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Ferry Gravimetry Data from the EU FAMOS project

Within the European Union FAMOS project, GFZ performed two gravimetry campaigns on commercial ferries in the Baltic Sea in 2017 and 2018. The nature of such “non-dedicated” campaigns is different from “dedicated” campaigns which are performed on research vessels with tracks planned according to gravity measurement needs. The non-dedicated campaigns use non-survey vessels (e.g. ferries) or survey vessels running for other purposes (e.g. hydrographic measurements). Measurements conducted on such conditions may require additional corrections besides the typical marine gravimetry corrections. We investigated two additional corrections, namely the vertical accelerations due to the motion of the ferry in the vertical direction and the dynamical effect due to the cross-coupling between horizontal and vertical acceleration components. To assess the usefulness of non-dedicated campaigns, we analysed gravity measurements collected on two commercial ferries and demonstrated that the standard processing without the above mentioned two corrections, as used in dedicated campaigns, already delivers good quality end products that fulfil the requirements of a typical marine gravimetry survey with an uncertainty of about 1 mGal for a much lower cost. Therefore, the data published in this contribution is a product of the same algorithm we use for dedicated campaign measurements. Based on our findings, we suggest that gravimetry campaigns on commercial ferries can be used to complement dedicated marine gravimetry campaigns and contribute to geodetic purposes.

Sonderforschungsbereich (SFB) 281: Demontagefabriken zur Rückgewinnung von Ressourcen in Produkt- und Materialkreislaeufen, Teilprojekt D 03: Simulationswerkzeuge zur demontagegerechten Produktentwicklung

Waehrend seiner Gebrauchsphase unterliegt ein Produkt verschiedensten Einfluessen, aus denen unterschiedliche Abnutzungserscheinungen herruehren. Diese Abnutzungen haben grossen Einfluss auf die Demontagefaehigkeit des Produkts. Fuer die Entwicklung demontagegerechter Produkte ist es deshalb notwendig, bereits in der Konstruktion Informationen ueber eventuelle Abnutzungen bereitzustellen. Zur Integration dieser Informationen in ein CAD-System wurde hier die Feature-Technologie eingesetzt. Dazu wurden spezielle Abnutzungs-Features definiert, die die jeweilige Abnutzungserscheinung bezogen auf ihren geometrischen Wirkbereich enthalten. Dieser Wirkbereich, im folgenden Gestalt-Feature genannt, kann ein oder mehrere Form-Features oder auch Teile von Form-Features, wie beispielsweise Flaechen oder Teilflaechen, umfassen. Bei letzteren wurde die rechnerinterne Abbildung ueber die zusaetzliche semantische Repraesentation der nicht abgenutzten (Korrosion) bzw. der abgenutzten Flaechen (Reibverschleiss) realisiert. Die Abnutzungserscheinungen selbst werden ueber charakteristische Kenngroessen, wie beispielsweise den Korrosionsabtrag, in den Features abgebildet. Zur Ermittlung dieser Kenngroessen koennen entweder existierende funktionale Zusammenhaenge oder in Datenbanken vorliegende Erfahrungswerte herangezogen werden. Umgesetzt wurde das Konzept der Abnutzungs-Features mit Hilfe des ebenfalls am Institut entwickelten Featuremodelliersystems FEAMOS. Mit Hilfe der in das CAD-System integrierten Abnutzungsinformationen koennen sowohl verschiedene Konstruktionsvarianten als auch verschiedene Nutzungszeiten fuer ein Produkt virtuell abgebildet werden. Die Pruefung auf Demontagefaehigkeit erfolgt in einem Simulationssystem, das in der Lage ist die Feature-Informationen zu verarbeiten. Dieses System basiert auf einem Simulationsmodell, das die Produktstruktur gekoppelt mit einer Struktur der moeglichen Demontageprozesse enthaelt, die aus einem AND/OR-Graphen entwickelt wurde. Auf der Basis dieses Modells sowie der Abnutzungskenngroessen koennen die einzelnen Demontageverrichtungen auf ihre Demontierbarkeit hin ueberprueft werden. Weiterhin ist ueber die Funktionalitaet des virtuellen Teach-In die Festlegung von Ausbaupfaden moeglich, die ueber eine integrierte Kollisionskontrolle die Zugaenglichkeit der zu loesenden Verbindung ueberpruefen. Das Ergebnis der Simulation ist eine Demontagereihenfolge, die fuer den jeweiligen Abnutzungszustand des Produktes realisierbar ist. In der laufenden Foerderperiode wird zum einen die Darstellung der Abnutzungen am Produkt verbessert, zum anderen das entwickelte Simulationssystem zu einen virtuellen hybriden Demontagesystem weiterentwickelt. Die Abbildung der Abnutzungserscheinungen wird dabei durch den Einsatz der Voxeltechnologie realisiert, der eine sowohl die Abbildung beliebig geformter Oberflaechen als auch die Repraesentation von stofflichen Aenderungen durch Indizierung der Voxel ermoeglicht.

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