklungshilf/Entwicklungshilfe/gi

Risiken und Resilienz hydrologischer Extreme in städtisch-ländlichen Gebieten im südlichen Afrika - Co-Produktion von Wasser- und Klimadienstleistungen für ein angepasstes und nachhaltiges Risikomanagement, Teilprojekt 1

Forschergruppe (FOR) 2131: Datenassimilation in terrestrischen Systemen; Data Assimilation for Improved Characterisation of Fluxes across Compartmental Interfaces, Teilprojekt: Modellentwicklung und Datenassimilation

Die zentrale Aufgabe von C1 ist die Erzeugung des virtuellen Einzugsgebietes (VR) mit Hilfe der vollgekoppelten Terrestrial System Modeling Platform (TerrSysMP) und die Entwicklung des Datenassimilationssystems (DAF) durch Kopplung von TerrSysMP mit der Parallel Data Assimilation Platform (PDAF), sowie die Durchführung und Analyse von DAF-Experimenten zusammen mit den Mitgliedern der FOR2131. Dies beinhaltet die stete Aktualisierung der Teilmodelle von TerrSysMP COSMO, CLM und ParFlow, notwendige Erweiterungen wie die Einbeziehung dynamischer Vegetation durch die neueste CLM Version 4.5 und die Verbesserung der Parametrisierungen von Flüssen und Hangabfluss. Die DAF-Entwicklung erfordert in enger Zusammenarbeit mit den FOR2131-Mitgliedern den Einbau von Beobachtungsoperatoren in das DAF, welche die unterschiedlichen räumlichen Auflösungen der VR und des DAF-Modells berücksichtigen. Durch die extremen IT-Anforderungen sowohl für die VR-Erzeugung als auch für die TerrSysMP-PDAF-Läufe ist C1 auch verantwortlich für deren Implementierung auf den IT-Infrastrukturen JUQUEEN und JUROPA des HPSC am Forschungszentrum Jülich JSC. Dies schließt die Vorbereitung und Durchführung von Rechenzeitanträgen der FOR2131 an das Gauss Centre for Supercomputing e.V. (GCS) in Kooperation mit dem SimLab-TerrSys des Geoverbunds ABC/J mit ein.

