Die Gesellschaft fuer Elektrischen Strassenverkehr mbH betreibt Forschung, Entwicklung und Erprobung auf dem Gebiet elektrischer Strassenfahrzeuge und deren Versorgungskomponenten in Zusammenarbeit mit der einschlaegigen Industrie. Im Rahmen von Grossversuchen werden Batterie-elektrische MAN-Standardlinienbusse (z.Z. 22 Fahrzeuge) sowie 20 Daimler Benz Hybridbusse im praxisnahen Linienbetrieb und auf Versuchsgelaenden getestet. Parallel hierzu werden an Elektrotransportern der Firma Daimler-Benz AG und Volkswagenwerk AG in einem Experimental-Forschungsprogramm Untersuchungen durchgefuehrt sowie erste Schritte der Elektrifizierung von Pkw eingeleitet. Bei den laufenden Programmen stehen neben den Fahrzeugen mit ihren Antriebskomponenten die Entwicklung leistungsfaehiger Energie-Speicher (Batterie) und einer auf die Besonderheiten des Fahrzeuges zugeschnittenen Versorgungstechnik (Batterie-Wechsel, Service- und Ladeeinrichtung) sowie eine Optimierung des Gesamtsystems im Vordergrund.
Das übergeordnete Ziel des vorgeschlagenen Vorhabens ist die Entwicklung eines numerischen Modells, das in der Lage ist Prozesse zu simulieren, die bei der mikrobiell unterstützten Produktion von Methan aus Kohleflözen (englisch: MECBM) auftreten. Dieses Modell soll in den numerischen Simulator Dumux (www.dumux.org) implementiert werden, der als Open Source Programm zur Verfügung steht. Indem das Modell zur Ergänzung und Unterstützung experimenteller Arbeiten eingesetzt wird, können damit gezielt verschiedene Hypothesen über den reaktiven Transport bei MECBM Prozessen getestet werden. Dies betrifft verschiedene Detailfragen, die zur Zeit noch nicht vollständig verstanden sind. Dies soll durch Vergleiche zwischen Simulationen und Experimenten erreicht werden, die am Center for Biofilm Engineering an der Montana State University in Bozeman/USA (MSU-CBS) durchgeführt werden. Zunächst sollen hierfür Säulenexperimente verwendet werden, um Sensitivitäten der simulierten Prozesse hinsichtlich verschiedener Modellparameter zu analysieren. Wo erforderlich, werden die Modellgleichungen dann entsprechend an neu gewonnene Daten und Erkenntnisse aus den Validierungsversuchen mit experimentellen Daten angepasst. Unsere Vision ist es, dass das neu entwickelte Modell ein wesentliches Werkzeug sein wird, um letztendlich das Wissen und Know-how von der Laborskala auf die Feldskala zu übertragen, und um dann auch geplante MECBM-Demonstrationsprojekte im Feld zu konzipieren. Das numerische Modell soll eine wichtige Rolle bei der weiteren Entwicklung von MECBM-Produktionstechnologien spielen; spezifische Möglichkeiten dazu ergeben sich z.B. für geplante Feldanwendungen durch MSU-CBS in Zusammenarbeit mit der US Geological Survey (USGS).Das erwartete Ergebnis aus dem vorgeschlagenen Projekt wird also ein deutlich verbessertes Grundlagenwissen über MECBM Prozesse sein, welches mit dem neu entwickelten Simulationswerkzeug in Kombination mit experimentellen Studien am MSU-CBE auf der Labor- und Feldskala erzielt wird. Die Entwicklung von Simulationskapazitäten soll aber in keinster Weise die Wichtigkeit von Experimenten schmälern, aber die Simulation wird einen entscheidenden Beitrag leisten, um die vorhandenen Ressourcen of die wesentlichen experimentellen (Feld-)Studien zu fokussieren.
