Several scientific initiatives are underway to modernise and advance chemical environmental risk assessment (ERA), supporting the shift from conventional practices toward more mechanistic, integrated, and systems-based approaches. These developments aim to enhance ecological realism, improve predictive capacity, reduce reliance on animal testing, and foster greater alignment across sectors, ultimately contributing to better protection of biodiversity and the environment. Yet, translating these innovative approaches into regulatory practice remains challenging due to fragmented efforts and limited alignment between research and policy. To address this gap, the European Partnership for the Assessment of Risks from Chemicals (PARC) is fostering structured dialogue and stakeholder engagement to align research and innovation with regulatory needs. Within PARC, a proposed solution is the development of the MIND platform—Map, Integrate, Network, Drive—envisioned as a strategic and collaborative space that connects people, practices, and resources across disciplines and regulatory domains. MIND aims to encourage collaboration and knowledge sharing and integration, gradually connecting fragmented initiatives to build a more integrated and interoperable ERA knowledge ecosystem. By encouraging collaboration, improving data sharing, and enhancing policy relevance, MIND seeks to accelerate the uptake of advanced ERA approaches in regulatory practice, with a particular focus on safeguarding biodiversity. Over time, this may contribute to Europe’s sustainability objectives and the ambitions of the European Green Deal. © 2026 The Author(s)
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze setzt sich auf dem Chemiegipfel in Böhlen für schnelle Lösungen zur Sicherung der ostdeutschen Chemiebranche ein und begrüßt ausdrücklich den Schulterschluss von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Politik für eine wettbewerbsfähige Transformation der Chemieindustrie. Eine gemeinsame Erklärung von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaft wurde heute an die Ostbeauftragte der Bundesregierung übergeben. Auf dem Chemiegipfel Ostdeutschland in Böhlen hat Minister Sven Schulze erneut die dringenden Herausforderungen der Chemieindustrie in Ostdeutschland betont. Die Branche leidet aufgrund der im internationalen Vergleich hohen Energiepreise unter erheblichen Wettbewerbsnachteilen. Die unzureichende Auslastung der Kapazitäten und drohende Schließungen verdeutlichen die Notwendigkeit für schnelle Maßnahmen. „Die Situation ist dramatisch, und duldet keinen weiteren Aufschub. Die Politik muss jetzt handeln, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Chemieindustrie zu stabilisieren und langfristig zu sichern“, erklärte Minister Sven Schulze. In seiner Rede setzte sich Schulze nachdrücklich für Maßnahmen ein, die die Industriestandorte stärken und den Erhalt von Arbeitsplätzen in Ostdeutschland gewährleisten. „Wir dürfen die Schlüsselindustrie Chemie in unserem Land nicht aufs Spiel setzen. Ich werde weiterhin meinen Einfluss auf Brüssel und Berlin geltend machen, um die dringend notwendigen Veränderungen zu erreichen. Jetzt ist Tempo gefragt, um die wirtschaftliche Stabilität Ostdeutschlands zu sichern“, so Minister Sven Schulze. „Wir müssen jetzt an den richtigen Stellschrauben drehen. Die Einführung eines Industriestrompreises, die Abschaffung der Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026 und die angekündigte Ausweitung der Strompreiskompensation sind erste Schritte. Doch um die Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu gewährleisten, sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich.“ Minister Sven Schulze unterstrich auch die Bedeutung europäischer Zusammenarbeit: „Sachsen-Anhalt ist bereits aktiv. Mein Ministerium hat sich um eine Mitarbeit in der Critical Chemicals Alliance (CCA) auf EU-Ebene beworben, um europaweit kritische Produktionsstandorte und Chemieverbünde zu identifizieren – einige davon auch hier in Sachsen-Anhalt.