Repraesentanz_Vietnam_Flyer_2025_update_02-2026.pdf

KO N TA K T Herr Peter Kompalla Tel. + 84 28 3823 9775 E-Mail kompalla@vietnam.ahk.de UNSER SERVICE. IHRE ANSPRECHPARTNER IN SACHSEN-ANHALT: Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau Referent International Herr Ralph Seydel Tel. +49 345 2126 284 Fax +49 345 212644 284 E-Mail rseydel@halle.ihk.de www.halle.ihk.de Industrie- und Handelskammer Magdeburg Referent Internationale Märkte, Osteuropa, Asien, Naher und Mittlerer Osten Herr Andreas Kerzig Tel. +49 391 5693 146 Fax +49 391 5693 399 E-Mail kerzig@magdeburg.ihk.de www.magdeburg.ihk.de Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt Referatsleiterin Außenwirtschaft, Europäische Angelegenheiten, Entwicklungszusammenarbeit Frau Catrin Gutowsky Tel. +49 391 567 4452 Fax +49 391 567 4450 E-Mail catrin.gutowsky@ mw.sachsen-anhalt.de www.mwl.sachsen-anhalt.de Frau Le Van Hanh Tel. + 84 28 3823 9775 E-Mail hanh.le@vietnam.ahk.de Sachsen-Anhalt Repräsentanz in Vietnam c/o German Industry and Commerce Ho Chi Minh City Office Deutsches Haus Ho Chi Minh City 4th Floor, 33 Le Duan Blvd Saigon Ward, Ho Chi Minh City, Vietnam Hanoi Office Lotte Center Hanoi, East Tower 18th Floor, Room 1803-1804 54 Lieu Giai Street, Giang Vo Ward Hanoi, Vietnam www.vietnam.ahk.de Informationen zu den Dienstleistungen sowie zum Netzwerk der Delegation der Deutschen Wirtschaft in Vietnam und deren Strukturen erhalten Sie auf der Internetseite www.vietnam.ahk.de. Zu allen dort verfügbaren Informationen zu Dienstleistungen bzw. Ansprechpartnern in Vietnam können Sie mit Herrn Kompalla bzw. mit Frau Le Van Hanh sprechen. Copyright © 2025 Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt • Hasselbachstr. 4 • 39104 Magdeburg. Zuletzt aktualisiert: 02/2026 AUSSEN WIRTSCHAFT S A C H S E N - A N H A LT R E P R Ä S E N TA N Z VIETNAM IHR PARTNER FÜR SACHSEN-ANHALTISCHE UNTERNEHMEN IN VIETNAM AUSSEN WIRTSCHAFT S A C H S E N - A N H A LT R E P R Ä S E N TA N Z VIETNAM IHR PARTNER FÜR SACHSEN-ANHALTISCHE UNTERNEHMEN IN VIETNAM Sie interessieren sich für den Wirtschaftsstandort Viet- nam? Sie wollen in Vietnam investieren, verkaufen oder Waren und Güter beschaffen? Oder benötigen Sie Unter- stützung bei Ihrer Geschäftstätigkeit vor Ort? Dann sind Sie bei uns richtig! Als Unternehmen aus Sachsen-Anhalt können Sie von einer besonderen Einrichtung Ihres Bundeslandes profitieren: der Repräsentanz Sachsen-Anhalts in Vietnam. Vietnam gilt als einer der dynamischsten Wirtschafts- standorte weltweit. Er unterliegt einer atemberaubenden Veränderung und bietet riesige Chancen. Durch die Anbindung der Repräsentanz an die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Vietnam sind wir in der Lage, Sie hier umfassend und professionell zu unterstützen und Sie auch bei Risiken hilfreich zu beraten. Nutzen Sie diese Gelegenheit! Träger der Repräsentanz ist das Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des UNSERE LEISTUNGEN ALS KOSTENFREIE UNTERSTÜTZUNG FÜR SIE: DIESE DIENSTLEISTUNGEN BIETET DIE REPRÄSENTANZ GEGEN ENTGELT AN: Zusammenstellung von allgemeinen Marktinformationen,Gezielte Identifizierung und Ansprache potenzieller viet- insbesondere zu den politischen und wirtschaftlichennamesischer Kooperationspartner, entsprechend eines Rahmenbedingungenvorher abgestimmten individuellen Profils Gezielte Recherche nach Fachartikeln bestimmterGezielte Recherche eines adäquaten Investitionsstand- Branchen, Regionen oder Unternehmenortes, gemessen an den individuellen Erfordernissen Individuelle Beratung zu möglichen Markteinstiegs- des jeweiligen Unternehmens strategien, orientiert an der Branche Ihres UnternehmensErstellung von Zielgruppenanalysen und Identifizie- sowie unter Beachtung Ihrer unternehmerischen Zielerung von vietnamesischen Unternehmen, gemäß dem für ein Engagement in VietnamZielgruppenprofil Unterstützung, Beratung und Begleitung bei einerZurverfügungstellung von Projektmanagerinnen oder ersten Geschäftsreise Ihres Unternehmens nachProjektmanagern für Aufgaben wie z. B. Vertrieb und VietnamEinkauf Landes Sachsen-Anhalt mit Unterstützung der Industrie-Markteinstiegsunterstützung via „German Business und Handelskammern Halle-Dessau und Magdeburg.Incubator Vietnam“ Berufsbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen in Vietnam Marketing- und Kommunikations-Support

Ressortübergreifende Datensätze ODA Aktivitäten Bundesregierung 2021-2023 nach IATI Standard - Transparenzportal

Umfassender Datensatz der internationalen ODA-relevanten Aktivitäten aller Bundesministerien (mit Ausnahme des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und des Auswärtigem Amts) sowie des Deutschen Bundestags und der Deutschen Welle zwischen Januar 2021 und März 2023. AA und BMZ veröffentlichen eigene Datensätze, u.a. auf gov.data. Die maschinenlesbaren, unter Nennung der Datenquelle frei nutzbaren Daten, wurden auf Basis des Standard der International Aid Transparency Initiative (IATI) erhoben. Der IATI-Standard entspricht den Anforderungen an offene Daten (Open Data) des Bundes nach §12a EGovG. Es handelt sich um die erste Datensammlung dieser Art und ermöglicht - in der Zusammenschau mit den separaten Datensätzen von BMZ und AA - erstmals eine umfassende Einschätzung aller Aktivitäten der Bundesregierung im Ausland pro Land oder Sektor. Mittelfristig sollen die Daten aller Ressorts im Transparenzportal ( www.transparenzportal.bund.de ) nutzerfreundlich veröffentlicht werden. Aktuell sind dort nur die offenen Daten des BMZ enthalten.