Das Hauptziel ist es, Prozesse der Destabilisierung am Waldrand zu erfassen und diejenigen Faktoren, Prozesse und Grundsätze zu erkennen, die die Stabilität der Nutzungssysteme am Waldrand in ihrer räumlichen und zeitlichen Dimension ermöglichen. Das Forschungsgebiet bilden der Lore Lindu-Nationalpark und seine Umgebung in Zentralsulawesi, Indonesien. Die Wechselbeziehungen zwischen sozioökonomischen und ökologischen Prozessen stehen im Mittelpunkt der Forschung. Zentrale Hypothesen sind:-- Die Stabilität der Waldrandzone ist eine Funktion der Stabilität der Landnutzungssysteme (Art und Intensität der Ressourcennutzung). -- Mit einer nachhaltigen Landnutzung werden irreversible Veränderungen im Wasser- und Nährstoffkreislauf vermieden.-- Funktionen der Biodiversität beeinflussen die Nachhaltigkeit der Landnutzung und damit die Stabilität in der Regenwaldrandzone.-- Materielle und energetische Prozesse werden im Waldrandsystem maßgeblich gesellschaftlich gesteuert. Langfristige Ziele sind:-- Identifizierung ökologischer und sozioökonomischer Indikatoren der Instabilität sowie deren Erprobung im Hinblick auf ihre Generalisierbarkeit.-- Entwicklung allgemeiner Grundsätze und Verfahrensweisen der Ressourcennutzung, die die Stabilität der Waldränder erhalten oder darauf hinwirken.-- Entwicklung eines systemanalytischen Rahmens für 'Rapid Appraisals' von Waldrandgebieten über die Identifizierung kritischer Größen.Charakteristisch ist die kontinuierliche deutsch-indonesische wissenschaftliche Zusammenarbeit. Indonesische Kooperationspartner sind das Institut Pertanian Bogor auf Java und die Universität von Palu in Sulawesi. Teams von deutschen und indonesischen Wissenschaftlern sowie Nachwuchswissenschaftlern bemühen sich um interdisziplinäre, internationale und interkulturelle Zusammenarbeit. Die Ergebnisse können von erheblicher Bedeutung für entwicklungsorientierte Organisationen sein. Es wird ein Rückkoppelungsmechanismus entwickelt, um die wissenschaftlichen Ergebnisse in entwicklungsorientierten Projekten überprüfen zu können und einen Wissenstransfer in anwendungsorientierte Projekte zu gewährleisten. Zudem wird erprobt, inwieweit die Partizipation der lokalen Bevölkerung am Forschungsprozess langfristig zur Anwendung der Forschungsergebnisse beitragen kann.
Das Projekt interpretiert die ‚Green Growth'-Strategie und deren aktuelle Implementierung als eine Form des 'Zukunft-Machens'. Sie folgt der Vision, ökologische (‚grüne') und ökonomische (Wachstum) Ziele miteinander zu verbinden. Fallstudien in Kenia, Tansania und Namibia untersuchen die Übersetzung dieser Vision in jeweils spezifische Politiken des ökologischen Wachstums. Die Kernfrage richtet sich darauf, wie Green Growth als ‚reisende Idee' durch unterschiedliche Übersetzungsregime übertragen wird, und wie sich dadurch Umwelt-Governance verändert.
Die thermische und hygrothermische Behandlung vietnamesischer Bambusarten wurde bisher nicht zielgerichtet wissenschaftlich analysiert und keine reproduzierbare Verfahrenstechnik abgeleitet. Ziel der Forschungsarbeiten ist es, Einflussparameter zur gezielten thermischen bzw. hygrothermischen Modifikation des grünen Bambus zu analysieren, Wirkzusammenhänge zwischen diesen Modifikationsparametern und resultierenden physikalischen und chemischen Eigenschaften zu beschreiben und in Modellvorstellungen zu übertragen. Es wird eine zielgerichtete Verfahrenstechnik zur thermischen bzw. hygrothermischen Modifikation von Bambus entwickelt, die auf weitere Bambussortimente Südostasiens übertragbar ist. Hierbei kommt die statistische Versuchsplanung unter Nutzung von Screening-Plänen zum Einsatz. Aus chemischen, physikalischen und strukturellen Untersuchungen werden Wirkzusammenhänge abgeleitet und deren Verallgemeinbarkeit abgeschätzt. Zukünftig führt das Verständnis der Zusammenhänge des Modifikationsprozesses und die Entwicklung eines Verfahrens zur Veredelung von Bambus zu einer deutlichen Erhöhung der Wertschöpfung in Vietnam und beinhaltet somit neben dem wissenschaftlichen Aspekt auch eine perspektivische Entwicklungshilfe.
