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Impact of Intrafollicular Sulfated Steroids on Follicular Cells and the Oocyte's Developmental Capacity in Cattle

Steroid hormones are essential in orchestrating oocyte maturation, i.e. estrogens of follicular origin support the development of the female gamete and fertilization. In this project the concentration of free and conjugated estrogens during follicular development will be analysed and compared to local concentrations in the developing follicle. Cattle are suitable animal models because of the accessibility and suitability for frequent examination and sampling. Furthermore, it has been useful for understanding several features of human reproduction including follicular dynamics, the fate of the emerging follicles is orchestrated mainly by gonadotropins and steroid hormones in a similar manner. Ovarian SULT1E1 participates locally in the regulation of follicular estrogen activity. The ESTcatalysed down-regulation of estrogen activity enables normal ovulation. Conversely, sulfoconjugated estrogens may also be precursors of the production of free estrogens depending on estrogen sulfatase (StS) acitivity. In mammals, follicular luteinisation/ovulation is triggered by a surge in LH and is characterised by numerous physical and biochemical changes, including the decreased production of estradiol (E2). This loss in E2 biosynthetic capacity has been explained by a marked decrease in the expression of key steroidogenic enzymes involved in the follicular production of active estrogens. However, little is known about the regulation of enzymes/proteins responsible for the inactivation and elimination of estrogens, as mediated for example by EST during this period.

Anthelmintikum PF1022- Festphasensynthese und Strukturmodifikationen

Parasitäre Wurminfektionen gehören auch heute noch zu den am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten in Ländern der Dritten Welt. Die Zahl der durch Wurminfektionen verursachten Todesfälle ist der Malaria vergleichbar. Die Behandlung von Wurminfektionen beim Mensch wie auch beim Tier ist zur Zeit durch massive Resistenzen erheblich erschwert. Der einzige neue Wirkstoff, der in den vergangenen 30 Jahren gefunden wurde und über eine ausreichende Wirksamkeit bei gleichzeitig guter Verträglichkeit verfügt, ist das Cyclooctadepsipeptid PF1022. Im Rahmen eines industriellen Kooperationsprojektes wurden zunächst enantioselektive Verfahren für die Herstellung von substituierten Phenylmilchsäuren entwickelt. Diese Verfahren beruhen auf der Übergangsmetall- oder Enzym-katalysierten Hydrierung von ?-Oxophenylmilchsäuren. In einem weiteren Schritt wurden mehrere zum Teil hocheffiziente Synthesen für PF1022 an der festen Phase entwickelt. Diese Verfahren erlauben die automatisierte Herstellung kleinerer Bibliotheken von PF1022 Analoga innerhalb kurzer Zeit. Ziel der Arbeiten ist, eine PF1022 ähnliche Verbindung mit optimierter Wirkung gegen humanparasitäre Wurminfektionen zu finden.

Induktion des Umsatzes von Aethanol in Mikrosomen und Cytosol der Maeuseleber durch chronische orale Verabreichung von Aethanol und Inhalation von Cyclohexan oder D,L-Campher

Bei einem 3-methylcholanthrenempfindlichen Maeusestamm (C57BL/6N) soll geprueft werden, ob chronische orale Verabreichung von Aethanol in der Leber sowohl die mikrosomale Aethanoloxidation als auch die Dehydrierung von Aethanol durch die Alkohol-Dehydrogenase des Lebercytosols induziert. Die induzierende Wirkung des Aethanols soll mit derjenigen von D,L-Campher und Cyclohexan verglichen werden. Es soll versucht werden, die Induktionen durch Induktionshemmer zu verhindern. Inzwischen ist nachgewiesen worden: In den Lebermikrosomen induziert orale chronische Verabreichung von Aethanol MEOS bei maennlichen C57-Maeusen in 4 Monaten, um den Faktor 2-3. Die Induktion ist bereits nach 14 Tagen nachweisbar und durchlaeuft ein Minimum nach 1,5 Monaten. Alkohol-Dehydrogenase wird im Cytosol anscheinend nicht induziert, wohl aber andere Proteine, denen moeglicherweise Acetaldehyd-Dehydrogenaseaktivitaet zukommt. Diese induzierbaren Nicht-Haem-Proteine erscheinen auch vermehrt nach Vorbehandlung der Maeuse mit anderen Induktoren. Es soll 1982 geprueft werden, wie weit die Dehydrierung von Acetaldehyd durch Aethanol induziert werden kann, und ob andere Induktoren diese nicht wirksamer induzieren.