“ Zudem fordert Minister Sven Schulze von der EU-Kommission ein sofortiges Aussetzen des Abschmelzens der kostenlosen Emissionsberechtigungen im Europäischen Emissionshandelssystem (ETS) und die Aussetzung des Löschungsmechanismus der Marktstabilitätsreserve. „Die EU muss den Kohlenstoffmarkt überarbeiten und den CO 2 -Grenzausgleichsmechanismus CBAM verbessern, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu sichern und den Carbon Leakage-Schutz zu verstärken“, erklärte der Minister. „Alle europäischen Entscheidungsträger sind jetzt gefordert, um den besonderen Stoffverbund hier bei uns im Mitteldeutschen Chemiedreieck zu erhalten und zukunftssicher weiterzuentwickeln. Diese Schlüsselindustrie ist ein Garant für Innovation und wirtschaftliche Stabilität in Ostdeutschland“, so Minister Sven Schulze abschließend. Hintergrund: Die gemeinsame Erklärung der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften wurde an Elisabeth Kaiser, die Ostbeauftragte der Bundesregierung, übergeben. Die Erklärung fordert konkrete Schritte, um die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu verbessern und die Chemiearbeitsplätze in Ostdeutschland zu sichern. Sie umfasst fünf zentrale Forderungen:
60 Jahre Giftinformationszentrum der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen sowie dem Saarland – Zentrale Rolle im Gesundheitsschutz Mit einer großen Fachtagung in Mainz feiert das Giftinformationszentrum der Länder Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland (GIZ) sein 60-jähriges Bestehen. Die rheinland-pfälzische Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder würdigte zu diesem Anlass die herausragende Arbeit der Einrichtung, die seit 1965 eine zentrale Rolle im Gesundheitsschutz spielt. „Sechzig Jahre – das sind sechs Jahrzehnte voller Verantwortung, Expertise und Einsatz für die Gesundheit der Menschen in Rheinland-Pfalz, Hessen, dem Saarland und darüber hinaus“, erklärte Katrin Eder. „Das Team des Giftinformationszentrums steht seit Jahrzehnten rund um die Uhr bereit: für besorgte Eltern, für Ärztinnen und Ärzte in der Notaufnahme oder etwa für Rettungsdienste. Das GIZ leistet jeden Tag lebensrettende Arbeit – mit kühlem Kopf und menschlicher Anteilnahme.“ An der zentralen Tagung nahmen neben der rheinland-pfälzischen Ministerin, Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Bundesländer, des Bundesumweltministeriums, Prof. Dr. Ralf Kiesslich (Vorstandsvorsitzender und Medizinischer Vorstand der Universitätsmedizin Mainz) sowie zahlreiche Expertinnen und Experten unter anderem vom Bundesinstitut für Risikobewertung teil. Die Gründung des Giftinformationszentrums im Jahr 1965 war eine echte Pionierleistung. In einer Zeit ohne Internet, digitale Datenbanken oder moderne Kommunikationstechnologien hatten engagierte Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Toxikologinnen und Toxikologen den Mut, etwas Neues aufzubauen – eine Anlaufstelle, die im Notfall schnell und präzise hilft. Heute ist das Informationszentrum Mainz ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung. Es ist gleichzeitig ein Ort der Forschung, Vernetzung und Weiterbildung. Das Wissen der Expertinnen und Experten fließt in Leitlinien ein und bereichert europäische Kooperationen. Zudem trägt die Arbeit des GIZ maßgeblich zur öffentlichen Aufklärung bei, von Haushaltsmitteln über Pflanzenschutzmittel bis hin zu psychoaktiven Substanzen. Vergiftungen sind ein medizinisches Notfallthema, das jeden betreffen kann – im Haushalt, in der Natur, am Arbeitsplatz oder im klinischen Umfeld. In den vergangenen Jahren ist es, um ein Beispiel zu nennen, immer wieder zu Vergiftungsfällen bei Kindern durch sogenannte Waschmittel-Pods gekommen. Die farbigen, weich umhüllten Kapseln wirken auf Kleinkinder wie Süßigkeiten oder Spielzeug, können aber bereits in geringen Mengen unangenehme gesundheitliche Folgen haben – vor allem wenn die Substanz ins Auge kommt. „Hier zeigt sich, wie wichtig die Arbeit des Giftinformationszentrums ist. Das betrifft nicht nur aktuelle Notfälle, sondern auch die Aufklärung der breiten Öffentlichkeit über Gefahrenquellen im Alltag. In Zeiten ständig neuer Substanzen, Umweltgifte und chemischer Produkte übersetzt das Zentrum komplexes Wissen in verständliche, praxisnahe Hilfe. Im Namen aller, die von der Arbeit des Giftinformationszentrums profitieren, sage ich daher Danke. Danke für die Kompetenz, Ihre Geduld und Ihr Engagement. Und danke, dass Sie Mainz und Deutschland ein Stück sicherer machen“, betonte Umweltministerin Eder.
