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Multinationale Zusammenarbeit für nachhaltige Wasseraufbereitung mithilfe von innovativen Plasmatechnologien

PFAS-Belastung in Böden erfordert mehr Kooperationen

<p>Die Konferenz "PFAS in soil – forever pollution, forever concern?" fokussierte die Bodenbelastung durch PFAS. 150 Teilnehmende aus Wissenschaft, Behörden, Industrie und Umweltorganisationen vor Ort sowie 200 im Live-Stream aus 26 Ländern diskutierten über die Risiken, besonders für die menschliche Gesundheit. Um diesem Umweltproblem gut zu begegnen, ist mehr internationale Zusammenarbeit nötig.</p><p>Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/p?tag=PFAS#alphabar">PFAS</a>⁠) gelangen über Böden in Trinkwasser und Lebensmittel und somit in den menschlichen Körper. Fallstudien aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, der Schweiz und Schweden veranschaulichten das weitreichende Problem der PFAS-Kontamination und zeigen, dass PFAS über verschiedene Wege in die Umwelt gelangen und eine langfristige Belastung bedeuten („Ewigkeitschemikalien“).</p><p>Untersuchungen mit Wildschweinen in Deutschland zeigten, das sich PFAS insbesondere in Wildschweinlebern anreichern, so dass das ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/b?tag=BMUV#alphabar">BMUV</a>⁠ vor dem Verzehr von Wildschweinleber abrät – unabhängig davon, wo diese erlegt wurden.</p><p>Alle Fallstudien unterstreichen die Notwendigkeit weiterer systematischer Untersuchungen und strengerer Regulierungen zur Begrenzung der PFAS-Belastung für den Schutz der menschlichen Gesundheit.</p><p><strong>PFAS-⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/m?tag=Monitoring#alphabar">Monitoring</a>⁠ und erforderliche Maßnahmen</strong></p><p>Die Experten diskutierten neue Methoden und Erkenntnisse, um möglichst viele PFAS in Wasser und Boden gleichzeitig nachzuweisen. Hier besteht auch ein erheblicher Normungsbedarf.</p><p>Ein effektives Monitoring-Programm ist essenziell, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielte Sanierungsmaßnahmen zu initiieren. In Flandern/Belgien wurden 8.000 PFAS-Verdachtsflächen erkannt. Für sogenannte „No-Regret-Zonen“ gelten dort Schutzmaßnahmen wie Verzehrwarnungen und Einschränkungen der Wassernutzung - bis die eine abschließende Bewertung vorliegt. Auch die Niederlande, Schweiz, Österreich und England haben eine systematische Suche nach PFAS-Hotspots gestartet.</p><p>Im Auftrag des Umweltbundesamts (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠) wurden die PFAS-Gehalte in Böden aus ganz Deutschland untersucht, die nicht spezifisch durch Schadensfälle oder andere Ereignisse verunreinigt wurden. In allen 600 untersuchten Bodenproben wurden PFAS nachgewiesen.</p><p>Des Weiteren wurden verschiedene Sanierungstechnologien vorgestellt und bewertet: Destruktive Methoden wie Hochtemperaturverbrennung sind wirksam, aber mit hohen Kosten und Energieaufwand verbunden. An Bedeutung gewinnen hybride Verfahren, die Bodenwäsche und Verbrennung kombinieren. Mit Immobilisierungsmaßnahmen werden PFAS langfristig im Boden gebunden und so eine weitere Ausbreitung verhindert. Großflächige PFAS-Verunreinigungen sind mit den verfügbaren Methoden nicht sanierbar.