API src

Found 154 results.

Related terms

CO₂-Emissionen pro Kilowattstunde Strom 2024 gesunken

<p>Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) zeigen, dass die spezifischen Treibhausgas-Emissionsfaktoren im deutschen Strommix im Jahr 2024 weiter gesunken sind. Hauptursachen sind der gestiegene Anteil erneuerbarer Energien, der gesunkene Stromverbrauch infolge der wirtschaftlichen Stagnation und dass mehr Strom importiert als exportiert wurde.</p><p>Pro Kilowattstunde des in Deutschland verbrauchten Stroms wurden im Jahr 2024 bei der Erzeugung durchschnittlich 363 Gramm CO2 ausgestoßen. 2023 lag dieser Wert bei 386 und 2022 bei 433 Gramm pro Kilowattstunde. Vor 2021 wirkte sich der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien positiv auf die Emissionsentwicklung der Stromerzeugung aus und trug wesentlich zur Senkung der spezifischen Emissionsfaktoren im Strommix bei. Die wirtschaftliche Erholung nach dem Pandemiejahr 2020 und die witterungsbedingte geringere Windenergieerzeugung führten zu einer vermehrten Nutzung emissionsintensiver Kohle zur Verstromung, wodurch sich die spezifischen Emissionsfaktoren im Jahr 2021 erhöhten. Dieser Effekt beschleunigte sich noch einmal im Jahr 2022 durch den verminderten Einsatz emissionsärmerer Brennstoffe für die Stromproduktion und den dadurch bedingten höheren Anteil von Kohle.</p><p>2023 und fortgesetzt 2024 führte der höhere Anteil erneuerbarer Energien, eine Verminderung des Stromverbrauchs infolge der wirtschaftlichen Stagnation sowie ein Stromimportüberschuss zur Senkung der spezifischen Emissionsfaktoren: Der Stromhandelssaldo wechselte 2023 erstmals seit 2002 vom Exportüberschuss zum Importüberschuss. Es wurden 9,2 Terawattstunden (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/t?tag=TWh#alphabar">TWh</a>⁠) mehr Strom importiert als exportiert. Dieser Trend setzt sich im Jahr 2024 fort. Der Stromimportüberschuss stieg auf 24,4 TWh. Die durch diesen Stromimportüberschuss erzeugten Emissionen werden nicht der deutschen Stromerzeugung zugerechnet, da sie in anderen berichtspflichtigen Ländern entstehen. Die starke Absenkung des spezifischen Emissionsfaktors im deutschen Strommix ab dem Jahr 2023 ist deshalb nur bedingt ein ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/i?tag=Indikator#alphabar">Indikator</a>⁠ für die ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/n?tag=Nachhaltigkeit#alphabar">Nachhaltigkeit</a>⁠ der Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen des Stromsektors.</p><p>Die Entwicklung des Stromverbrauchs in Deutschland</p><p>Der Stromverbrauch stieg seit dem Jahr 1990 von 479 Terawattstunden (TWh) auf 583 TWh im Jahr 2017. Seit 2018 ist erstmalig eine Verringerung des Stromverbrauchs auf 573 TWh zu verzeichnen. Mit 513 TWh wurde 2020 ein Tiefstand erreicht. Im Jahr 2021 ist ein Anstieg des Stromverbrauchs infolge der wirtschaftlichen Erholung nach dem ersten Pandemiejahr auf 529 TWh zu verzeichnen, um 2022 wiederum auf 516 TWh und 2023 auf 454 TWh zu sinken. Dieser Trend setzt sich 2024 mit einem Stromverbrauch von 439 TWh fort. Der Stromverbrauch bleibt trotz konjunktureller Schwankungen und Einsparungen infolge der Auswirkungen der Pandemie und des russischen Angriffskrieges in der Ukraine auf hohem Niveau.</p><p>Datenquellen</p><p>Die vorliegenden Ergebnisse der Emissionen in Deutschland leiten sich aus der Emissionsberichterstattung des Umweltbundesamtes für Deutschland, Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik, Daten der Arbeitsgemeinschaft für Energiebilanzen e.V. auf der Grundlage amtlicher Statistiken und eigenen Berechnungen für die Jahre 1990 bis 2022 ab. Für das Jahr 2023 liegen vorläufige Daten vor. 2024 wurde geschätzt.</p><p>Hinweis: Die im Diagramm gezeigten Daten sind in der Publikation "Entwicklung der spezifischen Treibhausgas-Emissionen des deutschen Strommix in den Jahren 1990 - 2024" zu finden.</p>