<p> <p>Die Konferenz "PFAS in soil – forever pollution, forever concern?" fokussierte die Bodenbelastung durch PFAS. 150 Teilnehmende aus Wissenschaft, Behörden, Industrie und Umweltorganisationen vor Ort sowie 200 im Live-Stream aus 26 Ländern diskutierten über die Risiken, besonders für die menschliche Gesundheit. Um diesem Umweltproblem gut zu begegnen, ist mehr internationale Zusammenarbeit nötig.</p> </p><p>Die Konferenz "PFAS in soil – forever pollution, forever concern?" fokussierte die Bodenbelastung durch PFAS. 150 Teilnehmende aus Wissenschaft, Behörden, Industrie und Umweltorganisationen vor Ort sowie 200 im Live-Stream aus 26 Ländern diskutierten über die Risiken, besonders für die menschliche Gesundheit. Um diesem Umweltproblem gut zu begegnen, ist mehr internationale Zusammenarbeit nötig.</p><p> <p>Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/pfas">PFAS</a>) gelangen über Böden in Trinkwasser und Lebensmittel und somit in den menschlichen Körper. Fallstudien aus Deutschland, Dänemark, Frankreich, der Schweiz und Schweden veranschaulichten das weitreichende Problem der PFAS-Kontamination und zeigen, dass PFAS über verschiedene Wege in die Umwelt gelangen und eine langfristige Belastung bedeuten („Ewigkeitschemikalien“).</p> <ul> <li><strong>Rastatt, Deutschland</strong>: Eine großflächige PFAS-Kontamination wurde höchstwahrscheinlich durch Abfälle aus der Papierindustrie verursacht. Besonders betroffen sind landwirtschaftliche Flächen, auf denen die Aufnahme von PFAS in die angebauten Pflanzen beobachtet wurde und nun dauerhaft kontrolliert werden muss.</li> <li><strong>Korsør, Dänemark</strong>: Eine frühere Feuerlöschübungsstätte führte zu PFAS-Einträgen in das Grundwasser und die umliegenden Böden und Wiesen. Rinder nahmen kontaminiertes Wasser und Gras auf, wodurch PFAS in die Nahrungskette gelangten und auch im Blut der Konsumenten des Rindfleischs in hohen Konzentrationen gemessen wurde.</li> <li><strong>Lyon, Frankreich</strong>: Hohe PFAS-Konzentrationen wurden in Eiern aus privater Hühnerhaltung festgestellt. Untersuchungen ergaben eine direkte Korrelation zwischen der Belastung und der Windrichtung in der Nähe eines Fluorchemie-Industriegebiets.</li> <li><strong>Ronneby, Schweden</strong>: Die Trinkwasserversorgung der Stadt wurde durch PFAS aus einer militärischen Brandübungsstätte stark kontaminiert. Auffällig geworden war die Kontamination durch hohe PFAS-Nachweise im Blut der Bevölkerung.</li> <li><strong> Gallen, Schweiz: Erhöhte PFAS -Werte in Milch und Fleisch von Rindern. Ursache sind Klärschlämme, die vor 20 Jahren zur Düngung der Böden aufgebracht wurden. </strong></li> </ul> <p>Untersuchungen mit Wildschweinen in Deutschland zeigten, das sich PFAS insbesondere in Wildschweinlebern anreichern, so dass das <a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/bmuv">BMUV</a> vor dem Verzehr von Wildschweinleber abrät – unabhängig davon, wo diese erlegt wurden.</p> <p>Alle Fallstudien unterstreichen die Notwendigkeit weiterer systematischer Untersuchungen und strengerer Regulierungen zur Begrenzung der PFAS-Belastung für den Schutz der menschlichen Gesundheit.