Other language confidence: 0.6724898132920267
Der hochdiverse tropische Regenwald weist eine Fülle verschiedener struktureller Parameter auf, die sich je nach Exposition und Meereshöhe graduell oder abrupt ändern. Schichtung, Bestandesarchitektur, Lebensformenanteile (Palmen, Baumfarne, Hochstauden, Epiphyten etc.), Diversitätsgrößen, Durchwurzelung, Nähr- und Spurenelementverteilung ändern sich entlang von Höhengradienten oder auch entsprechend unterschiedlicher Störungsregime. Beispiele dieser Kenngrößen und ihrer Funktion sollen erfasst werden und insbesondere mit dem Auftreten der Baumlücken verknüpft werden. Baumlücken ('gaps') spielen für die Regeneration und damit Erhaltung der hohen Biodiversität und heterogenen Bestandesstruktur in Primärwäldern eine entscheidende Rolle. Wahrscheinlich lässt sich in Primärwäldern ein großer Teil der für jede Art wesentlichen Kennfaktoren, wie Regenerationsdynamik, Keimung, Jungwuchs, Alterspyramide, Zuwachsraten, etc. aus der Baumlückendynamik ableiten. Für Bergregenwälder muß dies allerdings erst noch aufgezeigt werden. Die Einbeziehung verschiedener Störungsursachen rezenter Baumfallücken gibt Hinweise auf mögliche Entwicklungsrichtungen der Waldlücken, also auch auf ihre mögliche weitere Sukzession. Je nach Artenzahl an vorkommenden Baumarten sind vergleichende Untersuchungstransekte notwendig, die in Ecuador einerseits, in Costa Rica andererseits zur Verfügung stehen und damit ideale Vergleichsmöglichkeiten bieten.
Es soll untersucht werden, wie man die Waldverluste in den Tropen erklären kann und welche Maßnahmen in der Vergangenheit zu einer Verminderung der Entwaldung geführt haben. Dazu sollen Faktoren identifiziert werden, die die Entwaldung beeinflussen, und anschließend soll ihr öknomischer Einfluss ermittelt werden. Um den Einfluss solcher Faktoren besser zu verstehen, sind Referenzszenarien notwendig, die zeigen, wie sich die Entwaldung entwickelt hätte, wenn diese Faktoren keine Rolle gespielt hätten (Baseline- oder Business-as-usual-Szenarien). Durch den Vergleich der beobachteten Entwaldung mit den Referenzszenarien können die Veränderungen der sozialen Kosten von durch Entwaldung verursachten Kohlenstoffemissionen und die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Qualität der Lebensräume ableite werden. Das Projekt schlägt vor, mithilfe moderner Landnutzungsmodelle globale Referenzszenarien für die tropische Entwaldung zu modellieren. Dazu werden Modellierungen für 26 tropische Länder einbezogen, welche in der Vergangenheit 90% der globalen Entwaldung repräsentierten. Außerdem dieser Modellierungsansatz weiterentwickelt werden, um den Einfluss bestimmter Schutzmaßnahmen auf regionaler Ebene zu analysieren, und dafür sollen Beispiele aus Ecuador verwendet werden. Zur Bewertung der wirtschaftlichen Konsequenzen der Veränderungen der Entwaldung sollen die gesparten oder zusätzlichen sozialen Kosten für Kohlenstoffemissionen sowie die notwendigen Kosten für die Wiederherstellung des Tropenwaldes herangezogen werden. Wir nehmen an, dass moderne Landnutzungsmodelle, die die verschiedenen Zukunftserwartungen der Landnutzer berücksichtigen können, unabhängige Referenzszenarien liefern und verlässliche wirtschaftliche Bewertungen ermöglichen können.