Vorbereitung und Begleitung bei der Erstellung eines Erfahrungsberichtes gemäß § 99 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) zum spartenspezifischen Vorhaben 'Stromerzeugung aus Biomasse, Gülle, Biomethan sowie Klär-, Deponie- und Grubengas'

Vorbereitung und Begleitung bei der Erstellung eines Erfahrungsberichtes gemäß § 99 Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023) zum spartenspezifischen Vorhaben 'Stromerzeugung aus Wasserkraft'

Erneuerbare Energien in Gebäuden – Herausforderungen für Statistik und Berichterstattung

Die AGEE-Stat, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) die Statistik der erneuerbaren Energien betreut, führte in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (⁠UBA⁠) den mittlerweile sechsten Expertenworkshop durch. Ziel war die Diskussion und Vernetzung mit Akteur*innen im Bereich der Erneuerbare Energien-Statistik zu einem thematischen Schwerpunkt. Die AGEE-Stat und das Umweltbundesamt stellten im Rahmen dieser Fachtagung, in Zusammenarbeit mit Bundesämtern und weiteren Forschungseinrichtungen und energiestatistischen Akteur*innen, aktuelle Arbeitsergebnisse vor und diskutierten mit Stakeholdern und Nutzer*innen dieser Daten zu aktuellen Herausforderungen in Statistik und Berichterstattung. Die Fachtagung richtete sich an ein Fachpublikum und bot sowohl themenspezifische Vorträge im Plenum als auch die Möglichkeit zur vertieften Diskussion und zum Networking. Die vorliegenden Tagungsband dokumentiert die im Rahmen der Tagung vorgetragenen Fachvorträge und die wesentlichen Diskussionsstränge während der Konferenz. Veröffentlicht in Dokumentationen | 02/2025.

Wissenschaftliche Analysen zu ausgewählten Aspekten der Statistik erneuerbarer Energien und zur Unterstützung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik - Fachbericht Onshore- und Offshore-Windenergie

Windenergie ist die wichtigste erneuerbare Stromquelle in Deutschland. Neben energiestatistischen Auswertungen von Zubau-, Bestands- und Erzeugungsdaten vergleicht der statistische Fachbericht verschiedene Datenquellen. Als wesentliche Ursache für Abweichungen bei Anlagenzahl und Leistung ist die schwierige Erfassung des Rückbaus zu sehen. Bei der ⁠ Bruttostromerzeugung ⁠ sind neben der gut erfassten Stromeinspeisung der technische Eigenverbrauch und die Verluste zwischen Generator und Einspeisepunkt ins Netz zu berücksichtigen. Analysen zeigen zudem, dass der bisher nur in geringem Umfang praktizierte Selbstverbrauch von Windenergie nicht vollständig statistisch erfasst wird. Veröffentlicht in Texte | 58/2025.

Wissenschaftliche Analysen zu ausgewählten Aspekten der Statistik erneuerbarer Energien und zur Unterstützung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik - Fachbericht Tiefe Geothermie

Ziel des statistischen Fachberichtes ist es, die Relevanz und Entwicklung der tiefen Geothermie im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien darzustellen. Es werden der Anlagenbestand sowie die Strom- und Wärmeerzeugung aus Tiefengeothermie und deren Entwicklungstrends abgebildet. Dabei wird auch auf technische Aspekte der Technologie wie Lebensdauer, Wirkungsgrade oder Volllaststunden eingegangen. Des Weiteren werden traditionelle Nutzungsoptionen wie die Balneologie sowie neuere Optionen für den weiteren Ausbau der Tiefengeothermie in Deutschland aufgezeigt. Veröffentlicht in Texte | 62/2025.