</p> <p><strong>PFAS-<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/monitoring">Monitoring</a> und erforderliche Maßnahmen</strong></p> <p>Die Experten diskutierten neue Methoden und Erkenntnisse, um möglichst viele PFAS in Wasser und Boden gleichzeitig nachzuweisen. Hier besteht auch ein erheblicher Normungsbedarf.</p> <p>Ein effektives Monitoring-Programm ist essenziell, um Belastungen frühzeitig zu erkennen und gezielte Sanierungsmaßnahmen zu initiieren. In Flandern/Belgien wurden 8.000 PFAS-Verdachtsflächen erkannt. Für sogenannte „No-Regret-Zonen“ gelten dort Schutzmaßnahmen wie Verzehrwarnungen und Einschränkungen der Wassernutzung - bis die eine abschließende Bewertung vorliegt. Auch die Niederlande, Schweiz, Österreich und England haben eine systematische Suche nach PFAS-Hotspots gestartet.</p> <p>Im Auftrag des Umweltbundesamts (<a href="https://www.umweltbundesamt.de/service/glossar/uba">UBA</a>) wurden die PFAS-Gehalte in Böden aus ganz Deutschland untersucht, die nicht spezifisch durch Schadensfälle oder andere Ereignisse verunreinigt wurden. In allen 600 untersuchten Bodenproben wurden PFAS nachgewiesen.</p> <p>Des Weiteren wurden verschiedene Sanierungstechnologien vorgestellt und bewertet: Destruktive Methoden wie Hochtemperaturverbrennung sind wirksam, aber mit hohen Kosten und Energieaufwand verbunden. An Bedeutung gewinnen hybride Verfahren, die Bodenwäsche und Verbrennung kombinieren. Mit Immobilisierungsmaßnahmen werden PFAS langfristig im Boden gebunden und so eine weitere Ausbreitung verhindert. Großflächige PFAS-Verunreinigungen sind mit den verfügbaren Methoden nicht sanierbar.</p> <p>Fakt ist: Die Sanierung PFAS-belasteter Böden und Gewässer ist mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden. Wenn Verursacher nicht für die entstehenden Sanierungskosten aufkommen (können) werden die Kosten von den Kommunen getragen. Da die Kosten hoch und die Sanierungsdauer in der Regel lang sind, sind Kommunen mit der Finanzierung oft überfordert. Belgien diskutiert daher über die Einrichtung eines Fonds.</p> <p><strong>Nationale Strategien und internationale Zusammenarbeit</strong></p> <p>Mehrere europäische Länder stellten ihre Strategien zum Umgang mit PFAS-Belastungen vor, z.B. setzt <strong>Frankreich</strong> auf einen interministeriellen Aktionsplan, der Maßnahmen zur Reduzierung von PFAS-Emissionen, zur Verbesserung der Trinkwasserqualität und zur Stärkung der Forschung umfasst. <strong>Österreich </strong>hat einen nationalen PFAS-Aktionsplan ins Leben gerufen, mit dem kontaminierte Standorte identifiziert und saniert werden sollen. Zudem soll die Forschung im Bereich PFAS-Analyse und -Sanierung intensiviert werden.</p> <p>Diese Initiativen zeigen, dass es bereits verschiedene nationale Ansätze zum Umgang mit der PFAS-Problematik gibt. Allerdings wird eine stärkere europäische Zusammenarbeit als notwendig erachtet, um eine einheitliche Regulierung und effizientere Maßnahmen zu gewährleisten.