Sperberkartierung - Geoportal Stadt Köln

Mit Hilfe des Sperbermonitorings werden in Zusammenarbeit mit den Bürger*innen Kölns Hinweise über den Sperber und seine Bruterfolge ermittelt, um bei negativen Entwicklungen Schutzmaßnahmen ergreifen zu können. Die Größe und die Zusammensetzung der Sperber-Bestände können Hinweise über den Zustand der in Köln lebenden Vögel geben. Die Beobachtung wird dabei helfen, den Zustand der Sperber-Population in Köln zu beurteilen. Den Link zur Übermittlung Ihrer Sichtungs-Angaben finden Sie auf der Website unter dem Punkt "Meldestelle Greifvögel". Im unteren Abschnitt der Seite finden Sie weitere interessante Informationen zum Sperber sowie eine detaillierte Beschreibung über das Erscheinungsbildes des kleinen Jägers in unserer großen Stadt.

Fünf Lektionen zu Citizen Science – Einblicke in den Methodenkatalog des Forschungsnetzwerks agroforst-monitoring

Citizen Science (CS; dt. Bürgerwissenschaft) ermöglicht die partizipative Forschung durch Laien, was zu einer breiteren Datenerhebung, einer Vielfalt von Methoden und einem besseren Verständnis ökologischer Prozesse führen kann. Das Autorenteam stellt wesentliche Ergebnisse zur Theorie der CS aus der einschlägigen Literatur vor. Auf Grundlage von Erfahrungen in der Projektleitung des CS-Forschungsnetzwerks agroforst-monitoring und der Kenntnis des wissenschaftlichen Diskurses über CS berichtet das Autorenteam über fünf Jahre angewandter Forschung und Netzwerkentwicklung sowie über den Austausch mit Befürworterinnen und Befürwortern sowie Kritikerinnen und Kritikern der CS. Vor dem Hintergrund eines vermeintlichen Trilemmas zwischen "Partizipation", "Skalierbarkeit" und "Datenqualität" stellt der vorliegende Beitrag den Methodenkatalog von agroforst-monitoring vor, um aus der CS-Praxis zu berichten und Stellung zu den Vor- und Nachteilen der CS zu beziehen. Entlang der partizipativen Entwicklung des Methodenkatalogs konnten fünf Lektionen für die Arbeit in CS-Projekten abgeleitet werden, die sich auf verschiedene Schritte des Forschungsprozesses beziehen. Die Entwicklung von Forschungsfragen erfolgte in Zusammenarbeit mit interessierten Personen aus der Praxis und Agroforstplanung sowie mit Bürgerinnen und Bürgern. Zugleich erforderte die Methodenentwicklung kontinuierliche Anpassungen, um eine Standardisierung zu gewährleisten und Fehler zu reduzieren. Als wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines CS-Projekts wurde die Bedeutung intensiver Schulungen und fortwährenden Austausches zwischen Citizen Scientists und fachwissenschaftlicher Begleitung herausgearbeitet. Dieser Dialog kann sich auch methodisch widerspiegeln, um CS-Daten zu validieren oder deren Aussagekraft durch weitere Forschung zu erhöhen. Die Herausforderungen und Chancen neben den bekannten transformativen Potenzialen von CS werden anhand konkreter Beispiele aus dem Projekt diskutiert und zur Orientierung für weitere Forschung aufbereitet.

Luftreinhaltung, Atomrechtliche Aufgaben

Zu den Aufgaben des Referats Luftreinhaltung/ Atomrechtliche Aufgaben gehören: im Bereich Luftreinhaltung > die Bearbeitung von planerischen und grundsätzlichen Fragen der Luftreinhaltung, > die Zuständigkeit für - die Verordnung über Luftqualitätsstandards und Emissionshöchstmengen (39. BImSchV), - die Verordnung über Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsmotoren (28. BImSchV), - das Hamburgisches Gesetz zur Umsetzung der europäischen Schwefel-Richtlinie 2005/33/EG, > die Steuerung der Luftqualitätsüberwachung (Luftmessnetz), > die Bewertung der Luftqualität, > die Aufstellung und Fortschreibung von Luftreinhalteplänen, > die Entwicklung und Begleitung von Luftreinhaltemaßnahmen, > die Bewertung von Luftreinhaltungsaspekten im Rahmen der Bauleitplanung, > die Mitwirkung an Rechtsetzungsverfahren, > die Vertretung Hamburger Interessen in Bund-Länder-Gremien, im Bereich Atomrechtlicher Aufgaben > die Wahrnehmung atomrechtlicher Aufgaben für das Land Hamburg in der Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, > die Risikovorsorge und Gefahrenabwehr beim legalen und illegalen Umgang mit Kernbrennstoffen, > die Bearbeitung von Grundsatzfragen beim Schutz der Bevölkerung vor der schädlichen Einwirkung ionisierender Strahlung, > die Optimierung der nuklearen Katastrophenschutzvorsorge für die hamburgische Bevölkerung, im Bereich Emissionskataster > das Führung des Emissionskatasters Luft und die Erteilung von Auskünften, > die Organisation und Durchführung der Datenerhebungen in Hamburg für das Emissionskataster sowie für das nationale und das europäische PRTR (Pollutant Release and Transfer Register, Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister), > die Erfüllung weiterer nationaler und europäischer Berichtspflichten, > das Verfassen von Stellungnahmen zur Bauleitplanung > die Aufbereitung und Bereitstellung der Informationen für diese Aufgaben in GIS-Systemen, sowie der Immissionsschutz vor elektromagnetischen Feldern bei Anlagen der Energie- und Kommunikationstechnik.