</p><p>Fakt ist: Die Sanierung PFAS-belasteter Böden und Gewässer ist mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden. Wenn Verursacher nicht für die entstehenden Sanierungskosten aufkommen (können) werden die Kosten von den Kommunen getragen. Da die Kosten hoch und die Sanierungsdauer in der Regel lang sind, sind Kommunen mit der Finanzierung oft überfordert. Belgien diskutiert daher über die Einrichtung eines Fonds.</p><p><strong>Nationale Strategien und internationale Zusammenarbeit</strong></p><p>Mehrere europäische Länder stellten ihre Strategien zum Umgang mit PFAS-Belastungen vor, z.B. setzt <strong>Frankreich</strong> auf einen interministeriellen Aktionsplan, der Maßnahmen zur Reduzierung von PFAS-Emissionen, zur Verbesserung der Trinkwasserqualität und zur Stärkung der Forschung umfasst. <strong>Österreich </strong>hat einen nationalen PFAS-Aktionsplan ins Leben gerufen, mit dem kontaminierte Standorte identifiziert und saniert werden sollen. Zudem soll die Forschung im Bereich PFAS-Analyse und -Sanierung intensiviert werden.</p><p>Diese Initiativen zeigen, dass es bereits verschiedene nationale Ansätze zum Umgang mit der PFAS-Problematik gibt. Allerdings wird eine stärkere europäische Zusammenarbeit als notwendig erachtet, um eine einheitliche Regulierung und effizientere Maßnahmen zu gewährleisten.</p><p><strong>Handlungsbedarf auf europäischer Ebene</strong></p><p>Die Bewältigung der PFAS-Problematik stellt Politik, Wissenschaft und Industrie vor zahlreiche Herausforderungen: Hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft, darunter Jutta Paulus (EU-Parlament) und Paul Speight (EU-Kommission), betonten die Bedeutung einer verstärkten europäischen Kooperation. Ziele sind die Harmonisierung von Grenzwerten, die Entwicklung besserer Überwachungssysteme sowie die Förderung innovativer Sanierungs- und Sicherungsmethoden.</p><p>Einigkeit bestand darin, dass präventive Maßnahmen eine Schlüsselrolle spielen müssen. Der Einsatz von PFAS sollte zukünftig strikt auf essentielle Anwendungen beschränkt werden, um weitere Kontaminationen in der Zukunft zu verhindern. Zudem soll eine europaweite Datenbank über PFAS-Belastungen eingerichtet werden, um Informationen über betroffene Gebiete transparenter zu machen.</p><p><p><strong>FAZIT</strong></p><p>Die Konferenz machte klar: PFAS in Böden sind ein gravierendes europaweites Problem, das konsequentes und koordiniertes Handeln erfordert. In vielen Regionen ist auch die Erfassung der Kontamination noch am Anfang. Da Kommunen mit der Sanierung oft überfordert sind, muss auch eine Lösung zur Finanzierung von Maßnahmen gefunden werden. Ein zentrales Ergebnis der Konferenz wird ein Diskussionspapier sein, dass die notwendigen Handlungsschritte für die politischen Akteure zusammenfasst.</p></p><p><strong>FAZIT</strong></p><p>Die Konferenz machte klar: PFAS in Böden sind ein gravierendes europaweites Problem, das konsequentes und koordiniertes Handeln erfordert. In vielen Regionen ist auch die Erfassung der Kontamination noch am Anfang. Da Kommunen mit der Sanierung oft überfordert sind, muss auch eine Lösung zur Finanzierung von Maßnahmen gefunden werden. Ein zentrales Ergebnis der Konferenz wird ein Diskussionspapier sein, dass die notwendigen Handlungsschritte für die politischen Akteure zusammenfasst.</p>