</p> <p><strong>Handlungsbedarf auf europäischer Ebene</strong></p> <p>Die Bewältigung der PFAS-Problematik stellt Politik, Wissenschaft und Industrie vor zahlreiche Herausforderungen: Hochrangige Vertreter aus Politik und Wissenschaft, darunter Jutta Paulus (EU-Parlament) und Paul Speight (EU-Kommission), betonten die Bedeutung einer verstärkten europäischen Kooperation. Ziele sind die Harmonisierung von Grenzwerten, die Entwicklung besserer Überwachungssysteme sowie die Förderung innovativer Sanierungs- und Sicherungsmethoden.</p> <p>Einigkeit bestand darin, dass präventive Maßnahmen eine Schlüsselrolle spielen müssen. Der Einsatz von PFAS sollte zukünftig strikt auf essentielle Anwendungen beschränkt werden, um weitere Kontaminationen in der Zukunft zu verhindern. Zudem soll eine europaweite Datenbank über PFAS-Belastungen eingerichtet werden, um Informationen über betroffene Gebiete transparenter zu machen.</p> <p><strong>FAZIT</strong></p> <p>Die Konferenz machte klar: PFAS in Böden sind ein gravierendes europaweites Problem, das konsequentes und koordiniertes Handeln erfordert. In vielen Regionen ist auch die Erfassung der Kontamination noch am Anfang. Da Kommunen mit der Sanierung oft überfordert sind, muss auch eine Lösung zur Finanzierung von Maßnahmen gefunden werden. Ein zentrales Ergebnis der Konferenz wird ein Diskussionspapier sein, dass die notwendigen Handlungsschritte für die politischen Akteure zusammenfasst.</p> </p><p>Informationen für...</p>
Senatorin Ute Bonde wird seine Ernennung dem Senat vorschlagen. Die Verkehrssenatorin: „Mit Johannes Wieczorek wird ein versierter Verkehrsexperte aus dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) diese wichtige Funktion in unserer Senatsverwaltung übernehmen. Da er in seiner bisherigen Position unter anderem die Stabsstelle für den Flughafen BER leitete, sind die Verkehrsthemen der Länder Berlin und Brandenburg auch kein Neuland für ihn. Darüber hinaus bringt Herr Wieczorek internationale Erfahrungen aus seiner vierjährigen Amtszeit als Leiter des Verkehrsreferates an der Deutschen Botschaft in Washington mit. Wir gewinnen mit Johannes Wieczorek einen hervorragenden Verkehrsexperten, der uns mit seinem weit gefächerten Fachwissen bei der weiteren Ausgestaltung unserer Stadt zu einer für alle Bürgerinnen und Bürger lebenswerten und umweltfreundlichen Metropole tatkräftig unterstützen wird.“ Johannes Wieczorek ist zurzeit stellvertretender Leiter der Grundsatzabteilung im BMDV und leitet die Unterabteilung „Klimaschutz in der Mobilität, Umweltschutz“. Bis April 2019 leitete er die Unterabteilung „Grundsatzangelegenheiten und Strategien für Personen- und Güterverkehr“. Davor war er in mehreren Fachbereichen des Bundesministeriums tätig, u.a. als Referatsleiter für Güterverkehr und Logistik und Referent für europäische Zusammenarbeit. Von 2010 bis 2015 erstreckten sich seine Aufgabenschwerpunkte über verschiedene Bereiche des Deutschen Bundestages. Johannes Wieczorek ist Diplom-Geograph, er hat seinen Abschluss an der Universität Bonn erworben.