Sanierungsrahmenplan Tagebau Haselbach

Titel: Braunkohlenplan als Sanierungsrahmenplan für den stillgelegten Tagebau Haselbach Planungsstand: verbindlicher Braunkohlenplan als Sanierungsrahmenplan seit 14.06.2006, zur Zeit laufenden Teilfortschreibung Inhalt: * Zur Entwicklung des länderübergreifenden Sanierungsgebietes entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Regionalen Planungsverband Westsachsen und der Regionalen Planungsgemeinschaft Ostthüringen eine gemeinsame raumordnungsplanerische Grundlage, deren Verbindlichkeit im Zuge der jeweils geltenden Landesgesetze (Freistaat Sachsen - Braunkohlenplan als Sanierungsrahmenplan, Freistaat Thüringen - Bestandteil des Regionalen Raumordnungsplanes) hergestellt wurde. * Nach dem Abschluss der bergbaulichen Sanierung mit Tagebau-Großgeräten (Außenverkippung mit Massen aus dem Tagebau Schleenhain) im März 1995 bildeten der Abbruch der Tagesanlagen einschließlich Rekultivierung und Aufforstung der Flächen, Böschungssanierungen und die Herstellung einer regelbaren Vorflutanbindung an die Schnauder verbliebene Handlungsschwerpunkte. Ohne Beeinträchtigungen der Wiedernutzbarmachung im östlichen Teil des Sanierungsgebietes sollen in den nächsten ca. 25 Jahren die südöstlich des Haselbacher Sees auf Thüringer Gebiet aufgehaldeten Tone abtransportiert werden. * Bereits 1974 erfolgte die Ausweisung des Restloches Haselbach III als künftiges Naherholungsgebiet (weitentwickelten Kippenforstbeständen). Maßnahmen zur Landschaftsgestaltung konzentrierten sich u.a. auf die Besandung von Strandbereichen. Künftige Schwerpunkte bilden die zu renaturierenden Fliegewässerabschnitte der Schnauder westlich des Haselbacher Sees und des Saalgrabens einschließlich wiederherzustellender Teiche im Kammerforst (Thüringen). Schwerpunkte bei der Sanierung von Altlasten bilden kontaminierte Flächen im Gelände der ehemaligen Tagesanlagen Haselbach, die Haus-Industriemüll- bzw. Bauschuttdeponie Restloch -Haselbach I (Thüringen) sowie die Altablagerungen Restloch Regis IV und Brücke Heuersdorf. * Im Zuge der Restlochflutung unter Einleitung von Sümpfungswässern aus dem aktiven Bergbau (Tagebau Vereinigtes Schleenhain) entstand der 3,3 km² große Haselbacher See (Flutung 1993...2000; Ausgleich von Abström- und Verdunstungsverlusten infolge des benachbarten aktiven Tagebaues Vereinigtes Schleenhain weiter erforderlich). Die Vorflutgestaltung erfolgte durch eine regelbare Anbindung an die Schnauder. * Schwerpunkt der in den Kippenbereichen etablierten Forstwirtschaft besteht mittelfristig im waldökologischen Umbau forstlicher Reinbestände. Durch Sukzession entstandene Waldzellen insbesondere in den Böschungssystemen des Haselbacher Sees (Nord-, Ostböschung) sollen erhalten und der weiteren natürlichen Entwicklung überlassen werden. * Die Entwicklung von Natur und Landschaft schließt die gezielte Belassung von Sukzessionsflächen (südöstliche Randzone des Haselbacher Sees, ehemalige Ausfahrt des Tagebaues am Kammerforst [Thüringen]) sowie länderübergreifende Vernetzungen durch Landschaftsverbünde ein (Integration von Kippenflächen des Tagebaues Vereinigtes Schleenhain; Flächen der Tonhalde Haselbach nach abgeschlossener Rohstoffrückgewinnung; Restloch Haselbach I nach Sanierung). * Freizeit- und Erholungsnutzungen werden sich auf das Nordwest-, Nord-, und Ost- (Sachsen) sowie das Südwestufer mit Badestränden einschließlich angrenzender Liegewiesen und zweckentsprechender Infrastruktur konzentrieren (landschaftsverträgliche wassergebundene Freizeit-, Erholungs- und Sportnutzungen (Baden, Kanu, Rudern, Segeln [kleine Bootsklassen], Angeln und Tauchen). Der aktuelle Erschließungsschwerpunkt auf sächsischer Seite biegt beim Nordwestufer (' Zuwegungen, Parkmöglichkeiten, Strand). Im Hinterland des Ostufers bestehen Möglichkeiten zur baulichen Einordnung von Sport- und Freizeiteinrichtungen auf 12 ha Fläche. * Das Verkehrsnetz wird mit dem Neubau der K 7932 Regis-Breitingen - B 93 und der K 7931 Neukieritzsch - Deutzen (Fertigstellung 2002/03) schrittweise ausgebaut (zugleich Erschließung der Bergbaufolgelandschaft). Hinzu kommt eine "innere Erschließung" durch ein Rad- und Wanderwegenetz (Anschluss an das regionale Radwegenetz) sowie die Anlage von Parkmöglichkeiten.