Nachhaltige Lebensstile: Von der Nische in die Stadtzentren

<p>Stadtzentren waren lange durch intensiven Konsum geprägt. Durch den Onlinehandel, die Nachwirkungen von COVID19 und die Klimakrise stehen sie jetzt vor starken Veränderungen. Im Mai 2023 ist das vom UBA koordinierte EU-Interreg-Projekt „NiCE – from niche to centre“ gestartet. Das Projekt will diese Veränderungen nutzen und Stadtzentren mittels nachhaltiger Angebote wieder attraktiver machen.</p><p>Die Herausforderungen</p><p>Die europäischen Stadtzentren verändern sich: In den letzten Jahrzehnten waren sie ressourcenintensive Zentren des Konsums. Der soziale Austausch war stark an den Konsum geknüpft. Durch den wachsenden Onlinehandel wird der Konsum nun zunehmend von stationären Geschäften in die digitalisierte Sphäre verlagert. Zusätzlich hat COVID19 den stationären Handel geschwächt und zahlreiche Geschäfte mussten schließen. Stadtzentren erfahren daher Nutzungs- und Bedeutungsverluste.</p><p>Demgegenüber nehmen alternative und nachhaltige Konsummodelle, wie secondhand, leihen, tauschen oder reparieren, zwar zu, die zu mehr Kreisläufigkeit und ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/s?tag=Suffizienz#alphabar">Suffizienz</a>⁠ führen. Allerdings bleiben diese Modelle aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen meist nur in der Nische und werden allenfalls von "Interessierten" wahrgenommen. Den Verbraucher*innen fehlen derzeit noch zentrale und leicht zugängliche Angebote an alternativen und zirkulären Konsumformen.</p><p>Wer und was ist „NiCE“?</p><p>Das Projekt „NiCE: from niche to centre – city centers as places of circular lifestyles“ bringt diese beiden Herausforderungen zusammen: eine Umgestaltung zentraler Orte in Städten, die es ihren Bewohner*innen leicht machen, nachhaltige Lebensstile umzusetzen. Gleichzeitig können Stadtzentren so auf eine zirkuläre und nachhaltige Weise wiederbelebt werden.</p><p>An dem Projekt sind insgesamt neun Projektpartner aus acht Ländern beteiligt. Neben dem ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠ als Lead Partner sind das: ENVIROS aus Tschechien, das StadtLABOR aus Österreich, das wissenschaftliche Forschungszentrum Bistra aus Slowenien, die Nationale Agentur für neue Technologien, Energie und Nachhaltige Entwicklung (ENEA) aus Italien, die Universität von Budapest für Technologie und Wirtschaft aus Ungarn, Creative Industry Košice aus der Slowakei sowie das Forschungs- und Innovationszentrum Pro-Akademia und die Stadt Brzeg Dolny aus Polen.</p><p>Das Projekt wird gefördert über das EU-Interreg-Programm für Zentral-Europa und hat eine Laufzeit von Mai 2023 bis April 2026.</p><p>Was ist geplant?</p><p>Das Auftakttreffen des Projektes fand Ende Mai 2023 in Budapest statt. Die ersten Aufgaben beziehen sich nun auf die Fragen: Welche Bedürfnisse haben die Menschen vor Ort in den Stadtzentren? Wie können wir diese bestmöglich erfassen? Und: Welche guten Beispiele gibt es bereits?&nbsp;</p><p>Der Kern des Projektes sind die Pilotierungen. Es sind insgesamt acht pilothafte Umsetzungen geplant, je eine pro Partnerland. Diese acht Piloten verteilen sich auf vier Hauptthemen:</p><p>Das UBA wird einen Piloten zum Thema Onlinehandel durchführen. Dabei wird eng mit dem nationalen Forschungsprojekt „SONa – Stadtzentren als Orte nachhaltigen Konsums“ zusammengearbeitet. Ideen für die Umsetzung reichen dabei von Pop-up-Stores von bisher nur online tätigen Händler*innen bis zur Spiegelung des Innenstadtangebots auf einem stadteigenem Online-Marktplatz.</p><p>Wichtig für das Projekt ist es, dass es nicht um Einzellösungen geht. Die Piloten dienen vielmehr dazu, Dinge auszuprobieren und diese im Anschluss in die Breite zu tragen. Auf den Erfahrungen aus den Piloten bauen daher die weiteren Angebote des Projektes auf: Geplant sind unter anderem eine Online-Seminar-Reihe für ausgewählte Zielgruppen, Politikempfehlungen, Vor-Ort-Besuche mit Expert*innen, eine Virtual-Reality-Ausstellung mit guten Beispielen sowie Bildungsmaterialien zu nachhaltigem Konsum und zirkulären Lebensstilen.</p><p>Mehr Informationen und Kontakt</p><p>Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website: <a href="https://www.interreg-central.eu/projects/nice/">https://www.interreg-central.eu/projects/nice/</a></p>