Zum Erreichen einer zu 100% erneuerbaren Energieversorgung ist der Ausbau von Energiespeichern zwingend notwendig. - Welche Speicherkapazitäten in welchen Zyklusdauern (insbesondere im Stunden- und Minutenbereich, 1 Tag, im Wochenbereich und saisonal) werden benötigt, um Deutschland autonom (d.h. ohne Stromlieferungen des Auslands) mit ausreichend großer Versorgungssicherheit zu 100% mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Bitte beschreiben Sie die beiden Grenzszenarien in denen a) dass das vorhandene Stromnetz nicht weiter ausgebaut wird (in Bau befindliche Trassen bzw. geplante Trassen, die sicher gebaut werden, können Sie zum Stromnetz hinzufügen, je nachdem wie die Daten vorliegen) und b) dass das Stromnetz soweit ausgebaut wird, dass der Speicherbedarf minimal wird. - Welchen Pfad möchte die Bundesregierung beschreiten, um 100% EE zu erreichen? Liegt dieser zwischen den beiden Grenzszenarien, oder ist dieser Pfad eines der Grenzszenarien? - Plant die Bundesregierung eine annähernd 100%ige Versorgungssicherheit mit 100% EE allein mit deutscher Energieerzeugung, oder wird auf eine europäische Zusammenarbeit zur Erzeugung einer hohen Versorgungssicherheit gesetzt (eine Dunkelflaute ist europaweit deutlich weniger wahrscheinlich als nur in Deutschland, die Verfügbarkeit der EE ist also europaweit höher als nur deutschlandweit)? - Welche Speichertechniken sieht die Bundesregierung als geeignet an, die notwendigen Speicherkapazitäten bereitzustellen? Ist die Bundesregierung der Meinung, dass die aktuellen Speichertechnologien es ermöglichen, bis zum Netto-Null-Zieldatum den Energiemarkt auf 100% EE umzustellen? Wenn nein, welche Maßnahmen ergreift die Bundesregierung um die Speichertechnologien und den Speicherausbau zu fördern (z.B. Forschung, Entwicklung, Subventionen zum Speicherbau bzw. -betrieb)? Sind diese Maßnahmen bereits ausreichend und wenn nein, welche zusätzlichen Maßnahmen werden geplant? - Ist die Bundesregierung bereit, die Forschung und Entwicklung von Energiespeichern in Deutschland massiv zu fördern, sodass Deutschland eine Führungsposition in dieser Schlüsseltechnologie einnimmt? Wenn ja, wie plant die Bundesregierung, ein Desaster wie beim Zusammenbruch der deutschen Photovoltaikindustrie zu verhindern? Alle Fragen beziehen sich ausdrücklich nicht nur auf den Elektrizitätssektor, sondern auch auf Mobilität, Wärme, ggfs. Chemieindustrie (Bereitstellung von erneuerbar hergestellten Chemikalien wie z.B. Wasserstoff, Methan, Methanol als Ausgangsstoff für die Produktion) sowie ggfs. weitere Energiesektoren. Ich danke schon mal herzlich für die Beantwortung dieser Fragen. Falls auf eine oder mehrere Fragen keine Antwort möglich ist, bitte ich um eine Begründung, warum die Bundesregierung dazu keine Daten erhoben bzw. Pläne entwickelt hat.
mich interessiert, welche Referate der Abteilung KI "Klimaschutzpolitik: Europa und Internationales", mit der "ACER - Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden", mit "IRENA - Internationale Agentur für Erneuerbare Energien", mit der "IEA - Internationale Energieagentur" und dem "DG Energy" zusammenarbeiten, in Kontakt stehen und sich regelmäßig oder unregelmäßig austauschen. Des Weiteren interessiert mich, wie viele Mitarbeiter innerhalb dieser Referate jeweils beschäftigt sind.