This dataset provides geochemical data from from the Quaternary Chachimbiro Volcanic Complex (CVC), situated in the Western Cordillera of Ecuador, Northern Andes (0.468°N, 78.287°W). The CVC is subdivided into 4 eruptive stages (CH1, CH2, CH3, CH4) ranging in age between ~400 and ~4 ka ago (Bellver-Baca et al., 2020). The CH1 stage consists of andesitic flows erupted between 405.7 ± 20.0 and 298.6 ± 32.9 ka with collapse of the pre-existing cone at the end of the effusive period (File #1). The following CH2 stage (121.75 ± 23.2 -36.08 ± 2.8 ka) consists of andesitic to dacitic domes and pyroclastic rocks which also suffered a collapse event as shown by the scar and the uprooted domes in the hillside of the edifice (File #1). The CH3 unit (36.08 ± 0.28 – 22.73 ± 0.12 ka) consists of two main andesitic to dacitic domes (Hugá and Albují: H and A, respectively, in File #1) and effusive rocks. CH4 consists of a volumetrically small rhyodacitic pyroclastic unit which was produced by a lateral blast dated at 5.5-5.8 ky ago. A younger pyroclastic episode (<4.15 ka ago) has been related to the Pucará dome (Comida, 2012), but rocks of this event have not been investigated in the present study. The bulk rock and mineral data are used to reconstruct the plumbing system beneath the CVC during its ~400 ka long lifetime. Since the temporal geochemical evolution of CVC bulk rocks towards higher values of adakite-like indices (e.g., Sr/Y, La/Yb) bears strong similarities to that of magmatic systems associated with supergiant porphyry copper deposits, these data may serve to better understand how adakite-like signatures are acquired in fertile arc magmatic systems with metallogenic implications. Files included are: • 2024-018_Chiaradia-et-al_Table-1_Sample-overview: sample overview table with coordinates of and type of analyses carried out on each sample (Table #1) • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_1_map: a geological map with location of investigated samples (File #1) • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_2_WholeRocks: geochemical and radiogenic isotope data on bulk rocks (File #2). • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_3_Pyroxene: contains microprobe and LA-ICP-MS major and trace element analyses of clino- and orthopyroxenes from the CVC and P-T conditions retrieved from clinopyroxene compositions (File #3) • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_4_Amphibole: contains microprobe and LA-ICP-MS major and trace element analyses of amphiboles from the CVC and P-T-H2Omelt, fO2 conditions retrieved from amphibole compositions (File #4). • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_5_Plagioclase: contains microprobe and LA-ICP-MS major and trace element analyses of plagioclases from the CVC (File #5). • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_6_Equilibrium tests: reports the calculations to retrieve pressure and temperature data from clinopyroxene-melt equilibrium and clinopyroxene-only composition (File #6). • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_7_CPX_Thermo_Barometry: reports the calculations to obtain P-T conditions from clinopyroxene-orthopyroxene equilibria in the same thin section (File #7). • 2024-018_Chiaradia-et-al_File_8_Cpx_Opx_Thermo_Barometry: reports the equilibrium tests between minerals (clinopyroxene, orthopyroxene, amphibole) and host rock compositions and the P-T values retrieved by clinopyroxene and amphibole analyses that passed the test (File #8). Associated RStudio Scripts are available as https://doi.org/10.5880/fidgeo.2025.010 (Chiarada, 2025).
DWD’s fully automatic MOSMIX product optimizes and interprets the forecast calculations of the NWP models ICON (DWD) and IFS (ECMWF), combines these and calculates statistically optimized weather forecasts in terms of point forecasts (PFCs). Thus, statistically corrected, updated forecasts for the next ten days are calculated for about 5400 locations around the world. Most forecasting locations are spread over Germany and Europe. MOSMIX forecasts (PFCs) include nearly all common meteorological parameters measured by weather stations. For further information please refer to: [in German: https://www.dwd.de/DE/leistungen/met_verfahren_mosmix/met_verfahren_mosmix.html ] [in English: https://www.dwd.de/EN/ourservices/met_application_mosmix/met_application_mosmix.html ]