Wissenschaftliche Analysen zu ausgewählten Aspekten der Statistik erneuerbarer Energien und zur Unterstützung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik - Fachbericht Biomasse

Biomasseanlagen in Deutschland erzeugten mit einer installierten elektrischen Anlagenleistung von rund 9,5 GW Ende 2023 rund 44 ⁠ TWh ⁠ Strom (Brutto). Der energiestatistische Fachbericht stellt umfassend den Stand der energetischen Biomassenutzung in Deutschland in einer Zeitreihenbetrachtung von 2018-2023 dar, u.a. Anlagenbestand, installierte Anlagenleistung, Stromerzeugung. Dabei wird nach Art der Bioenergieträger feste ⁠ Biomasse ⁠, flüssige Biomasse (Pflanzenöl-BHKW) und gasförmige Biomasse (Biogas, Klärgas, Deponiegas) unterschieden. Vor dem Hintergrund der umfangreicheren methodischen Fragestellungen wird ein Schwerpunkt auf die Bilanzierung der Strom- und Wärmeerzeugung aus Biogas gelegt. Veröffentlicht in Climate Change | 55/2025.

Wissenschaftliche Analysen zu ausgewählten Aspekten der Statistik erneuerbarer Energien und zur Unterstützung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik - Fachbericht Biomethan

Biomethan ist ein flexibler Energieträger, der sowohl zur Strom- und Wärmeerzeugung als auch im Transportsektor eingesetzt werden kann. Zentrale Aspekte des statistischen Fachberichts stellen zum einen die Aufkommensseite dar, welche sich aus der inländischen Produktion sowie dem Import von Biomethan über das Erdgasnetz ergibt, und zum anderen die Verwendungsseite, die sich aus dem Einsatz von Biomethan zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sowie aus dem Verbrauch im Wärme- und Verkehrssektor zusammensetzt. Eine Herausforderung ist, dass durch die bilanzielle Speicherbarkeit im Gasnetz Erzeugung und Verwendung zeitlich auseinanderfallen können. Veröffentlicht in Climate Change | 57/2025.

Wissenschaftliche Analysen zu ausgewählten Aspekten der Statistik erneuerbarer Energien und zur Unterstützung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik - Fachbericht Photovoltaik

Die Photovoltaik ist die zweitwichtigste erneuerbare Stromquelle in Deutschland. Neben energiestatistischen Auswertungen von Zubau-, Bestands- und Erzeugungsdaten zur Photovoltaik enthält der Bericht eine Untersuchung struktureller Trends bei PV-Anlagen sowie eine Auswertung des Zubaus von Batteriespeichern. Besonderes Augenmerk wird auf die Quantifizierung des wirtschaftlich motivierten Selbstverbrauchs gelegt, da für diese Strommengen keine vollständige statistische Erfassung erfolgt. Aus diesem Grund wird eine Methodik zur Schätzung des nicht erfassten Selbstverbrauches entwickelt und beschrieben. Veröffentlicht in Climate Change | 61/2025.

Wissenschaftliche Analysen zu ausgewählten Aspekten der Statistik erneuerbarer Energien und zur Unterstützung der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik - Fachbericht Solarthermie

Die Rolle der Solarthermie als Baustein der Energiewende im Wärmebereich wird oft unterschätzt. Der statistische Fachbericht fokussiert auf die Validierung und teilweise Weiterentwicklung der im Rahmen der AGEE-Stat entwickelten Methodik zur Ermittlung der in Deutschland installierten Solarkollektorfläche und des hiermit verbundenen Energieertrags auf der Grundlage der verfügbaren Datenquellen. Darüber hinaus werden aktuelle Trends im Solarthermiemarkt und absehbare technische Entwicklungen aufgezeigt. Veröffentlicht in Climate Change | 60/2025.

1 2 3 4 514 15 16