COST European Cooperation in Science & Technology, Using three-way interactions between plants, microbes and arthropods to enhance crop protection and production

Crop plants interact with both arthropods and microorganisms, including pests that reduce yields (in Europe up to 20% annually) and mutualists that promote yield. Direct and indirect interactions between microorganisms and arthropods on crops can strongly modify their impacts on yield. For instance, herbivores and pathogens can facilitate each other, causing additional yield loss. On the other hand, beneficial microorganisms can induce defenses that protect plants against herbivores. There is thus potential to enhance crop production and reduce pesticide use if we can better predict and manage Crop-Arthropod-Microorganism (CAMo) interactions to our advantage. Currently, knowledge of CAMo interactions is limited due to historical separation of the involved research fields. This COST Action will therefore combine existing expertise on CAMo interactions in Europe, from basic and strategic research to agri-R&D companies, and form an interdisciplinary platform and incubator for research on mechanisms, impacts and utilization of CAMo interactions on crop yield. The COST Action will also strengthen the careers of both female and young researchers, connect the newest research in the field with its applied use, and develop new monitoring and management support systems and CAMo-based applications.

COST European Cooperation in Science & Technology, A global network of nurseries as early warning system against alien tree pests (Global Warning)

The international trade in live plants is a major pathway for the introduction of invasive tree pests and pathogens, resulting in environmental and economic damage. Many recently introduced pests and diseases were not known to be harmful, or unknown to science, and were not regulated before they invaded, indicating that the current system to identify harmful species does not provide sufficient protection from invasions by alien pests and pathogens. A novel way of identifying potentially harmful organisms for regulation is by monitoring European trees planted in regions that export plants to Europe. The Action will 1) establish a global network of scientists and regulators in countries where sentinel nurseries could be established from seed or where there are botanical gardens or arboreta with exotic trees, 2) develop common protocols for the monitoring and identification of pests and 3) explore ways to regulate the establishment of such nurseries and the use of data collected through them. This Action will also bring together detailed information about the international trade in trees and the environmental value of native trees in Europe. The Action will produce written, electronic and workshop outputs, as well as at least five short-term scientific missions per year.

COST Action TU1401 - Renewable Energy and Landscape Quality (RELY)

In response to climate change, limited fossil fuels and rising energy demand and prices, renewable energy is being heavily promoted throughout Europe. While objectives to boost renewable energy and trans-European energy networks are ambitious, it is increasingly understood that public acceptance becomes a constraining factor, and general support for green energy does not always translate into local support for specific projects. Perceived landscape change and loss of landscape quality have featured heavily in opposition campaigns in many European countries, even though renewable energy can facilitate sustainable development, especially in disadvantaged regions rich in wind, water, biomass, geothermal or solar energy. This Action investigates the inter-relationships between renewable energy production and landscape quality, and the role of public participation in the acceptance of renewable energy systems. The Action will develop a better understanding of how landscape protection and management, and renewable energy deployment can be reconciled to contribute socio-environmentally to the sustainable transformation of energy systems. This Action will consolidate and extend knowledge from a pan-European perspective using a modular methodological framework. This Action will enhance the science base for decision-making and develop guidelines for public participation in planning renewable energy systems. It will reveal the potential of sustainable landscape development, with innovative land uses producing synergies for landscape quality and renewable energy. The Action is being coordinated by the University of Nürtingen-Geislingen, Germany, and by COST, the international framework for European cooperation in science and technology.

Prüfung von Pappelsorten aus anderen EU-Staaten für Kurzumtriebsplantagen (EU-POP)