Problemstellung: Aenderungen in der Art der Landnutzung weltweit haben entscheidende Wirkungen auf natuerliche Ressourcen. Moegliche negative Folgen sind Verschlechterung der Land- und Wasserqualitaet, Verlust von Biodiversitaet und globaler Klimawandel. Zwei Haupteffekte unkontrollierter Landnutzung sind Desertifikation und Deforestation. Obwohl diese Prozesse in sehr verschiedenen klimatischen Zonen ablaufen, haben sie doch vergleichbare Ursachen und Effekte. 75 Prozent der Flaeche Argentiniens liegen in ariden und semi-ariden Zonen. Diese Flaeche liefert 50 Prozent der landwirtschaftlichen Produktion Argentiniens. Negativer Einfluss durch die Art der Landnutzung und grossflaechige Abholzung von Naturwaeldern fuehrten zu Bodendegradation, Erosion und Versalzung. Ca. 40 Prozent der Flaeche Argentiniens zeigen Symptome schwerer Degradation. In Patagonien sind bereits 70-80 Prozent der Flaeche schwer oder irreparabel geschaedigt. Ecuador ist ein Land mit grosser agrooekologischer Diversitaet. In der Vergangenheit war die landwirtschaftliche Nutzung auf die dichter besiedelte Andenregion konzentriert. Seit ca. 1900 erfolgte die Besiedelung des tropischen Tieflandes, speziell in der Kuestenregion, gefolgt von einem Anstieg der agrarischen Nutzung der Amazonasregion ab ungefaehr 1970. Den groessten Anteil daran hat eine extensive Viehbeweidung, insbesondere auf ehemaligen Naturwaldflaechen. Durch die Viehweide werden dem Boden Naehrstoffe entzogen, die Produktion sinkt nach relativ kurzer Zeit dramatisch ab. Als Folge dieser nicht nachhaltigen Landnutzung werden viele Flaechen bereits nach wenigen Jahren verlassen. In den letzten Jahren ist das Interesse an forstlichen Plantagen und Sekundaerwaeldern im Zusammenhang mit der Entwicklung von nachhaltigen Landnutzungssystemen gewachsen. Gefoerdert wurde diese Entwicklung durch die Rolle, die diese Landnutzungsformen bei der Festlegung von Kohlenstoff spielen. Die im Rahmen des Kyoto-Protokolls vereinbarten Instrumente lassen eine Einbeziehung der CO2-Senkenfunktion forstlicher Projekte zu. Dies eroeffnet die Moeglichkeit, finanzielle Anreize fuer Aufforstungen und Sekundaerbewaldung zu schaffen und damit der Degradation und Desertifikation entgegenzuwirken. Eine Voraussetzung fuer die internationale Anerkennung der CO2-Senkenfunktion sind die systematische Erfassung, Auswahl, Bewertung und Kontrolle von geeigneten Projekten/Flaechen. Bisher beschraenkten sich die Untersuchungen fast ausschliesslich auf die mengenmaessige Erfassung ueberirdisch gespeicherten Kohlenstoffs. Fuer eine umfassende Beurteilung ist auch die Kohlenstoffspeicherung im Boden zu erfassen und das Gesamtpotential im Rahmen einer Kosten-Nutzen-Analyse zu bewerten. Vorgehensweise: Kosten-Nutzen-Analyse: Eine Kosten-Nutzen-Analyse fuer Sekundaerwaldbewirtschaftung und Baumplantagenwirtschaft in einer bestimmten Region ist durchgefuehrt, und die Ergebnisse sind verglichen.
In komplexen Ökosystemen wie tropischen Regenwäldern bietet die Analyse von Umweltgradienten, insbesondere Höhengradienten, die beste Möglichkeit, Muster und Ursachen der Diversität sehr artenreicher Organismengruppen zu verstehen. Die Nachtfalterfamilie Geometridae hat sich als Modellgruppe unter anderem in Untersuchungen in Ecuador sehr bewährt. Nun soll im Rahmen eines renommierten internationalen Projektes (ALAS) in Costa Rica eine neue Studie durchgeführt werden. Hier besteht die weltweit einmalige Möglichkeit, die Diversität der Geometridae entlang eines mehr als 2600 m umfassenden Höhengradienten zu untersuchen und mit anderen Arthropodengruppen sowie Parametern der Vegetation und des Klimas zu korrelieren. Dabei sollen die für Artenreichtum und Artenturnover verantwortlichen Umweltparameter gefunden werden. Messungen der Körpertemperaturen sollen klären, ob es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der niedrigen Flugtemperatur von Geometriden und ihrer Höhenverbreitung gibt. Zuchten und Fraßexperimente werden zusätzlich wichtige Ergebnisse zur Frage der Spezialisierung tropischer herbivorer Insekten erbringen.