Weiterentwicklung des Alt- und Totholzkonzepts Baden-Württemberg

Das Alt- und Totholzkonzept (AuT-Konzept) wird seit Februar 2010 im Staatswald verbindlich und im Körperschaftswald auf freiwilliger Basis umgesetzt. Die Entwicklung des AuT-Konzepts begann im Jahr 2007 und wurde federführend von der FVA in Zusammenarbeit mit der LUBW durchgeführt. Auch die Umsetzungsphase wird wissenschaftlich von der FVA begleitet. Hierzu zählen unter anderem eine intensive Beratungstätigkeit (Beantwortung von Anfragen aus der Praxis) und Öffentlichkeitsarbeit bezüglich des AuT-Konzepts.

Schlüsseltechnologie für Supraleitende Strombegrenzer für die Anwendung in Höchstspannungsnetzen von 380 kV, Teilvorhaben: Hochspannungsauslegung und -untersuchungen

Durch den erforderlichen Ausbau der Übertragungsnetze steigen die Kurzschlussströme im Fehlerfall an, so dass konventionelle Maßnahmen zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Der supraleitende Strombegrenzer vereint alle Eigenschaften eines idealen Kurzschlussstrombegrenzers, da er im Normalbetrieb keine Impedanz besitzt, diese jedoch schnell und eigensicher im ersten Stromanstieg aufbaut und somit den Kurzschlussstrom zuverlässig begrenzt. Der Strombegrenzer besteht dabei aus in Reihe geschalteten Modulen, die mit supraleitenden Bandleitern in Form von multifilaren Spulen aufgebaut sind. Die Module werden innerhalb eines Kryostaten in Flüssigstickstoff betrieben und mittels Hochspannungsdurchführungen vom Außenraum durch die Kryostatwand kontaktiert. Ziel dieses Teilprojektes ist die Entwicklung eines zuverlässigen und kompakten Hochspannungsdesigns eines supraleitenden Strombegrenzers für die Anwendung im 380 kV Übertragungsnetz. Hierzu soll die räumliche Spannungsverteilung im Strombegrenzer und in den einzelnen Modulen in Anhängigkeit der durch das Netz hervorgerufenen transienten Spannungsbelastungen bestimmt werden. Besonderes Augenmerk muss dabei auf die elektrische Wicklungsisolierung zwischen den supraleitenden Bandleiterwindungen der Module gelegt werden. Diese Isolierung wird in Abhängigkeit der auftretenden stationären und transienten Spannungsbelastungen dimensioniert. Ein weiterer kritischer Punkt ist die Entwicklung einer kompakten kryogenen 380 kV Hochspannungsdurchführung, für die in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern elektrische und mechanische Eigenschaften der verwendeten Materialien untersucht und Dimensionierungskriterien zur Skalierung der Konstruktion mit steigender Spannung festgelegt werden. Schließlich wird für die Typprüfung der Hochspannungsdurchführung und zur Messung der Durchschlagsfestigkeit von Flüssigstickstoff bei sehr großen Isolationsabständen ein Testkryostat entwickelt und aufgebaut.

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