Die hier veröffentlichte Karte zeigt "nicht zumutbar schützbare Weidegebiete" im Alpenraum. In diesen Gebieten wurde die Zumutbarkeit des Herdenschutzes durch die Weideschutzkommission anhand von fachlichen Kriterien überprüft.
Die hier veröffentlichte Karte zeigt "nicht zumutbar zäunbare naturräumliche Untereinheiten" im Alpenraum. Die Weideschutzkommission überprüft weitere Naturräume. Die Karte wird je nach Projektfortschritt laufend aktualisiert.
Die "Wolfsgebiete i.S.d. Schadensausgleichs" stellen die Territorien standorttreuer Wölfe mit einer Pufferzone dar. Dazu wird ein 15 km Radius um jeden Nachweis dieser Wölfe gezogen. Somit umfassen die Wolfsgebiete einen deutlich größeren Bereich als das eigentliche Wolfsterritorium. Mit Inkrafttreten der Förderrichtlinie Investition Herdenschutz Wolf (FöRIHW) sind Nutztierhalter in den ausgewiesenen Wolfsgebieten dazu aufgefordert, ihre Weidetiere entsprechend zu schützen. Um bei Schäden durch Wölfe Ausgleichszahlungen in Anspruch nehmen zu können, müssen innerhalb eines Jahres angemessene und zumutbare Präventionsmaßnahmen im Sinne eines „Grundschutzes“ ergriffen werden. Per Mausklick auf ein Wolfsgebiet kann die jeweilige Jahresfrist in der Karte angezeigt werden. Nähere Informationen zum „Grundschutz" entnehmen Sie bitte dem Merkblatt zur FöRIHW (https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_7912_4_U_11130).
Die Förderkulisse für Herdenschutzhunde stellt die Gemeinden dar, in denen die Anschaffung von Herdenschutzhunden im Rahmen der Förderrichtlinie Investition Herdenschutz Wolf (FöRIHW) mit bis zu 3.000 € pro Hund gefördert wird. Aufgrund der längeren Anlaufzeit zur Integration der Hunde in die Betriebe und die Nutztierherden gilt diese Förderkulisse in einem größeren Gebiet als die Förderkulisse für Zäune.
Die Förderkulisse für Zäune stellt die Gemeinden dar, in denen die investiven Kosten des Zaunbaus im Rahmen der Förderrichtlinie Investition Herdenschutz Wolf (FöRIHW) bis zu 100% gefördert werden. Sie setzt sich zusammen aus den "Wolfsgebieten i.S.d. Schadensausgleichs" und weiteren Gebieten, die aufgrund aktueller Wolfsereignisse ausgewiesen werden.