Zu Beginn des Jahres 2017 sorgte eine starke Erwärmung des Wassers vor der peruanischen Küste im südöstlichen tropischen Pazifik für starke Niederschläge und Überschwemmungen in Peru und Ecuador und hatte schwerwiegende Auswirkungen auf das Ökosystem und die peruanische Gesellschaft. Das beantragte Projekt zielt darauf ab, solche warmen Küsten-Niño-Ereignisse, die nicht mit beckenweiten Anomalien der Meeresoberflächentemperatur (SST) im tropischen Pazifik zusammenhängen, besser zu verstehen. Neuere Arbeiten der Antragstellerin weisen darauf hin, dass es für den Zusammenhang zwischen SST-Anomalien im küstennahen und zentralen äquatorialen Pazifik von zentraler Bedeutung ist, ob sich der äquatoriale Pazifik in einer Phase mit hohem oder geringen Wärmeinhalt befindet. Diese Hypothese soll in dieser Studie mit gezielten Klimamodellexperimenten untersucht werden. Das Projekt wird die Bedeutung des äquatorialen Wärmeinhaltes für die westwärtige Ausbreitung von SST-Anomalien in den äquatorialen Pazifik bestimmen und dadurch auch neue Erkenntnisse über die viel diskutierte multidekadische Variabilität in der Ausbreitungsrichtung von mit El Niño verbundenen SST-Anomalien liefern. Diese Erkenntnisse können möglicherweise Auswirkungen für die Vorhersagen von El Niño haben.
Die Bergwälder der Ostanden gehören zu den artenreichsten terrestrischen Ökosystemen der Erde, zugleich stehen sie unter immensem Nutzungsdruck (Abholzung, Umwandlung in Weideland). In einem multidiszilinären Ansatz aus Bio-, Geo-, Forst- und Agrarwissenschaften - von der Ebene des Organismus ausgehend bis hin zur Landschaftsebene - wollen wir an einem ausgewählten, für Forschungen zugänglichen ostandinen Bergwald in Südecuador ein solches Ökosystem, sowie seine gebietstypischen, durch menschliches Wirtschaften entstandenen Ersatzformationen beispielhaft analysieren. Dabei gilt es im ersten Schritt wichtige geowissenschaftliche und biologische Eigenschaften des Systems (Klima, Boden, Verfügbarkeit von Wasser und Nährelementen, Struktur und Artenzusammensetzung der Vegetation sowie Vorkommen und Vielfalt tierischer und pilzlicher Schlüsselorganismen: Pollinatoren, Samenverbreiter, Herbivore und Destruenten) zu erfassen. Im zweiten Schritt wird die Funktionsweise wichtiger Teilsystem erschlossen (Stoffflüsse zwischen wichtigen Kompartimenten, Dynamik und Regenrationspotentiale der Vegetation in Wechselwirkung mit der Fauna und den abiotischen Randbedingungen). Darauf aufbauend wollen wir drittens Optionen entwickeln bzw. überprüfen für eine nachhaltige Nutzung, Erhaltung und - soweit möglich - Rehabilitation des Waldes. Diese Erkenntnisse werden über das Untersuchungsgebiet hinaus für das ökosystemare Verständnis und Management tropischer Bergwälder von genereller Bedeutung.
Analyser les possibilites de mise en oevre des principes de developpement durable pour une gestion integree des ressources en eau dans une region defavorisee de la Cordillere des Andes. Une etude du bassin versant de lac est en cours afin d'analyser l'evolution de l'occupation du sol au fil du temps et son impact sur l'erosion. Cette etude vise notamment a verifier l'hypothese solon laquelle l'augmentation des apports en nutriments du lac et son eutrophisation consevative ont pour origine la deforestation accrue du bassin versant depuis vne vingtaine d'annee pour la mise en culture des pentes des soumets dominant le lac. (FRA)
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 138 |
| Europa | 5 |
| Land | 5 |
| Weitere | 2 |
| Wissenschaft | 105 |
| Zivilgesellschaft | 1 |
| Type | Count |
|---|---|
| Ereignis | 13 |
| Förderprogramm | 120 |
| Lehrmaterial | 1 |
| Repositorium | 1 |
| Text | 2 |
| unbekannt | 12 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 5 |
| Offen | 140 |
| Unbekannt | 4 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 106 |
| Englisch | 56 |
| andere | 1 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Archiv | 1 |
| Datei | 13 |
| Dokument | 3 |
| Keine | 77 |
| Webseite | 69 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 119 |
| Lebewesen und Lebensräume | 148 |
| Luft | 94 |
| Mensch und Umwelt | 147 |
| Wasser | 78 |
| Weitere | 144 |