Inwieweit führen Wachstumskorridore in Afrika zu beabsichtigten und unbeabsichtigten sozioökonomischen Auswirkungen? Im Zuge der Entwicklung von Wachstumskorridoren zu internationalen Multistakeholderinitiativen, die darauf abzielen ländliche Räume in globale Wertschöpfungsketten einzubinden, sind diese Auswirkungen bislang unklar. Vor dem Hintergrund dieser Frage vergleicht und erklärt das Projekt unterschiedliche Visionen, Steuerungsmechanismen sowie hieraus resultierende Strukturen und lokale Teilhabe in den Korridoren SAGCOT und WBNLDC am Beispiel unterschiedlicher Wertschöpfungsketten.
Dieses Projekt erforscht, wie die Bereitstellung von Infrastrukturen sowie der einhergehende Landnutzungswandel durch unterschiedliche Zukunftsvisionen und Future-Making-Praktiken strukturiert werden. Es analysiert (1) die institutionellen Kontexte großskaliger erneuerbarer Energieinfrastrukturen im kenianischen Rift Valley, (2) die Planungs- und Umsetzungsprozesse sowie damit verbundene sozial-ökologische Transformationen, (3) die Akteurs-, Governance-und Konfliktkonstellationen, v.a. mit Fokus auf Investor-Community-Beziehungen.
Eingehende Labor- und Pilotversuche haben gezeigt, dass der horizontal durchflossene Kiesfilter ein einfaches und daher vielversprechendes Verfahren fuer die Vorbehandlung von Oberflaechenwasser ist, das hohe Truebung aufweist und daher nicht direkt in einem Langsamsandfilter aufbereitet werden kann. Ziel der naechsten Projektphase ist die praktische Erprobung und Verbreitung solcher Kiesvorfilter in verschiedenen Entwicklungslaendern. Zur Zeit sind Demonstrationsanlagen in Tanzania, Kenya und Peru in Planung oder in Ausfuehrung. Weitere Projekte zeichnen sich fuer Kolumbien, Togo, Sudan und Indien ab. Ungefaehr 12 Demonstrationsanlagen in 6 verschiedenen Laendern sollen gebaut, betrieben und evaluiert werden. Der FB HYGEL uebernimmt die technische Beratung fuer die Bauprojekte, erarbeitet Vorschlaege fuer das Monitoring und evaluiert die Felderfahrungen. Sobald genuegend Felderfahrungen vorhanden sind (in 2-3 Jahren), soll das Projekt mit der Herausgabe eines Leitfadens fuer Dimensionierung, Betrieb und Unterhalt eines Kiesvorfilters abgeschlossen werden.
Kurzbeschreibung Konferenz im Auftrag des BMUB und in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission (DG ENV) mit ca. 200 Teilnehmern, Vorbereitung gemeinsam mit den Regionalen Meeresschutzübereinkommen (HELCOM, OSPAR, MEDPOL und BSC) mit dem Ziel, auf Basis eines gemeinsamen Verständnisses der relevanten Eintragsquellen und –pfade und der ökologischen Auswirkungen die Entwicklung Regionaler Aktionspläne gegen Meeresmüll (RAPs ML) für den Nordostatlantik, die Ostsee und das Schwarze Meer zu unterstützen. Ergebnisse Issue Paper, Outcome Paper, in Folge Verabschiedung Regionaler Aktionspläne gegen Meeresmüll (MEDPOL 2013, OSPAR 2014, HELCOM 2015), Link siehe Website
Yuriko Backes, Ministerin für Mobilität und öffentliche Arbeiten, empfing Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Justizministerin des Saarlandes, Michael Hauer, Staatssekretär im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität von Rheinland-Pfalz, und Evelyne Isinger, Regionalrätin als Vertreterin des Präsidenten der Region Grand Est, zu einem Arbeitstreffen über die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich Mobilität. Keine andere Region der Europäischen Union hat so viele Grenzgängerinnen und Grenzgänger wie die Großregion. Im Jahr 2024 waren es 276.360, von denen die überwiegende Mehrheit im Großherzogtum Luxemburg arbeitet und täglich die Grenzen überquert, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Diese bedeutenden Ströme führen zu einer unbestreitbaren gegenseitigen Abhängigkeit zwischen den verschiedenen Mitgliedseinheiten der Großregion, insbesondere im Bereich der Mobilität und der Verkehrsinfrastrukturen, vor allem im Schienenverkehr. Angesichts dieser Realität ist es unerlässlich, dass die Bürgerinnen und Bürger über ein leistungsfähiges, grenzüberschreitendes