Im Rahmen eines von ASP initiierten EU-weiten Sortenaustausches wurden im Frühjahr 2014 45.000 Stecklinge von 29 Sorten von 9 Züchtungsinstitutionen zur Anlage von 21 Prüffeldern in 12 Ländern verschickt. Auf den bayerischen Prüffeldern gepflanzte, ausländische Pappelsorten sollen unter süddeutschen Standortsbedingungen hinsichtlich ihrer KUP-Eignung bewertet werden. Durch Vergleichsanbauten leistungsfähiger Sorten aus anderen Ländern besteht die Chance, geeignete Sorten für den Anbau in Deutschland zu übernehmen. Beispiel für die KUP-Tauglichkeit ausländischer Sorten ist die belgischen Sorte 'Bakan' die in die bayerischen Sortenempfehlungen aufgenommen wurde. Das Projekt fördert die EU-weite Zusammenarbeit und den grenzüberschreitenden Austausch von KUP-geeigneten Pappelsorten. Durch internationale Arbeitsteilung - Züchtung im Ausland und Sortenprüfung in Deutschland - können schnellere Ergebnisse erzielt und Züchtungskosten eingespart werden. Für Züchter werden die Vermarktungschancen für unter unseren Standortsbedingungen geeignete Sorten auf dem deutschen Markt deutlich verbessert. - Bewertung der Sortenentwicklung auf den Prüffeldern - Laufende Pflege der etablierten Sortenschauen und Prüffelder - Bonitur phänologischer und wachstumskundlicher Merkmale (Anwuchsverhalten, Höhenentwicklung, Vegetationsabschluss, Ausfälle) - Beerntung der Versuchsfelder und sortenweise Ertragsermittlung - Bewertung der Kurzumtriebstauglichkeit der Sorten - Erarbeitung von Sortenempfehlungen bzw. Datengrundlagen für Zulassungsanträge nach FoVG - Genetische Charakterisierung zulassungsfähiger Sorten für Kontrollzwecke, Ergänzung der Sortenkatasters - Ausbau der Kontakte zu ausländischen Projektpartnern bzw. Züchtungseinrichtungen i.S. von Kooperationen (Sicherung weiterer Sorten, Austausch sortenspezifischer Erfahrungen) - Öffentlichkeitsarbeit für KUP mit Schwerpunkt Sortenberatung: Nutzung der Sortenschauen und Prüffelder i.R. von Exkursionen.

The Virtual Tank Utility in Europe (VIRTUE)

Objective: VIRTUE is an Integrated Project in response to the call on Virtual environment for an integrated fluid dynamic analysis in ship design; Objective 2 Advanced design and production techniques in the Sustainable Surface Transport of the workprogramme Sustainable Development, Global Change and Ecosystems. It constitutes an EU-wide initiative of leading marine CFD players to create a 'Virtual Basin' by integrating advanced numerical fluid analysis tools to tackle multi-criteria hydrodynamic performance optimisation of ships in a comprehensive and holistic approach, aiming to complement model testing in real basins and hence substantially enhance the provision of current services to the marine industry and to nurture development of innovative design techniques and concepts. This coherent and all-embracing hydrodynamic analysis system will help increase the competitiveness of the EU shipbuilding and shipping industries, promote a truly European co-operation with strong structuring and integration effects, strengthen SMEs through involvement in leading edge developments as a means to gaining and sustaining competitive advantage and leadership and enhance quality and safety in waterborne transportation. VIRTUE's scientific and technological objectives to achieve these ambitious goals include to: -improve hydrodynamic testing through improved reliability of CFD tools -Enhance existing CFD tools in terms of performance and accuracy and further validation -Formally integrate numerical tools, using proven approaches, into an environment for complete modelling and simulation of ship behaviour at sea- Provide smooth and versatile communication and data exchange link between marine CFD service providers, such as model basins, and the end user -Provide the means - CFD tools, integration platform and optimisation techniques -to cover the whole range of hydrodynamic problems and to facilitate and support multi-disciplinary design