The chemical industry is the leading sector in the EU in terms of added value. However, contaminants pose a major threat and significant costs to the environment and human health. While EU legislation and international conventions aim to reduce this threat, regulators struggle to assess and manage chemical risks, given the vast number of substances involved and the lack of data on exposure and hazards. The European Green Deal sets a "zero pollution ambition for a toxic free environment" by 2050 and the EU Chemicals Strategy calls for increased monitoring of chemicals in the environment. Monitoring of contaminants in biota can, inter alia: provide regulators with early warning of bioaccumulation problems with chemicals of emerging concern; trigger risk assessment of persistent, bioaccumulative and toxic substances; enable risk assessment of chemical mixtures in biota; enable risk assessment of mixtures; and enable assessment of the effectiveness of risk management measures and of chemicals regulations overall. A number of these purposes are to be addressed under the recently launched European Partnership for Risk Assessment of Chemicals (PARC). Apex predators are of particular value to biomonitoring. Securing sufficient data at European scale implies large-scale, long-term monitoring and a steady supply of large numbers of fresh apex predator tissue samples from across Europe. Natural science collections are very well-placed to supply these. Pan-European monitoring requires effective coordination among field organisations, collections and analytical laboratories for the flow of required specimens, processing and storage of specimens and tissue samples, contaminant analyses delivering pan-European data sets, and provision of specimen and population contextual data. Collections are well-placed to coordinate this. The COST Action European Raptor Biomonitoring Facility provides a well-developed model showing how this can work, integrating a European Raptor Biomonitoring Scheme, Specimen Bank and Sampling Programme. Simultaneously, the EU-funded LIFE APEX has demonstrated a range of regulatory applications using cutting-edge analytical techniques. PARC plans to make best use of such sampling and biomonitoring programmes. Collections are poised to play a critical role in supporting PARC objectives and thereby contribute to delivery of the EU's zero-pollution ambition. © The Author(s) 2022
Current approaches for the assessment of environmental and human health risks due to exposure to chemical substances have served their purpose reasonably well. Nevertheless, the systems in place for different uses of chemicals are faced with various challenges, ranging from a growing number of chemicals to changes in the types of chemicals and materials produced. This has triggered global awareness of the need for a paradigm shift, which in turn has led to the publication of new concepts for chemical risk assessment and explorations of how to translate these concepts into pragmatic approaches. As a result, next-generation risk assessment (NGRA) is generally seen as the way forward. However, incorporating new scientific insights and innovative approaches into hazard and exposure assessments in such a way that regulatory needs are adequately met has appeared to be challenging. The European Partnership for the Assessment of Risks from Chemicals (PARC) has been designed to address various challenges associated with innovating chemical risk assessment. Its overall goal is to consolidate and strengthen the European research and innovation capacity for chemical risk assessment to protect human health and the environment. With around 200 participating organisations from all over Europe, including three European agencies, and a total budget of over 400 million euro, PARC is one of the largest projects of its kind. It has a duration of seven years and is coordinated by ANSES, the French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety. © The Author(s) 2023
| Organisation | Count |
|---|---|
| Bund | 37 |
| Land | 2 |
| Weitere | 4 |
| Wissenschaft | 4 |
| Zivilgesellschaft | 2 |
| Type | Count |
|---|---|
| Förderprogramm | 21 |
| Text | 19 |
| unbekannt | 3 |
| License | Count |
|---|---|
| Geschlossen | 19 |
| Offen | 24 |
| Language | Count |
|---|---|
| Deutsch | 21 |
| Englisch | 28 |
| Resource type | Count |
|---|---|
| Bild | 3 |
| Dokument | 4 |
| Keine | 28 |
| Webseite | 11 |
| Topic | Count |
|---|---|
| Boden | 19 |
| Lebewesen und Lebensräume | 40 |
| Luft | 18 |
| Mensch und Umwelt | 43 |
| Wasser | 20 |
| Weitere | 43 |