und überregionales öffentliches Verkehrsnetz verfügen. Um dieses Ziel zu erreichen, engagieren sich die Partner der Großregion für eine gemeinsame und koordinierte Entwicklung der Infrastrukturen und Dienstleistungen, die in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich fallen. Mobilität macht nicht an Grenzen Halt Derzeit werden zahlreiche umfangreiche Investitionen getätigt, um das Angebot sowohl innerhalb der einzelnen Gebietskörperschaften als auch grenzüberschreitend zu verbessern und so das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs in allen Gebieten, die zwangsläufig miteinander verbunden sind, zu optimieren. Zum ersten Mal wurde eine gemeinsame Studie zwischen Luxemburg, den beiden deutschen Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland sowie der Region Grand Est fertiggestellt: Sie liefert eine faktenbasierte und aktuelle Grundlage, um die bestehende Zusammenarbeit weiter zu unterstützen und neue Impulse für eine strategische Entwicklung künftiger grenzüberschreitender Eisenbahnverbindungen zu geben. Die Studie bestätigt die grundsätzliche Machbarkeit einer direkten Eisenbahnverbindung Luxemburg – Saarbrücken – Mannheim, identifiziert jedoch auch technische, infrastrukturelle, rechtliche und finanzielle Herausforderungen. Eine Umsetzung ist deshalb nur schrittweise und etappenweise möglich. Vorrangig arbeiten die Partner an einer gemeinsamen Lösung, um Fernverkehrsverbindungen zwischen Luxembourg, Saarbrücken und Mannheim zu realisieren, die in das weitere deutsche und europäische Fernverkehrsnetz eingebettet werden. Die Umsetzung einer Direktverbindung als regelmäßige Regionalverkehrsverbindung erfordert einen längeren Vorlauf und wäre bei Zustimmung aller Partner frühestens ab Mitte der 30er Jahre möglich. Für die Vertreterinnen und Vertreter des Saarlandes und Rheinland-Pfalz ist ihre Finanzierung jedoch abhängig von der Entwicklung der Regionalisierungsmittel, die der Bund den Ländern für die Finanzierung von Schienenpersonennahverkehr zur Verfügung stellt. Fortsetzung der Zusammenarbeit nach einem schrittweisen Ansatz Am Ende des Treffens bekräftigten die vier Partner ihren Willen, ihre Zusammenarbeit unter geteilter Verantwortung kontinuierlich fortzusetzen, um gemeinsam die identifizierten Herausforderungen zu bewältigen. Ziel ist es, das Bahnangebot schrittweise zu verbessern, indem nachhaltige Dienstleistungen im Interesse der Bevölkerung der Großregion angeboten werden. Die Einsetzung einer Arbeitsgruppe auf technischer Ebene, die einen regelmäßigen Austausch über bewährte Verfahren und Erfahrungsberichte sowie über Fragen der Sicherheit im öffentlichen Verkehr fördern soll, wurde ebenfalls beschlossen. Es werden auch kurzfristigere Optionen geprüft, darunter eine eingehende Analyse punktueller Fernverbindungen oder die Untersuchung der Verlängerung bestimmter bestehender Fernverbindungen, beispielsweise zwischen Luxemburg und Saarbrücken. Die Überlegungen müssen zwangsläufig in Absprache mit den Betreibern auf beiden Seiten der Grenze und unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden erfolgen, die im Rahmen der luxemburgweiten und grenzüberschreitenden Umfrage Luxmobil 2025 erfasst wurden.
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 825 |
| Europa | 33 |
| Kommune | 8 |
| Land | 66 |
| Weitere | 59 |
| Wissenschaft | 243 |
| Zivilgesellschaft | 31 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 7 |
| Förderprogramm | 784 |
| Text | 94 |
| Umweltprüfung | 1 |
| unbekannt | 47 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 132 |
| Offen | 796 |
| Unbekannt | 5 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 875 |
| Englisch | 166 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 9 |
| Datei | 8 |
| Dokument | 55 |
| Keine | 598 |
| Unbekannt | 7 |
| Webseite | 288 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 536 |
| Lebewesen und Lebensräume | 816 |
| Luft | 411 |
| Mensch und Umwelt | 933 |
| Wasser | 389 |
| Weitere | 901 |