Für saubere Luft: Umweltministerkonferenz in Georgien

<p>Luftverschmutzung gehört zu den größten, auf Umweltfaktoren basierenden Gesundheitsrisiken. Wie die internationale Gemeinschaft schnell und wirkungsvoll Luftverschmutzung eindämmen kann ist Thema der 8. „Umwelt für Europa“ Ministerkonferenz vom 8. bis 10. Juni 2016 in Batumi, Georgien. Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamts (UBA) leitet die deutsche Delegation.</p><p>Laut ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/w?tag=WHO#alphabar">WHO</a>⁠ ist Luftverschmutzung die Ursache für sieben Millionen Tote weltweit, jedes Jahr. Allein in Europa sind 600.000 Todesfälle jährlich auf verschmutze Luft zurück zu führen. Schlechte Luft ist für zahlreiche Umweltprobleme verantwortlich, die durch Luftverschmutzung verursachten Gesundheitskosten liegen weit über einer Billion US-Dollar (eine Übersicht der Kosten für die einzelnen Länder gibt es <a href="http://www.unece.org/fileadmin/DAM/Photos_Info_Unit/PR_Economics-Annex_en_1_.pdf">hier</a>).</p><p>Mit der Initiative „Batumi Action for Cleaner Air (2016-2021)“ verständigen sich die Delegierten aus 56 Mitgliedsstaaten der „Wirtschaftskommission für Europa“ der Vereinten Nationen (⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UNECE#alphabar">UNECE</a>⁠) auf ein Paket konkreter Aktionen und Maßnahmen um Luftverschmutzung in der UNECE-Region zu reduzieren. Das ⁠<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/u?tag=UBA#alphabar">UBA</a>⁠ wird im Rahmen der Initiative drei Beratungsprojekte zu „besten verfügbaren Techniken“ (BVT) für integrierte Industrieanlagenzulassung in Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien umsetzen.</p><p>Neben Luftreinhaltung sind die Förderung einer grünen Wirtschaftspolitik in der UNECE-Region sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung die Schwerpunktthemen der Ministerkonferenz, zu der etwa 800 Delegierte aus den Ländern Europas, Zentralasiens, des Kaukasus sowie aus Russland, den USA und Kanada beitragen.</p><p>Die erste Ministerkonferenz „Umwelt für Europa“ wurde 1991 von der UNECE ausgerichtet. Ziel war und ist, die europäische Zusammenarbeit im Umweltbereich zu stärken. In den ersten Jahren des „Umwelt für Europa“-Prozesses stand die Anpassung der Umweltgesetzgebung der Länder des ehemaligen Ostblocks im Vordergrund. Seitdem wurde der Prozess auf die Staaten der früheren Sowjetunion ausgeweitet. Ziel ist, die Umweltqualität im gesamten europäischen Raum zu verbessern und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der UNECE-Region zu fördern. Die letzte Ministerkonferenz fand 2011 in Astana, Kasachstan statt. Mit Georgien ist nun erstmals ein Staat des Südkaukasus Gastgeber.</p>

A European volcanological supersite in Iceland: a monitoring system and network for the future (FUTUREVOLC)

Objective: The main objectives of FUTUREVOLC are to establish an integrated volcanological monitoring procedure through European collaboration, develop new methods to evaluate volcanic crises, increase scientific understanding of magmatic processes and improve delivery of relevant information to civil protection and authorities. To reach these objectives the project combines broad European expertise in seismology, volcano deformation, volcanic gas and geochemistry, infrasound, eruption monitoring, physical volcanology, satellite studies of plumes, meteorology, ash dispersal forecasting, and civil defence. This European consortium leads the way for multi-national volcanological collaboration with the aim of mitigating the effects of major eruptions that pose cross-border hazards. Iceland is selected as a laboratory supersite area for demonstration because of (i) the relatively high rate of large eruptions with potential for long ranging effects, and (ii) Icelands capability to produce the near full spectrum of volcano processes at its many different volcano types. Based on present monitoring networks and ongoing research, the project will bridge gaps and combine efforts for a coherent close-to-real-time evaluation of the state of Icelandic volcanoes and their unrest. The project will provide timely information on magma movements from combined interpretation of earthquake sources relocated in three-dimensional velocity models, magma sources inferred from ground and space geodetic data, and measurements of volcanic volatiles. For better response during eruptions, the project will develop operational models of magma discharge rate, contributing directly to improved forecasts of ash dispersion. They will help to minimise economic disruption on a European scale during eruptions. By integrating a Volcanic Ash Advisory Centre and a civil protection unit into the project, European citizens will benefit directly from the scientific work of FUTUREVOLC.

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