Maßgeschneiderte Inhaltsstoffe 2.2: LipoBiocat 2.2 : Robuste und selektive lipolytische Biokatalysatoren für industrielle Anwendungen, Teilprojekt G

FH-Kooperativ 1-2021: Integrierte mikrobiologische Konversion pflanzlicher Rohstoffe in den Biokunststoff PLA (PLAntCycle)

Schwerpunktprogramm (SPP) 1374: Biodiversitäts-Exploratorien; Exploratories for Long-Term and Large-Scale Biodiversity Research (Biodiversity Exploratories), Teilprojekt: Untersuchungen zur Bedeutung von funktionellen Eigenschaften individueller pilzlicher Taxa für Ökosystemfunktionen unter verschiedenen Landnutzungsszenarien (FunTrait)

Die Bedeutung von Pilzen für wichtige, bodenbasierte Ökosystemdienstleistungen, wie zum Beispiel Bodenstruktur, Nährstoffkreisläufe und Produktivität von Pflanzen, ist allgemein anerkannt. Eine umfassende Verknüpfung von individuellen pilzlichen Taxa und Ökosystemdienstleistungen ist dagegen derzeit nicht möglich, da es an Erkenntnissen zu den funktionellen Eigenschaften dieser Taxa fehlt. Wir beabsichtigen eine großskalige Hochdurchsatzkultivierung von saprobischen Pilzen auf den intensiv beforschten Graslanduntersuchungsflächen (VIP) der Biodiversitäts Exploratorien durchzuführen. Nach ihrer Identifikation werden wir diese Pilzkulturen hinsichtlich ihrer enzymatischen Aktivitäten, in Bezug auf den Abbau von komplexen organischen Verbindungen und den Nährstoffzyklus im Boden, untersuchen. Diese Informationen zu funktionellen Eigenschaften werden wir mit molekularen Diversitätserfassungen auf allen Graslandflächen (EP) verknüpfen, um so unsere Skala zu erweitern. Auf diesem Wege werden wir mittlere Eigenschaftswerte gewichtet nach der Zusammensetzung der Artengemeinschaften (community weighted mean traits) berechnen und testen, ob sich diese Werte eignen, um die im Feld gemessenen Enzymaktivitäten vorherzusagen. Anschließend werden wir die Redundanz der pilzlichen Artengemeinschaften hinsichtlich dieser Ökosystemfunktionen analysieren und untersuchen, ob diese Redundanz entlang des Landnutzungsgradienten variiert. Abschließend werden wir in einem Kollaborationsprojekt Diversitätsdaten und funktionelle Eigenschaften eines Großteils der Bodenorganismen integrieren und so das Wissen über die Bedeutung von bodenorganismischer Diversität für Ökosystemfunktionen erweitern. Dies wird es uns ermöglichen eine umfassende Übersicht über die Bodenfunktionen zu erlangen, die von einem Großteil der Bodenorganismen erbracht wird. Dieses Wissen erlaubt es uns auch, abzuschätzen, inwieweit diese Funktionen durch Landnutzungsintensivierung gefährdet sind.

Charakterisierung des Fremdstoffe abbauenden Enzymsystems in der Leber, Differenzierung seiner Komponenten

Ziel: Erweiterung der Kenntnisse ueber das Fremdstoffe abbauende Enzymsystem des Koerpers.

Die Biosynthese der pflanzlichen Cellulose

Cellulose stellt den am häufigsten vorkommenden Naturstoff unseres Planeten dar. Mit einer pflanzlichen Weltjahresproduktion von ca. 180 Milliarden Tonnen (Engelhardt, j. Carbohydr. Eur. 12, 5-14 (1995)) ist Cellulose der bedeutendste nachwachsende Rohstoff. Dieses Biopolymer findet außer in der Papier-, Pharma- und Textilindustrie in vielen anderen Bereichen (z.B. Medizin, Kosmetik, Kunststoff-Industrie) reichliche Verwendung. Trotz der großen wirtschaftlichen Bedeutung und über drei Jahrzehnten intensiver Forschung ist bisher nicht bekannt, wie Cellulose in der Pflanze gebildet wird. Informationen über die Gene und die dazugehörigen Enzyme, die die Cellulose synthetisieren, würden neue Möglichkeiten eröffnet bis hin zu transgenen Pflanzen mit erhöhtem Cellulosegehalt, einer verbesserten Qualität, aber auch der Entwicklung ganz neuer Herbizide, die gezielt die Cellulosebiosynthese z. B. von Unkräutern inhibieren können. Die Zielsetzung dieses Projektes ist es, die Proteine die an der Cellulosesynthese beteiligt sind, unter Aktivitätserhalt zu isolieren und zu charakterisieren sowie die entsprechenden Gene zu identifizieren, um so erstmals den molekularen Mechanismus der pflanzlichen Cellulosebiosynthese aufzuklären.

Die Veraenderung von Enzymaktivitaeten in Boeden durch chemische Systeme

Enzyme in Boeden bestimmen nachhaltig chemische Aktivitaeten in diesem Milieu. Dadurch wird wiederum der Boden als natuerlicher Standort hoeherer Pflanzen hinsichtlich ertragsbestimmender Faktoren in relativ engen Grenzen festgelegt. So kommt es, dass ein ueber laengere Zeiten ackerbaulich genutzter Boden ueber ein voellig anderes Enzymspektrum verfuegt wie beispielsweise ein Waldboden. Fuer mehr als 20 Enzyme konnte eine deutliche Aktivitaetsveraenderung durch im Boden gebildete Huminstoffe nachgewiesen werden.

Insekten in antarktischen Oekosystemen

Bei niedriger Temperatur wird die Verdauung von Pflanzenmaterial erschwert. Die als Pflanzenfresser beschriebenen Insekten der antarktischen Inseln sind auf ihre Kaelte-Auffassung (bzw. Auffassung ihrer Verdauungsenzyme) zu untersuchen.

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